Wie kann ich die beiden ändern?

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8 Antworten

Auch ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, eine GUTE und hier liegt die Betonung auf Gut, Hundeschule sollte Dir dabei helfen. 
Ansonsten ein Trainer der sich das zu Hause bei Dir anschaut, das ist eigentlich immer besser als eine Hundeschule da man das Verhalten dann einfach besser definieren kann. 

Eine gute Hundeschule zeichnet sich durch eine fundierte Ausbildung aus. Sie spricht nicht von Rudelführerschaft oder gar gewaltsamen Vorgehen sondern dadurch das sie Dir erklärt WARUM Dein Hund Verhalten A, B oder C zeigt. Wichtig ist, das diese Dir erklären können woran es liegt, insofern sie direkt sagen der Hund erkennt den Rudelführer nicht an, sofort wechseln. 

Auch kann man das oftmals schon an den I-Net-Seiten erkennen worin dann zu sehen ist, das die Hunde oftmals alle Halsungen tragen anstatt Geschirre, die Hunde in Reihe und Glied sitzen müssen usw. 

Ein guter Trainer wird Dir sowas nicht sagen, er wird sich erst einmal das Verhalten anschauen, vermutlich eine Erstanamnese durchführen, verbunden mit einem Fragebogen für Dich, auch wird er Dir einiges an Fragen stellen um auch festzustellen worum es sich genau bei dem Verhalten handelt. 

Somit, weil zu viele Dinge auf einmal, wäre ein guter Trainer vor Ort die bessere Wahl. ;-) 

Hallo,l

ein Trainer dürfte auf jeden Fall mehr bringen als es einfach so zu lassen.

Zwei unerzogene Hunde gleichzeitig zu korriegierenist schwer. Gehe mit beiden einzeln spazieren. Beim Rüden an der Leinführigkeit arbeiten, bei der Hündin daran, dass sie lernt, dass du die ganzen Sachen schon regeln kannst.

Bellen beim Alleine sein, deutet darauf hin, dass der Hund nicht alleine bleiben kann ohne Stress zu haben, da stell die Ursache ab und übe das Alleine bleiben noch einmkal schrittweise.

Markerien kann auch Übersprungs- oder Stressverhalten sein. Eine Kastration muss da nicht unbdeingt helfen. Wie machst du das denn wenn die Hündin läufig ist?

Du sollst ja auch nicht "böse" sein, sondern deine Hunde erziehen, ist auch zum Wohl der Tiere.

Suche dir einen guten Hundetrainer und ermögliche deinen Hunden so ein deutlich entspannteres LEben.

Meiner Erfahrung ist die Ursache von >85% der "Probleme" bei Chihuahuas Unsicherheit. Deshalb musst du den Hunden zeigen, dass du die Situation regeln kannst. 

Dass die Hunde kläffen, wenn du das Haus verlässt, liegt vermutlich daran, dass sie nie gelernt haben stressfrei alleine zu bleiben. In den ersten Monaten lässt man Welpen gar nicht alleine und dann wird das Training ganz langsam aufgebaut. Das kann nochmal mehrere Monate dauern.

Dass dein Rüde nicht vernünftig an der Leine geht, hängt vermutlich an der mangelnden Erziehung. Daran wird auch eine Kastration nichts ändern! Die ersetzt nämlich keine Erziehung! 

Allerdings solltest du einen von beiden kastrieren lassen, damit deine Hündin nicht noch einmal gedeckt wird! (Darauf, dass deine Hündin bereits zweimal trächtig war, gehe ich jetzt nicht weiter ein, sonst vergesse ich noch die GF-Richtlinien -.-) 

Rüden markieren i.d.R. öfter als Hündinnen, das ist normal. Wenn er irgendwo nicht pinkeln soll/darf, kannst du ihn davon abhalten. Wenn er sehr viel pinkeln muss, solltest du ihn vom Tierarzt durchchecken lassen. 

Du solltest dir möglichst schnell einen gewaltfrei arbeitenden Trainer suchen, der dir zeigt, wie du deine Hunde erziehen musst. Du wirst wohl auch nicht drumherum kommen, mit beiden Hunden einzeln zu trainieren. Du musst auch nicht "böse" werden, sondern deine Hunde konsequent erziehen! 

