Wie kann ich die Trinität verstehen?

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19 Antworten

Lässt sich gut an dem Beispiel von Wasser erklären. Wasser tritt in drei Erscheinungsformen auf: fest, flüssig und gasförmig. Alles ist Wasser, aber gefrorenes Wasser ist beispielsweise nicht dasselbe wie flüssiges Wasser. Genauso ist es mit Gott.

Die Trinität wird in der Bibel beschrieben. Bereits im ersten Vers steht: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mose 1,1). Das Wort für "Gott" ist hebräisch Elohim, das ist die Mehrzahlform von Eloah und wird von nicht wenigen Auslegern als erster Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes gedeutet bzw. darauf, dass Gott aus mehreren Personen besteht.

Wichtig ist dabei das Verständnis der Trinität (Dreieinigkeit) Gottes: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; also Christen glauben an einen einzigen Gott).

Man kann das vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber vielleicht hilft dir das, dir vorzustellen, dass Gott gleich: Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist, also drei Personen und doch eins (also ein Gott) ist!

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Johannes 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist." *Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).

Ein schöner Bibelvers über die Trinität ist z. B. 1. Johannes 5,7: "Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins" (Übersetzung Schlachter 2000).

Im Römerbrief wird der Geist Gottes mit dem Geist Christi gleichgesetzt - eine deutliche Beschreibung der Trinität: "Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein" (Römer 8,8-9).

Sehr interessant und empfehlenswert zum Thema sind auch die folgenden Seiten:

Biblische „Mathematik“ funktioniert anders als Schulmathematik.

1+1+1=1, nein, so geht das nicht.

Auch gehen die Missversteh-Versuche der Wachtturmgesellschaft und der Muslim in die Irre.
Die Muslim strecken ja gerne einen Finger aus und sagen „Gott ist eins“. Ja eh. Abgesehen davon, dass das Fingerausstrecken in europäischen Breiten was ganz anderes, schlimmes, bedeutet, ist das ja auch eine gefährliche Vereinfachung: Genauso, wie Gott EINS ist, ist er auch ALLES.
Drei steht für UNENDLICH (biblische Mathematik). Gott ist Eins und Alles. Wer nur den Einser betont, reduziert Gott.

Für mich gibt es das eine oder andere Anschauungsbeispiel:

• Die drei Aggregatzustände: fest, flüssig, gasförmig sind dreieinig. So wie Wasser - je nach dem - einmal in Form von Eis, ein andermal als Dampf und ein andermal eben als Flüssigkeit vorliegt, ist es doch jedesmal derselbe Stoff. Nicht alles Wasser ist eisförmig, oder dampfförmig oder flüssig, aber jeder Aggregatzustand verkörpert eben die in diesem Moment gültige Seinsweise.

• Die Zeitformen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Man könnte die Vergangenheit dem Gott-Vater zuordnen, die Gegenwart Jesus, und die Zukunft dem Heiligen Geist. Der „vergangene“ Gott hat ja nicht aufgehört zu sein und zu wirken, in Jesus geht er mit uns, im Heiligen Geist uns voraus. Trotzdem ist es ein und derselbe Gott.

• Als Wiener bin ich dem Walzer sehr zugetan, und: Der ist im Dreiertakt. Und der Dreier, der dreht sich fort und fort, er ist rund. Gott ist rund und dreht sich unaufhörlich. Gott steht nicht! Den Dreiertakt darf man auch nicht herunterzählen wie einen Marsch, mit mit möglichst gleich langen Einzelschlägen. Die hübschen Versuche „one - two - maybe three“ (Bernstein) finde ich hier auch nicht zielführend, nein, man muss den Dreier als „Einheitsganze“ verstehen und ihn nicht zu zerlegen, tranchieren versuchen. Mit Gott ist das ganz genau so.

Noch was: Die Überschrift nennt „die Trinität“. Das ist aber nicht Gott, sondern nur ein theologischer Begriff. Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit, bitte, meinetwegen. Besser wäre Vielfältigkeit. Einheit in Vielfalt - oder so.

Alles Liebe


OhNobody 03.08.2017, 06:57

Kneisser:

Du hast die Frage gut beantwortet, wieso man die Trinität nicht verstehen kann:

— "DREI steht in der Bibel für Unendlich"? Bitte nenne dazu bibl. Quellen.

— "Wer nur den Einser betont, reduziert Gott"? Hat Gott sich in 5. Mose 6:4 nicht selber reduziert, als er sagte: "Höre Israel: Jahwe, unser Gott, ist ein einziger Jahwe!" (Elberf. B.)?

Jesus zitierte diesen Text in Markus 12:29: ""Das wichtigste", erwiderte Jesus, "ist: 'Höre Israel! Der Herr, unser Gott, ist der alleinige Herr."" (Neue Evang. B.)

— Die drei Aggregatzustände leuchten zunächst ein. Jedoch gibt es mehr als drei davon: fest, flüssig, gasförmig, Suprafluid, Plasma,  ... Wie bringt man die mit Gott in Zusammenhang?

— Und Dein Dreiertakt, den man als "Einheitsganze" verstehen darf, hat mich endgültig schwindelig gemacht.

Summa-Summarum: viel geredet, aber keine Logik.

Da sind mir die "Missversteh-Versuche der Wachtturmgesellschaft" allemal einleuchtender.

