Wie kann ich den Eltern eines Freundes erklären dass vegan nicht wieder magersüchtig heißt?

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11 Antworten

Hi :) Also... Ich denke, dass Kochbücher gut wären. Gibt ja viele Kochbücher, die sich mit veganer Ernährung beschäftigen. Einfach googeln. Evtl könnte er immer mit den Eltern einlaufen und die Lebensmittel zusammen einkaufen oder die Eltern kaufen ihm die Lebensmittel. Es gibt Rohkost, High Carb Low Fat, Low Carb,.... usw.. vielleicht ginge es ja, dass zu Anfang, alle zusammen essen. Vielleicht könntet ihr Alle, inbegriffen Du, mit ihm essen. Man muss eben nur darauf achten, dass es ein Rezept ist, was nicht nur 45kcal hat. ^^ Gibt ja, glaub ich, auch Bücher, wie “Vegan Kochen für jeden Tag/ für Faule.“

Oder auch Kochbücher mit Kalorienangaben und wenn man nicht doof ist, dann weiß man, m.M.n dass ein Rezept, welches mit unterschiedlichen Zutaten und Soßen oder Nüssen ect zubereitet wurde, auch genügend Kalorien hat. Die Eltern könnten ja auch mit ihm erst mal zusammen essen. Vielleicht 2x am Tag mindestens. Und ggf könnten sie mit ihm 1x pro Monat oder so Etwas Veganes Kalorienreicheres kochen. Dass er vielleicht Genuss daran bekommt, dass Kalorienreicher nicht gleich ungesund ist. Oder ihr geht Mal vegan Essen. Vielleicht gibt's was vor Ort ?

Das Wichtigste ist Vertrauen. Vertrauen an den eigenen Sohn haben. Vllt sollte er es ihnen persönlich sagen > seinen Eltern. Wäre wohl komisch, wenn du Das sagst ^^ sry, aber meine, krankheitsbedingt.

Es gibt außerdem das sogenannte “Cronometer“, dort könnte er eintragen, was er am Tag isst und die Kcal und Nährstoffangaben sehen und die Eltern auch. Und Bluttests wären sinnvoll, wegen möglichen Mängeln. Aber sowas wie kontrolliertes Wiegen, fände ich nicht gut, würde die Situation wohl nur schlechter machen. Und ständige Überwachung, m.M.n.auch und eine Therapie, die erzwungen wird, wohl auch. Dort könnte er ja auch lügen..wenn er wolle.

ALSO ...WICHTIG, Vertrauen.

Es gibt ja auch Bücher, über die vegane Ernährung, den Einstieg dahin.

Ich hatte Mal Bulimie, als Vegetarier, hab dann endlos Süßigkeiten in mich gestopft..aber hab irgendwann gedacht..dass es mir damit nicht gut geht und mit tierischen Lebensmitteln auch nicht. Hab also beschlossen, mich vegan zu ernähren. Meine Mutter bzw war keiner begeistert deswegen..das mit der Bulimie wusste Niemand. Also die Anfälle hatte ich dann nur“ noch 2/3x und als Veganer hab ich dennoch Mal Lust, auf Ungesundes, wegen der Gewohnheit, aber versuche nicht zu wie früher, ohne Aufmerksamkeit, zu essen“ . Mein Körper dankt es mir.

Bewegung finde ich auch wichtig. Sollte nur wegen der Krankheitsgeschichte, nicht gleich ein Marathon sein. Vielleicht erst mal so 3x pro Woche Sport in irgendeiner Form. Krafttrainining und etwas Ausdauer wären immer gut. Kommt aber darauf an, wie der Körper momentan gesundheitlich ist. Am Besten den Arzt fragen, der ihn behandelt hat.

Als Beschäftigung könnte man ja Vieles machen...außer Dinge, die sich um das Thema drehen.

Filme schauen

Spazieren

Sonnen

Nickerchen machen

Sich freiwillig wo engagieren (Altenheim ? Spielenachmittag organisieren)

Wenn es Einem besser geht, evtl

Rad fahren

Freizeitpark besuchen

Gamescom oder was interessiert

Tagesreise

Usw..

