Wie kann ich anfangen an religion zu glauben?

...komplette Frage anzeigen

28 Antworten

Hallo svekkitu,

um glauben zu können, muss man ganz gewiss nicht den Verstand ausschalten, ganz im Gegenteil! Anderseits sollte man auch nicht alles übernehmen, was auf dem Gebiet des Glaubens gesagt wird. Manches ist nämlich nicht nur unlogisch, sondern schlichtweg unwahr.

Wäre nicht zunächst wichtig, die Frage zu klären, welche Gründe es überhaupt für die Existenz Gottes gibt? Da Du ja nach eigener Aussage ein logisch denkender Mensch bist, möchte ich Dir am Anfang eine äußerst logische Schlussfolgerung aus der Bibel präsentieren: "Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4) Dieser Bibeltext bringt eine unumstößliche Wahrheit zum Ausdruck: Es gibt keine Wirkung ohne eine Ursache! Ausgehend von diesem allseits bekannten Ursache/Wirkung-Prinzip könnte man sich fragen: Wie sind all die stofflichen Dinge, einschließlich aller bekannten Lebensformen, ins Dasein gekommen? Ist es logisch und vernünftig, den Zufall als den großen "Werkmeister" zu sehen? Ist je beobachtet oder nachgewiesen worden, dass der Zufall im Verbund mit den Naturgesetzen hoch komplexe Systeme, wie sie in allen Lebensformen vorkommen, hervorbringen kann?

Dazu ein Beispiel: Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen, könne das Werk blinden Zufalls sein?

Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind. Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CDs. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte!

Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen. Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter molekularer "Maschinen".

Allein die DNA-Verpackung im Zellkern ist eine technische Meisterleistung. Dazu ein Vergleich: Man müsste einen 40 km langen, sehr dünnen Faden in einen einzigen Tennisball unterbringen, wobei dieser Faden zudem in einer ganz bestimmten Weise angeordnet sein muss! Das wäre in etwa so, als ob in einem riesigen Shop mit Millionen von Artikeln alles derart sinnvoll angeordnet wäre, dass man alles sofort finden würde. Würde man wohl jemals auf die Idee kommen, dass sich ein solcher Shop selbst organisieren könnte?

Bleiben wir noch einen Moment bei der DNA. Diese muss sich ja zigmal replizieren, damit die Zellteilung stattfinden kann. Dieser Vorgang ist hoch komplex . Z. B. müssen komplizierte molekulare Maschinen die DNA kopieren, lesen und Fehler berichtigen. Das alles geschieht in Bruchteilen von Sekunden. Diese kurze Exkursion in die Genetik lässt mehr als deutlich klar werden, dass hier Intelligenz auf höchster Ebene im Spiel ist.

Eine Frage von grundlegender Bedeutung ist auch die, ob Leben aus unbelebter Materie hervorgehen konnte. Das wäre nämlich notwendig, wenn es keinen Gott gäbe. Man hat es zwar geschafft, im Labor Bedingungen herzustellen, wie sie früher auf der Erde geherrscht haben sollen. Das Ergebnis dieser Experimente war zwar, dass einige Moleküle entstanden, wie sie auch in Lebewesen vorkommen. Bei solcherlei Experimenten sollte jedoch nicht vergessen werden, dass es immer einen Wissenschaftler gibt, der das Ganze leitet und beaufsichtigt. Ist es vernünftig, den Leiter eines solchen Experiments mit dem Zufall gleichzusetzen? Wenn sich auch in einer sogenannten Ursuppe gewisse Grundbausteine des Lebens von selbst gebildet haben sollten, so ist es dennoch ein sehr weiter Weg bis zu einer lebenden Zelle. Proteine und RNA müssen nämlich zusammenarbeiten, damit eine Zelle entstehen kann. Die zufällige Entstehung von beidem, RNA und Proteinen, die dann auch noch in der richtigen Weise zusammenarbeiten, gilt selbst unter Wissenschaftlern als extrem unwahrscheinlich bis unmöglich. Die Behauptung, Leben sei aus unbelebter Materie entstanden, ist somit wissenschaftlich nicht gesichert.

Wenn man über solche Fakten nachdenkt, dann ist immer die Frage, welche Schlüsse daraus man bereit ist zuzulassen. Selbst etliche Wissenschaftler geben zu, dass die Evolutionstheorie auf sehr wackligen Beinen steht und einige sagen, dass sie eigentlich wegen Mangels echter Beweise verworfen werden müsste. Doch wegen der Alternativlosigkeit - da ein Schöpfer von vornherein ausgeschlossen wird - hält man weiterhin vehement an dieser Theorie fest.

Wenn Du für Dich geklärt hast, dass es einen Gott gibt, dann wäre der nächste Schritt, Dich zu fragen, wie sich dieser Gott uns mitgeteilt hat. Unter allen religiösen Werken ragt eines sehr weit heraus: die Bibel. Es gibt vieles, was sie zu einem ganz besonderen Buch macht und das ihre göttliche Urheberschaft belegt.

Obwohl sie einen langen Überlebenskampf hinter sich hat (im Mittelalter war es z.B. unter Todesstrafe verboten, die Bibel zu lesen oder zu besitzen) ist sie heute das meist übersetzte und am weitesten verbreitete Buch. Die Bibel hat eine Auflage von 5 Milliarden erreicht und wurde bislang in über 2800 Sprachen übersetzt. Damit ist sie der Weltbestseller schlechthin, denn kein anderes je geschriebenes Buch hat auch nur annähernd eine solche Auflagenstärke erreicht! Das ist aber noch nicht alles. Wie in einem Nachschlagewerk zu lesen ist, hat die Bibel auch einen enormen kulturellen Einfluss gehabt. Dort heißt es, sie habe "die westliche Kultur immens beeinflusst, nicht nur was Glaubenslehre und -ausübung betrifft, sondern auch was Kunst, Literatur, Gesetzgebung, Politik und zahllose weitere Gebiete angeht“ (The Oxford Encyclopedia of the Books of the Bible) .
Wäre von einem Buch, das von Gott stammt, nicht zu erwarten, dass es eine solche enorme Verbreitung und einen solch gewaltigen Einfluss hat?

Was macht die Bibel denn noch zu etwas so Besonderem? Einer ihrer Schreiber, der Apostel Paulus, brachte es einmal auf den Punkt als er schrieb: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit,  damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk" (2. Timotheus 3:16, 17). Was meinte der Apostel Paulus mit der Formulierung "von Gott inspiriert"? Die Bibel ist schließlich ein Werk, an dem insgesamt 40 menschliche Schreiber, die zu unterschiedlichen Zeiten lebten, beteiligt waren. Nun, Paulus gebrauchte hier das griechische Wort theópneustos, was soviel wie "gottgehaucht" bedeutet. Dieser griechische Ausdruck bringt zum Ausdruck, dass Gott der Urheber und Verfasser der Heiligen Schrift ist. Auch wenn Gott den Schreibern in den meisten Fällen nicht Wort für Wort diktierte und ihnen die Freiheit eigener Gedanken und eines eigenen Schreibstils einräumte, so ist das Ergebnis doch eindeutig göttlichen Einflusses zuzuschreiben.

Wenn also feststeht, dass die Bibel von Gott stammt, wäre der nächste Schritt zum Glauben der, dass Du Dich mit ihrem Inhalt vertraut machst. Glaube entsteht nämlich nicht einfach aus dem Nichts. Er braucht inhaltlich eine feste Grundlage, die die Bibel eindeutig liefert. Je mehr Du Dich mit ihr befasst, desto mehr wird Dein Glaube zunehmen. Viel Erfolg!

LG Philipp

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ryuuk 06.05.2016, 00:34

Es gibt keine Wirkung ohne eine Ursache!

Was ist dann die Ursache von Gott? Und was ist die Ursache der Ursache?

Wie sind all die stofflichen Dinge, einschließlich aller bekannten Lebensformen, ins Dasein gekommen?

Physikalische Prozesse. Wir wissen wie Sterne entstehen. Wir wissen wie Atome in Sternen entstehen.

Ist es logisch und vernünftig, den Zufall als den großen "Werkmeister" zu sehen?

In Ermangelung einer besseren Alternative, ja. Und "Zufall" ist so ein Wort. Natürliche Prozesse sind nicht zufällig. Sie folgen Mustern. Andernfalls würde alles einfach außereinaderfallen.

Ist je beobachtet oder nachgewiesen worden, dass der Zufall im Verbund mit den Naturgesetzen hoch komplexe Systeme, wie sie in allen Lebensformen vorkommen, hervorbringen kann?

Das sich die Grundbausteine des Lebens in passenden Umständen von selbst bilden ist in Experimenten bewiesen worden. Das spricht also schonmal dafür.

Ist je nachgewiesen worden, das ein Gott irgendetwas geschaffen hat?

Dazu ein Beispiel: Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen, könne das Werk blinden Zufalls sein?

Erneut, natürliche Prozesse sind nicht blinder Zufall.

Wir würden außereinderfallen wenn dies so wäre.

Und der Großteil unserer DNA kodiert für nichts. Es sind einfach nur Überbleibsel von Mutation die nichts nennenswertes bewirkt haben.

Lass einen Affen ein paar Milliarden Jahre auf einer Schreibmaschine rumhacken. Berge an Papiermüll mit ein paar sinnvollen Worten und vielleicht sogar Sätzen hier und da.