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Kneisser 03.08.2017, 07:08
@OhNobody

Die Bibel als Maßstab ist gut, aber diese Bibelbeweissucht ist mir ein Gräuel.
Daher habe ich absichtlich auf Bibelzitate verzichtet. Entweder die Erläuterung leuchtet ein oder nicht. Mit der Bibel etwas zu BEWEISEN geht nicht, geht gar nicht.

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juste55 03.08.2017, 09:22
@Kneisser

Kneisser,

was , bitteschön, ist denn eine "Bibelbeweissucht"?

Sollte Jesus nicht Vorbild sein für seine Nachfolger, die Christen, daß er immer aus den Schriften genau zitiert hat?

Und damit die Pharisäer zum Nachdenken brachte?

Denke an die drei Versuchungen des Teufels. Was tat Jesus?

Ist das die "Beweissucht", die du meinst?

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Kneisser 03.08.2017, 09:41
@juste55

Nanana ... wie war das bloß?
Der Teufel wollte Jesus was mit der Bibel beweisen. Und was antwortete ihm Jesus?
"Apage Satanas!"
Nicht bös sein, aber die Antwort war jetzt notwendig.

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OhNobody 03.08.2017, 14:04
@Kneisser

Als Satan den Jesus dreimal versuchte, zitierte Jesus dreimal eine Antwort aus der Bibel (hebr. Schriften).

Das ist ein Hinweis, dass sich Jesus immer auf das Wort seines Vaters stützte. Und er kannte sich gut aus in den Schriften.

Eine Antwort lautete:

"Er aber antwortete und sprach: „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht.‘ “ (Mat. 4:4)

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Kneisser 03.08.2017, 14:08
@OhNobody

drei zu drei ... unentschieden ... Soll ich mich damit zufriedengeben?
mMn hat der Teufel genug Kenntnis von der Schrift, um alles nach seinem Gutdünken zurechtzurücken. Also ist der Versuch die Schrift zum Beweisen von irgendwas heranzuziehen (sorry Timotheus!) ungeeignet.

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stine2412 03.08.2017, 14:38
@Kneisser

Kneiser, ich glaube, du weißt nicht, wer Satan ist? Bevor er zum Satan wurde war er einer der Engel, die für Gott arbeiteten - er wird als der "schirmende Cherub" beschrieben und  kannte sich sehr wohl in den Schriften aus!

Was meinst du denn, woher dieses Gerangel um die Schöpfung und die Evolutionstheorie kommt? Das passt diesem Wesen sehr gut in den Kram, auch dass so viele Menschen jetzt sagen: "Es gibt keinen Gott!" Da ist die Freude groß im Dämonenbereich! In einem Gespräch sagte Satan nämlich zu Gott, dass kein Mensch ihm, Gott, treu bleiben würde. 

Ich habe jetzt keine Bibelstellen angeführt, kann sie aber bei Interesse nachreichen.

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Kneisser 03.08.2017, 14:57
@stine2412

Das führt aber jetzt woanders hin:

Evolution >< Kreationismus
"Existenz" Gottes

DA steckt der Teufel drinnen, dass da die einen glauben den anderen was beweisen zu müssen: Evolution ist eine Beschreibung. Punkt. Wer darin den Auftrag sieht eine Existenz Gottes zu widerlegen, der hat sich im Thema geirrt.
Ganz nebenbei: "Existieren", das tun wir, die Lebewesen, Gegenstände, das, was man "angreifen" kann. Der Gott, den ich glaube, der "existiert" tatsächlich nicht, dann wäre er ja sein eigenes Geschöpf. Gott ist der Schöpfer von allem und überdrüber.
Genausowenig glaubhaft sind "Beweise" Gottes.

Doch noch eine Bibelstelle (mein Schlüssel für alles: 1 Joh 4,7)
... wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. 1 Joh 4,8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.

und: Es laufen auch heute noch Hiob/Job-Menschen umher, die sich durch nichts von ihrem geraden Weg abbringen lassen.

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telemann2000 04.08.2017, 11:34
@OhNobody

Das ist ein Hinweis, dass sich Jesus immer auf das Wort seines Vaters stützte

Wer sagt, dass es (immer) die Worte des Vaters waren?

Was schrieb Petrus?

Nach dieser Rettung

suchten und forschten schon die Propheten

, die angekündigt haben, welches Gnadengeschenk für euch bestimmt ist.

 

Sie forschten danach, auf welche Zeit und welche Umstände

der Geist von Christus, der schon in ihnen wirkte

, hinwies. Er zeigte ihnen nämlich im Voraus die Leiden, die über Christus kommen, und die Herrlichkeiten, die danach folgen würden.

 

Klare Aussage hier: Der Geist Christi wirkte also in den Propheten des AT - also nicht zwangsläufig immer und überall der Geist JHWH's.

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Tolga67Alp 03.08.2017, 15:40

Die Trinität kannst du zwar versuchen mit den Drei Aggregatzuständen von Wasser zu erklären, doch es funktioniert nicht im Bezug zu Gott.

Ich drücke es mal einfacher aus.

Das Wasser in einem Glas kann max. zwei  Aggregatzustände haben aber nicht alle Drei auf einmal.

Wasser wird gekocht und verdampft = Zwei Zustände

Wenn Eis Schmilzt haben wir immer noch Resteis mit Wasser = Zwei Zustände

Wenn du aber Eis anfängst zu kochen, dann wird es nicht verdampfen bevor das ganze Eis geschmolzen und gekocht ist.