Whoops, war jetzt nicht Alles zur Frage, aber ich denke, mit Selbstsicherheit und mit Wissen, über die vegane Ernährung, wird es klappen. Ich meine er war 18? Er ist alt genug, trotz Magersucht, entscheiden zu können, wie er sich ernährt, wenn er dadurch nicht wieder krank wird. Wenn er krank wird, kann man ja wieder Was dagegen tun..solange müssen die Eltern Vertrauen, Geduld und Zuspruch finden und ihr Kind ziehen lassen. Ihn begleiten, unterstützen, lieben. Und ich denke, er schafft Das ! Aber er muss auch an sich glauben. Lg und nur das Beste.

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Das Problem muss man sehr differenziert betrachten. Wenn dein Freund tatsächlich durch eine vegane Ernährung wieder anfängt Kalorien zu sparen, dann ist es offensichtlich ein Versuch seine Umwelt zu täuschen.

Natürlich hat er, wie alle anderen das Recht, als Veganer sein Leben zu leben, aber er muss ordentliche Mengen dann auch zu sich nehmen. Wenn er das unter Zeugen oft genug tut, dann ist es ein Beweis, dass er OK ist.

Dass seine Eltern sich Sorgen machen ist doch verständlich. Esst gemeinsam vegane Schnitzel und freut euch des Lebens.

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Kommentar von jylorix
14.07.2017, 20:00

Bei Sorgen bleibt es aber nicht, die ziehen regelrecht über vegan her. Wenn man ihn sich anschaut ist defintiv nicht mehr magersüchtig

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Kommentar von Johannax32
15.07.2017, 18:38

Veganismus ist keine Diät und hat mit Kaloriensparen rein gar nichts zu tun. Es gibt schließlich genügend Veganer, die fett sind. Veganismus bedeutet nur, dass man auf Lebensmittel tierischer Herkunft aus ethischen Gründen verzichtet. Auch dann bleiben noch genügend Lebensmittel übrig, sodass eine ausgewogene oder gar kalorienreiche Ernährung nicht ausgeschlossen ist. 

Und warum muss man ständig anderen etwas beweisen, zumal die Eltern scheinbar keine Ahnung von der veganen Ernährungsweise haben, also nicht beurteilen können, was wirklich gesund ist? Kalorienreich bedeutet nicht automatisch gesund, umgekehrt genauso wenig. 

Zu den veganen Schnitzeln will ist gar nicht erst kommen -_-

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natürlich ist die Denkweise falsch von den Eltern aber ich kann sie auch irgendwie verstehen. Er war mal Magersüchtig und die Eltern haben angst weil er wichtige Nährstoffe nicht mehr zu sich nehmen kann, sprich wieder ein wenig eingeschränkt ist und sie jetzt denken dass es sich wiederholen könnte oder was auch immer. Ich muss auch sagen dass veganes Leben nicht immer gesund ist weil dort tatsächlich Nährstoffe fehlen die er nicht so über die Nahrung nehmen kann. Aber dafür gibt es auch Supplemente. Naja wie gesagt das ist kompletter schwachsinn dass man abmagert nur weil man keine tierischen Produkte mehr zu sich nimmt weil man auch durch pflanzen genug Kalorien (energie) zu sich nehmen kann.

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Bei Magersucht geht es nicht einfach darum, möglichst viel Gewicht zu verlieren um irgendwelchen Idealen zu entsprechen. Vielmehr ist es eigentlich  Ausdruck eines reaktiven Kontrollzwanges. Nach dem Motto "wenn ich auch sonst über nichts Kontrolle habe - wieviel ich esse bestimme nur ich alleine". Das gibt einem eine besondere Form von Macht.

Leider kann Veganismus (oder auch jeder andere ganz strenge Speiseplan) auch ein Ersatz für die vom Umfeld nicht mehr tolerierte Magersucht sein. Magersüchtige stehen dem Veganismus konzeptionell sowieso nahe - denn sie suchen alle möglichen Gründe/Ausreden, um Dinge nicht essen zu können/müssen.

Um es mal ganz platt zu formulieren: Anstatt seine Eltern mit Nicht-Essen zu ärgern, ärgert er sie jetzt mit seinem Veganismus. Es kann also sein, dass das eine Art Rückfall ist. (Das muss nicht zutreffend sein, aber es wäre nicht selten!)

