Wie kann ich Druck auf die gegnerische Versicherung ausüben?

19 Antworten

Also die Drohung mit dem Aktienverkauf ist mal eine geile Idee. Damit landest du garantiert in der Ablage "Lustige Kundenanschreiben". Schlechte Werbung brauchst du eigentlich auch nicht machen, das machen in der Regel auch schon genug Leute.

Deiner Schilderung nach handelt es sich um einen Haftpflichtfall, bei dem du vom Anderen einen Steinschlag ersetzt haben möchtest.

Grundsätzlich haben wir ja in Deutschland die sogenannte Unschuldsvermutung, d. h. ein Beschuldigter gilt an einem Vorgang so lange als unschuldig, bis ihm ein Verschulden nachgewiesen wird.

Gleichzeitig muss man den Schaden eines anderen nur ersetzen, wenn man ihn verursacht hat, also daran schuld ist. Sonst könnte ja auch ich einfach vorbeikommen und von dir Geld verlangen, weil meine Brille verbogen ist: Da würdest du dich doch auch verweigern, weil du es nicht warst, oder?

Du sagst selbst, dass du es dem anderen nicht nachweisen kannst. Damit gilt er als unschuldig. Und muss nicht bezahlen. Und wenn er nicht bezahlen müsste, muss auch die Versicherung nicht bezahlen.

Tipp: Falls eine Scheibe kaputt ist und du eine Teilkasko hast, kannst du es über die regeln lassen - da muss man niemandem eine Schuld nachweisen.

Gleichzeitig muss man den Schaden eines anderen nur ersetzen, wenn man ihn verursacht hat, also daran schuld ist.

Nicht ganz richtig.  Bei Kraftfahrzeugen haftet man auch schon durch die Gefährdungshaftung.

Was hier möglich ist und der Fahrer/Versicherungsnehmer nichts dafür kann.

z.B. ein Stein wird durch einen Reifen hochgewirbelt und fliegt in die Windschutzscheibe des hinter ihm fahrenden Fahrzeug.

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In dem Fall wiegen sich jedoch die Betriebsgefahren der beiden Fahrzeuge gegenseitig auf. Die Betriebsgefahr kommt vor allem dann zu Geltung, wenn sie gegen "schwächere" Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder Fußgänger wirkt.

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Natürlich nicht, kann ja jeder kommen und sofort sein Geld wollen.

Machst du noch miese bei, wenn du aus einer Laune heraus deine Aktien verkaufst.

Es ist legitim und wird sogar erwartet, daß eine Haftpflichtversicherung einen unbegründeten Schaden von ihrem Versicherungsnehmer abwehrt. Da müßtest du schon das Gegenteil beweisen können.

Spar dir den Anwalt, der kann auch nichts beweisen. Allerdings wird er es versuchen, weil er sein Geld damit verdient. Ist ihm doch egal ob du gewinnt oder verlierst. Sein Geld bekommt der Anwalt immer.

... verstehe, der ASt. leistet sich keine eigene Versicherung, die ja meist Vorrang hat, und kann nicht einmal etwas beweisen. 

Und ob ich Aktien kaufe oder verkaufe von einer Versicherung, ist doch dem angeblichen Verursacher völlig egal. Da bin ich mir sicher.

Und Schottersteine sind doch so groß, die werden sich doch finden lassen, ggf. mit Hilfe der Polizei. Die haben auch Suchhunde, lese ich immer wieder.

Wie ist denn das Verfahren "Unfallflucht" ausgegangen?

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