Wie kann ich den Zugewinnanspruch meiner Frau verringern?

4 Antworten

Derartige Möglichkeiten ... (falls du welche haben solltest, was ich bezweifele, wenn deine Frau bereits Kenntnis davon hat, und dies alles bei ihrem Anwalt angegeben hat) ... musst du mit deinem Rechtsvertreter, mit deinem Anwalt besprechen.

Er kennt deinen Fall und er weiß - unter anderem auch auf grund seiner Erfahrung - was realistisch sein könnte und was nicht.

Das Beste wäre ... wenn du Zeugen ... Beweise auftreibst, welche belegen, dass deine Frau vor einem bestimmten Termin "Klagseinreichung" oder so ... ihr Vermögen "beiseite geschafft" hat.

Normalerweise wissen doch auch andere Menschen, Famlienmitglieder, gute Bekannte ... darüber Bescheid.

Und ... du kannst selbstverständlich auch alles, was offiziell über eine Bank oder ähnliche Institution abgewickelt worden ist, gerichtlich prüfen lassen (aber, all das weiß jeder gute Scheidungsanwalt ... )

Und mache du bitte ja nichts Unüberlegtes ... Vermögen, das ab einem bestimmten Zeitpunkt plötzlich nicht mehr deines ist, das wird vom Richter und auch von der Gegenseite sehr "skeptisch" betrachtet und genau hinterfragt ... und außerdem kann so ein Vorgehen den Streitfall in die Länge ziehen und die Kosten, welche dadurch verursacht werden ... enorm steigern

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Das Kind ist wohl schon in den Brunnen gefallen. Zu Begin des Trennungsjahres waren die Vermögensverhältnisse aufgedeckt. Da wird es nur noch um Nuancen in der Bewertung des Vermögens gehen. Sowohl Immobilien als auch Bankvermögen haben wenig Veränderung im letzten Jahr erfahren. Das einzige was noch helfen würde, wäre "das zur Seite geschaffte Vermögen der Frau" beweisbar zu beziffren, und dann in die Waagschale zum Vermögensausgleich zu werfen.

Du erwartest doch sicher nicht, dass Dir hier unredliche Antworten gegeben werden!

Außerdem kann hier kein Mensch aus den paar Worten die Gesamtsituation einschätzen. Wie sollte das gehen?

Trennungen sind immer schmerzhaft, vor allem, wenns ums Geld geht...:-(

Steuerklasse ändern im Trennungsjahr?

Wir haben uns im Oktober getrennt und gestern teilte mir meine Frau mit, dass sie zum 01.01.2017 die Steuerklasse ändern wird. Bisher haben wir die Kombination 3/5. Wir haben drei gemeinsame Kinder. Kann man während des Trennungsjahres die Steuerklasse so einfach ändern?

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Wie ist der Zugewinn geregelt bei folgender Sachlage?

Hochzeit 2000

Meine Mutter und mein Stiefvater bauten ein Haus. Beide investieren zu gleichen Teilen (Geld) in das Haus, welches mein Stiefvater neben der Arbeit (er ist Maurer) in Eigenleistung mit Freunden und unseren Verwandten/Bekannten baute.

Das Haus ist schuldenfrei und wurde gedaxt auf 290.000,-€ (inkl. Grundstück ect.)

Meine Mutter hat in der Ehezeit keine Kinder großgezogen. Beide haben gearbeitet. Da meine Mutter krankheitsbedingt nicht so viel monatlich verdienen konnte wie mein Stiefvater, haben sie jetzt aktuell unterschiedlich hohe Vermögen angespart:

Mutter 20.000,-€ und Stiefvater 80.000,-€ inkl. Auto usw.

Außerdem hat sie ihren und auch den Vater meines Stiefvaters viele Jahre zu Hause gepflegt, sodass sie auch nicht voll arbeiten konnte. Dafür brauchten die beiden Opas nicht ins Pflegeheim, was die kleinen Renten nicht gedeckt hätten.

