Wie kann ich die Dimensionierung eines Bauteils in einem statischen System berechnen?

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2 Antworten

Für einen genauen Nachweis reicht es nicht aus die Biegebemessung durchzuführen.
Es müssen auch Querkraft und Verformung nachgewiesen werden. Zudem sind Lasteinleitungs-/Auflagerpunkte lokal zu betrachten und ggf. die Stabilität nachzuweisen (Biegeknicken, Biegedrillknicken).

Die mögliche Biegespannung von Holz z.B. ist dabei kein einfacher Wert sondern von der Holzsorte, der Dauer der Last und der Luftfeuchte am Einbauort abhängig. Es geht also nicht sowas in wenigen Zeilen zu erklären.
Üblicherweise muss man ein paar Jahre studieren um sowas als ganzes richtig zu betrachten.

Der reine Nachweis des Biegemomentes erfolgt mit dem Nachweis der Biegespannung. Für einen doppelsymetrischen gilt
sigma = M/W
mit
sigma = vorhandene Biegespannung (mit <= zulässiger Biegespannung sein)

M = einwirkendes Biegemoment
W = Widerstandsmoment des Querschnitts in Richtung des einwirkenden Biegemoments (ist für Walzprofile tabelliert, sofern das Moment in einer der Hauptachsen wirkt)


hier gibts dazu noch ein paar Bilder:
http://www.maschinenbau-wissen.de/skript3/mechanik/balken-biegung/209-biegung-berechnen



Mathematisch

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