Wie kann ich als Deutscher in England oder wo auch immer

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5 Antworten

Eine Restschuldbefreiung in England ist in Deutschland durch die Gleichwertigkeit der Verfahren anerkannt und wird entsprechend umgesetzt! Der Weg zu dieser Restschuldbefreiung ist selbstverständlich an feste Bedingungen geknüpft und braucht umfangreiche Vorbereitungen. Es ist absolut legitim und legal seinen Lebensmittelpunkt nach England zu verlegen und dort ein entsprechendes Verfahren anzustreben und zu durchlaufen. Willkommen in Europa! Entscheidend ist der Lebensmittelpunkt, der es einem überhaupt erst ermöglicht, den Antrag auf Eröffnung eines Verfahrens zu stellen. Zum Lebensmittelpunkt gehören: Wohnsitz/Adresse, Bankverbindung, Sozialversicherungsnummer, Einkommen! Die Betrachtung des Lebensmittelpunktes benötigt mindestens 186 Tage. Nach dieser Zeit kann man an seinem zuständigen court (ohne Anwalt o.ä.!) einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren stellen. Ist das Verfahren eröffnet läuft es i.d.R. auf eine Restschuldbefreiung nach 365 Tagen hinaus. Die Restschuldbefreiung gibt es automatisch (d.h. ohne einen entsprechenden Richterspruch!). Wer wieder zurück nach Deutschland möchte muß die Restschuldbefreiung übersetzen und beglaubigen lassen. Wer unabhängig ist und sich an die Regeln hält kann nach ca. 19 Monaten (im günstigsten Fall) finanziell neu beginnen. Wer Interesse an einem umfassenden Skript hat, welches das Verfahren komplett darstellt (zum Selbermachen) kann sich gerne melden. chinso1(at)gmx.de - ich stelle es kostenlos zur Verfügung, Berater, Anwälte o.ä. sind nicht notwendig.

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Schauen Sie doch zuerst einmal bei den diversen "Anbietern" der England-Insolvenz nach, was das kostet. Da kommen sehr schnell einige (zehn-)tausend Euro zusammen. Haben Sie das Geld, so könnten sie doch stattdessen hier einen Vergleich mit Ihren Gläubigern versuchen. Stehen Schuldenhöhe und Kosten der England-Insolvenz in einem vernünftigen Verhältnis?

Noch eine Frage: Wovon leben Sie in England? und zuletzt: Achten Sie sehr darauf, in wessen Hände Sie sich begeben - da gibt es so manche graue und schwarze Schafe!

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Du musst dafür ein Jahr nach England und auch nachweisen, dass Du dort lebst.

Die englische Richter kennen den Konkurstourismus und überprüfen von selbst, ob die Voraussetzungen vorliegen.

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Moin,

guckst du hier http://www.gutefrage.net/frage/inslovenz-in-england-als-deutscher-geht-das-und-wie-lange-dauert-das#answer29768774

Wie im Link schon geschrieben:

Du musst da WIRKLICH den so genannten Lebensmittelpunkt haben.

Also in dem Land, wo die Inso gemacht werden soll wohnen und arbeiten.

Dann muss das nach EU-Recht auch anerkannt werden.

Bei Briefkastenadressen, die von einigen dubiosen Neppern für viel Geld vermittelt werden, sind die Voraussetzungen des Lebensmittelpunktes nicht erfüllt.

Das ist dann das Gleiche Problem wie beim Führerscheintourismus.

Wenn man für n ausländischen Führerschein tatsächlich z.B. in Polen o. Tschechien wohnt, würde der FS auch nachher hier anerkannt.

Da gibts die so genannte 180 Tage Regel.

Man muss also mindestens 180 Tage/Jahr, also überwiegend, da wohnen.

In Polen n Wohnsitz und n festen Job in NRW ist unglaubwürdig.

Nur bei nem grenznahen Arbeitsplatz wäre das glaubwürdig.

Ziehe nach England, such dir da n Job.

Fristen beachten.

Dann kannste, da deine Inso machen.

Wenn die Inso fertig ist (ich glaube in England schon nach 2 Jahren) kommste wieder nach "D", oder eben nicht.

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Kommentar von Angelino1964
10.10.2011, 08:19

Guten Morgen, die Angaben stimmen so nicht! 1. Gibt es beim Führerscheinerhalt im EU-Ausland eine 184 Tage-Regelung und 2. Ist eine Insolvenz in England bereits nach einem Jahr beendet. Die Voraussetzungen sind der dortige Wohnsitz und der Nachweis, das sich der Schuldner um eine Arbeit bemüht. Hierzu bieten "Vermittler" die Möglichkeit über eine zu gründende LTD sogar an, dass man weiterhin in Deutschland arbeitet (als Selbständiger) und durch die Geschäftsform sein Gehalt über die LTD aus England bezieht). Mit einem zusätzlich (P-)Gehaltskonto in Deutschland kann dann nichts mehr schief gehen. Allerdings sollte auf Seriösität der Vermittler und die entstehenden Kosten für Anmeldung und Unterkunft in England geachtet werden. Da gibt es große Unterschiede! ;-)

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Mal eben die deutschen Schulden in England vergesellschaften?

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Kommentar von Meinereiner67
09.10.2011, 10:45

Da wird nix vergesellschaftet.

Es gucken doch nur die Gläubiger in die Röhre.

Bei Inso-kandidaten sind oft die reinen hauptschulden der geringste Teil.

Am teuersten sind dabei Gebühren und dubiose Inkassokosten.

Ich denke die Parasiten sollen ruhig leer ausgehen.

Die Gläubiger, die durch Inkassonepper Kostentreiberei betrieben haben, habens auch nicht besser verdient.

Es gibt auch andere Fälle, aber die sind eher die Ausnahme.

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