Wenn er als nächstes noch Roh-Veganer wird, dann wird er bald vielleicht (wieder) "Veganer der Stufe 5" werden und nichts mehr essen was einen Schatten wirft - also wieder Magersucht.

So oder so: Was auch immer damals der Grund für seine Magersucht war - es kann sei, dass der Grund immer noch nicht beseitigt ist. Vielleicht redet ihr mal darüber...

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Kommentar von jylorix
14.07.2017, 20:36

Als ehemaliger Magersüchtiger würde mir das wohl auffallen. Er macht es aus Tierliebe und ein bisschen auch um seiner Freundin zu imponieren, sie ist ebenfalls Veganerin aber noch ein bisschen stärker als er. Sie ernährt sogar ihren Hund vegan das ist kein Joke

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Dass Magersüchtige Veganismus entdecken, ist ein sehr häufiges Phänomen. Das kennt jede spezialisierte Einrichtung. Und jede muss das mit den Betroffenen daher auch thematisieren.

Es muss übrigens nicht sein, dass er sich bewusst ist, damit wieder abnehmen zu wollen. Vielleicht weiss er noch nichtmal, dass es dazu nützlich ist (was ich durchaus auch so sehe).

Auf jeden Fall bleibt ein Muster des Denkens schon wieder erhalten:

Die Gedanken kreisen um das Essen. Wieviel isst? Was isst man? Wann ist man? usw. etc.

Alle Moral, alles Richtig und Falsch hängt schon wieder oder immer noch an Mund, Magen, Darm.

Und daher ist es durchaus naheliegend, dass einer der nächsten Gedanken dann eben auch schon wieder ist: bin ich zu dick? Tut mir das gut? Müsste ich anders essen? Weniger essen?

Dabei sind die Eltern ihm offenbar gerade die geringste Hilfe. Denn was tun die?

Ihm vorhalten, dass dieses Essen wieder ungesund sei. Also was ist davon der Kern?

Dass Essen sehr wichtig ist...

Da weiss man, wo die Magersucht ihr Entstehen hatte.

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Erklär ihnen das du da du dich jetzt mehr mit deiner Ernährung befassen musst zwangsläufig darauf achtest und nicht magersüchtig zu werden

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Seit kurzem ist er Veganer geworden weil er nicht möchte dass für ihn Tiere getötet werden

Typisch veganer irrglaube!

Deswegen denke ich mir ein bisschen Unterstützung von einem Nichtveganer der sich mit Magersucht auskennt hilft ihm vielleicht

Gerade Magersüchtige neigen dazu den veganismus vorzuschieben. Das haben auch schon paar Unis mal in Studien gezeigt.

Deine Eltern machen sich sorgen. Davon abgesehen haben sie recht: Vegan ist ungesund. Und für einen der mal Magersucht hatte, erst recht!

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Kommentar von Johannax32
15.07.2017, 19:00

Irrglaube? Dann werden für deine Schnitzel also keine Lebewesen ermordet? Interessant. 

Wenn man von "Studien" schreibt, so benennt man diese auch. Ich zumindest wäre an dieser Studie sehr interessiert, da ich stark vermute, dass nur die Anzahl der Veganer unter Betroffenen und der restlichen Bevölkerung verglichen wurde. Daraus auf Vorwände zu schließen, ist schon extrem gewagt, da das nur eine Erklärungsmöglichkeit von vielen ist. 

Viele Magersüchtige leiden auch an anderen psychischen Krankheiten, die alle aufgrund ihrer Sensibilität entstanden sind. Magersüchtige sind also sensibler und durchschnittlich sogar intelligenter als andere. Daraus folgt, dass sie sich natürlich auch kritisch mit ihrer Umwelt auseinandersetzen. Ist es nun verwunderlich, dass sie sich für den Veganismus entscheiden? 

Generell ist es so, dass umso höher der Bildungsstand ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, sich bewusst zu ernähren, also zumindest den Fleischkonsum zu minimieren. Die größten Fleischkonsumenten findest du in der Unterschicht.