Meine Mutter möchte sich scheiden lassen, weil mein Stiefvater leider öfters die Hand erhebt, besonders wenn er Alkohol getrunken hat. Sie hat es bestimmt 7-8 Jahre versucht, er war auch schon zur Entziehung und beim Psychologen aber er sagt er braucht das alles nicht.

Meine Fragen:

Er sagt, dass meine Mutter von ihm lediglich die Materialkosten für das Haus zu Hälfte von ihm erstattet bekommt und nicht mehr. Schliesslich hat er das Haus aus seiner Sicht alleine gebaut.

Sie solle sich mit 30.000 € zufrieden stellen.

Weiter hat er ihr gesagt, dass er von seinen Ersparnissen nichts an sie abgeben wird, weil er es gespart hat. Er will dafür auch nichts von ihren Ersparnissen.

Beide hatten am Anfang Geld mit in die Ehe gebracht und konnten so das Haus fast ohne Kredit bauen. Allerdings können beide jetzt nicht mehr feststellen, wievielt sie vor 26 Jahren hatten/mitgebracht haben.

???? Sind seine Aussagen korrekt ????????

???Mit welcher Unterstützung kann meine Mutter rechnen????

Zugewinn gibt es bei ihm nicht sagt er, weil er a alleine sein Vermögen in der Ehe gespart hat und b er das Haus alleine gebaut hat, was nicht stimmt. Er hat sicher das Fachwissen und war auch fleißig aber es waren viele Hände die es gebaut haben.

Außerdem soll sie sofort ausziehen, er sucht sich jetzt eine andere Frau. Meine Mutter ist nun verzweifelt und ich hoffe jemand kann mir ein paar Tips geben, bevor sie zum Anwalt geht.

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Schmerzensgeld als Zugewinn?

Hallo

 

bei einem Freund wurde 2007 eine OP verpfuscht. Er meldete dies dann der Ärztekammer und bekamm 12Monate späte die Bestätigung, dass es ein Ärztefehler war. Daraufhin nahm er sich einen Anwalt und der Schriftverkehr der beiden Parteien begann. Im Dezember 2009 lernte er dann eine Frau kennen, welche er Anfang 2010 heiratete. Ein paar Monate später erhielt er einen Brief für den Gerichtstermin. Ende Sep 2010 fand die Anhörung statt, er gewann und bekam Schmerzensgeld. Nun haben die beiden sich getrennt und wollen sich 2012 auch scheiden lassen.

Hat seine Frau jetzt Anspruch auf das Schmerzensgeld? Immerhin hat er es ja während der Ehe bekommen, allerdings hat er die Sache ins Rollen gebracht da kannte er sie noch gar nicht.

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Kindesunterhalt - Nachweis über Kontoauszug nicht ausreichend?

Hallo Community,

ich bin seit 09-2015 geschieden, lebe seit 04-2013 getrennt und habe in 05-204 (nach Ablauf des Trennungsjahres) die Scheidung eingereicht.

Im Trennungsjahr habe ich 900 Euro gezahlt (Trennungsunterhalt und Kindesunterhalt für 1 Kind, 14 Jahre), nach Ablauf des Trennungsjahres nur noch den Kindesunterhalt (Höhe Düsseldorfer Tabelle plus Aufschlag). Mein Exmann hat keinen Titel oder Beistandschaft, ich zahle freiwillig. Ich zahle, wie heute wohl üblich, per Dauerauftrag bargeldlos auf sein Konto.

Mein Ex-Mann arbeitet nur sporadisch. Das Jobcenter erwartet von mir eine Bestätigung, dass ich Unterhalt bezahle. Der Kontoauszug reiche nicht als Nachweis aus!

Jetzt meine Frage: Ist das rechtens? Ich habe doch mit meinem Ex rechtlich nichts mehr zu tun, das Jobcenter kann doch nicht von mir irgendein Schriftstück verlangen?