Also wieder zwei Zustände.

Nach dieser Theorie käme Gott nur in folgenden Kombination vor

Gott+Heiliger Geist

Gott+Jesus

Heiliger Geist + Jesus

Aber niemals Gott+Heiliger Geist+Jesus

In beiden Testamenten (Alt+Neu) ist kein einziger Ausdruck über die Trinität vorhanden aber dennoch wird es heraus Interpretiert.

Da wo die Trinität überhaupt vorkommt ist der Koran, aber da sagt Gott, sagt nicht Gott wäre Drei.

Das heißt im Koran verbietet Gott an die Trinität zu glauben.

Wenn aber der Glaube an die Trinität so wichtig für das Christentum wäre und die Erlösung davon abhinge, dann ist es für mich als Mensch unverständlich das Gott nicht Glas klar und Unmissverständlich darüber was gesagt hat.

Oder hätte Jesus nicht in allen seinen Predigten an die Trinität immer und immer wieder daran erinnern müssen, wenn es für die Erlösung so wichtig ist?

Wenn du jetzt sagst, die Trinität kommt in der Bibel vor jedoch nicht als Wort an sich sondern versteckt zwischen den Zeilen usw.

Dann stellt sich wiederum die Frage, wieso Gott so einen hohen Anspruch auf die Menschen die vor 2000 Jahren lebten gestellt haben könnte, wenn es auch 2000 jahre später nicht zu 100% verstanden worden ist?

Wäre es dann verwerflich zu denken ob es Gott ist, der den Menschen einen Streich gespielt hat oder ob es doch die Menschen sind die sich gegenseitig einen Streich spielen

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Kneisser 03.08.2017, 16:05
@Tolga67Alp

Wir sagen ja gar nicht "Ich glaube an die Trinität"! (das wird nur von einigen Vertretern eines Sonderweges immer und immer wieder verbreitet, das macht die Sache aber nicht richtiger)

Wir sagen: "Ich glaube an Gott, den Vater, ... , an seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus, ... , ich glaube an den Heilgen Geist, ..." https://www.wikiwand.com/de/Apostolisches_Glaubensbekenntnis#/Wortlaut

Und: Natürlich kommen die Aggregatzustände gemeinsam vor. Bei einem Schneeregen mit Nebel, oder wirf einen Eswürfel in heißes Wasser, oder  ... Der Satz "Wenn du aber Eis anfängst zu kochen, dann wird es nicht verdampfen bevor das ganze Eis geschmolzen und gekocht ist" ist physikalisch nicht korrekt! Auch Eis kann verdampfen - nur nebenbei ...
Das soll aber nur in einem Vergleich veranschaulichen, WIE es sein kann, dass drei verschiedene Erscheinungsformen dennoch EINS sein können (NICHT: "Gott wäre 3"!)

Die 3 hat im biblischen (alt- und neutestamentlichen) Verständnis den Rang einer "Gotteszahl", woimmer die 3 vorkommt ist Gott im Spiel.

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Hallo Hoppel500,

die Trinitätslehre steht in völligem Widerspruch zur Bibel! Ihre Aussage im Hinblick auf Gott lautet: Es gibt nur einen einzigen Gott, den Schöpfer, der alle Dinge gemacht hat. Dieser hat einen Sohn, der jedoch nicht Teil dieses Gottes ist, auch wenn er an einigen Stellen in der Bibel als ein Gott (im Sinne von "Mächtiger") bezeichnet wird. Doch niemals ist von ihm als von Gott, dem Allmächtigen die Rede. Der Heilige Geist ist keine Person, sondern die unsichtbare Kraft, die von Gott ausgeht und somit ebenfalls kein Teil einer dreieinigen Gottheit.

In der New Encyclopædia Britannica heißt es: „Das trinitarische Glaubensbekenntnis der Christenheit .  .  . unterscheidet diese von den beiden anderen klassischen monotheistischen Religionen [Judentum und Islam].“ Die Kirche entwickelte die Trinität, obwohl „die Bibel der Christen keine ausdrücklich trinitarischen Erklärungen über Gott enthält“.

Interessant ist auch, was die New Catholic Encyclopedia dazu sagt: „Die Formulierung ,ein Gott in drei Personen‘ setzte sich erst gegen Ende des 4.  Jahrhunderts richtig durch und war bis dahin noch nicht völlig in das christliche Leben und das christliche Glaubensbekenntnis aufgenommen worden. Aber erst diese Formulierung kann eigentlich Anspruch auf die Bezeichnung Dreieinigkeitsdogma erheben. Den apostolischen Vätern war eine solche Auffassung oder Vorstellung völlig fremd.“

Die Encyclopedia Americana drückt sich ähnlich aus: „Die Dreieinigkeitslehre des 4.  Jahrhunderts war keineswegs ein Spiegelbild der frühchristlichen Lehre von der Natur Gottes; sie war eher eine Abweichung davon.“

Hier sind nur einige wenige Texte aus der Bibel, die deutlich machen, dass Jesus auf keinen Fall, wie das ja die Dreieinigkeitslehre besagt, Gott gleich oder ein Teil von ihm ist:

Matthäus 26:39:  Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“

Johannes 14:28: Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

1. Korinther 15:27,28: Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat.    Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

Kolosser 1:15:   Er [Jesus] ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung".