In einem Experiment wurde eine Maus geklont, bei der man weite Teile der nicht kodierenden DNA weggeschnitten hatte.
Die Maus zeigte keine Unterschiede zu anderen Mäusen auf.

Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen.

Komm in ein paar Milliarden Jahren wieder und dann können wir schauen, wie viel menschliche Datenträger alles leisten können.

Es ist ziemlich abstrus Evolution mit dem Argument zu kritisieren, das wir im Moment, mit unseren relativ simplen Werkzeugen, nicht in der Lage sind, molekulare Strukturen der selben Effizienz zu erschaffen.

Diese kurze Exkursion in die Genetik lässt mehr als deutlich klar werden, dass hier Intelligenz auf höchster Ebene im Spiel ist.

Nur in der Wahrnehmung von jemandem der darin unbedingt Intelligenz sehen will. Wenn es nämlich so wäre, wie du es sagst, würde praktische die gesammte Wissenschaftliche Gemeinschaft, dir in dieser Hinsicht nicht wiedersprechen.

Ist es vernünftig, den Leiter eines solchen Experiments mit dem Zufall gleichzusetzen?
Erneut. Natürliche Prozesse sind nicht zufällig.

Die Behauptung, Leben sei aus unbelebter Materie entstanden, ist somit wissenschaftlich nicht gesichert.

Aber die Behauptung das eine unendlich komplexe, allmächtige, allwissende überall gleichzeitig existierende Kreatur dies mit Zauberkräften geschafft hat, ist einfach nur eine leere Behauptung.

Alles was du soweit gebracht hast, waren sogenannte Argumente des persönlichen Unglaubens. Das du dir nicht vorstellen kannst, wie diese Dinge passiert sind, sagt nichts darüber aus, ob sie passiert sind oder nicht.

Wenn man über solche Fakten nachdenkt, dann ist immer die Frage, welche Schlüsse daraus man bereit ist zuzulassen. Selbst etliche Wissenschaftler geben zu, dass die Evolutionstheorie auf sehr wackligen Beinen steht und einige sagen, dass sie eigentlich wegen Mangels echter Beweise verworfen werden müsste. Doch wegen der Alternativlosigkeit - da ein Schöpfer von vornherein ausgeschlossen wird - hält man weiterhin vehement an dieser Theorie fest.

Das ist einfach nur dreist und glattweg gelogen. Die Evolutionstheorie ist eine der bestbelegten, bestfundierten Theorien die es gibt.

Wäre von einem Buch, das von Gott stammt, nicht zu erwarten, dass es eine solche enorme Verbreitung und einen solch gewaltigen Einfluss hat?
Lass mir dir erzählen was von einem Buch von Gott zu erwarten wäre.

Wenn Gott, das übergalaktische Supergenie, das vollkommene Wesen, ein Buch geschrieben hätte, dann gäbe es nur ein Buch dieser Art, ein Buch von Gott.

Es wäre das dominante Werk überall auf der Welt, ohne Paralellen, Vorgänger oder Alternativen, in jeder Kultur und Sprache, weil nichts was menschliche Authoren schreiben könnten, sich damit vergleichen könnte.

Es wäre demonstrativ wahr und würde seine Wahrheit mit Fakten und Argumenten auf eine Weise beweisen, die jeden Menschen restlos überzeugen würde.

Es würde tiefschürfende Moral und zeitlose Weisheit offenbaren und in jedem der es liest einen einzigen, geeinten Glauben inspirieren und alle Fragen des Lebens beantworten.

Weniger als ein vollkommenes Buch würde man nicht von einem Gott erwarten.

1
Ryuuk 06.05.2016, 00:50

Was bietet uns die Bibel im Vergleich?

Die Bibel hat eine Auflage von 5 Milliarden erreicht und wurde bislang in über 2800 Sprachen übersetzt. Damit ist sie der Weltbestseller schlechthin, denn kein anderes je geschriebenes Buch hat auch nur annähernd eine solche Auflagenstärke erreicht!
Kunststück, wenn es eine ganze Organisation gibt, die es überall verteilen will. Und dir wird augefallen sein, das es trotzdem noch weite Teile der Welt gibt, in der die Bibel kaum vertreten ist.

Anders als das vollkommene Buch eines echten Gottes.

hat die Bibel auch einen enormen kulturellen Einfluss gehabt.
Dort heißt es, sie habe "die westliche Kultur immens beeinflusst, nicht nur was Glaubenslehre und -ausübung betrifft, sondern auch was Kunst, Literatur, Gesetzgebung, Politik und zahllose weitere Gebiete angeht“
Erneut, Kunststück.

Das Christentum und damit die Bibel würde aggressiv, bei Bedarf auch mit exessiver Gewalt in der westlichen Welt verteilt.

Die Missionierung und Zwangschristianisierung der heidnischen Bevölkerung ist kein Geheimnis.

Und wenn ein Buch für tausend Jahre in die kollektive Kehle einer Zivilisation gestopft wird, ist es kein Wunder mehr, das es anfängt die Zivilisation und Kultur zu beeinflussen.

Anders als das vollkommene Buch, das durch seine schiere Überlegenheit, von allen die es lesen, angenommen wird.

Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit,  damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk"
Und schauet sich mal einer an, wie gut das funktioniert hat. Die Zeit in der Bibel besonders dominant war, war von Brutalität und barbarischer Grausamkeit gezeichnet. Krieg war an der Tagesordnung. Der Nächste den man lieben sollte, wurde unterdrückt und versklavt.

Anders als das vollkommene Buch, dessen Lehren eine goldene Ära einleuten würde.

Die Bibel ist schließlich ein Werk, an dem insgesamt 40 menschliche Schreiber, die zu unterschiedlichen Zeiten lebten, beteiligt waren.
Anders als das vollkommene Buch, das vom Gott persönlich geschrieben worden wäre.

Wenn also feststeht, dass die Bibel von Gott stammt

Was es nicht tut. Wie ich demonstiert habe ist die Bibel nichtmal anstatzweise die Art Buch, die ein Gott schreiben würde.

wäre der nächste Schritt zum Glauben der, dass Du Dich mit ihrem Inhalt vertraut machst. Glaube entsteht nämlich nicht einfach aus dem Nichts. Er braucht inhaltlich eine feste Grundlage, die die Bibel eindeutig liefert. Je mehr Du Dich mit ihr befasst, desto mehr wird Dein Glaube zunehmen.

Ich und zigtausend Andere haben die Bibel gelesen, ohne dabei gläubig zu werden. Es überzeugt mich nicht.

Das vollkommene Buch würde auch den größten Skeptiker überzeugen.

1
GFBen 06.05.2016, 14:12
@Ryuuk

"Was ist dann die Ursache von Gott? Und was ist die Ursache der Ursache?"

Du vergisst, Schöpfer von Schöpfung zu unterscheiden. Nur die letztere ist den - ebenfalls vom Schöpfer erschaffenen - Naturgesetzen wie z.B. "Keine Wirkung ohne Ursache" unterworfen. Warum sollte sich der Schöpfer (grundsätzlich) erschaffenen Regeln unterwerfen? Würdest du es an Seiner Stelle tun?

Du erklärst ausführlich, was Naturprozesse so alles können. Klar können sie es. Weil der Schöpfer es so wollte.

"Natürliche Prozesse sind nicht zufällig."

Wenn man betrachtet, dass die Wahrscheinlichkeitsrechnung längst ein unverzichtbares Werkzeug der Natürwissenschaften ist (Quantenmechanik), haben wir nur zwei Möglichkeiten: entweder bestätigen, dass alles ein Zufall ist, oder aufzuhören zu behaupten, dass ein Würfelspiel irgendetwas mit dem Zufall gemein hätte. Anders ausgedrückt: Zufall müsste neu definiert werden.

"Alles was du soweit gebracht hast, waren sogenannte Argumente des persönlichen Unglaubens. Das du dir nicht vorstellen kannst, wie diese Dinge passiert sind, sagt nichts darüber aus, ob sie passiert sind oder nicht."

Eine herrliche Aussage, die ich vielleicht demnächst benutze, um das Verhältnis eines Atheisten zum Schöpfungsakt bzw. zur Offenbarung zu kommentieren.

"Die Zeit in der Bibel besonders dominant war, war von Brutalität und barbarischer Grausamkeit gezeichnet. Krieg war an der Tagesordnung."

Und dann kam die aufgeklärte Zeit mit dem gottlosen Kapitalismus, Kommunismus, Nationalsozialismus und Relativismus. Und alle waren viel glücklicher. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann versuchen sie noch immer, die Erfüllung über die Befriedigung ihrer Sinne zu erreichen.

"Das vollkommene Buch würde auch den größten Skeptiker überzeugen."
Dummerweise würde die Existenz eines solchen Buches dem freien Willen des Menschen widersprechen. Eimal durchlesen, schon keine andere Alternative als zu glauben? Das sind menschliche Vorstellungen. Es wäre bequem, aber unfrei.

1
Ryuuk 06.05.2016, 15:12
@GFBen

Du vergisst, Schöpfer von Schöpfung zu unterscheiden. Nur die letztere ist den - ebenfalls vom Schöpfer erschaffenen - Naturgesetzen wie z.B. "Keine Wirkung ohne Ursache" unterworfen. Warum sollte sich der Schöpfer (grundsätzlich) erschaffenen Regeln unterwerfen? Würdest du es an Seiner Stelle tun?

