Wie kann ich Armen helfen?

48 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In der Überschrift eine einfach scheinende Frage, und in der Erläuterung ein ganzes Paket voller Fragen.

Mal wieder typisch für Dich ;-)

Es ist unfair, dass ich das darf, und andere nicht. Wahr?

Das hängt von dem politischen Standpunkt ab, den man einnimmt. Nach Ansicht eines typischen sog. "Liberalen" ist das absolut fair. Denn wenn Deine Eltern reich sind, haben sie das verdient und der Arme hat nichts verdient. Denn Reichtum ist das Ergebnis von Leistung und Armut das von Nichtleistung. Wenn einer verhungert, hat er offenbar nichts geleistet und verhungert daher zu Recht.

Der Standpunkt, den Du hier andeutest, wird allgemein links genannt. Wenn Du das nicht nur unscharf gefühlsmässig vermutest, sondern ausformulierst und bewusst begründest, kann es auch sozialistisch oder kommunistisch heissen.

Mein Biologie-Lehrer hat erzählt, ein Mann lebe mit seiner Familie irgendwo abseits und brauche keinen Strom. Und denke deshalb, er sei "ein besserer Mensch". - weil er so umweltfreundlich ist. Mein Lehrer sagt, das sei purer Egoismus, weil dieser Mann dann denkt, er sei was Besseres, und so einfach sich ein besseres Gewissen macht...

Das ist durchsichtig und ganz einfach.

Denk mal an HitIer. War der böse?

War jemand, der den vielen, die HitIer verfolgt hat, gut? Und also mindestens auch besser als HitIer?

Oder war der nun genau so schlecht wie HitIer, wenn er meint, dass HitIer schlecht war? (und er also besser)?

Oder ist das nur eine ganz einfach durchschaubare Strategie, mit dem sich einer, der sich schlecht fühlt, besser machen will?

Das, was mich so stört, ist dass wir in die Ferien gehen können, fliegen irgendwo hin, machens uns dort schön und geniessen das Leben - während andere nicht mal genug zum leben haben.

Das ist einerseits ein sehr schönes und edles Gefühl, andererseits immer auch etwas, was mich misstrauisch macht. Wie meine ich das? Menschen, die sehr viel Schuldgefühle in sich tragen, neigen dazu, etwas zu suchen, mit dem sie ihre Schuld loswerden können. Indem sie sie gegen die wenden, die sie ihnen machen.

Du bist ja nicht ungebildet, darum versuche ich es mit einem geschichtlichen Beispiel. Viele Europäer, darunter auch die Deutschen, haben erhebliche Schuldgefühle gegen die Juden wegen deren Schicksal im Holocaust. Dummerweise führt das bei vielen dazu, dass sie ganz intensiv danach suchen, was sie den Juden vorwerfen könnten. Die Holocaustleugner sind so ein Ergebnis davon...

Auch beim Mitgefühl mit den Armen gibt es so etwas. Du bist nicht die einzige, die sich schlecht fühlt, weil es ihr besser geht. Im Grunde weiss jeder Deutsche, dass man z.B. von Sozialhilfe oder "Hartz IV" nicht gut leben kann.

Und dann suchen sie begierig danach, was man denen vorwerfen könnte, dass sie selbst schuld an der Armut sind.

Oder Du denkst nicht so weit und bleibst einfach bei Deinem Lehrer. Der hatte auch das Problem, von Schuldgefühlen wegen seines Energieverbrauchs geplagt zu sein. Und heraus kommt einer, der als Energieverschwender der moralisch bessere ist als der Energiesparer.

Lohnendes Ziel?

Aber ich weiss nicht, wie ich helfen kann. Was kann ich tun?

Das ist eine viel schwierigere Frage als es scheint. Leider sind so gut wie alle Angebote der Hilfe für Arme immer zugleich auch ein Teil der Strukturen, die Reichtum und Armut selbst schaffen, denn sie lindern den Druck, an der Ungleichheit und Ungerechtigkeit etwas zu ändern.

Was Du konkret tun kannst, kann man eigentlich nicht wirklich im Internet klären. Das hängt doch viel zu sehr von so banalen Dingen wie Deinem Wohnort und den dortigen Möglichkeiten ab, von Deinen persönlichen Wünschen und Grenzen.