Es gibt zahllose weitere Texte in der Bibel, aus denen hervorgeht, dass Gott und Jesus nicht Teil einer dreieinigen Gottheit sind .

LG Philipp

Noch ein Bild zur Veranschaulichung:

Aus meiner Großmutter ihrer Kuchlkredenz stammt diese (früher einmal) schöne Vase bestehend aus drei kommunizierenden Gefäßen und der Aufschrift: Vivat - crescat - floreat.
Auch das ist eine Dreieinigkeit.

 - (Christentum, Vater, Glaube)

Ich bin auch der Meinung, dass man die Trinität verstandesmäßig nicht erklären kann. Es handelt sich bei der Trinität um ein übersinnliches, metaphysisches Phänomen. Unsere Ratio kann nur „physische“ Dinge erklären, in der Metaphysik versagt er bzw. führt zu Widersprüchen.

Deutlich wird der Widerspruch auch im 1. Johannesbrief 5, Vers 20: „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und hat uns den Sinn gegeben, dass wir erkennen den Wahrhaftigen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ (das Letzte dick gedruckt!).

Jesus ist also der Sohn Gottes; dann wieder ist Jesus der wahrhaftige Gott! Dann wäre der Vater gleich der Sohn. Der Verstand sagt hier: geht doch nicht! Aber es ist tatsächlich so, wird seit Jahrtausenden auch von der kirchlichen Lehre des Christentums vertreten (s. Konzil von Nicäa 325):
Jesus ist Gott; als Sohn wäre er von Gott gezeugt, dann wäre er irgendwann einmal nicht existent gewesen. Das wird aber (von den Anhängern des Athanasius, die sich in Nicäa durchgesetzt hatten) entschieden abgelehnt. Jesus existierte seit Ewigkeiten; da es im Christentum nicht zwei Götter geben kann, ist Jesus mit Gott (Vater) identisch!

Der Bischof Arius, der Gegenspieler des Athanasius, war anderer Meinung: Jesus war – wie Mohammed im Islam – ein göttlicher Mensch, also von Gott gezeugt. Das glaubten auch die (arianischen) germanischen Völker. Hätte sich Arius in Nicäa 325 durchgesetzt, hätten wir diese Schwierigkeiten
mit der Trinität nicht.

In den Evangelien spricht Jesus von dem Vater (s. Matthäus 7. 21), und Gott-Vater spricht von seinem „lieben Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe“; Matthäus 17, 5) – Hatte vielleicht doch der Bischof Arius Recht?

stine2412 06.08.2017, 19:02

1. Johannesbrief 5, Vers 20:
 Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“

Haldor, Dreieinigkeitsverfechter sagen, das hinweisende Fürwort „dies“ (hoútos) beziehe sich auf den unmittelbar zuvor Genannten: Jesus Christus. Sie behaupten, Jesus sei „der wahre Gott und ewiges Leben“. Diese trinitarische Auslegung widerspricht jedoch der gesamten übrigen Heiligen Schrift. Und sie wird auch von vielen maßgebenden Gelehrten nicht anerkannt. Brooke F. Westcott von der Universität Cambridge schrieb über das Pronomen hoútos: „Am logischsten ist, es nicht auf das nächststehende Subjekt zu beziehen, sondern auf das, was der Apostel vorrangig im Sinn hatte.“ Und Johannes ging es eben hier um Jesu Vater.

Sogar in einer vom päpstlichen Bibelinstitut in Rom herausgegebenen grammatischen Analyse zum griechischen Neuen Testament wird gesagt: „[Hoútos]: als Höhepunkt zu [den Versen] 18-20 wird so gut wie sicher auf Gott, den wirklichen, den wahren verwiesen, im Gegensatz zum Heidentum (Vers 21).“

„Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3).

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Haldor 06.08.2017, 20:43
@stine2412

Also hatte Arius Recht!? Jesus ist ein göttlicher Mensch, er ist nicht Gott!

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Tolga67Alp 06.08.2017, 22:06
@Haldor

Was soll ich unter dem Begriff Göttlicher Mensch nun verstehen.

Ein Mensch mit göttlichen Eigenschaften oder ein Gott mit menschlichen Eigenschaften?

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stine2412 06.08.2017, 22:35
@Haldor

Haldor, halte wir uns an die Bibel. in Joh.1:1 heißt es: "Am Anfang war das WORT und das WORT war bei GOTT und das WORT war ein Gott. 

Um die Trinität zu stützen, übersetzen viele Bibel am Schluß dieses Verses "Und das WORT war GOTT!" 
Manche andere Übersetzungen geben den letzten Teil des Verses in dem Sinn wieder, dass das WORT „von Gottes Wesen“ oder „gott(gleich)“ 

Das Griechische des 1. Jahrhunderts hatte jedoch keinen unbestimmten Artikel (wie „ein“ oder „eine“) 

Die älteste Übersetzung im sahidischen Dialekt des Koptischen setzt den unbestimmten Artikel "ein" ein.

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Haldor 07.08.2017, 00:06
@Tolga67Alp

Arius meinte, dass Jesus nicht gottgleich, sondern gottähnlich sei, dass er also letztlich ein Wesen ist, dass von Gott erschaffen wurde.

