Wie kann ich die Polytoxikomanie besiegen und das auf eine gesunde Weise?

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4 Antworten

Bist Du männlich oder weiblich? Für suchtkranke Frauen hat diese Klinik einen sehr guten Ruf: Haus Immanuel Fachklinik für suchtkranke Frauen 95349 Thurnau-Hutschdorf

Oder auch diese Klinik ist sehr gut: Rhein-Jura Klinik
79713 Bad Säckingen

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@Happich1969

97769 Bad Brückenau

Bayern

Adresse: Heinrich-von-Bibra Str. 35, 97769 Bad Brückenau

........... ist leider nur für Privatpatienten oder Selbstbezahler und sehr teuer!!!

Nur wer Geld besitzt kann sich das leisten.

:-(

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@Happich1969

Ok, das wusste ich nicht, das das nur für Privatpatienten ist, tut mir leid... Aber vielleicht sind die anderen beiden Kliniken ja was für Dich.

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Aach, Du Schelm.... ob ich Dir nun das schreiben kann, was Du hören willst?

Aber es wird eine ehrliche (und aus meiner Sicht auch fundierte) Antwort werden: ich verspreche jedenfalls, mir alle Mühe geben.

Polytoxikomanie.... heißt, dass Deine Sucht auf vielen Ebenen funktioniert: D.h, dass Du der einen Form der Suchtmitteleinnahem (also beisielsweise dem Trinken) schon sehr phantsievoll und mannigfaltig durch andere Wege ausgewichen bist. Also indem Du rauchst, spritzt, schnüffelst, Tabletten einwirfst.....

Du warst also bisher immer in der Lage den drohenden körperlichen Spannungsmomenten auszuweichen. Wenn das eine nicht mehr gut wirkt, oder wir "eine Pause" davon machen wollen, setzen wir auf ein anderes Pferd. Und das ist es ja, was wir durch die Substanzeinnahme erreichen wollen: Eine Beruhigung nervöser Spannungszustände durch die wohltuende, beruhigende und harmonisierende Wirkung der diversen Mittelchen.

Und das ist dann auch das Spiel: Das gleiche Rennen, der selbe Lauf, nur der nämliche Reiter hat sein Pferd gewechselt!

Suchtfrei leben zu wollen,- dass heißt sich selbst ein Bewußtsein über diese (körperlich an-)spannenden Situationen zu verschaffen und Ihnen mit Zuversicht und Gleichmut, innerer Stärke und Gelassenheit begegenen.... und sie so aushalten zu wollen.

Unterstützt durch Yoga oder Thai-Chi, Gespräche mit Freunden oder in einem therapeutischen Rahmen.... wieder die Kontrolle und Selbstgestaltung über sich selbst und sein Leben zurückgewinnen, bzw. diese überhaupt erlernen zu wollen.

Das ist Arbeit, und zwar nicht zu knapp.

Wie will jemand diese Arbeit leisten, der bisher vorzugsweise nach Möglichkeiten gesucht hat, diese unangenehmen Situationen möglichst keimfrei zu umschiffen?

Der erste Punkt ist tatsächlich, sich selbst bewusst zu machen, dass "suchtmittelfreies Leben" bedeutet, sich diesen Spannungssiruationen "pur" zu stellen. Sich selbst aushalten zu lernen,- auch in schwierigen Situationen sich selbst nicht aufzugeben, sondern "seinen Mann" zu stehen. Und das heißt auch, dass man Mißerfolge verkraften lernen muss. Sich selbst annehmen... mit seinen Unzulänglichkeiten, und Macken... und das was man gerne von sich als "Fehlern" denkt.

Und selbst dann gibt es keine Garantie!! Die gibt es nie.

Rückfälle sind wahrscheinlich, fast zwangsläufig!

Rückfall entsteht aus einem Gefühl der Selbstüberschätzung ( "... jetzt habe ich ja schon über ein halbes Jahr nicht mehr gekifft,getrunken, geraucht...") und eben Spannungssituationen, denen nichteinmal unbedingt ein Problem zu Grunde liegen muss.

Probleme bzw. eine aktuell schwierige Lebenssituation kann einen Rückfall begünstigen,- aber auch "Partylaune", oder Herausforderungen. Wenn ein Kumpel sagt: "Hey, Alter.... jetzt dürfte doch nichts mehr passieren- jetzt hast Dus im Griff. Komm, heute abend machen wir einen drauf, und morgen ist es wieder gut. Das kannst Du doch!"

Gute Kliniken gibt es wie Sand am Meer: Jede Klinik, die sich liebevoll um einen süchtigén Menschen kümmert ist hilfreich.

Aber süchtige Menschen nölen gerne herum, suchen (und finden) Unterschiede... und denen ist gut nie gut genug.

Eine erfolgreiche Therapie ist diejenige, in der man bewegt wird. Da findet natürlich nicht alles "einfach gut" und harmonisch statt, und da versteht man sich nicht "Suppie" mit dem Therapeuten!

Denn, wenn eine Therapie erfolgreich und gut ist... dann hat sie den Klienten in seine Spannungsfelder geführt, an seine Grenzen und Widerstände.

Eine harmonische Therapie ist nicht viel wert und beinhaltet eigentlich schon den Rückfall in sich!

Wenn Du es also ernst meinst: Such Dir eine Therapie, die von den Patienten vielleicht gar nicht als so gut empfunden worden ist, die aber offen über ihr Konzept Auskunftt gibt, die Fragen klar beantwortet, gerade dann wenn diese Antworten unangenehm sein können.

;-) Sincerly Norbert

hey,

du kannst gut schreiben!

schade, dass man nur eine hilfreichste antwort vergeben kann.

du hast recht, .......

sucht ist hart..... sucht is fies......

deshalb müssen therapeuten halt auch mal fies sein und nicht nur immer den klienten abknutschen.

danke für deine gute antwort.

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Kliniken, Verhaltenstherapie etc. sind hier die Standartprogramme, welche hilfreich sind. Doch die Ursache klären, die Hintergründe der Sucht aufarbeiten, tiefenpsychologisch, ist mein Rat. Süchte haben ihre Ursache (Entstehung des Suchtpotenzials) bereits in der der oralen Phase, also 0 - 18 Monate (n. Psychoanalytiker S. Freud). Nicht nur am Symptom rumdoktern, sondern das Übel an der Wurzel packen. Lieben Gruß und viel Durchhaltevermögen. Petra

Das geht gar nicht!

... es sei denn DU willst es !!!

Wenn DU es willst, wird Dir deine Rentenkasse eine entsprechende "Reha" in einer entsprechenden Einrichtung vorschlagen. Wenn Du es dann ernst nimmst, wirst DU diese Maßnahme ohne Wenn und Aber wahrnehmen!!!! Viel Erfolg! M@rco

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