Wie kann ich den Vermieter unserer Wohnung dazu überzeugen, dass ich mir einen Hund anschaffen darf?

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6 Antworten

Hallo, 

Ihr solltet umliegende Nachbarn fragen,ob diese Probleme haben mit der Anschaffung des Hundes. Sammelt Unterschriften in Form von einer Liste.

Sind soweit alle einverstanden ,kann man (so hab ich das gemacht) diese Liste  und einem schriftlichen Antrag zur Hundehaltung dem Vermieter zuschicken. 

Entweder sagt er ja oder nein,muss dies allerdings begründen bei einer Ablehnung. 

Nur weil ihr die Wohnung renoviert habt,ist das kein Freifahrtsschein für einen Hund. Oftmals renovieren die Leute selber Kleinigkeiten oder machen sich neue Türen oder neue Fußböden rein. Um einer Mieterhöhung aus dem Weg zu gehen. 

Erstmal ist wichtig was steht im Mietvertrag unter Tierhaltung drin. Bei mir steht "Kleintiere erlaubt,bei Hunden evtl.zusage" 

Dann solltest du dich besser über Hundehaltung informieren. Woher willst du wissen,das genau zu Beginn der Sommerferien Sheltie Züchter eine wurfabgabe haben? Auch wirst du keinen Hund in 6 Wochen Sommerferien erziehen können. Schon garnicht einen Welpen. Eingewöhnungsphase dauert meist 2-6 Wochen.wenn du Glück hast ist der Hund stubenrein,wenn du es richtig machst. 

Arbeite beide Eltern Vollzeit? Falls ja schonmal schlecht. Du gehst 6-8 Stunden zur Schule. Von Jahr zu Jahr,wird dich Schule immer mehr einnehmen.mehr Stoff ,mehr lernen,zudem hast du auch noch Freundschaften zu pflegen oder willst eigenes Interessen nachkommen. Kino,im Sommer Freibad,Disco...hast mal Wandertag oder fährst auf Klassenfahrt. Was wird aus dem Hund? 

Wenn du fertig bist mit der Schule, in ein paar Jahren. Wird sich da dein Leben erheblich ändern, heißt Studium oder Ausbildung. Sowas bringt oftmals einen Ortswechsel mit sich. Schonmal mit einem Hund ne Wohnung gesucht? Nicht lustig und durchaus schwer. In Studenten Buden oder Wohnheimen kann man kein Hund mitnehmen. Auch bist du bei einer Ausbildung Vollzeit berufstätig heißt 9-10 Stunden bist du außer Haus. Beim Studium Bist du ebenso 6-8 Stunden in der Uni. So Hund wird evtl.bei den Eltern bleiben,wenn du ausziehst. Aber die abreiten ja vermutlich auch beide Vollzeit. So lange sollte kein Hund alleine sein. 

Was machst mit dem Hund? So lange alleine lassen? Ein NoGO!! Mit einem Welpen fängt man das Alleinsein Training ab dem 5-6 Monat an. Bis der Hund mal zuverlässig mehrere Stunden Alleinsein kann, vergehen Monate. Auch hundeerziehung ist nicht in 6 Wochen abgeschlossen. Das dauert Jahre..

Hab mit meinem 8 Monate gebraucht für 5 Stunden Alleinsein. Mit vielen Rückschritten und wir mussten oft bei null anfangen. 

Ein ausgewachsener Hund,sollte Max.4-5 Stunden alleine sein, wenn er es gelernt hat. Oftmals bei einem Ortswechsel muss man das nochmals trainieren,wenn der Hund diesbezüglich sehr sensible ist. 

So solltest du arbeiten gehen, 9-10 Stunden bist du weg, das ist nicht artgerecht für so ein Hochsoziales Tier. Von 500-700 Euro Azubi Gehalt bei Studium und bisschen barfög (wenn es dir zu steht) wirst du keinen Hund halten können,wenn von den Eltern keine zusätzlichen Gelder fließen.

Denk dran,Miete,Lebensmittel,Gebrauchsgegenstände,Fahrkarte,Hundesitter,Futter ,steuern für den Hund,Tierarzt kosten. Freizeit,das kostet alles Geld 

Was bleibt da übrig für den Hund? Du möchtest ja dem hund sicherlich das beste bieten und selber nicht zu kurz kommen. 

Aber von dem bisschen Geld wirst du alleine keinen Hund halten können. Was machst wenn der Hund eine unverhoffte Not OP benötigt. Die kann viele hundert eure kosten oder in die Tausende gehen. Erst letztens hat eine Freundin innerhalb von 2 Wochen 500 Euro beim Tierarzt gelassen,weil der Hund in eine Glasscherbe getreten ist. Wer zahlt das? 

Man sollte immer weiter denken,und du hast dich so wie das klingt null Informiert. Obwohl du dir seid 10 Jahren einen Hund wünscht. 

Sei realistisch. Das Wohl des Hundes sollte immer an erster Stelle stehen, und wenn man bei den Punkten die ich oben ausgezählt habe bedenken hat. Sollte man aus tierliebe darauf verzichten. Alles andere ist purer Egoismus. Wenn man mein "ah andere machen das auch und lassen ihren Hund So lange alleine,dann geht das bei mir auch" 

Egoistisches denken ist das.da fängt tierliebe an,sich selber einzugestehen das man evtl.doch nicht geeignet ist. 