Dann wäre Jesus irgendwann, d.h. vor seiner Erschaffung,
nicht "existent" gewesen. Diese Auffassung ist 325 in Nicäa verworfen worden: Jesus gilt deshalb als von Ewigkeiten her existent; m.a.W.: er ist Gott!

Sollte wirklich mit Jesus Gott auf Erden gekommen sein (und das wird eigentlich bis heute  von den christlichen Kirchen angenommen), dann sind die in den Evangelien gebrauchten Worte "Vater" und "Sohn"nicht wörtlich zu nehmen, sondern es sind nur Hilfskonstruktionen, die einen Vorgang kennzeichnen, den wir rational nicht erfassen können. Denn mit Jesus ist ja die (von uns nicht fassbare) Unendlichkeit Gottes auf Erden gekommen.



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Vor dem "Krankenhaus der Göttlichen Heilandes" in Wien 17, Dornbach steht ein "Dreifaltigkeitskreuz", auch Gnadenstuhl genannt.

Im Anhang eine Beschreibung und zwei Bilder.
vlG

 - (Christentum, Vater, Glaube)  - (Christentum, Vater, Glaube)  - (Christentum, Vater, Glaube)
Sternfunzel 03.08.2017, 10:44

Hoffentlich haben sie dabei geschrieben was das sein soll,  es schaut aus  wie eine Alienfigur :-)

man sieht wirklich , dass wenn Menschen  nicht genau erklären können, wer der Vater der Sohn, was der heilige Geist  ist , sie auf  kuriose Ideen kommen solche komischen  Figuren darzustellen. 

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Kneisser 04.08.2017, 07:57
@Sternfunzel

Also - dein Gespött finde ich unpassend.

Hier noch einmal der Text zum Bild:


"DAS DREIFALTIGKEITS-KREUZ

des Hubert Flörl vor dem Krankenhaus Göttlicher Heiland (enthüllt und geweiht am 18.6.2010 anl. des 75 Jahr-Jubiläums)

Gilt es gegen auferlegtes Leid abwehrend und helfend einzugreifen, als sich in resignativer Demut zu beugen?
Letzteres festigt doch meist ungerechte Strukturen. Das Kreuz ist und bleibt das große Skandalon, Stein des Anstoßes, Zeichen des Widerspruchs. Und doch sind wir Christen mit diesem Zeichen des Glaubens besiegelt. Es ist das Symbol unserer Erlösung, es ist und bleibt aber auch ständige Herausforderung des Glaubens. 
Dieser Gott will sich offenbaren und hat sich mitgeteilt - gerade auch in diesem Ereignis des Kreuzes. Das Dreifaltigkeits-Kreuz Hubert Flörls zeigt eine tiefere Dimension dieser Selbstmitteilung Gottes auf und es ist dadurch ein Gnadenstuhl im wahrsten Sinne.
 So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn hingab. Nur aus diesem Geheimnis der Liebe lässt sich das Unbegreifliche des Kreuzes erfassen - damit wir davon erfasst werden.
 Anstoß für die Gestaltung dieses Kreuzes bot ein inneres Bild, das den Vater wirklich mitleidend am Kreuz mit angenagelt sah - und aus der offenen Brust Christi wandte sich der heilige Geist in menschlicher Gestalt der Menschheit zu. 
Hubert Flörl hat dieses Bild aufgegriffen, künstlerisch weiter gestaltet und auf diese Weise theologisch vertieft. In seiner Darstellung wendet sich der Geist dem Vater und dem Sohn zu, was jedoch nur die gesamthafte Zuwendung des dreieinen Gottes an uns Menschen hervorhebt.
 Der Vater, der mit dem Sohn eins ist, ist mit ihm auch im Leiden eins. Nicht Grausamkeit also, sondern liebende Verbundenheit aufs Innigste und bis ins Äußerste ist uns damit offenbart. 
Das wird in Hubert Flörls Darstellung auf berührende Weise durch die Neigung des väterlichen Hauptes zum Sohn voll von inniger Liebe zum Ausdruck gebracht. Der Sohn schenkt sich dem Vater zurück in deine Hände empfehle ich meinen Geist indem er sich den Menschen überantwortet, denen sich Gott ganz schenken will. Der Sohn, der uns den Vater zeigt, der auch uns unbedingt liebt - bis in unsere finsterste, tödliche Ablehnung hinein - und uns durch diese liebende Hingabe erlöst. In dieser radikal sich schenkenden Liebe gießt er seinen Geist aus. Er gab den Geist auf heißt auch: er gab den Geist hin, sendet uns seinen Geist, der uns ganz hinein nehmen will in dieses Geheimnis der göttlichen Liebe. 
Wobei gemäß der göttlichen Natur jeder dieser Aspekte die gesamte Dreifaltigkeit betrifft und aus ihr kommt.
 Hubert Flörl hat in seinem Dreifaltigkeits-Kreuz all diesen Aspekten (und mehr) unterscheidbare und vereinende Gestalt gegeben.
 Je mehr wir uns davon berühren, betreffen und erfassen lassen, desto tiefer werden wir in das Geheimnis der liebe Gottes hineingezogen und aus ihr heraus wahrhaft frei und lebendig liebend - das ist seine Gnade.
 Ihm, dem dreieinen Gott und dem Künstler sei Dank für diesen Gnadenstuhl!