Du erklärst ausführlich, was Naturprozesse so alles können. Klar können sie es. Weil der Schöpfer es so wollte

Wie schön das du dir das so wegerklären kannst, aber kannst du irgendetwas davon beweisen?

Denn es ist unehrlich etwas als Tatsache darzustellen, wenn dies nicht auch demonstrativ wahr ist.

Wenn man betrachtet, dass die Wahrscheinlichkeitsrechnung längst ein unverzichtbares Werkzeug der Natürwissenschaften ist (Quantenmechanik), haben wir nur zwei Möglichkeiten: entweder bestätigen, dass alles ein Zufall ist, oder aufzuhören zu behaupten, dass ein Würfelspiel irgendetwas mit dem Zufall gemein hätte. Anders ausgedrückt: Zufall müsste neu definiert werden.
Wir reden aber nicht über Quantenmechanik.

Eine herrliche Aussage, die ich vielleicht demnächst benutze, um das Verhältnis eines Atheisten zum Schöpfungsakt bzw. zur Offenbarung zu kommentieren.

Er, der ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.

Und dann kam die aufgeklärte Zeit mit dem gottlosen Kapitalismus, Kommunismus, Nationalsozialismus und Relativismus. Und alle waren viel glücklicher. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann versuchen sie noch immer, die Erfüllung über die Befriedigung ihrer Sinne zu erreichen.

Immernoch besser als das Mittelalter.

Dummerweise würde die Existenz eines solchen Buches dem freien Willen des Menschen widersprechen. Eimal durchlesen, schon keine andere Alternative als zu glauben? Das sind menschliche Vorstellungen. Es wäre bequem, aber unfrei.

Fakten wiedersprechen dem freien Willen?

Ein offensichtliche Wahrheit wäre irgendwie unfrei?

Existiert unser freier Wille nur in der Verleugnung der Realität?

Und es wäre nicht bequem. Es wäre lediglich das mindeste was man von einem echten Gott erwarten würde.

1
GFBen 06.05.2016, 16:30
@Ryuuk

"Wie schön das du dir das so wegerklären kannst, aber kannst du irgendetwas davon beweisen?"

Ich wollte nur beweisen, dass dein Ansatz, Gott müsse einen Ursprung haben, nicht stimmen muss. Da ich eine logische Argumentationskette präsentieren konnte, ist es mir auch gelungen.

"Wir reden aber nicht über Quantenmechanik."

Du hast schon genau verstanden, dass ich allgemein über das Wesen des Zufalls rede, das dem Attribut "zufällig" innewohnt, das du den natürlichen Prozessen abgesprochen hast.

"Immernoch besser als das Mittelalter."

Kommunismus und Nationalsozialismus besser als das Mittelalter? Für mich entspricht das dem Tatbestand der Volksverhetzung. Naja, keine Moderation hier.


"Fakten wiedersprechen dem freien Willen? Ein offensichtliche Wahrheit wäre irgendwie unfrei? Existiert unser freier Wille nur in der Verleugnung der Realität?"

Wir missverstehen uns. Ich sehe hier zwei Möglichkeiten. Zunächst ein Buch, das dich durch ein Wunder magisch fesselt und so den Glauben in dir hervorruft. Darauf bezieht sich meine Aussage mit dem Entzug des freien Willens. Die zweite Möglichkeit ist ein Buch, das ohne Wunder auskommt und nur Fakten enthält. Auf den ersten soundsoviel Trilliarden Seiten werden die theoretischen Vorüberlegungen zur Weltformel  präsentiert - unerlässlich für das Verständnis des Ganzen. Gleich danach wird die Weltformel auf weiteren soundsoviel Milliarden Seiten angegeben. Die Seitenanzahl ist natürlich nur geschätzt und eher untertrieben. Jedenfalls, habe ich dieses Buch erst gar nicht in Betracht gezogen, denn ein einzelner Mensch ist nicht in der Lage, es in seinem Leben durchzuarbeiten. Und die Ergebnisse seiner Arbeit den Nachfolgegenerationen zu hinterlassen? Naja, wir wissen, dass spätestens 2000 Jahre später nichts mehr davon geglaubt wird.

0
Ryuuk 06.05.2016, 21:36
@GFBen

Ich wollte nur beweisen, dass dein Ansatz, Gott müsse einen Ursprung haben, nicht stimmen muss. Da ich eine logische Argumentationskette präsentieren konnte, ist es mir auch gelungen.
Das tut auch nur soviel wenn die Kette vorne und hinten an nichts festgemacht ist.

Denn Gründe aus der Luft zu greifen ist nicht schwer.

Du hast schon genau verstanden, dass ich allgemein über das Wesen des
Zufalls rede, das dem Attribut "zufällig" innewohnt, das du den
natürlichen Prozessen abgesprochen hast.

Und du hast hoffentlich verstanden das der Zufall von dem gesprochen wird eigentlich nichts weiter ist als ein Schlagwort. Ein Knüppel um das Argument des Gegenübers unansehlich zu machen, damit Zauberei im Vergleich vernünftig aussehen kann.

Um Quantenmechanik und die Natur des Zufalls geht es dabei nicht.

Kommunismus und Nationalsozialismus besser als das Mittelalter? Für mich entspricht das dem Tatbestand der Volksverhetzung. Naja, keine Moderation hier.
Ein Glück dann, das jemand wie du nie für das Recht in diesem Staat verantwortlich sein wird.

Würde ja zugehen wie vor einem SS-Gericht.

Die zweite Möglichkeit ist ein Buch, das ohne Wunder auskommt und nur Fakten enthält. Auf den ersten soundsoviel Trilliarden Seiten [...]
Du machst den Fehler anzunehmen das Gott in irgendeiner Hinsicht menschlichen Beschränkungen unterworfen wäre.

Das er nicht fähig wäre, die Wahrheit seines Buches in einem handlichen Format zu beweisen.

1
GFBen 09.05.2016, 12:01
@Ryuuk

"Das tut auch nur soviel wenn die Kette vorne und hinten an nichts festgemacht ist."

Man kann Denkfehler auch in "abstrakten" Überlegungen mit "abstrakten" Annahmen verfolgen. (Übrigens, ist die Nichtexistenzhypothese so viel wert wie die Hypothese "Radiowellen gibt es nicht", wenn sie im Mittelalter ausgesprochen worden wäre. Man guckt, hört, riecht, tastet. Definitiv keine Radiowellen vorhanden. Absolut wissenschaftlich belegt.)

"Ein Glück dann, das jemand wie du nie für das Recht in diesem Staat verantwortlich sein wird. Würde ja zugehen wie vor einem SS-Gericht."

"Argumentum ad hominem. Sehr schlechte Form." Erkennst du die Aussage wieder? Ich beglückwünsche dich zu dieser Selbsterkenntnis.

"Du machst den Fehler anzunehmen das Gott in irgendeiner Hinsicht menschlichen Beschränkungen unterworfen wäre."

Du scheinst leider meine erste Buch-Variante, die alles auf wundersame Weise erklärt, nicht wahrgenommen zu haben. Natürlich glaube ich, dass Gott könnte, wenn er wollte.

0

Also alles auf einen Gott schieben sollte mann schonmal nicht. Die Handlung anderer Menschen Basieren leider nur allzu selten nach Gottes Willen.

Und was deinen Logischen verstand angeht würde wich sagen das es genauso warscheinlich sein sollte das es einen Gott gibt oderauch nicht gibt.

Die Therorie das alles nur so aus Zufall entstanden ist klingt eigentlich genauso

Wie die Therorie das ein großes Wesen diese Dinge eingeleitet hatt.

Wenn man wirklich Gläubig werden möchte sollte mann am besten die Bibel mal anlesen (Es empfielt sich allerdings mit dem neuen Testament anzufangen das ist leichter und es stehen eine menge wichtiger Sachen drin.)

Auch solltest du versuchen mit Gott ihn Kontakt zu tretten. Anders kann man ihn nicht näher kommen.

Ich würde es auf jeden fall mal versuchen dir kann bestimmt auch jemand dabei helfen zum Beispiel deine Eltern mit denen kannst du über Gott reden das ist auch sehr wichtig. Immerhin muss man ja verstehen was er von einem Will und das ist nicht immer leicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo

also an Religionen glauben, das würde ich dir abraten. Religionen sind der Versuch, von unten her durch Werke, Moral, Gesetze irgendwie zu Gott zu kommen.

Versuch es doch einfach mit Jesus. Er ist von oben nach unten gekommen (um es bildhaft auszudrücken), um dir den Zugang zu Gott zu ermöglichen.

Was den Verstand angeht, lies einmal in der Bibel Kolosser 2,3

http://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/kolosser/2/#1

Dass du dich mit diesen Fragen beschäftigst, zeigt, dass das, was du jetzt hast, dir irgendwie nicht genügt. Nicht? Du suchst mehr.

Diese Suche ist ein Zeichen davon, dass GOTT DICH sucht. Freu dich, Gott sucht DICH!

Du könntest einfach mit ihm reden und IHM die obigen Gedanken deiner Frage vorlegen. Er wird das verstehen und er wird deinHerz sehe und das kleine Fünkchen verlangen nach MEHR. 

