Wie kann ich am besten zehn LEDs betreiben?

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3 Antworten

In deinem Beispiel sind alle LED's parallelgeschaltet und haben einen gemeinsamen Vorwiderstand. Das wird nicht lange halten.

Je höher die Versorgungsspannung ist, desto mehr LED's kannst du in Reihe schalten. Pro Reihenschaltung benötigts du einen Vorwiderstand.

Ich würde bei 18V jeweils 5 LED's in Reihe schalten. Die benötigen dann 16V, und die restlichen 2V kannst du am Vorwiderstand verbraten. Wie hoch der sein muss, hängt vom Strom ab. Was sind das für LED's, die mit 60mA betrieben werden können?

Beim Lesen deiner Antwort fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich mich verlesen habe! Ich bin von 4,8V pro LED ausgegangen, dabei steht da 3,2V!

FÜNF LEDs in Reihe bei 18 Volt ist natürlich richtig. Dann kommt man mit zwei Strängen bereits hin.

 

Gute Antwort, Ronny!

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Das wären SMD LEDs in weiß die man noch ganz gut per Hand löten kann

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@xXT0NYXx

Ich kenne keine SMD-LED's, die mit 60mA betrieben werden dürfen.Typisch sind 20mA. Woher hast du deine Angabe?

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@xXT0NYXx

gehen wir einfach von 20mA aus damit wir die Widerstände festlegen können. Kommt bei der Schaltung nicht eine ziemlich geringe (weniger als 20mA) Stromstärke bei den LEDs an?

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@xXT0NYXx

Es ist immer noch nicht klar. Worauf bezieht sich bei 10 LED's die Angabe 3x20 mA?

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Die Leistung der LED ergibt in Summe bei 10 Stück eine Gesamtleistung von 3,2 V · 0,06 A · 10 = 1,92 W

18 V und zwei Stränge à 5 LED haben wohl den geringsten Energieverlust.

5 LED x 3,2 V = 16 V, somit müssen noch 2 V am Vorwiderstand verbraten werden: 2 V : 0,06 A = 33,33 Ω.

Die Leistung liegt hier bei 18 V · 0,06 A x 2 = 2,16 W

Bei 4,8 V bleibt Dir nur die Parallelschaltung aller LED mit je einem eigenen Vorwiderstand von 1,6 V : 0,06 A = 26,7 Ω.

Die Leistung liegt hier bei 4,8 V · 0,06 A · 10 = 2,88 W - die ungünstigste Variante!

Parallelaufteilung des Widerstandes für mehrere LEDs geht in die Hose.

Wenn du bis 18V hochgehen kannst wird es interessanter:

Du bastelst dir drei Stränge, die parallel betrieben werden.

Ein Strang besteht aus drei LEDs und einem Widerstand 60 Ohm (besser 62 oder 68 Ohm), alle in Reihe geschaltet.

Das macht insgesamt nur neun LEDs aus. Also musst du noch eine zehnte einzelne direkt an 18V anschließen, mit einem Vorwiderstand 220 Ohm.

Der Stromverbrauch liegt bei 240mA.

aber erwischt es dann nicht immer die erste LED mit zu viel Volt sodass sie durchbrennt oder kaputtgeht?

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@xXT0NYXx

Nein. In einer Reihenschaltung fließt durch jeden einzelnen Verbraucher der gleiche Strom, unabhängig davon, wo er sich im Stromkreis befindet.. Ein Durchbrennen ist unwahrscheinlich, da der Strom durch den Vorwiderstand auf 60mA begrenzt ist.

Die LEDs sind doch für 60mA ausgelegt?

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@Mojoi

Ja bis zu 60mA. Also bei den LEDs steht, dass sie eine Spannung von 3,2V brauchen, aber wenn es mehr ist (in der Reihenschaltung) macht das nichts? Jetzt schon mal danke für deine Hilfe!

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@xXT0NYXx

Wird jetzt ein bisschen theoretisch. Bei einer Anzahl gleichartiger Stromverbraucher in Reihenschaltung, fällt die Gesamtspannung der Spannungsquelle an jedem Stromverbraucher zu gleichen Teilen ab.

Hieße, wenn du fünf (nicht drei!) LEDs an 18 Volt anschließt, fallen an der ersten LED 18/5= 3,6 Volt ab, an der zweiten 3,6 Volt, an der dritten 3,6 Volt usw.

Das sind fünf Mal 0,4V zuviel, oder insgesamt 2,0 Volt zuviel. Die verbrätst du mit einem vorgeschalteten Widerstand. Der soll bei 2,0 Volt exakt 60mA verbraten. Also 2,0 / 0,06 = 33 Ohm (lieber ein bisschen mehr).

Jetzt fallen am Widerstand 2 Volt ab, und es bleiben nur mehr 16 Volt übrig, die sich auf fünf LED á 3,2 Volt aufteilen.

Gegenrechnung: Wir haben eine Vorwiderstand á 33 Ohm und fünf LED mit einem errechneten "Schein"-Widerstand von 3,2 / 0,06 = 53 Ohm (Scheinwiderstand, weil sie aufgrund ihres Diodencharakters einen variablen Widerstand haben und ihren angenommenen Widerstand nur bei Vorschaltung eines Schutzwiderstandes verlässlich halten können).

33 + 5*53 = 298 Ohm

18 Volt / 298 Ohm = 0,06A = 60mA

LEDs haben Qualitätsstreuungen. Einige haben eine Durchlassspannung von 3,3 Volt, andere von 3,1 Volt. Damit könnte der Gesamtwiderstand niedriger als 298 Ohm werden. Dann käme z.B. ein Gesamtwiderstand von 290 Ohm zusammen, und wir sind schon bei 62mA.

Nimm einen etwas größeren Vorwiderstand. Die LEDs halten länger und den Helligkeitsverlust nimmst du gar nicht wahr.

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@xXT0NYXx

@xXT0NYXx

In der Reihenschaltung teilt sich die Spannung auf die LED's auf. Eine einzelne LED darf nicht mehr als 3,2V bekommen.

Ich bezweifel, dass SMD-Led's mit 60mA betrieben werden dürfen. Hast du eine Datenblatt oder eine Typbezeichnung?

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@ronnyarmin

SMD PLCC6 5050 3 Chip heißt die LED, aber ehrlichgesagt bin ich offen für Vorschläge was die LEDS anbelangt solange sie etwa genau so groß sind.Ich fand die Angaben zu den LEDs sowieso etwas kryptisch. 

Könntest du mir ein Beispiel für die Widerstände geben?

Danke für deine Hilfe!

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@xXT0NYXx

Das sind drei LED in einem Gehäuse. Offensichtlich parallel geschaltet. Interessant. Da müssen die aber wertemäßig exakt aufeinander abgestimmt sein.

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