Wie kann ich am besten aus Steinen Pigmente machen, ohne eine Steinmühle?

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2 Antworten

Für die Pigmente müssen Erden und Mergel zuerst getrocknet werden. Anschliessend werden sie mit dem Hammer auf einer Unterlage (z.B. altes Kuchenblech) möglichst fein zerstampft. Harte Gesteine werden in dieser Phase ausgeschieden. Die zerstampften Pulver werden nun gesiebt und anschliessend in einem Mörser noch feiner gemahlen, je länger, desto feiner. Mit dem Pistill nur mahlen, nicht hämmern (Bruchgefahr)! Das fertige Pigmentpulver wird trocken in einer Dose aufbewahrt.

Werkzeuge: Als Mischpaletten eignen sich Plastikverpackungen oder alte Teller aus weissem Porzellan, Borstenpinsel. Die Reinigung der Werkzeuge erfolgt mit warmem Wasser und Seife.

Eine andere Variante kenne ich leider auch nicht! :)

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Und wie kann ich am besten, das meiste aus meinem Stein bzw. Mineral holen.  Bei Lapislazuli hat man ja das (wertvolle) reine Pigment und dann noch Verunreinigungen (was halt noch drumherum ist). Wie kann ich also am betsen mein fertiges Pigment möglichst rein bekommen? Ich habe ein Video gesehen wo ein Typ Harz und Wachs (ich glaube sowas in der Art war das ) zusammen mit dem scheinbar reinen Pigment gemischt hat, zu Stäben geformt und dann getrocknet hat. Dann hat er diese Masse in Wasser von Hand geknetet und es kam nur noch das reine Lapislazuli raus. https://www.youtube.com/watch?v=JBzEAt_ynvc

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Ja , dann gibt es aber auch krine andere Methode als einen Stein auf den anderen drauf zu dreschen .
Dadurch ergibt sich eher grobes Pigment , aber mit langem Bearbeiten wird das natürlich feiner

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