Such ihn und du wirst ihn finden. Und dann wird die Sache mit dem Verstand sich von selber klären.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du willst also das Ding, dass dich von Tieren unterscheidet, ausschalten um zu glauben, dass Märchen wahr sind? Der Glaube ist ja schön und gut, allerdings wird etwas nur dadurch, dass du an es glaubst nicht plötzlich zur Wahrheit. Du solltest lieber dein Leben leben so gut es geht, anstatt dir in Gedanken Zauberwesen und deren angebliches Reich vorzustellen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich denke nicht, daß das geht.

entweder glaubt man, oder eben nicht.

was natürlich nicht heißt, daß du dich nicht trotzdem den vermittelten Werten der Religion verschreiben und danach leben kannst, wenn dir daran liegt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meinst Du das ernst?

Man kann sich nicht selbst zum Glauben zwingen. Dann ist es nicht der wahre Glaube, sondern "Zwang". Das kann nicht gut sein. Denke ich! 

Es gibt auch noch andere Religionen. Dass Du Verstand besitzt, ist lobenswert. Nur, dann dürftest Du schon eine Antwort haben.

Viele Menschen, haben auch ihren "eigenen Glauben". Spätestens dann, wenn es den Menschen richtig schlecht geht (wodurch auch immer), suchen sie Hilfe, Erklärungen, etc., im Glauben.

Wenn es nichts für Dich ist und es nicht in Einklang mit dem Geist zu bringen ist, lasse es. Atheisten, sind auch glückliche Menschen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deine Frage ist nicht so einfach zu beantworten mein lieber svekkitu, doch Ich will sie mal ansatzweise dir näher bringen, die Antwort nach der du suchst.

Wisse dies, Glaube ist entgegen der Vernunft, denn so sagte einst ein Lehrer zu seinem Schüler: "Fritz, bist du der Meinung der Verstand oder der Glaube ist besser?" "Verstand!" "Verstand ist gut, doch der Glaube kann Berge versetzen", "Und der Verstand sagt mir, dass Ich um den Berg herumlaufen kann."

Was Ich damit sagen will, dass der Glaube Berge versetzen kann, ist natürlich nicht wörtlich gemeint, aber er hat die Kraft, die Realität zu verändern, dir Kraft zu geben, für Dinge die du vorher für unmöglich hieltest uvm. So auch das Beispiel mit Patienten und Ärzten.

Es gab reihenweise Ärzte, die ihren Patienten sagten, "Nach dieser Tablette geht es ihnen wieder besser", obwohl die Tablette nun rein chemisch betrachtet, keinerlei Wirkung erzielt hat, so hat sie es doch getan, denn der Glaube ab sich mag sinnlos erscheinen, doch die Wirkung vom Glauben ist realer als man denkt.

Was Ich damit sagen will, es kann halt sein, dass du dich selbst auch ein wenig "anlügen", musst denn es gibt sowas wie Magie nicht und Aberglauben ist leider auch unbegründet. Glück ist einfach ein günstiger Zufall, Unglück ein ungünstiger Zufall.

Und doch, obwohl Ich ein so streng logisch denkender Mensch bin, so habe Ich doch einen Glauben an Gott und Jesus Christus, wenn der Glaube auch ziemlich begründet ist. Denn eine Wissenschaftliche Erklärung, könnte sein, dass Jesus Psioniker war und so folglich Wasser in Wein, Tote auferstehen, blinde wieder sehend machen etc.

Dann finde Ich, dass der Glaube wiederum durchaus begründet ist, und so ist es dann wieder gut. (Ich meine, Jesus hatte selbst einen solch starken Glauben, dass die Kraft seiner Gedanken bereits einzug in die Realität erhielten und folglich konnte er die Protonen, Elektronen und Neutronen wie ein Puzzle formen und so die Zellintegrität bei toten wiederherstellen, bei blinden die Sehorgane (oder das sehzentrum) wiederherstellen und so auch Wasser in Wein verwandeln!

So ergibt der glauben doch wieder Sinn, und Ich finde es traurig, dass die Kirche sich nicht so offen gibt, zu sagen, dass Zölibat müsste abgeschafft werden, Stellungnahme zu den Missbräuchen an Kindern, wenigstens etwas logischer erklären, was sich da damals abspielte.

LG Dhalwim <3

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Dhalwim 05.05.2016, 10:51

Der Support kann mir positive Bewertungen geben?

0

Hallo,
warum willst du an "Religion" glauben ?
An Religion glaubt man nicht und auch nicht an die Bibel - jedenfalls nicht als (richtiger) Christ. Du willst dich doch mit dem Christentum befassen, oder gar daran "glauben".

 Ich bin eigentlich ein sehr logisch denkender mensch.
 Ich bin der meinung dass alles irgendwie logisch ist

Da komme ich nicht mit. Du willst unbedingt "glauben" und dann das.

Wie geht das dass man aufhört den verstand zu benutzen
und einfach glaubt?

Ab diesem Satz traue ich dir nicht mehr. Es kommt mir so vor, daß du deine Frage dazu mißbrauchst, um Glaubenden einen verminderten Verstand zuzuschreiben und - wie hier oft geschehen - damit Beiträge zu "provozieren" welche dies bestätigen.
Nun gut - ich kann mich auch irren, deshalb meine Antwort so, als ob du  ein echtes Anliegen hättest.
Das Christentum (genauer die Botschaft Jesu) ist nachvollziehbar, verständlich,für jeden Menschen guten Willens. Sie wird nicht "geglaubt".
Für den, welcher an ein transzendentes Sein glaubt, auch nach dem Tod, ist sie auch dafür nachvollziehbar. Hier, nur hier muß der Christ glauben, vertrauen, daß die Befolgung dieser Botschaft das jenseitige "Heil" bewirkt.
Du solltest dich also damit befassen, nicht mit Religion (welcher Konfession ?) oder der Bibel.
Dann brauchst du dich auch nicht ohne Verstand zum Glauben quälen.
Ich möchte hier meine Ausführungen nicht weiter "belegen".
Wenn du spezielle Fragen hast könnte ich darauf eingehen.
Gruß Viktor

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du könntest an die Existenz eines Gottes glauben, ohne gleichzeitig irgendeiner religiösen Lehre zu folgen. Damit befändest Du Dich in der komfortablen Situation, nicht die Inhalte irgendwelcher religiöser "Bücher" blind glauben oder gar beweisen zu müssen bzw. den Argumenten von Atheisten argumentativ begegnen zu müssen.

Fakt ist doch, dass die Existenz eines Gottes weder bewiesen noch widerlegt ist - aus wissenschaftlicher bzw. "logischer" Sicht. Also darfst Du ruhigen Gewissens dran glauben, solange Du nicht fundamentalistisch auftrittst und deinen Glauben als den "einzig rechtgeleiteten Weg" postulierst. Die Religionen hingegen sind da erheblich angreifbarer, weil deren "Behauptungen" zum Teil wenig logisch und wissenschaftlich auch widerlegbar sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
danhof 04.05.2016, 23:54

Ich meine, angreifbar ist man nur, wenn man nicht von der Richtigkeit des eigenen Weges überzeugt ist.

Ich bin Christ und verteidige Jesus und die Bibel jederzeit*. Und ich rücke auch nicht vom Glauben ab, weil Atheisten meinen, ich sei dämlich oder die Bibel sei widersprüchlich oder eine Lüge.

Ich WEIß, dass mein Erlöser lebt.

Jeder soll glauben, was er für richtig hält. Und dazu stehen.

*) Nicht im radikalen Sinne mit Waffen. Aber innerlich und mit Argumenten.

1
DottorePsycho 05.05.2016, 00:04
@danhof

Lieber danhof,

nur wenn Du sagst "ich glaube daran", bist Du unangreifbar. Weil der GLAUBE ist frei wie die Gedanken.

Erst wenn Du behauptest, dass Du die einzig richtige Antwort hast, wirst Du angreifbar, weil Du diese Behauptung ja untermauern müsstest. Deine Gegenseite hat aber auch Argumente. Und jede Religion hat ihre Achillesferse. Also bist Du angreifbar. Kann ja sein, dass Du die Gegenseite ignorant ablaufen lässt und stur Deiner Sicht der Dinge folgst (deine Gegenseite macht das ja wahrscheinlich auch so), aber angegriffen wurde Deine Sicht auf die Dinge.

P.S.: Du WEISST nichts. Du GLAUBST zu wissen.

P.P.S.: Woher kommt Wissen eigentlich? Schonmal drüber nachgedacht?

4

Hallo, Zwang bringt da überhaupt nichts, und vor allem musst Du Deinen Verstand nicht ausschalten.

Es ist auch nicht so, dass man als Christ an "die Religion" oder an "das Christentum" glaubt. Sozusagen die "Essenz", das, was Christen glauben, findest Du im Glaubensbekenntnis.

Im Namen "Christ" liest man schon, dass es um Jesus Christus geht. Von ihm wird gesagt, dass er der Weg zu Gott ist. Und über ihn kannst Du im Neuen Testament lesen.

Du kannst auch an einem Glaubenskurs in einer christlichen Gemeinde teilnehmen. Oder Dir einen Glaubenskurs als Buch kaufen. Damit verpflichtest Du Dich ja zu nichts, sondern es ist eine reine Information. Das ist ja auch etwas Gutes im Christentum: Es ist vollkommen freiwillig. Es ist ein Angebot, das man annehmen kann, aber nicht muss.