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Selbst einkaufen gehen und kochen. Sollte mit 18 ja möglich sein :)

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Kommentar von jylorix
14.07.2017, 20:10

Macht er bereits. Den Streit gibt es trotzdem

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Kommentar von ApfelTea
14.07.2017, 20:19

Dann ausziehen. Sollte mit 18 ebenfalls möglich sein. In dem Alter muss man sich doch ob seiner Ernährung nichts mehr sagen lassen

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Ein normaler Mensch -also ein Nichtveganer- würde das zusammenfassen auf "von der Nicht-Ernährung hin zur Mangelernährung".

Hat kaum Zweck, ihm diese V-Macke ausreden zu wollen.

Er muß selber erst völlig am Boden sein, bis er merkt, welchem Hirngespinst er aufgesessen ist.

Man kanns vergleichen mit Süchtigen: die müssen selber ganz tief im Dreck liegen, bis sie aufwachen und gegen ihre Sucht ankämpfen.

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Kommentar von jylorix
14.07.2017, 20:03

Warum kommt in meiner Frage derart viel hate gegen Veganer. Ich bin und bleibe doch auch Fleischesser und kann akzeptieren wenn jemand Veganer ist. Was ist daran so schwer ?

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Hi...ja-die Angst der Eltern ist schon etwas berechtigt. Was ist ein Veganer?

Ein Veganer isst neben Fleisch (wo ich Verständnis für habe) aber auch keine Produkte die Tiere herstellen.....mir fallen gerade nur die Eier ein. Die Eier die wir essen sind nicht befruchtet in dem Sinne das da schon Leben drin ist......also sind wir zumindest keine Kükenmörder. Nuuuur....ein Veganer ist die höherer Stufe vom Vegetarier und ich glaube als ehemaliger Magersüchtiger sollte man alles tun um sich gesund....da gehört auch Fleisch und Fisch dazu....zu  ernähren. Magersucht ist eine zum Tode führende seelische....also psychosomatische ....Erkrankung  die unbedingt zu einer alles umfassenden gesunden Ernährung sich wenden muss....d.h.ihr beide habt eurem Körper und eurem Gehirn schon  ziemlich geschadet damit durch fehlende Vitamine...Eiweisse ..Proteine....etc. Der Mensch muss um gesund zu bleiben von allem essen und aufnehmen. Die Schäden die entstehen merkt man aber erst im Alter so ab 40-50 Jahren...da fordert er sein Recht und übt Rache....Arthrose ...Neurologische Erkrankungen ....Herz....also innere Organe....Haut...usw. usw.   Er sollte unbedingt darauf achten ...was hat euch euer Körper getan das ihr ihn sooo bestraft?

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Kommentar von shdjcnde
14.07.2017, 20:15

Für die Eier werden Millionen von Küken geschreddert und Hennen leiden in der normalen Haltung außer Bio darunter.. ich beispielsweise habe kein Verständnis für Vegetarier da diese genauso Tiere quälen und töten aber meinen sie wären besser als omnivore..!

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Kommentar von shdjcnde
14.07.2017, 20:19

Und wenn man auf alles achtet ist das einzige was man zusätzlich nehmen muss b12! Vitamine... Eiweiße.. Proteine.. etc. sind kein Problem! Wenn man darauf achtet aber da muss jeder irgendwie drauf achten! Wenn man nur fast food isst hat man genau die selben Probleme.

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Kommentar von ApfelTea
14.07.2017, 20:20

Bitte erst informieren das nächste Mal..

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Kommentar von jylorix
14.07.2017, 20:31

Es ist doch aber seine Sache ob er Veganer sein möchte oder nicht. Er ist keineswegs mehr Magersüchtig und hat auch wieder ein normales Gewicht und normal viele Muskeln. Also muss er nicht wirklich mehr auf Ernährung achten

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Ich bin Veganer und bin leicht übergewichtig, als ich noch Fleisch usw.. gegessen hab war ich magersüchtig lel. Sag ihnen einfach das es kein unterschied macht ob Veganer oder nicht, liegt halt nur an den Genen und an dem Menschen.

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Kommentar von DerKlotz12345
14.07.2017, 20:07

was für Gene hahaha ? Es kommt eher drauf an wieviel Kalorien du dir reinbutterst

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