Wie kann ich am besten einen Todesfall verarbeiten?

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3 Antworten

Also es gibt auch Gruppen für Angehörige von Verstorbenen in jeder grösseren Stadt, die einem mit der Trauerverarbeitung helfen. Manchmal (je nach Mensch) hilft es mit jemanden über die Person zu sprechen. Also nicht über seine Krankheit, sondern was ihn als Mensch ausgemacht hat. Es gibt ja nicht nur den Krebs, den er hatte, sondern sicherlich verbinden einen als Angehöriger auch viele amüsante und schöne Erinnerungen mit dem Toten. 

Man muss klar sagen, dass hier nur die Zeit (wenn überhaupt) die "Wunde" heilt. Es wird immer wieder vorkommen, dass man für kurze Momente nochmal mit der verstorbenen Person konfrontiert wird. Sei es sein Parfüm, den man mal im Supermarkt im Vorbeigehen durch eine andere Person erschnuppert oder ein Essen, was man bestellt/kocht und er besonders gern gegessen hat.

Ich habe es immer so gehandhabt, dass ich Personen, die mit dem/der Verstorbenen auch befreundet oder verwandt waren, gesprochen habe und mit ihnen bei einem Kaffee über den Verstorbenen gesprochen habe. Auch dort habe ich die Krankheit eher aussen vor gelassen, sondern mich eher auf gemeinsame Erinnerungen konzentriert.

Bei Verwandten muss man jedoch vorsichtig sein, da einige nicht unbedingt gleich zugänglich sind, um über den Verstorbenen zu sprechen. Bei Freunden von dem Verstorbenen ist das einfacher und es hilft meistens schon. Das half mir schon ein wenig, um mit der Situation zurecht zu kommen. Ich fühlte mich nicht allein und ich hatte das Gefühl, dass der /die Verstorbene obwohl sie recht früh ging, ein schönes Leben hatte und man selbst durfte dabei ein Teil sein.

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Das ist schwierig. Am Besten ist es immer sich auf den Tod andere vor zu bereiten. ZBsp: Mache ich mir bewusst, dass mein Opa irgendwann sterben wird. Ich verschließe nicht die Augen davor, denn somit kommt sein Tod nicht völlig überraschend. Und das nimmt ein Teil von meinem Leiden, dass ich irgendwann haben werde. Dafür ist leider zu spät. Das macht es so schwierig. Aber man sagt ja so schön, dass die Zeit alles heilt.

Ich bin bis ich zehn war mit einem Hund aufgewachsen. Als er verstarb, ist eine Welt für mich zusammen gebrochen. Doch ich habe daraus gelernt dass nach einiger Zeit der Schmerz immer weniger wird.
Es ist nun mal so du kannst nichts ändern. Also lass einfach alles so wie es ist und du wirst sehen, es wird alles besser.
Nach einer Weile

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Wichtig ist dass du mit anderen darüber sprichst. Frag sie wie es Ihnen geht, an welche Situationen sie denken, die sie mit dem Verstorbenen gemeinsam erlebt haben.

Das schafft eine Verbindung zwischen euch, die ihn kannten und hilft die Situation zu verarbeiten.

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