Menschen haben ganz unterschiedliche Erfahrungen in ihrem Glauben gemacht, und ihnen sind ganz unterschiedliche Aspekte des Glaubens wichtig. Ich habe zum Beispiel aus einer Predigt des Pfarrers mitgenommen: "Wie gut, dass ich nicht richten muss!" Weil ich nämlich weiß, dass Gott der Richter über alles ist, auch wenn er nicht sofort richtet und vielleicht anders, als ich mir das vorstelle. Aber ich muss mich mit Ungehörigkeiten anderer Menschen mir gegenüber gar nicht befassen. Das kann ich Gott überlassen. Und das wiederum macht mich innerlich sehr frei. - Nur als Beispiel.

Also: Kein Zwang, aber vielleicht ein interessanter (und guter) Weg. - Alles Gute!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

deine antwort steht schon in der frage................ denn religionen sind erfindungen der menschen selbst, sie glauben nur aus zwei gründen, 1. weil die meisten in diesen glauben hineingeboren wurden und aus tradition dann weiterglauben, da sie mit dem glauben der eltern aufwachsen und 2., jetzt deine antwort in der frage: weil sie an die märchen glauben, dass sie durch diesen glauben ein weiterleben nach dem körperlichen tod erhoffen.............

das belohnungs- und bestrafungssystem im monotheismus sorgt nämlich dafür, dass menschen wie du dann diese märchen aus genau diesem grund glauben wollen............ dabei ist die antwort bezüglich der wahrheit dieser religionen so simpel und einfach, doch da über 80 prozent der menschen an ihren gott glauben, lehnen sie die wahrheiten immer ab............

die wahrheit ist jedoch, dass du dir nur die geschichte und entstehungsgeschichte und -gründe der götter mal anschauen brauchst und du weisst dann mehr, als die gläubigen glauben...........

zudem sind die belohnunsgmärchen und -strafen nur aus anderen religionen und mythen geklaut, haben dort einen völlig anderen hintergrund und wurden dann im monotheimsus verfälscht, umgeschrieben und in diese religion eingebaut..........z.b. das märchen der hölle, das märchen des teufels, die schlange der verführung usw....usw..... alles dinge aus älteren bestehenden mythen und mit völlig anderem hintergrund..........

wenn du an etwas glauben möchtest, dann glaube an dich selbst, an deine stärken, an deine schwächen, die oft zu stärken heranwachsen können und daran, dass dein leben bis zu einem bestimmten punkt in deinen händen liegt.............gehe mit offenen augen durch die welt und versuche so zu leben, dass du deine wünsche erfüllen kannst, ohne anderen dabei zu schaden, dann tust du viel mehr, als die meisten gläubigen heuchler, die nur deshalb glauben, weil sie sich ein leben nach dem tod erhoffen............... unsterblichkeit als belohnung ist die grösste lüge der religionen und das beste überzeugungsmittel für einen glauben an die religion, die dass verspricht...........:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

An Gott zu glauben hat wenig damit zu tun, seinen Verstand abzuschalten. Ich habe angefangen an Gott zu glauben, weil mein Verstand mir gesagt hat, dass diese unglaublich komplexe Welt nicht einfach nur durch Zufall entstanden sein kann. Das hat mein Vorstellungsvermögen überragt.

Dazu gibt es einige gute Bücher, z.B. "Hat die Wissenschaft Gott begraben?" von John Lennox.

Jeremia 29, 13-14: "Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt, werde ich mich von euch finden lassen´, spricht der Herr. "

Wie kannst du Gott suchen? Es klingt vielleicht zu einfach, aber bete doch einfach zu Gott, dass du ihn findest! Denke logisch: Wenn die Verse aus Jeremia wirklich die Wahrheit sind, dann kannst auch Du Gott finden. Wenn es Gott nicht gibt, dann wirst du ihn auch nicht finden. Was hast du zu verlieren?

Bete zu Gott, dass du ihn finden möchtest. Ich gehe zum Beten am liebsten in die Natur. Und wenn du noch mehr über Gott erfahren möchtest, lies in der Bibel. Suche am besten noch eine christliche Gemeinde in deiner Nähe.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ryuuk 04.05.2016, 23:38

An Gott zu glauben hat wenig damit zu tun, seinen Verstand abzuschalten. Ich habe angefangen an Gott zu glauben, weil mein Verstand mir gesagt hat, dass diese unglaublich komplexe Welt nicht einfach nur durch Zufall entstanden sein kann. Das hat mein Vorstellungsvermögen überragt.

Also hast du deinen Verstand ausgeschaltet. Denn sonst hättest du nicht Magie, einer natürlichen Erklärung vorgezogen.

Wie kannst du Gott suchen? Es klingt vielleicht zu einfach, aber bete doch einfach zu Gott, dass du ihn findest! Denke logisch: Wenn die Verse aus Jeremia wirklich die Wahrheit sind, dann kannst auch Du Gott finden. Wenn es Gott nicht gibt, dann wirst du ihn auch nicht finden. Was hast du zu verlieren?

Hab ich getan. Ich hab nichts gefunden. Quod erat demonstrandum: Es gibt keinen Gott.

2
danhof 04.05.2016, 23:57
@Ryuuk

Schade für dich :-(

Aber gib doch nicht auf! Vielleicht in einem Jahr?

1
Ryuuk 05.05.2016, 01:02
@danhof

Warum sollte das Gebet all die anderen Jahre fehlschlagen und nächstes Jahr nicht?

Die Definition von Wahnsinn, ist immer und immer und immer wieder das selbe zu tun und ein anderes Resultat zu erwarten.


2
GFBen 06.05.2016, 15:08
@Ryuuk

"Warum sollte das Gebet all die anderen Jahre fehlschlagen und nächstes Jahr nicht?"
Vielleicht, weil es schlicht an der Zeit sein wird. Oder, weil du erst in einem Jahr eine genügende Portion Eifer bei der Suche an den Tag gelegt haben wirst. Oder vielleicht, weil in deinem Gebet bisher noch zu wenig Verzweiflung und/oder zu viel Herausforderung war.

"Die Definition von Wahnsinn, ist immer und immer und immer wieder das selbe zu tun und ein anderes Resultat zu erwarten."

Ja, dann variiere im Gebet und öffne dich für das, was die Kirche dir mitzuteilen hat. Wie viel Prozent des Katechismus kennst du z.B.? Schon mal eine Enzyklika gelesen? Die Ausführungen der Kirchenväter? Zu schwer? Kennst du das Buch bzw. den Film "Quo vadis?", das/der einen leichten Einblick ins frühe Christentum gestattet? Wie sieht es mit den Leben der Heiligen aus? Es gibt 2000 Jahre Output hervorragender Denker zu entdecken. Suche nach Puzzleteilen, nach dem Guten in der Kirche und lass dir nicht von Scheinreligiosität den Geschmack verderben.

Aber aufgepasst: Es gibt eine enorme Hürde (gerade für den modernen, selbst...en Menschen), die es zu überwinden gilt, denn ein gewichtiger Aspekt des religiösen Lebens ist, sich leiten zu lassen - vordergründig von den Geistlichen, in Wahrheit von Gott selbst. Ich fürchte, manche werden diese Hürde nie überwinden.

0
Ryuuk 06.05.2016, 21:48
@GFBen

Vielleicht, weil es schlicht an der Zeit sein wird. Oder, weil du erst in einem Jahr eine genügende Portion Eifer bei der Suche an den Tag gelegt haben wirst. Oder vielleicht, weil in deinem Gebet bisher noch zu wenig Verzweiflung und/oder zu viel Herausforderung war.

Oder in anderen Worten, weil ich mir den Glauben nicht ausreichend genug einredet habe um daran zu glauben.

Ja die Mentalität, "rede es dir ein bis du dran glaubst" ist eher ein Argument gegen den Glauben als dafür.


Ja, dann variiere im Gebet

Selber Unterschied.

und öffne dich für das, was die Kirche dir mitzuteilen hat.

Lieber nicht. Wenn Gott sich mir offenbart sollte es unvoreingenommen passieren. Sonst weiß ich ja nicht ob es Gott ist, oder ich es mir einfach nur einrede weil ich es glauben will.

Wie viel Prozent des Katechismus kennst du z.B.?

Wie rechnet man Katechismus in Prozent um?

Schon mal eine Enzyklika gelesen?

Nope.

Die Ausführungen der Kirchenväter?

Nope

Zu schwer?

Weiß nicht.

Kennst du das Buch bzw. den Film "Quo vadis?", das/der einen leichten Einblick ins frühe Christentum gestattet?

Nope.

Wie sieht es mit den Leben der Heiligen aus?

Nope.

Es gibt 2000 Jahre Output hervorragender Denker zu entdecken. Suche nach Puzzleteilen, nach dem Guten in der Kirche und lass dir nicht von Scheinreligiosität den Geschmack verderben.

Cherry picking ist keine gute Praxis. Wenn ich mir eh nur die Teile rauspicke die mir gefallen, kann ich auch direkt meine eigene Kirche aufmachen.



denn ein gewichtiger Aspekt des religiösen Lebens ist, sich leiten zu lassen - vordergründig von den Geistlichen, in Wahrheit von Gott selbst.

