Wie kann ich, alleinerziehend & Alg II von NRW nach Bayern umsiedeln wg. Jobsuche und Terror?

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5 Antworten

Als erstes möchte ich dir schreiben, dass es in so einer Situation völlig nachvollziehbar ist sich Hilfe zu suchen und der Bezug von ALG 2 Leistungen braucht dir nicht unangenehm zu sein. Was den Exmann betrifft würde ich dringend versuchen mit Hilfe eines Anwaltes eine Bannmeile zu erwirken diese erleichtert den Eingriff der Polizei erheblich, weil sie die Situation besser und eindeutiger einschätzen kann und dein Exmann erhebliche Konsequenzen zu erwarten hat , wenn er mehrfach gegen solche Auflagen verstößt. Der Umzug gestaltet sich leider etwas schwieriger, was die Umzugskostenbeihilfe betrifft. Ich würde versuchen ein Darlehen für die Kosten zu bekommen weil im Grunde jedes Amt durchaus daran interessiert ist dich als Alg2 Empfänger aus ihren Listen zu bekommen, könnte ich mir vorstellen, dass sie ein Darlehen gewähren. Wenn du es schaffst in Süddeutschland mit dem Darlehen den Umzug zu bewältigen, kannst du nach postalischer Ummeldung ganz normal in der neuen Komune einen neuen Harz4 Antrag stellen. Dieser darf dir auch nicht verwährt werden und du musst in der neuen Komune deinen Umzug auch nicht begründen weil in Deutschland nach unserem Grundgesetz in Art. 11 die Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet garantiert ist.

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Dem Jobcenter ist es nicht verboten, Umzugskosten zu übernehmen, egal weshalb. Zumindest hat die Arbeitsagentur in Nürnberg nichts dagegen, das ist eine reine Sache der Gemeinde, siehe § 22 SGB II Absatz 6: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html

Ob der Gemeinde ein netter Mensch in Bayern und ein prügelnder Mensch in NRW genügt, muss man kucken. Und halt seinen Fall dort schildern.

Und bis zum Umzug muss man kucken, dass Gewalt vermieden wird. So kann die Polizei helfen, die kennt sich aus - auch bei Drohungen, bei einer Anzeige zur Gewalt zu greifen. Die kennen das und wissen hochprofessionell, wie man da vorgeht - nicht die Caritas und nicht die Diakonie.

Nee, die wissen das natürlich auch. Aber die Polizei ist der Profi bei Gewalt, nicht die Pfaffen :-).

Gruß aus Berlin, Gerd

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am besten du gehst mal zu einer beratungsstelle der caritas oderso,, da wirst du dann erfahren wie du es machen kannst,, ich würde aber für den übergang dieagre inanspruch nehmen,, schon wegen der ganzen kosten und den unterhalt der kinder,, das ist wichtig,,

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Ich schließe mich den Vorschreibern an....Wenn du im Gesunheitswesen tätig sein möchtest, kannst du dich auch um eine Stelle bemühen, wo du nachts nicht arbeiten mußt. Sowas gibt es und vielleicht kann dir das Jugendamt auch mit einer Tagesmutter helfen, damit deine Kinder versorgt sind, wenn du arbeiten gehst. Wenn du eine Stelle im Süden hast, könnte ich mir vorstellen, wird das Amt dir sicher Umzugshilfe genehmigen. Sei mutig und wende dich an einen Anwalt, der dir hilft, deinem Mann die Tür zu weisen, dass er dich endlich in Ruhe lässt. Du mußt ihn nicht in die Wohnung lassen Solange du dich einschüchtern lässt, wird es nicht anders...Bei den Bewerbungen kannst du dir helfen lassen...Für fast alles gibt es eine Lösung:-)

lg

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Lass dich diesbezüglich bei der Caritas oder Diakonie beraten! Das kann ich wirklich nur empfehlen! Im Jobcenter wird dir nicht alles gesagt!Caritas oder Diakonie beraten ohne Eigeninteresse und helfen auch, wenn Not am Mann, hier natürlich Frau, ist! Alles Gute für dich!

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