Und was mir noch einfällt: Hast du die Hunde mit fünf Wochen oder fünf Monaten bekommen? Denn bei ersterem hättest du dich strafbar gemacht... 

Ich würde zu allererst ein Buch suchen, das die Rasse Chihuahua erläutert. Da ich einen Labrador habe, weiß ich nichts über deine Rasse. Labradore haben andere Eigenheiten, die man wissen muss. Da lernt man dann auch, was man da tun muss. 

Ein Kläffen von einem Chihuahua bedeutet bestimmt was Anderes, als wenn meine mal bellt. Meine bellt nur um anzuschlagen, wenn jemand am Garten vorbeiläuft. Oder wenn sie erschrickt, weil sie jemanden nicht bemerkt hat und der dann plötzlich hinter ihr steht. Kommt selten vor und da beschwert sich keiner.

Bei deinen bedeutet möglicherweise was ganz Anderes. Muss man halt die Ursache herausfinden. Würde auch nichts bringen, böse mit ihnen zu sein. Nur viel nachforschen, was die Ursache ist und dann die Ursache "bekämpfen". 

Elocin2910 08.08.2017, 12:39

@Sonnenzucht, es kommt auf den Ton des bellens an und nicht auf die rassespezifischen Eigenheiten eines Hundes. 

Ein Labrador bellt bei Angst in einem höheren Ton so tut das aber auch ein Chi, ein "böses" bellen erfolgt in einem tieferen grollenderen Ton, auch das wird sich bei einem Chi in diese Richtung anhören. 

Klar ist das der Chi sich trotzdem ein wenig anders anhört aber auf Grund seiner Größe die Tonlage des bellens ist aber bei allen Hunden gleich, d.h. diese gibt unter anderem einen Indikator dafür warum der Hund bellt. 

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Sonnenzucht 08.08.2017, 16:09
@Elocin2910

okay :) danke.

Das mit der Tonlage wusste ich noch nicht. Also intuitiv weiß ich schon, wenn mein Hund aus Angst bellt oder aus Groll. Aber benennen konnte ich es nicht.

Was ich aber auch eher meinte war nicht spezifisch aufs Bellen gerichtet. sondern mehr so, dass halt andere Rassen fast gar nicht bellen. Ich habe fast noch nie gehört, dass ein Besitzer mit einem Labbi Probleme wegen Bellen hatte. Aber dafür hat fast jeder Labbi-Besitzer Probleme mit dem Jagdtrieb. 

Bei Chihuahuas hört man dagegen oft, dass sie Probleme mit dem Kläffen haben. Aber wahrscheinlich haben die dafür keinen Jagdtrieb. 

Also in Labbi Büchern steht immer gut erklärt, was man machen muss, damit der Jagdtrieb unter Kontrolle bleibt. Darum habe ich einfach daraus geschlossen, dass in Chihuahua-Büchern thematisiert wird, wie man das Kläffen in Griff kriegt.

Also ich sehe so viele Chihuahuas, die vor sich rum kläffen. Klingt für mich immer wie Selbstgespräche.

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Elocin2910 08.08.2017, 20:00
@Sonnenzucht

Ja, da stimme ich Dir zu, natürlich bellt die eine Rasse mehr während es die andere weniger tut aber bei allen Rassen sind es m.M.n. eben auch alles Individuen. ;-) 

Siehst Du, ich hab in diesem Bereich schon viele Labbis kennengelernt, die genau solch ein Problem zeigten. Bellverhalten ohne Ende, aber es liegt eben auch immer an der Erziehung respektive an der Haltung. Ein ständig gelangweilter Hund neigt oftmals zu Bellverhalten nicht immer, aber kann. 

Ich persönlich sehe das immer individuell, deshalb gebe ich nicht viel auf die Rasse sondern auf den Charakter. Klar sollte man rassespezifische Eigenheiten schon im Auge behalten aber es kann auch ganz anders kommen. 