Ich traue Geistlichen nicht. Die Kirche ist ein korrupter Verein.

Wenn Gott mich leiten will, nur zu. Er nur halt auch machen.

1
GFBen 09.05.2016, 14:11
@Ryuuk

Als erstes muss ich erklären, dass ich bei meiner Antwort davon ausging, dass es dir daran gelegen ist, deine Gebete zu verbessern, aber die Sachlage ist wohl eine andere...

"Wenn Gott sich mir offenbart sollte es unvoreingenommen passieren. Sonst weiß ich ja nicht ob es Gott ist, oder ich es mir einfach nur einrede weil ich es glauben will."

So sehr ich diese Aussage verstehe und sie auch ein Stück weit mittragen würde, so sehr muss ich akzeptieren, dass es mir - einem winzigen Geschöpf - nicht zusteht, Rahmenbedingungen für den Kontakt mit Gott - dem Schöpfer des Universums - festzulegen. Nun, du tust genau das. Die Größenverhältnisse und die sich daraus ableitenden Machtverhältnisse müssten auch Atheisten einleuchten, auch wenn die Überlegungen das Stadium einer Hypothese nicht verlassen.

"Wie rechnet man Katechismus in Prozent um?"
Der Katechismus der Katholischen Kirche hat Kapitel und Seiten - beides zählbare Einheiten. Es können also problemlos prozentuale Angaben gemacht werden.

"Nope. Nope. Nope. Nope."

Keine hervorragende Grundlage, um sich eine differenzierte Meinung zu bilden. Ehrlich? Alles von Hörensagen? Noch nie Lust verspürt, das vermeintliche Böse, das uns die Welt von heute unterstellt, in den Originaltexten aufzuspüren?

"Cherry picking ist keine gute Praxis. Wenn ich mir eh nur die Teile
rauspicke die mir gefallen, kann ich auch direkt meine eigene Kirche
aufmachen."

Mein Vorschlag war aber das Puzzeln, dessen Ziel es ist, irgendwann ein vollständiges Bild zu haben. Es ist das genaue Gegenteil vom Cherry-Picking.

"Ich traue Geistlichen nicht. Die Kirche ist ein korrupter Verein."

Wir haben ja schon festgestellt, dass dir die Grundlagen für die Bildung einer differenzierten Meinung fehlen. Aber vielleicht willst du auch keine aufbauen. Dann muss ich aber fragen, ob du überall so konsequent in deiner Ablehnung bist. Professoren, Beamte, Politiker, Banker, Handwerker, Ärzte, Händler/Makler, Partner - die Liste der Personengruppen, deren Mitglieder schon mal Dreck am Stecken hatten ist lang. Wenn du konsequent bist, musst du ein sehr einsames Leben führen. Ich darf dich noch mal zitieren "Er, der ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein." Wir versuchen, danach zu leben.

0
Bomberos911 09.05.2016, 17:54
@Ryuuk

Was wäre denn eine natürliche Erklärung, z.B. zur Erklärung der Entstehung komplexer Ökosysteme? Ist "Zufall" so viel natürlicher, als ein "intelligentes Design"? Auf diese Frage bin ich mit meinem Verstand gestoßen und ich habe sie mit meinem Verstand ein Stück weit beantwortet.

0

Ich kann dich gut mit mir vergleichen. Sehr neugierig und Vor allem muss alles hinterfragt werden. Ich bin Muslima. Perfekt jedoch nicht. Ich glaube auch sehr oft nur an das was ich glauben will. Durch meine Neugierde fällt es mir auch oft schwer an etwas zu glauben.

Egal welcher Religion du angehörst, Du kannst an etwas /gott/das Leben nach dem Tod /Himmel und Hölle, nur dann glauben wenn du es glauben willst.

Wenn du verzweifelt versuchst es zu glauben, weil du es schön findest und weil es Religion ist, wird es entweder nicht funktionieren oder du musst dich täglich damit abgeben (Kirchengemeinde, Gottesdienste, sonntags Gottesdienste etc)bis du vernarrt darin bist.

Informiere dich über deine Religion oder das was du lernen willst. Zwing dich nicht dazu es zu glauben. Setze sich einfach damit auseinander.

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Stelle dir mal vor : Du bist ein Mensch , lebst hier auf der Erde , hast deine 5 Sinne und den Verstand , alles wunderbar . Das ist unsere Dimension , in der wir leben und uns zurecht finden .  

Es gibt aber noch weitere Dimensionen , die sich uns entziehen , weil wir sie nicht sehen . Das ist das Reich der unsichtbaren Welt. Da gibt es Engel , Dämonen , verstorbene Geister , Himmel , Hölle und viele Zwischenbereiche . Über allem thront der große Schöpfergott , der alles in seiner Hand hat . 

Wie wollen wir Menschen diesen Gott erfassen ?Wie könnten wir ihn verstehen und durchschauen ? Wir , mit unserer begrenzten Auffassung und Wahrnehmung . Nutzt vor Gott dein logisches Denken etwas ?- in diesem Fall  kapituliere lieber vor Gott !!!! 

Er liebt uns sehr und weil er weiß , daß wir ihm niemals nahe kommen könnten bei deeeeem Abstand zwischen IHM und uns - darum hat er Jesus gesandt , der Mensch wurde und der die Verbindung zwischen diesem gewaltigen Gott und uns möglich gemacht hat in dem Fall , daß wir an ihn glauben und das ganze Neue Testament beherzigen , worin der Erlösungsweg beschrieben ist . Ja , Gott hat in der Bibel einen Zugang zu sich geschaffen , den wir ergreifen können , wenn wir wollen . Wenn du das tust wirst du große Erfüllung und Lebenssinn in deinem Leben haben , ja , du wirst von Gott dann sogar durch den Alltag geführt . .....da lässt sich dieser undurchschaubare , heilige Gott , der aber LIEBE ist erfahren ......Gott segne dich auf deiner Suche......

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ryuuk 05.05.2016, 16:53

Hast du für iegendetwas davon handfeste Beweise?

Denn es ist unehrlich etwas als Tatsache darzustellen, wenn dies nicht auch demonstrativ wahr ist.

1
Falbe 05.05.2016, 22:29
@Ryuuk

Ja, Gott hat die Welt erschaffen . Kein Mensch , sei er noch so ein toller Wissenschaftler kann ein einziges Samenkorn nachmachen und zum Leben bringen . 

Jesus ist historisch nachgewiesen . Seine Auferstehung ist bewiesen , denn über 500 Leute haben ihn nach seinem Tod gesehen , solange , bis er in den Himmel gefahren ist . 

Jeder Richter glaubt , wenn 500 Menschen dasselbe bezeugen . Die Soldaten , die Jesu Grab bewachen mußten , wurden bestochen , damit sie nicht aussagen , was sie gesehen haben . 

Ist das alles dann plötzlich nicht mehr wahr , nur weil so viel Zeit seither verging ? 

1
Ryuuk 05.05.2016, 23:52
@Falbe


Ja, Gott hat die Welt erschaffen .

Beweis es.

Kein Mensch , sei er noch so ein toller Wissenschaftler kann ein einziges Samenkorn nachmachen und zum Leben bringen. 

Erstens, das wir etwas nicht können beweist keinen Gott.

Zweitens, nur weil wir jetzt etwas nicht können, heißt das noch lange nicht, das wir es niemals können werden.

Schau dir mal an, was wir allein in den letzten Hundert Jahren erreicht haben.

Jesus ist historisch nachgewiesen . Seine Auferstehung ist bewiesen, denn über 500 Leute haben ihn nach seinem Tod gesehen, solange , bis er in den Himmel gefahren ist .

Quellen, Belege, mehr als nur dein Wort....?

Jeder Richter glaubt , wenn 500 Menschen dasselbe bezeugen.

Dann nenn mir mal alle 500 Zeugen und zeig mir ihre garantiert nicht gefälschten persönlichen Schilderungen des Geschehens.

Die Soldaten , die Jesu Grab bewachen mußten , wurden bestochen , damit sie nicht aussagen , was sie gesehen haben.

Reine Spekulation. Wahrscheinlich ist es einfach garnicht passiert.

Ist das alles dann plötzlich nicht mehr wahr , nur weil so viel Zeit seither verging ?

Die Frage ist: "War es jemals wahr?" Und soweit habe ich nur dein Wort von fragwürdiger Glaubwürdigkeit.

Belege hast du keine geliefert. Jeder kann einfach mal 500 Zeugen erfinden, die angeblich da waren und alles gesehen haben.

1
GFBen 06.05.2016, 15:37
@Ryuuk

Nenne mir bitte eine von dir akzeptierte Methode der Beweisführung, dass ein absolut unwahrscheinliches Ereignis vor sagen wir mal 2000 Jahren tatsächlich eingetreten ist. Damit meine ich, wie die Zeugen es konservieren müssen, damit du es 2000 Jahre später glaubst.

Ich behaupte, alles, was du dir ausdenkst, kann von Zweiflern in der Luft zerrissen werden.

0
Falbe 06.05.2016, 22:55
@GFBen

Es gibt außerbiblische alte Schriftstücke z. B. von einem Stadtschreiber, Josefus Flavius und viele andere , wo deren Schriftstücke erhalten sind , die meisten sind in Rom ,

0
GFBen 09.05.2016, 14:20
@Falbe

"Ja, schon. Aber können wir sie als verlässliche Quellen ansehen? Immerhin stützen sie ungeheuerlichen Berichte der Christen.", würden jetzt Atheisten sagen. Wir werden immer ein Problem haben, wenn die Echtheit einer Nachricht wegen ihres unerwarteten Inhalts angezweifelt wird.