Kurzversion nach Beschreibung von Monsignore Dr. Franz Xaver Brandmayr, der auch die Weihe vorgenommen hat.
Wien, im Juni 2010"


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Ohje, das ist jetzt aber ne ziemlich komplexe Frage für diese Stunde - ich versuche es dir trotzdem mit bestem Wissen und Gewissen zu erklären.

Die Trinität beschreibt sich, wie du auch schon erwähnt hast, die Dreifaltigkeit in: Dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geistes.
Dies bedeutet aber auch, dass es alles der eine Gott ist. Klingt auf den ersten Blick zwar etwas kompliziert, zeigt sich aber so: Der Vater ist Gott. Er ist aber nicht der Sohn und nicht der heilige Geist. Der Sohn ist Gott. Und weder der heilige Geist noch der Vater. Der heilige Geist ist Gott. Erst ist aber nicht der Vater und nicht der Sohn.

Schon in der Schöpfungsgeschichte steht geschrieben:
Mose 1,26

26 Dann sagte Gott: »Jetzt wollen ->wir<- den Menschen machen, unser Ebenbild, das ->uns<-ähnlich ist. Er soll über die ganze Erde verfügen: über die Tiere im Meer, am Himmel und auf der Erde.«

Durch diese drei Personen, ist Gott Gott.

Denn das ->wir<- und ->uns<- bezieht sich dabei auf die Trinität, aber es gilt trotzdem: „Ich bin der HERR, und es gibt keinen außer mir.“ (Jesaja 45,5)

Liebe Grüße

Trinitarier würden Trinität mit den drei Agregatzuständen des Wassers erklären wollen (vielleicht auch hier schon geschehen).

Wasser: Gasförmig, fest, flüssig.

Schön und gut, das erklärt die Trinitöät aber nicht. Es ist nur einen Hilfe die Trinität verstehen zu können.

Wenn sie dennoch nicht zu verstehen ist, dann kommt das nächste Argument: Es ist ja auch ein heil. Geheimiss und Gottes Wege sind unergründlich.

Lächerliche Versuche, aber gut.

elmotteck 03.08.2017, 22:48

Oder Licht = Teilchen, Strahl, Welle

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Die katholische Kirche, Erfinderin der Trinitästlehre, schreibt in ihrem Katechismus selber, dass die Trinität mit dem Verstand nicht erfassbar ist sondern einfach geglaubt werden muss und fertig.

klausontheroad 03.08.2017, 09:39

Vor der kath. Kirche gab es bei den Hindus bereits die Trimurti: Brahma, Vishnu und Shiva. Sie repräsentieren die göttlichen Eigenschaften: Schöpfer, Erhalter, Zerstörer, der dem Neuen Platz schafft.

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Heiliger Geist, Vater im Himmel, Sohn auf Erden. Das ist ein Bewusstseins Ablauf in einer Reihenfolge.
1. Gedanke
2. Entscheidung
3. Umsetzung

Vielleicht einfacher zu verstehen wenn du dieses Prinzip auf Gottes Ebenbild denn Menschen vergleichst.

Erst machst du dir einen Gedanken im deinen Geist, du hast einen Raum für Entscheidungen. Du setzt das gedachte um.

Genesis :
Tag 1
Heilige Geist der Gedanke (Singular)
Tag 2
Die Himmel (Dualität) ob oben unten usw.
Tag 3
Die Manifestation, Umsetzung. Die Erde die Materie.

Ägypten:
Die achtheit von Hermopolis, Atum die Gedanken im Nun.
Die neunheit von heliopolis, die DUAT und sechet iaru als Himmel.
Die Pharaonen als Manifestation

...

OhNobody 03.08.2017, 07:03

Wie logisch ...

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OhNobody 03.08.2017, 15:43
@OhNobody

Wie schrieb Stine?

Ob Du schon mal in Babylon Urlaub gemacht hast ... hab ich gelacht ... nicht übel nehmen ...

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elmotteck 04.08.2017, 19:13

Alles gut kann schon nach Gebabbel klingen :-) Ansich ist es aber nicht zu schwer zuverstehen das 1 einen Gedanken machen 2 sich entscheiden und als 3 die Umsetzung folgt. Ein allgegenwärtiger Prozess jeden Lebewesen.

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Du kannst zwar irgendwann soweit sein zu glauben das du es verstanden hast, aber das wirst du nicht, weil es dafür keine Absolute Non-Plus-Ultra  Erklärung gibt.

Übrigens wo in der Bibel steht ein Satz über die Trinität

Oder ein Satz das man unbedingt an sowas Glauben müsste

Oder ein Satz darüber das Gott von dir verlangt an so etwas zu glauben

Ein Satz von Jesus über die Trinität

Nichts nicht ein Satz und dann sollst du von der Kirche aus daran Glauben um erlöst zu werden.

Wie soll ein Mensch an etwas glauben und damit leben, wenn Er es doch gar nicht verstehen kann.

Kneisser 03.08.2017, 20:38

Also, bitte nicht bös' sein, aber: Ich glaube doch nicht, was irgendwo (vor)geschrieben wird!
Glauben heißt 1.) Vertrauen, 2.) Offenheit 3.) Glauben ist ein GESCHENK. Das kann man nicht kaufen, lernen, ertrotzen oder beweisen!

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Tolga67Alp 03.08.2017, 20:51
@Kneisser

Nein ich bin dir überhaupt nicht böse, alles gut.