Womit Du auf jeden Fall auch meiner Meinung nach Recht hast, ist, dass man allein nicht viel ausrichten kann. Wir sind gewaltigen Kräften ausgeliefert, die auf uns alle wirken und die wir mit unserem eigenen Verhalten auch selbst verstärken. Schon dadurch, dass Du zur Schule gehst und mit anderen um das bessere Zeugnis konkurrierst (es können sicherlich nicht alle Abitur machen und nicht alle mit 1, richtig?), und anschliessend um knappe Arbeitsplätze usw. nimmst Du an dem teil, was Reichtum auf der einen und Armut auf der anderen Seite schafft.

Man kann dem aber nicht ganz entkommen. Der Energiespar-Einsiedler, den Du erwähntest, tut es mehr als Du und wahrscheinlich auch mehr als ich. Aber ganz ist auch er nicht draussen.

Wir müssen eben auch zusammen an der Änderung arbeiten.

Hier ist ein Beispiel eines sehr guten Ansatzes, der zur Zeit in Berlin entsteht und wo auch ich mein Teil dazu beitrage:

http://www.facebook.com/pages/Zwangsr%C3%A4umung-Verhindern/540700815957856?ref=ts&fref=ts

Das ist mehr als "Hilfe für Arme" von oben herab. Je mehr eine solche Kampagne Erfolg hat, um so weniger Mietwahnsinn gibt es, der Armut (und Obdachlosigkeit) überhaupt erst macht!

Armut und Ungerechtigkeit müssen vor allem verhindert werden!

Hier ist eine ebenfalls kämpferische Initiative ausserhalb Deutschlands:

http://www.facebook.com/Tahrir.Bodyguards?ref=ts&fref=ts

Da geht es um Vergewaltigungen in Ägypten. Die die dortige rechtsextremistische Regierung gezielt einsetzt, um ihr politisches Programm, Frauen aus dem öffentlichen Leben zu drängen, durchzusetzen.

Man könnte das still und heimlich hinnehmen und den Opfern durch Psychotherapie und Krankenhäuser "helfen".

Aber diese jungen Leuten haben sich stattdessen dafür entschieden, dagegen zu kämpfen, dass es überhaupt passiert!

Das ist der bessere Weg, der etwas ändert.

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In der Überschrift eine einfach scheinende Frage, und in der Erläuterung ein ganzes Paket voller Fragen.

Fragen ohne Hintergrund sind ergooglebar, dann werden sie auch gleich gelöscht und deswegen stelle ich sie nicht ;-)

Denn wenn Deine Eltern reich sind, haben sie das verdient und der Arme hat nichts verdient. Denn Reichtum ist das Ergebnis von Leistung und Armut das von Nichtleistung. Wenn einer verhungert, hat er offenbar nichts geleistet und verhungert daher zu Recht.

Das, was meine Eltern haben, ist ganz bestimmt aus viel harter Arbeit, ein bisschen Glück und einer Prise Intelligenz entstanden.

Ich will es mal so sagen: Meine einen Grosseltern kommen aus sehr armen Bauersfamilien (einmal 6 Geschwister, einmal 10) und haben sich alles, was sie haben selbst aufgebaut. Die andern kommen je aus wohlhabenden Familien, haben aber beide auch ihr "Gut" erarbeitet.

Nun, ich weiss: Meine Eltern haben viel geschuftet. Aber: Eine Mädchen in Afrika, dass in einer Blechhütte aufwächst und für Wasser einen Kilometer laufen muss, hat weder Zeit noch Möglichkeit in die Schule zu gehen. Und wenn es noch so krampfen würde, und noch so gescheit und fleissig wäre.

Das ist unfair, dass dieses Mädchen einfach (von Beginn ihres Lebens) keine Chance hat.

Armut und Gerechtigkeit müssen vor allem verhindert werden!

Wie kommt es, dass du nicht der Einzige bist, der was "in diesem Stil" als Antwort schreibt? Mir ist ja eben das klar geworden, dass ich was ändern will und muss.

Aber meine Frage bezieht sich auf das grosse

WIE?

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@icksdeeXD

Aber: Eine Mädchen in Afrika, dass in einer Blechhütte aufwächst und für Wasser einen Kilometer laufen muss, hat weder Zeit noch Möglichkeit in die Schule zu gehen. Und wenn es noch so krampfen würde, und noch so gescheit und fleissig wäre.