0

Sant Kirpal Singh:

Das Ziel, welches uns alle Religionen vor Augen halten, ist ein und dasselbe, nämlich Göttliche Glückseligkeit und die Beseligende Schau Gottes. So streben alle Religionen wie ebenso viele Bogenschützen das gleiche Ziel an. Wenn wir in unserem Bekenntnis, Gott zu lieben, wirklich aufrichtig sind, müssen wir auch Gottes Schöpfung lieben, da der Schöpfer und Seine Schöpfung identisch sind. Wir können nicht das eine lieben und das andere hassen. Alle Heiligen und Weisen arbeiten an diesem Grundsatz und lieben die Menschheit als solche, und dabei hat es nichts zu besagen, ob einer an Gott glaubt oder nicht, denn Sie machen keinen Unterschied zwischen dem Theisten und dem Atheisten oder dem Agnostiker. Sie glauben an die eine große Familie Gottes, und alle sind ihnen teuer, trotz scheinbarer Unterschiede in den unwesentlichen Dingen des Lebens.

Aber was sehen wir wirklich in der Welt? Wir haben die grundlegende Wahrheit der Liebe vergessen, die an der Wurzel aller Religionen wirkt; wir sind alle abgeschnitten vom Notanker und schwimmen steuerlos im Meer des Lebens. Jeder Einzelne von uns versucht, sich an einem Strohhalm festzuklammern, um sich zu retten. Und die natürliche Folge davon ist, dass wir nach kurzem Kampf gegen Wind und Wasser in die große Vergessenheit geraten, ohne das Rätsel des Lebens zu lösen – woher wir kommen, wohin wir gehen oder das Warum und Wofür des menschlichen Daseins.

Liebe ist sodann die einzig wahre Religion.



Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zwing dich nicht an etwas zu glauben, was du nicht tust. Es ist ja auch nichts schlimmes. Glaub an das was du glauben willst und da ist dein Verstand genau der richtige Wegweiser.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Glaube, dass Sein Wort "Wahrheit" ist (Joh.17,17) und lerne zu verstehen, dass unser ewige Gott Seine Familie (1.Mose 1,26) vergrößern will mit Menschen, die Seine Herrlichkeit zu schätzen wissen (Ps.66,2; Mt.21,16).

Dafür starb Jesu, der (erste) Sohn Gottes (Offb.1,5), als "Geisel" sozusagen.

Dies, um die Menschen von der "Sünde Sold" (Röm.3,23; 6,23) zu erlösen.

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) jedoch versucht mit "allen Mitteln", die Menschheit zu vernichten (2.Kor.4,4), was unser ewige Vater aber im "letzten Moment" verhindern wird, indem Er Seinen Sohn mit Herrlichkeit zur Erde zurück sendet (Offb.14).

Satan hat übrigens die vielen "Religionen" erfunden, um die Menschheit zu verwirren (Eph.2,2).

Doch dieser wird seine Rolle als "Gott dieser Welt" dann für eine Weile ausgespielt haben (Offb.20,2).



Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bleib in der Welt des Logischen. Es macht dich stärker und vernünftiger. Glaube ist einfach nur noch sinnlos. Gnothi seauton.

mlg neumann

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
danhof 05.05.2016, 00:05

Logik, Vernunft... wir sind aber nun einmal Menschen und keine Vulkanier.

"Das Neue Testament gehört zu den einflussreichsten Werken der Weltliteratur", schreibt Wikipedia.

Starker Tobak. Und jeder Mensch kommt früher oder später zu den elementaren Fragen unserer Existenz: Woher? Warum? Wohin?

Da helfen keine Gluonen, keine Quarks, keine Gravitationswellen, keine Kosmologie, keine Mathematik, keine Quantenbiologie und keine Aufklärung. Da geht es um Philosophie und um das Leben. Um Herzensangelegenheiten. Um Liebe und Hass. Die ewigen Themen und Motive. Soll mir doch niemand erzählen, dass er rein rational und kühl wie Data, der Android, funktioniert.

Wenn die existenziellen Fragen kommen, schadet es nicht, die Bibel zu konsultieren. Gott kennt unsere Nöte. Gott weiß, wie der Mensch tickt. Jesus selbst ist ganz Mensch geworden.

ZUMINDEST verfügt ein aufgeklärter, starker, vernünftiger und logischer Mensch über die nötige Empathie und Toleranz, um einen gläubigen Menschen nicht zu diskreditieren.

1
Ryuuk 05.05.2016, 01:18
@danhof

Starker Tobak.

Kaum. Bei einem Buch das 2000 Jahre lang, gern auch mit Gewalt unter die Leute gebracht wurde, überrascht das nur bedingt.


Soll mir doch niemand erzählen, dass er rein rational und kühl wie Data, der Android, funktioniert.


Doch. Ich. Und ich hab kein Problem damit. Ich brauche keine uralten Legenden und Mythen um mit meiner Existenz fertig zu werden.

Ich weiß warum ich existiere. Ich weiß was mit mir passiert, wenn ich sterbe. Und ich habe kein Problem damit.


Wenn die existenziellen Fragen kommen, schadet es nicht, die Bibel zu konsultieren.


Es schadet immer die bequeme Lüge der unangenehmen Wahrheit vorzuziehen.


Gott kennt unsere Nöte. Gott weiß, wie der Mensch tickt. Jesus selbst ist ganz Mensch geworden.

Kannst du diese Worte auch mit Fakten belegen? Denn es ist unehrlich etwas als Tatsache darzustellen, wenn dies nicht auch demonstrativ wahr ist.


3
GFBen 06.05.2016, 15:16
@Ryuuk

Wenn es stimmt, dass du wie ein Android funktionierst, dann hast du in deinem Leben noch nie gebetet - allenfalls Gebetstexte rezitiert. (Bezug zu: Bomberos911: "(...) bete doch einfach zu Gott, dass du ihn findest!" Du: "Hab ich getan.")

0
Ryuuk 06.05.2016, 21:20
@GFBen

Das ist die übliche Ausrede. Es ist nicht das Gebet nicht funktioniert du betest einfach nur nicht richtig.

Als wäre Gott ein Automat bei dem man nur mit der richtigen Nummer auch was ziehen kann.

1
GFBen 09.05.2016, 12:22
@Ryuuk

Was heißt hier "eine Ausrede"? Definieren jetzt schon die Atheisten, was ein Gebet ausmacht? Auf welchen wissenschaftlichen Grundlagen denn?

Ich verstehe nicht, wie du von der Behauptung (und für mich Tatsache), die Art und Weise zu beten spiele eine Rolle, zu der - mir absolut fremden - Überlegung kommst, Gott könnte ein Automat sein.

Toll finde ich dafür die verteidigende Formulierung "Als wäre Gott ein Automat", die eine Sicherheit darüber ausstrahlt, wie Gott wirklich ist. Bemerkenswert bei einem Vertreter des oponierenden Lagers. Sie stimmt mich hoffnungsvoll. Unsereiner würde dazu sagen: "Da sieht man überdeutlich, dass Gott in das Herz eines jeden Menschen die Sehnsucht nach Ihm eingepflanzt hat."

0

Hi,

ich bin so wie du auch ein absoluter Kopfmensch. Ich glaube aber an Gott und auch an ein Leben nach dem Tod - aber nicht weil es so romantisch ist, sondern weil es für mich so logisch ist:

Kann es Zufall sein, daß ein Universum entsteht, daß so unglaublich ist? Ist es reine Willkür daß auf unserem Planeten intelligentes Lebewesen besteht. Woher weiß die einzelne Körperzelle wie sie sich teilen muß, damit am Ende der Schwangerschaft ein perfekter, vollständig denkender und intelligenter Mensch rauskommt?

Warum können sich manche Menschen an ihr früheres Leben erinnern und man kann deren Erinnerungen nachweisen? Haben sie es nur geträumt? Wohl kaum!

Das alles kann kein Zufall sein, das sagt mir mein unromatischer und scharfsinniger Verstand!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ryuuk 04.05.2016, 23:51

Kann es Zufall sein, daß ein Universum entsteht, daß so unglaublich ist?

Gibt es irgendeinen Grund warum es nicht so sein sollte? Das du dir nicht vorstellen kannst, wie das funktioniert, gilt nicht als Grund.

Ist es reine Willkür daß auf unserem Planeten intelligentes Lebewesen besteht.

Nein. Es ist ein Resultat der Umstände. Willkür verlangt Willen. Und hinter dieser Welt steckt kein Wille.

Woher weiß die einzelne Körperzelle wie sie sich teilen muß, damit am Ende der Schwangerschaft ein perfekter, vollständig denkender und intelligenter Mensch rauskommt?

Kaum perfekt, aber das ist ein anderes Thema.

Was du suchst ist unsere DNS. Sie kodiert wo alles hingehört, wie es aufgebaut ist ect. Bilde dich mal ein bisschen über unsere DNS, es ist ein absolut faszinieres Thema.

Warum können sich manche Menschen an ihr früheres Leben erinnern und man kann deren Erinnerungen nachweisen?