Ich bin sogar dankbar wenn ich kritisiert werde, weil ich vielleicht eine Sache aus einem falschen Blickwinkel betrachtet oder gar wichtige Punkte vergessen haben könnte.

..........................

Du hast sogar Recht mit dem was du geschrieben hast.

Denn Es sollte dein und unser aller Recht sein, Dinge zu hinterfragen um nicht Blind einer Dogma zu folgen.

Was aber in meinen Augen wirklich wichtig ist, das man aus dem Glauben heraus sich nicht irgendwelche Dinge zusammenreimt und diese sogar als ein Teil vom Glauben betrachtet, obwohl es nichts damit zu tun hat.

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Hallo,

die Mühe kannst du dir sparen.

Die Lehre von Götter-Dreiheiten stammt aus dem alten Babylon.

Quelle: "The two Babylons" von Alexandre Hislop, download in Deutsch hier möglich: http://www.benabraham.com/html/english_-_espanol_-_francais_-.html

Über Origines, einen griechischen Philosophen , sowie Tertullian fand diese heidnische Lehre ihren Weg in die christliche Lehre der römisch-katholischen Kirche. Mit der Bibel und dem von Jesus gegründeten Christentum hat das nichts zu tun.

GOTT ist keine Dreieinigkeit.

Kein Wunder, das man diese Lehre nicht versteht.

cheerio

Die Trinität ist unbilbisch. Gott und Jesus sind eins im Sinne das sie einer Gesinnug, eines Zieles... sind, aber nicht eins das sie eine Person bilden. Jesus hat nie gesagt er ist Gott. Nie! Wenn wir Gott in 3 Teile auftrennen, dann müssten wir den hl. Geist ja zu einer Person machen, das ist er aber nicht, der Geist ist Geist, also der Geist Gottes. So wie wir auch einen Geist haben (von ihm) Unserer Geist ist ja auch nicht ein 2. ICH neben uns, wir bleiben auch nur 1 Person.


elmotteck 03.08.2017, 09:52

Was wir denken und was wir tun sind verschiedene Vorgänge. Ich kann das eine denken(Geist) und das andere tun(Sohn/Materie) zwischen Denken und Tun habe ich den Raum für Entscheidung (Himmel). Ich bin zwar ein Mensch, unterscheide mich aber in meinen Gedanken, meinen Entscheidungen und meinen Taten.

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stine2412 03.08.2017, 14:47
@elmotteck

elmottek, warum es so verkomplizieren? Damit der Fragesteller vollends verwirrt ist? Weisst du, was Babylon bedeutet? Verwirrung! Hast du da etwa schon einmal Urlaub gemacht?

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naaman 03.08.2017, 19:24
@elmotteck

Hallo elmotteck

... das tun Politiker auch. Bist du Politiker

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joergbauer 04.08.2017, 11:13

Die Trinität ist absolut NICHT unbiblisch. Ich weiß ja nicht welche Bibel du hast, aber wer darin liest, wird unweigerlich erkennen, was zum Thema Vater, Sohn und Heiliger Geist im Zusammenhang ausgesagt wird. Zum Beweis und zur Vertiefung darf ich dir diese Predigt ans Herz legen:

https://www.youtube.com/watch?v=L2igghQOZgs

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Hallo Hoppel500

Da das Thema "Trinität" bei GF inzwischen hinreichend oft behandelt wurde, solltest du beginnen, diese Threads einfach mal zu lesen.

Es heist nicht schreiben bildet, es heist: Lesen bildet. Damit wäre es überflüssig, wieder von neuem mit dem Thema Trinität" zu beginnen.

Je mehr du dich mit der Dreieinigkeit befasst, je weniger wirst du sie verstehen. Da haben schon andere vor dir verzweifelt.

Da die Dreieinigkeit nicht verstanden werden kann, bist du gezwungen, sie einfach nur zu glauben, wie andere sie definieren.

Gott ist ein offenbarer von Geheimnissen. Warum also eine Dreieinigkeit die ein heil. Geheimniss ist und nicht erklärt werden kann.

Antwort: Weil sie eine von Menschen erfundene definition Gottes ist, und mehr nicht.

elmotteck 03.08.2017, 09:31

Ganz so schwer ist das garnicht, ein Gedanke, eine Entscheidung, eine Umsetzung. Der Gedanke (Geist) und der Raum der Entscheidung die Entfaltung des gedanken(Vater Himmel) und schließlich die Manifestation des Geistes (Sohn) Die Begriffe Geist /Vater/Sohn ist eine Art der Interpretation der zustände. Es kann auch heissen: -Gedanke /Entscheidung/Umsetzung oder - gedanke/mental/Materie- Genauso handeln wir Menschen als "Gottes Ebenbild" auch. Wir machen uns erst Gedanken, wüst leer und dunkel dann geht uns ein Licht auf(Tag 1). Nun haben wir einen Raum der entscheidung z. B. Oben oder unten (Tag 2) und schließlich setzen wir es in der Materie um (Tag 3) Grüße

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Bodesurry 03.08.2017, 10:21

naaman - ich nehme an, dass Du nicht Christ bist.