Du hast völlig recht. Die Chance hat sie nicht.

Aber in die Richtung geht es jetzt auch bei uns im Herzen Europas schon immer mehr. Vor 20 Jahren hatte im Grunde jeder eine Chance, alles zu erreichen.

Heute sind die Schranken schon fast unüberwindlich geworden.

Aber sorry für die Hauptfrage. Die ist so immens persönlich, dass ich dabei bleibe: das kann man nicht anonym im Internet machen.

Hier wissen wir nicht mal Deinen Namen.

Du könntest hier nur Eigenwerbung irgendwelcher Aktivisten, Vereine, Parteien uä. bekommen.

Hast Du niemand im Leben um Dich herum, dem Du da vertraust.

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@derdorfbengel

Doch sicher. Aber es gibt viele User hier, die gute Ideen haben. Ausserdem bin ich (hoffentlich) nicht die Einzige, die helfen will... Was bedeuten würde, dass sie ihre Unternehmen mir weiterleiten können...

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@icksdeeXD

Na, zwei Favoriten von mir habe ich Dir ja schon genannt. Das eine ist spezifisch Berlin, das andere aber im Prinzip von überall möglich.

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Sehr gute Antwort - aber mit dem Satz "Im Grunde weiss jeder Deutsche, dass man z.B. von Sozialhilfe oder "Hartz IV" nicht gut leben kann" habe ich so meine Probleme ... nach dem, was ich so an Berichten gesehen haben geht es vielen Familien, die von Hartz IV leben nicht wirklich schlecht. Viele fahren fast jeden Sommer in den Urlaub - wir hingegen nicht und meine Eltern arbeiten beide. Korrigiere mich, wenn ich die falschen Berichte gesehen habe, aber es gibt meiner Meinung nach so viele Leute, die schlechter leben als die meisten deutschen Hartz-IV-Empfänger.

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@Leseratte98

Ok. Du kennst Berichte. Aber ich hab Dir die nackten Zahlen genannt. Wie mache ich jeden Sommer grossen Urlaub, wenn ich ausser meiner Miete - falls die überhaupt ganz übernommen wird (!) - 382 Euro pro Monat habe?

Rechne mir mal vor!

Und erkläre mir, wie Leute schlechter leben sollen, wenn sie Arbeitseinkommen haben. Jeder, der die EInkommensgrenzen für "Hartz IV" unterschreitet, ist dadurch berechtigt, "Hartz IV" zu erhalten.

Also wie soll das gehen?

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@derdorfbengel

Wie gesagt, ich kann nur sagen, was ich gesehen habe, sonst kenne ich mich damit nicht wirklich aus ... Aber was ist "gut leben" für dich? Das dürfte ja für jeden etwas Anderes sein. Ich ärgere mich nur über manche Menschen, die in der Lage wären zu arbeiten, dies aber nicht tun, weil man von Hartz IV ja auch leben kann - und ich bin mir ziemlich sicher, dass es diese gibt (wenn das wieder ein Irrtum meinerseits war, bitte ich ums Korrigieren, durchs Dazulernen wird man ja nicht dümmer :) ).

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@Leseratte98

Warum freust Du Dich nicht über jeden, der nicht arbeiten will?

Willst Du für niedrigere Löhne arbeiten? Sind sie Dir zu hoch?

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@derdorfbengel

Ich bekomme noch gar keinen Lohn, ich gehe auch so in die Schule ;). Ich finde es einfach ein wenig ungerecht, dass manche Leute sich für ihren Lebensunterhalt abschuften und damit anderen ermöglichen, auf der faulen Haut liegen zu können (bei Leuten, die nicht in der Lage sind zu arbeiten ist das natürlich nochmal etwas anderes), aber das lässt sich wohl so leicht auch nicht ändern ...

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@Leseratte98

Und wenn Du mal so einer bist, der auf der faulen Haut liegt? Dann findest du es auch ungerecht?

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@derdorfbengel

Wer sagt, dass er auch so einer wird? Wenn einer arbeiten kann, soll er auch. Das ist gerecht und fair.