Ich glaube bei Chi's ist das Problem das viele diese Hunde nicht als "Hund" sehen, sondern als Puppe oder Spielzeug für das Kind. Sie haben aber auch wenn sie körperlich sehr klein sind, trotzdem das Verhalten eines großen Hundes auch wenn es nicht diese Auswirkungen hat. Ein Chi der zieht ist sicherlich nicht so stressend für einen Halter wie ein Molosser der keine Leinenführigkeit kennt ;-) 

Schau doch mal bei You Tube unter Gerd Köhler der hat das Bellverhalten von Hunden mal aufgenommen und analysiert. . Auch hat er ein sehr schönes Seminar eingestellt worin das Lernverhalten von Hunden erklärt wird. 

Ich finde Gerd erklärt das immer so, das man alles auch recht gut verstehen kann. Auch wenn ich vom Fach komme, so hab ich mir schon einiges an hilfreichen Dingen von ihm aneignen können. ;-) 

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1. wenn man zweierlei Geschlechter an Hunden hält, sollte die Gegebenheit der strikten, räumlichenTrennung während der Läufigkeit der Hündin vorhanden sein. 

2. wenn an Kastration gedacht wird, sollte der dominantere Hund kastriert werden. 

3. Markierverhalten von Rüden ist überwiegend Erziehungssache.

4. Chis sind richtige Hunde mit all den Ansprüchen von größeren Exemplaren. Liebe ist Erziehung, darum kommst Du nicht herum. 

Hundeschule oder Hundetrainer, egal. Du musst Dich mit der Materie sehr gründlich beschäftigen! Am besten Du übst mit jedem Hund erstmal einzeln Grundgehorsam. Fang in der Wohnung damit an, sperr einen einstweilen für die aus. Verlege dann nach draußen, auch jeweils einzeln. Klappt es, dann erst beide führen. Das ist sehr arbeitsintensiv und zeitaufwendig, anders bekommst Du das jedoch nicht in Griff. 

Es braucht langen Zeitraum und kann nur in kleinen Schritten bewältigt werden. Du bist die Haupt- und Vertrauensperson. Du schützt Deine Hunde und gibst ihnen den Weg vor. So bald sie das begriffen haben, wird es leichter. Am Ende der Fahnenstange bist Du deshalb noch nicht. Es wird immer Arbeit bleiben, bis es zuverlässige und angenehme Begleiter werden und bleiben. 

Lavica96 08.08.2017, 09:19

Meine kleine war schon 2 mal trächtig und seitdem trenne ich sie, da ich eine sehr große 3 Zimmer Wohnung Habe ist das kein Problem. Nehme ich mit auf jeden Fall zu herzen, danke !

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Fahr zu einer Hundeschule. Es sitzen schwierig dir zu helfen, ohne die hunderasse Elite zu sehen. Lass den Reden nicht kastrieren, bevor du nicht weißt, wieso er an der Leine zieht. Stell dir vor du hast ihn falsch erzogen und deshalb zieht er an der Leine und du lässt ihn kastrieren. Fahr zu einer Hundeschule und frag woran es liegt und was du dagegen tun kannst.

Macht das Sinn ? Bringt ein trainier denn etwas

Mehr als alles so zu lassen. Entweder das, oder Hundeschule. Alleine kommst du jedenfalls nicht weiter.

also ich habe auch ein chihuahua (weibchen) und das belt jezt nicht alles an aber früher hat jeden und alles angebelt. also wir haben das so gemacht das immer wen der hund angefangen hat zu bellen hab ich mich hiengekniet und in gestreichelt und ihm beruight und hab auch gesagt "nein " usw immer wider  mit 2 wird es etwas schwierig weil ich konnte mich immer auf einen konzentrieren . vieleicht könntest du mal versuchen einzelnt mit denen rasuzugehen und wen sie etwas sehen und anfangen zu bellen sie zu beruighen . jezt bellt der nur manchaml hunde an nur von größeren hat der öfters respekt

Sonnenzucht 08.08.2017, 01:00

noch besser als streicheln wären entweder Brustkorb tätscheln oder die Hände ganz ruhig auf den Hundekörper legen. Also weniger das Beruhigen im Blick haben sondern mehr das Sicherheit vermitteln. Man sagt dem Hund quasi: Keine Sorge, ich bin ja da und pass auf dich auf. Ich habe dich und die Sache im Griff.

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