Man kann die Antwort so geben, wie Du sie im letzten Satz formuliert hast. Ich würde es so umschreiben: Die Menschen haben etwas festgestellt, dass nicht von dieser Erde ist. Es ist vorhanden, man spürt es, man "sieht" es, aber es ist  schwer zu beschreiben. Doch schon die Bibel berichtet in den Anfängen davon:

Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebete auf dem Wasser.


 

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naaman 03.08.2017, 19:21
@Bodesurry

naaman - ich nehme an, dass Du nicht Christ bist.

Man kann die Antwort so geben, wie Du sie im letzten Satz formuliert hast.

Ich würde es so umschreiben: Die Menschen haben etwas
festgestellt, dass nicht von dieser Erde ist. Es ist vorhanden, man
spürt es, man "sieht" es, aber es ist  schwer zu beschreiben. Doch schon die Bibel berichtet in den Anfängen davon:

Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und er Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

1. Ich bin Christ

2. Ich kann den letzten Satz gedanklich nicht, in die Frage nach der Trinität, auf eine Schiene bringen

3. Nochmal etwas deutlicher von mir: Die Trinität ist eine Erfindung der Menschen.

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elmotteck 03.08.2017, 10:38

In diesem Satz wird Betont das die Materie /Erde noch undifiniert und nur durch den Geist gedacht war. Der Gedanke musste sich erst ausbreiten tag2

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Die Trinitätslehre ist eine unbiblische Lehre, wie Du hier durch andere Antworten bereits erfahren hast.

Hier Quellen, die das bestätigen:

http://weltmanager.de/trinitaet.html

WIKIPEDIA schreibt dazu:

>Die christliche Trinitätslehre wurde zwischen 325 (Erstes Konzil von Nicäa) und 675 (Synode von Toledo) durch mehrere Konzile und Synoden entwickelt. ... Im Judentum und im Islam wird das Konzept der Trinität abgelehnt.<

(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeit)

Du kannst dieses Dogma deshalb nicht verstehen, weil es unbiblisch ist und in Wirklichkeit den Schöpfer (JHWH / JAHWE / JEHOVA) entehrt. Ihm allein gebührt Anbetung. Er teilt diesen Anspruch mit niemand. 

Jesus beanspruchte Anbetung niemals für sich. Er ist der Mittler zwischen uns und seinem Vater:

"Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich." (Joh. 14:6)

Als der Satan den Christus versuchte (Mat. 4:1-10), da sagte Jesus ihm ganz klar, dass nur sein Vater angebetet werden darf (Vers. 10). Hier zitierte Jesus aus den hebr. Schriften (AT):

"JAHWE, deinen Gott, sollst du fürchten, ihm sollst du dienen und ihm anhangen, und bei seinem Namen sollst du schwören." (5. Mose 10:20, Elberf. Bibel)

Dass Jesus nicht JAHWE ist, siehst Du an solchen Bibeltexten:

"euch freuen, daß ich [Jesus] zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich" (Joh. 14:28)

"Ich [Jesus] fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott" (Joh. 20:17)

"das Haupt des Christus aber ist Gott." (1. Kor. 11:3)

"Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn [Jesus] selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat [JAHWE], so daß Gott allen alles sei." (1. Kor. 15:28)

Der Schöpfer JEHOVA beteiligte seinen Sohn Jesus in seiner vormenschlichen Existenz an der Schöpfung. Deshalb heisst es in 1. Mose 1:26 "Jetzt wollen WIR Menschen machen".

Jesus war die erste Schöpfung Gottes — deswegen wird er der "erstgeborene" genannt.

Bodesurry 03.08.2017, 10:29

Ich bleibe dabei, Jesus Christus ist Gottes Sohn.

Beweise zu finden auf YouTube "Erlebnisse mit Jesus"

Die Trinität ist die Beschreibung von Gottes Wirken, wie es schon zu Beginn der Erde war:

Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebete auf dem Wasser.

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OhNobody 03.08.2017, 13:07
@Bodesurry

Bodesurry:

"Jesus ist Gottes Sohn" — volle Zustimmung!

Der Geist Gottes — seine wirksame Kraft — schwebte auf dem Wasser. Was hat das mit einem dreieinigen Gott zu tun?

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Sternfunzel 03.08.2017, 15:14
@OhNobody

genau , die wirksame Kraft Gottes, der Heilige Geist . lieben Gruß

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elmotteck 03.08.2017, 11:48

Jesus (Sohn) = Inkarnation (Himmel) vom Heiligen Geist. Vielleicht Inkarniert der heilige Geist öfter in andere menschliche Körper muss Jesus der einzige Gottes Sohn gewesen sein?

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OhNobody 03.08.2017, 14:01
@elmotteck

Elmottek:

1. Mose 6:2 spricht von vielen Geistsöhnen Gottes. Jesus war einer von ihnen. Er war der "erstgeborene aller Schöpfung" (Kol. 1:15).

Jehova Gott hat als allererste Schöpfung diesen Geistsohn (Jesus) erschaffen. Alle anderen Dinge haben anschliessend beide gemeinsam weiter erschaffen:

"Dieser war im Anfang bei GOTT. 3 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht ein Ding ins Dasein." (Joh. 1:2, 3)

Jesus hatte als "Erstgeborener" einen Anfang. Er "war im Anfang bei Gott". Jehova Gott hat keinen Anfang (Psalm 90:2).

Zu seiner ersten Schöpfung — zu Jesus — sagte Jehova:

"Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis" (1. Mose 1:26)

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