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@icksdeeXD

Also ok. Nehmen wir jetzt an: Du wirst arbeitslos. Du hast also keinen Anspruch auf Lebensunterhalt.

Ist also gerecht.

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@derdorfbengel

Die Frage ist doch, warum ich arbeitslos werde. Und dann erst, ob's gerecht ist.

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@icksdeeXD

Du wolltest Armen helfen und jetzt sinnierst Du nur noch darüber, sie zu verurteilen :)

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@derdorfbengel

Nein, tu' ich nicht.

Ich weiss nur, dass das kleine Mädchen aus der Blechhütte wirklich keine Chance hat. Bei Leuten in Deutschland ist es doch was Anderes, oder?SIe können immer noch zum Arbeitsamt gehen. Und dann beispielsweise irgendwo putzen. oder?

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@icksdeeXD

Hi. Ich hab über diesen Kommentar von Dir gar keine Mitteilung erhalten!

Man kann zum ""Arbeitsamt" gehen (oder zum Jobcenter). Aber dann kann man nicht "irgendwo putzen", denn dazu bedarf es einer Anstellung. Die aber nicht jeder bekommt. Deswegen ist man "arbeitslos": weil man eben keine Arbeit hat. Nur Arbeitslosengeld (I oder II) kannst Du bekommen, wenn Du keine Arbeit findest.

Das "Mädchen aus der Blechhütte" kann doch auch putzen gehen, oder nicht? Wieso nicht?

(Danke für das Sternchen).

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@derdorfbengel

Warum bekommen dann ein paar keine Anstellung?

Das Mädchen aus der Blechhütte muss doch für seine Familie sorgen. Sie muss lernen, eine Frau zu werden und zu kochen...oder?

Ausserdem hat in Deutschland ein jeder ein Recht auf Bildung da kann er Fleiss beweisen, eine Lehre machen oder das Abitur.

Das kann das Mädchen aus der Blechhütte nicht. Und es ist nicht selbst schuld. (ein anderer hat geantwortet "die Regierung dort soll was machen, aber das kann das Mädchen nichts dafür)

Könntest du mir das mit dem Arbeitsamt und -geld mal genau erklären?

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@icksdeeXD

In Punkto Bildung stimmt das im Grossen und Ganzen. Aber wenn Du nicht die Intelligenz hast, ein Abitur zu machen, hilft es DIr auch nichts. Und dann sind wir eben bei dem oder der, die nur putzen kann. Die hast Du ins Spiel gebracht.

Und jetzt mal angenommen: alle wären so fleissig und würden Abitur machen - würden dann alle Rechtsanwälte werden können?

Oder gibt es einfach nicht soviele hohe gesellschaftliche Positionen? Denk mal darüber nach.

Und wenn es 3.000.000 Arbeitslose und 400.000 offene Stellen gibt - können dann alle Arbeitslosen Arbeit bekommen, die fleissig sind?

Was ich Dir mit dem Arbeitslosengeld erklären soll, musst Du noch genauer fassen. Ich werde sicher keinen 100-seitigen Aufsatz über alle rechtlichen Umstände des ALG schreiben.

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@derdorfbengel

Naja, ich verstehe so wenig davon, dass wohl auch ein paar Sätze helfen würden.

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@icksdeeXD

Entschuldige, aber das ist wirklich sehr viel verlangt. Für einen ersten Einblick gibt es aber auch darüber Wikipedia-Texte.

Wenn Du was Gezieltes wissen willst: gerne.

Und jetzt noch mal die Frage: kann jeder bei uns Arzt und Rechtsanwalt und so werden?U

Und wie ist das mit den 3 Mio Arbeitslosne und den 400.000 Stellen?

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@Leseratte98

Also von Hartz4 kann man überhaupt nicht gut leben... Ich kann zum Beispiel für mich selten was zum Anziehen kaufen und hatte den ganzen winter kaputte Stiefel und ne kaputte Jacke. Wir kaufen den Kids alles was sie brauchen, aber für uns bleibt da wenig über...

Und zur Info: Ich arbeite 30 Stunden die Woche (seit mein Sohn 1 1/2 ist und vorher hab ich 10 Stunden gearbeitet) und mein Mann ist auch von morgens halb sieben bis abends halb sechs aus den Haus. Trotzdem bekommen wir noch Hartz4. Und ich hab ne ausbildung gemacht...