Kann man das? Kann man das wirklich?

Zeig mir jemanden von dem es wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Haben sie es nur geträumt? Wohl kaum!

Sie haben eher gelogen. Wie so viele Menschen.

1
majaohnewilli 05.05.2016, 00:12
@Ryuuk

Offenbar hast du ja nicht einmal Interesse am Christlichen Glauben! Wenn man Dein Kommentar liest, bist du sogar dagegen! Also was soll dann Deine blödsinnige und scheinheilige Frage?   ....und warum drängt sich mir der Gedanke auf, daß du in Wirklichkeit ein MOSLEM bist???? (denn nur die reden so viel Sch...)

0
Ryuuk 05.05.2016, 00:24
@majaohnewilli


Offenbar hast du ja nicht einmal Interesse am Christlichen Glauben!

Argumentum ad hominem. Sehr schlechte Form.


Wenn man Dein Kommentar liest, bist du sogar dagegen!

Religion ist mir herzlichst zuwider, ja. Sie baut auf Lügen auf und schafft Mauern, zwischen Menschen, die nicht existieren sollten.


Also was soll dann Deine blödsinnige und scheinheilige Frage? 

Und was soll dieser überaus beleidigende und unvernünfitge Ton?

Für einen absoluten Kopfmenschen reagierst du ziemlich irrational.


und warum drängt sich mir der Gedanke auf, daß du in Wirklichkeit ein MOSLEM bist???? (denn nur die reden so viel Sch...)

Ich könnte mehrere Gründe nennen, aber ich denke dein Kommentar sagt schon mehr über dich aus, als selbst mein farbenfrohestes Vokabular.

1
danhof 05.05.2016, 00:25
@Ryuuk

Nein. Es ist ein Resultat der Umstände.

Der Umstände? Welcher? Dass sich aus Ursuppe urplötzlich Zellen zusammenfinden mit einer bestimmten Codierung? Und diese Codierung (Information) gelesen, interpretiert wird?

Kaum perfekt, aber das ist ein anderes Thema.

Zeig mit etwas perfekteres auf dieser Erde als den Menschen. Also rein technisch gesehen. Ich meine nicht den NPD-Funktionär. Da hat die Evolution offensichtlich gefehlt :-)

Bilde dich mal ein bisschen über unsere DNS, es ist ein absolut faszinieres Thema.

Das stimmt. Wenn man die Informationen für "Auge" aus einer Fliege rausschneidet und einem Hund einpflanzt, dann wächst dem ein Auge. Aber kein Fliegenauge, sondern ein Hundeauge. Interessant, dass die Information für "Auge" artspezifisch INTERPRETIERT wird...

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sowas zufällig durch Mutation, Selektion und Rekombination entsteht, kann sich jeder an seinen 10 Fingern abzählen. Ich sage mal so: Ein primitives, billiges, ausführbares Programm für Windows besteht aus vielleicht 100 Bytes. Absolutes Minimum. Das heißt: 2^800. Das sind 6,6 * 10 ^ 240 verschiedene Möglichkeiten. Wieviele davon ergeben ein sinnvolles Programm? Man sollte das echt mal ausprobieren. Und nehmen wir ruhig den Faktor Zeit als in der Makroevolution propagiertes Allheilmittel mit rein. Das sieht echt finster aus :-)

Und nun zu Bewusstsein. Wissen über die eigene Vergänglichkeit. Intelligenz. Da reden wir nicht mehr von 100 Bytes, sondern vielleicht von... na sagen wir konservativ 300 KB. Das wäre so Firefox-Größe. Der interpretiert nur Informationen, die er aus dem Internet abruft. Ziemlich billig. Ich rechne mal die ganzen DLLs etc. nicht mit. 300 KB. Das heißt, faktor 300.000 verglichen mit den 100 Bytes von vorher. Das heißt, 2 ^ 2,4 Millionen. Das ist eine Zahl, die niemand mehr in Worte fassen kann. Und das ist nur Firefox pur. Wir reden beim Menschen davon, dass das Gehirn Defekte überspielen kann, die in anderen Bereichen ausgefallen sind. Wir wissen, dass ein 3jähriges Kind schlauer ist, als der größte Großrechner.

Bis heute wurde keine perfekte Zelle im Labor zusammengefummelt. Ich wage mal zu behaupten, dass das auch niemand schafft, bis der Herr wiederkommt...

Was nicht heißen soll, dass ich nicht an die Wissenschaft glaube oder Errungenschaften aus Medizin und Technik ableugne.

1
Ryuuk 05.05.2016, 00:55
@danhof

Der Umstände? Welcher? Dass sich aus Ursuppe urplötzlich Zellen zusammenfinden mit einer bestimmten Codierung? Und diese Codierung (Information) gelesen, interpretiert wird?

Nein. Das ist eine große Missrepräsentation des Prozesses. Die erste primitive Zelle enstand nicht urplötzlich. Der Prozess in dem sich organische Komponenten zu den Baublöcken einer einfachen Zelle zusammenfanden hat Millionen von Jahren gedauert.

Zeig mit etwas perfekteres auf dieser Erde als den Menschen. Also rein technisch gesehen. Ich meine nicht den NPD-Funktionär. Da hat die Evolution offensichtlich gefehlt :-)

Der Mensch ist nach keiner Definition des Wortes "Perfekt". Kein Lebewesen ist "Perfekt". Deine Forderung basiert also auf einer falschen Prämisse.

Wir leiden an vielen Fehlern, es ist absurd zu behaupten wir wären "perfekt"

Wir haben mehr Zähne als in unseren Mund passen. Unsere Zellen gehen regelmäßig außer Kontrolle und werden zu Krebs. Unser Immunsystem fängt an unseren eigenen Körper zu fressen, wenn es gelangweilt ist.

Ich könnt noch mehr Mängel aufzählen, aber ich denke die drei Punkte reichen aus um zu Belegen das wir nicht "perfekt" sind.

Das stimmt. Wenn man die Informationen für "Auge" aus einer Fliege rausschneidet und einem Hund einpflanzt, dann wächst dem ein Auge. Aber kein Fliegenauge, sondern ein Hundeauge. Interessant, dass die Information für "Auge" artspezifisch INTERPRETIERT wird...

Oh bitte, zeig mir die wissenschaftliche Studie, in der die das getan haben.

Anders als Hollywood es so gerne behauptet, DNS funktioniert nicht wie LEGO-Steine. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sowas zufällig durch Mutation, Selektion und Rekombination entsteht, kann sich jeder an seinen 10 Fingern abzählen. Ich sage mal so: Ein primitives, billiges, ausführbares Programm für Windows besteht aus vielleicht 100 Bytes. Absolutes Minimum. Das heißt: 2^800. Das sind 6,6 * 10 ^ 240 verschiedene Möglichkeiten. Wieviele davon ergeben ein sinnvolles Programm? Man sollte das echt mal ausprobieren. Und nehmen wir ruhig den Faktor Zeit als in der Makroevolution propagiertes Allheilmittel mit rein. Das sieht echt finster aus :-)

Ein sehr unsinniger Vergleich. Warum pflanzen wir nicht gleich Steine in den Boden und wiederlegen den Ackerbau?

Aber ernsthaft der Vergleich funktioniert schon deshalb nicht weil DNS und Programmiersprache nicht auf vergleichbare Weise funktionieren.

Und nun zu Bewusstsein. Wissen über die eigene Vergänglichkeit. Intelligenz. Da reden wir nicht mehr von 100 Bytes, sondern vielleicht von... na sagen wir konservativ 300 KB. Das wäre so Firefox-Größe. Der interpretiert nur Informationen, die er aus dem Internet abruft. Ziemlich billig. Ich rechne mal die ganzen DLLs etc. nicht mit. 300 KB. Das heißt, faktor 300.000 verglichen mit den 100 Bytes von vorher. Das heißt, 2 ^ 2,4 Millionen. Das ist eine Zahl, die niemand mehr in Worte fassen kann. Und das ist nur Firefox pur. Wir reden beim Menschen davon, dass das Gehirn Defekte überspielen kann, die in anderen Bereichen ausgefallen sind. Wir wissen, dass ein 3jähriges Kind schlauer ist, als der größte Großrechner.
Und jetzt wirfst du einfach nur Zahlen rum, ohne das es auch nur im entferntesten etwas mit dem eigentlichen Thema zu tun hat.

Bis heute wurde keine perfekte Zelle im Labor zusammengefummelt. Ich wage mal zu behaupten, dass das auch niemand schafft, bis der Herr wiederkommt...

Erneut ein Unsinnsargument. Wie gesagt es gibt keine "perfekten" Lebewesen.

Und wir ob irgendetwas im Labor "zusammengefummelt haben" oder nicht, sagt nichts darüber aus, ob es einen Gott gibt.

Wir könnten Schiffsladungen an künstliche Lebewesen aus den Laboren karren und es würde nichts darüber aussagen.

Was nicht heißen soll, dass ich nicht an die Wissenschaft glaube oder Errungenschaften aus Medizin und Technik ableugne.

Man muss an die die Wissenschaft nicht "glauben". Anders als Religion beweist die Wissenschaft ob sie mit etwas Recht hat, oder nicht.

1

Warum willst du an etwas glauben, für das du erst jeden Sinn und Verstand aufgeben musst?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?