Denk mal drüber nach,was ist in ein paar Jahren. 

 

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Kommentar von PsychoDodo
25.09.2016, 01:04

Ich werde selbst nach dem Abi noch bei meinen Eltern wohnen (höchstwahrscheinlich) und auch wenns geht während dem Studiums. Ich weiß sehr wohl was ein Hund so alles mit sich bringt, auch, dass man ihn nicht in 6 Wochen erziehen kann. Aber diese wichtigsten Sachen erlernt er eben in den ersten Wochen. Wenn ich mir einen anschaffen sollte, dann vielleicht einen der schon paar Monate alt ist, da ich davor noch nie einen Hund hatte und ich mich somit mit der Grunderziehung nicht auskenne. 

Außerdem bin ich Einzelkind und habe somit niemanden, außer meine Eltern. Meine Freunde wohnen alle weiter weg und oft ins Freibad usw. Gehe ich sowieso nicht. Ich habe aber Erfahrungen mit Hunden. Meine beste Freundin z.b. hat einen, mit dem gehe ich auch oft alleine Gassi und kümmere mich um den. Zurecht komme ich auch mit Jagdhunden oder Kampfhunden aber auch mit Schoßhündchen. Über die Kosten mache ich mir noch keine Sorgen, da ich mich darum noch kümmern muss. Meine Eltern hatten beide auch mal Hunde und wissen wie das mit denen ist. Wenn ich Mittagschule habe, ist meine Mutter immer mittags zuhause und der Hund wäre höchstens 3-4h alleine. 

In der Theorie habe ich schon alles durchdacht, auch wenn das nicht oben alles aufgezählt ist. In der Praxis wird das um einiges schwieriger. Danke für deine Worte, aber ich bleibe bei meiner Entscheidung :)

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Du hast erwähnt, dass der Vermieter "eh Nein sagen würde " das heißt so viel wie, ihr habt es noch gar nicht versucht oder ?
Mir War so als dürften Vermieter Haustiere gar nicht mehr verbieten solange man darauf achtet, dass dieses Tier Nichts beschädigt, was dem Vermieter gehört und niemanden stört . ( Glaube seit 2014 ist das so )

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Kommentar von PsychoDodo
24.09.2016, 21:51

Das einzige was dem Vermieter noch gehört, sind die Türen und Türrahmen, Fenster und die Betonwände. Die Tapeten, den Parkett usw haben wir alles selbst bezahlt..

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Kommentar von iseewhatyouare
24.09.2016, 21:55

da kannst du das nochmal nachlesen

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Kommentar von GravityZero
24.09.2016, 21:58

Der Vermieter darf die Haltung nicht generell im Mietvertrag verbieten, sehr wohl kann er die Haltung eines Hundes aber immer untersagen.

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Genau lesen! Dort geht es um Klauseln in Mietverträgen und um Kleintiere. Die Haltung von Hunden kann weiterhin vom Vermieter untersagt werden.

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Schau doch in Deinen Mietvertrag. Wenn da die Haltung von Haustieren nicht ausdrücklich verboten ist, musst Du nicht fragen, ob Du einen Hund anschaffen darfst; die Nachbarn schon gar nicht.

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Der Vermieter muss euch schon einen ordentlichen Grund nen können.

Kann er das wirst du da auch nichts machen können. Ihm gehört das Haus und er hat das Recht Regeln aufzustellen.

Gefallen sie euch oder dir nicht: zieht aus. 

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Als Vermieter der auch Tierhaltung untersagt kann ich dir sagen dass du mir hunderte Gründe liefern könntest, ich alber bei meiner Meinung bleiben würde. Du kannst ihn natürlich fragen und deine Gründe aufzählen, vielleicht hast du Glück. Das Ganze solltest du dir dann schriftlich geben lassen und denk dran, wenn mal irgendwas ist kann die Erlaubnis jederzeit widerrufen werden. Dann heißt es Hund oder Wohnung.

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Kommentar von PsychoDodo
24.09.2016, 21:48

Ich mein ja nur, wenn man ein Pärchen ein Baby bekommt, dann ist es doch wohl klar, dass dieses auch in der Nacht schreit usw und das ist auch selbstverständlich. Bei einem Hund ist es so ähnlich. Dieser bellt ab und zu und ich würde mir sogar die kompletten Sommerferien nehmen, um ihn zu erziehen. Ich hatte auch mal richtig laute Musik laufen lassen (wie z.b. in einer Disco) bin vor die Tür gegangen und man hat nichts gehört, also bezweifle ich, dass man den Hund richtig laut hören würde, wenn überhaupt. 

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Kommentar von GravityZero
24.09.2016, 21:56

Du kannst ein weinendes Baby nicht mit einem bellenden Hund vergleichen. Klar kann alles gut gehen, das bezweifelt aber niemand. Wenn doch, dann ist Ärger vorprogrammiert (alles schon erlebt) und auf diesen Stress möchte ich als Vermieter verzichten. Es kommen auch mal neue Nachbarn und nicht immer ist bellen das Problem.

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Kommentar von MalinoisDogBlog
24.09.2016, 21:58

Ah genau weil jeder Hund Kläfft.
Da kennt sich aber einer aus.

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Kommentar von GravityZero
24.09.2016, 22:00

Keine Ahnung wo du diese Aussage gelesen hast...hier sicherlich nicht.

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