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Eigentum/Gütertrennung bei einem Haus bei Hochzeit und anschl. Scheidung - Ehevertrag nötig?

Ich versuche es möglichst kurz und prägnant zu fassen.

Ich besitze eine Immobilie die ich 2 Jahre vor der Ehe gekauft habe. Kaufpreis sagen wir 200.000€. 100.000€ aus meinem Eigenkapital bezahlt, 100.000€ Schulden sind noch drauf. Im Grundbuch bin nur ich eingetragen. Rate an die Bank zahle nur ich.

Lebensgefährtin wohnt mit im Haus und trägt die Nebenkosten(400€ im Monat was in etwas einer Miete entsprechen würde).

Aussage/Stand heute : Ich hab das Haus + das finanzielle Risiko zu tragen und Sie zahlt nur Miete hat dafür aber auch nicht das Risiko aber auch nie Eigentum.

Gehen wir davon aus wir heiraten nun in 2014 und da es nicht so läuft wie geplant (was ich nichth offen will) lassen wir uns 2021 wieder scheiden.

Da sich dann an die mündliche Aussage von oben natürlich keiner mehr erinnert meine Frage ob Sie etwas einklagen/erwirken kann ,z.B. 50% der abgetragenen Schulden in den 7 Jahren (weil es ja eine Zugewinngesmeinschaft wäre). Oder wäre Sie da "aussen vor" da ich ja als einziger im Grundbuch eingetragen bin, alleine den Kaufvertrag unterschrieben habe, alleine den Kredit abbezahlt habe und das Risiko getragen habe und sie "nur Miete" gezahlt hat ?

Oder wenn dem nicht so ist, könnte man so etwas vorab über einen Ehevertrag regeln ? Das bei einer Scheidung klar ist, dass die Immobilie mir gehört und alles was in den x Jahren Ehe abbezahlt wurde auch meins ist ? Bei "anderen" Gütern also Fernseher, Küche, Auto etc. wäre mir das ziemlich egal aber die Immobilie wäre meine Altersvorsorge und hätte für mich allerhöchste Wichtigkeit.

Hoffe auf eine hilfreiche Antwort ! DANKE!

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Zugewinn bei fehlenden Unterlagen?

Hallo, Scheidungsverfahren läuft. Ist Rosenkrieg. Meine Frau und Anwalt reagieren auf gar nichts. Stattdessen kommen Aufforderungen Unterlagen für Trennungsgeld und Unterhalt beizubringen, was wir gemacht haben. Jetzt Aufforderung Vermögen zum 31.03.2000 vorzulegen für Zugewinn-Berechnung. Hierzu meine Frage: Habe keinerlei Unterlagen aus 2000. Auch meine Bank nicht mehr. Kann also nichts belegen und weiß auch ehrlich nicht, wie es seinerzeit aussah. Vermutlich nichts an Vermögen. Meine Frau hatte damals etwas Geld. Wieviel weiß ich nicht. Allerdings wird sie auch keine Nachweise bringen. Somit wird nichts zu beweisen sein.

Ich schätze meine Frau und ihre Familie so ein, dass Sie versucht über den Zugewinn viel Geld zu erzielen. Traue ihr zu, dass Sie angibt, sie hätte vor der Ehe einen hohen Betrag x gehabt und deren Schwestern dies eidesstattlich versichern. Wenn ich also 0 hatte und einen Zugewinn durch Hausverkauf von 100.000 €, sie durch z.B. 10.000 € in die Ehe gebracht, nur 90.000 € Zugewinn, müsste ich ihr von meinem höheren Zugewinn die Hälfte zahlen. Also je höher ihr eingebrachtes Vermögen, desto mehr müsste ich zahlen.

Wie kann man gegen so etwas vorgehen? Oder ist man dem ausgeliefert.

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