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@Reggaegirl1984

Und die Löhne sind so niedrig, dass Du noch aufstocken musst.

Schlimm genug, dass solche Arbeit nicht von jedem liegen gelassen wird. so machen alle sich gegenseitig die Löhne kaputt.

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du kannst in die politik gehen oder in die entwicklungshilfe. du kannst versuchen, in laendern der dritten welt beim aufbau von infrastruktur zu helfen, etc. um in dem bereich taetig zu werden brauchst du jetzt als erstes eine gute ausbildung und viel wissen. wenn du DAS einsetzt, mit dem ziel, armen zu helfen, nuetzt es mehr menschen, als wenn du materielle dinge abgibst.

so lange du noch in der schule bist, kannst du versuchen, in deiner direkten umgebung zu helfen, aeltere menschen unterstuetzen (beim einkaufen helfen, hund ausfuehren ... ohne dafuer geld zu erwarten), du kannst versuchen, dich ehrenamtlich bei kirchlichen organisationen einzubringen und beim einkaufen darauf achten, dass du z.b. produkte aus fairem handel kaufst.

Ich bin der Ansicht, dass man selber vergleichsweise viel machen kann. Am wichtigsten ist es meiner Meinung nach, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn es unbequem sein mag.

Verantwortung zu übernehmen bedeutet auch zu erkennen, dass man die Ursache des Leidens für andere Menschen darstellt. Diesen Umstand muss man akzeptieren.

Ja, durch meine T-Shirts vergiften sich Baumwollfarmer mit Insektengiften. Ja, durch meine T-Shirts schädigen sich Färber durch die Chemikalien ihre Gesundheit. Ja, durch meine T-Shirts fördere ich Kinderarbeit und moderne Sklaverei.

Bevor ich als irgendwie in Aktionismus verfalle, muss ich erkennen, wo meine Verantwortung liegt und wie man richtig handelt.

Es wäre jetzt falsch die ganzen "Chemie-Shirts" wegzuwerfen und sich stattdessen die "100% Bio-Öko-Fairtrade-Supershirts" für das eigene Gewissen zu kaufen, da man auf diese Weise nur zu Verschwendung und unnötigem Abfall beitragen würde.

Ich muss auch nicht alle auf einmal in die Altkleidersammlung bringen, denn schließlich trägt man sie selber noch.

Aber man kann etwas anders machen. Anstatt mein Schulheft aus Papier vollzukritzeln, so dass ich viel schneller ein neues brauche, ist es bereits ein Beitrag, das Heft so effektiv wie möglich zu nutzen. Man könnte bildlich sagen "damit der Baum nicht umsonst gestorben ist" und die Menschen nicht unnötig gearbeitet haben.

Natürlich werden viele sagen, Konsum ist wichtig für die Wirtschaft, wer nicht konsumiert, schadet der Wirtschaft. Deshalb geht es meist gar nicht darum nicht mehr zu konsumieren, sondern das Konsumverhalten zu ändern.

Tatsächlich gibt es mit dem LOHAS einen Lebensstil, der das vermeintlich "ethisch korrekte" konsumieren fördert. Dies wäre eine Option für den modernen Menschen, verantwortungsvoll zu handeln.

Dabei sollte man sich aber nicht auf vollmundige Versprechungen verlassen, sondern selber prüfen, was der Händler verspricht.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit den Versuch zu unternehmen den Weg des Nicht-Verbrauchers und des Selbstversorgers zu gehen, der auch in freiwilliger Einfachheit lebt (LOVOS). Es spricht nichts dagegen, wie der von dir geschilderte Mann irgendwo für sich zu sorgen - er sollte damit nur nicht seiner Verantwortung entziehen wollen.

Egal was man macht, mit einer bewussten Entscheidung und dem Übernehmen von Verantwortung - das kann auch soziale Verantwortung in einer ehrenamtlichen Tätigkeit sein - trägt man mehr zu einer besseren Welt bei, als man mit wahllosem Aktionismus könnte.

Ich glaube es war Mahatma Gandhi der sagte: „Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst" und das beginnt nach meinem Verständnis mit der Übernahme von Verantwortung.

Solltest du privat mehr darüber reden wollen, schicke mir einfach eine Freundschaftsanfrage. :-)

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