Wie kann ich die Angaben am Schluss vom CPU verstehen?

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3 Antworten

Die Zahl dahinter gibt das Modell an. 

Übertakten: Jede CPU läuft mit einem Basistakt, dieser ist angegeben. Der Takt bezeichnet die Anzahl an Berechnungen die der Prozessor pro Sekunde ausführt. Wenn du den Prozessor übertaktest läuft er mit einem erhöhten Takt und kann mehr Berechnungen pro Sekunden ausführen. Du brauchst allerdings ein Mainboard welches das Übertakten unterstützt und einen guten Kühler, da die CPU beim Übertakten schnell heiß wird. 

Grundsätzlich gibt es Tools für das Übertakten, am besten lässt du das einen Profi machen, denn wenn man beim Übertakten einen Fehler macht kann es sein dass die CPU kaputt wird.

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Y, Celeron, Pentium, i3, i5, i7 -> Leistungsklasse (in dieser Reihenfolge)

ABXX Y -> 

'A' = Generation ('6' Skylake, '7' Kabylake, '4' Haswell usw.);

'B' = Leistungsklasse (normalerweise ist '6' Performanceklasse, '7' Enthusiast)

'XX' zu vernachlässigen

'Y' = Kennzeichung ('S' für reduzierten Takt/ niedrige TDP, 'U' für ultra low voltage, also mobile energiespar CPUs, 'K' steht für offenem Multiplikator, also übertaktbar (ohne am BCLK zu spielen).

Das gilt nur für die Standardchips von Intel (Sockel 1150, 1151, 1155), die Server und X Prozessoren haben andere Kennungen, AMD sowieso.

z.B.:

i7 6700k wäre ein sehr schneller Skylake i7 mit offenem Multi

i5 7200u wäre eine sparsame mobile CPU der Kaby Lake Generation.

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Kommentar von KolnFC
09.07.2017, 22:48

Zu deiner zweiten Frage, was ist übertakten und wie geht es:

Ein Takt bestimmt wie viele Operationen durchgeführt werden können, ein Takt von '10' bedeutet, dass 10 Operation in der Sekunde durchgeführt werden können, ein Takt von 4 giga Hertz (GHz) heißt das 4*10^9 Operationen pro Sekunde durchgeführt werden können.

Das kann jedoch nicht 1:1 verglichen werden, wie effektiv eine CPU rechnet hängt nicht nur mit dem Takt, sondern v.a. mit dem eigentlichen Rechenwerk zusammen (und skaliert mit der Anzahl der Kerne bzw. Threads, falls eine Anwendung dies unterstützt).

Der Takt setzt sich aus einem Basistakt (BCLK) und dem Multiplikator zusammen (z.B. eine BCLK von 100MHz und einem Multi von 40 ergäbe eine Geschwindigkeit von 4GHz).

AMDs Ryzen und Intels 'k' Prozessoren haben einen offenen Multiplikator, d.h. man kann sie sehr leicht übertakten, indem man diesen anhebt. Ab einen gewissen Punkt wird die CPU jedoch unterversorgt und benötigt mehr Strom, dann muss die vCore (core voltage) angehoben werden, da sollte man als Laie sehr vorsichtig sein, denn mehr Spannung kann immer zu Schäden führen (ein zu hoch eingestellter Multi würde nur dazu führen, dass der Rechner nicht mehr bootet, das kann dann einfach im BIOS wieder geändert werden). Die meisten Prozessoren lassen sich zumindest geringfügig ohne Erhöhung der vCore übertakten.

Grundsätzlich kann man jede CPU über den BCLK übertakten, dies geschieht in Abhängig zur Spannungsversorgung des Boards und des RAMs und ist deutlich schwerer als eine Übertaktung über den Multiplikator, die Wahrscheinlichkeit die Hardware zu beschädigen ist hier höher und auch die Auswahl des Boards, teilweise sogar des PSU ist wichtiger (für Teiler, Spannungsversorgung, BIOS usw.).

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Kommentar von Chaschi
09.07.2017, 23:05

Also kann man einen Intel Prozessor mit der Endung "u" nicht übertakten? Oder kann man den nur zu einem gewissen Grad übertakten?

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