Wie kann es sein, dass ich jetzt anfange an Gott glauben?

31 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Guten Abend anonym120312,

du hast ja mittlerweile genügend antworten erhalten.

Antworten von Zeugen Jehovas, von EX-Zeugen-Jehovas, von "Christen" und Atheisten.

Du bist 14, erstmal bemerkenswert.

Am besten orientierst du dich an der Antwort von OhNoBody und sendest ihm eventuell eine Freundschaftsanfrage.

Ich möchte dich ungern voll texten, da du erst 14 bist.

Ich mache momentan auch ein Bibelstudium mit den ZJ: alles was ich dir mit auf den Weg gebe, ist folgendes; mache dir dein eigenes Bild!

Du wirst es mir nicht glauben, aber erst durch GF und OhNoBody habe ich ein Bibelstudium beantragt.

Ich habe hier so viele schlechte Dinge gelesen und habe mir im Endeffekt selbst mal angeschaut wovon hier eigentlich so viele "reden".
Du brauchst dir nur die ellenlangen Antworten von einigen EX-ZEUGEN anschauen, die nun einen Sinn in ihrem Leben gefunden haben.

Russland hat die ZJ mit dem sogenannten IS gleichgesetzt, dabei würde ein ZJ niemals zur Waffe greifen.

So oder so ähnlich läuft es hier auf GF auch.

Es ist also wichtig, egal was du tust, höre nicht darauf was andere meinen zu behaupten über eine gesamte Gemeinschaft.

Schaue selbst.

Ich wünsche dir, dass du in den nächsten Jahren deinen Weg findest.

Liebe Grüße

xxPHILOSOPHINxx

Dankeschön! aber ich bin 17 :)

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Oh entschuldige, du bist 17. Gut, dann mal auf, auf. Ist ja nur noch ein Jahr, bis zu deinem 18ten. :) ♡

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Danke für den Stern. :)

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@xxPHILOSOPHINxx

Diese Antwort ist alles andere als Gut, denn sie beinhaltet eindeutige Falschaussagen und versucht den Fragesteller zu manipulieren.

Ich mache momentan auch ein Bibelstudium mit den ZJ:

Das ist nicht möglich, denn ZJ studieren nicht die Bibel, sondern den Wachtturm, welcher lediglich INTERPRETATIONEN biblischer inhalte enthält und sich auf eine eigens gefertigte Bibelfälschung stützt.

Du wirst es mir nicht glauben, aber erst durch GF und OhNoBody habe ich ein Bibelstudium beantragt.

Mein Beileid. Ich hoffe du bereust es nicht. Ich würde es bereuen, wenn mir meine Persönlichkeit geraubt wird und man mir anhand von Lügen falsche Hoffnungen einredet ...

Ich habe hier so viele schlechte Dinge gelesen und habe mir im Endeffekt selbst mal angeschaut wovon hier eigentlich so viele "reden".
Du brauchst dir nur die ellenlangen Antworten von einigen EX-ZEUGEN anschauen, die nun einen Sinn in ihrem Leben gefunden haben.

Genau, schau dir lieber diese Beiträge an, als die von Werbetreibenden, die nur ihre eigene Sekte schön reden. Du wirst von ihnen niemals die Wahrheit erfahren, weil sie sie selbst nicht kennen.

Russland hat die ZJ mit dem sogenannten IS gleichgesetzt, dabei würde ein ZJ niemals zur Waffe greifen.

Entweder weißt du es nicht oder du sagst bewusst nicht die Wahrheit!

Die WTG macht viele Ausnahmen, da sie nur Profitorientiert ist. Sie hat z.B. einen Deal mit der mexikanischen Regierung. Jeder ZJ ist dort verpflichtet den Wehrdienst an der Waffe zu leisten. Hätten sie das abgelehnt, wären sie verboten worden.

In Ruanda und einigen anderen Staaten war es ähnlich.

Zudem verallgemeinerst du zu sehr. Es gibt auch ZJ die sich nicht an diese Regel halten. Genauso wie Mitglieder von Religionen kann sich auch kein ZJ zu 100% an die Regeln der Sekte halten. JEDER handelt in irgendeiner Weise nicht konform, verheimlicht es nur oder macht es unbewusst.

Es ist also wichtig, egal was du tust, höre nicht darauf was andere meinen zu behaupten über eine gesamte Gemeinschaft.

Schaue selbst.

Genau, schaue selbst! Aber bitte nicht so einseitig wie es "PHILOSPHIN" tut. Informiere dich ernsthaft und multiperspektivisch.

Fragst du nur die ZJ, dann bekommst du nur Positives zu hören. Niemand wird dir dort davon berichten, dass die WTG Aktien von Waffenherstellern besitzt, Straftaten ihrer Mitglieder vertuscht, nur auf Geld aus ist, Familien zerstört, ständig ihre Meinung ändert und es so darstellt, als sei es nur eine erweiterte Sicht durch Gottes Geist, ...

Kurz gesagt: Sie sagen dir nicht, dass sie exakt genauso sind wie alle anderen Sekten, Religionen und Kulte.

Sie sind wie Versicherungsvertreter, die dir das Kleingedruckte nicht zeigen und mit beschönigten Zahlen rechnen.

Somit scheiden ZJ als vertrauenswürdige Quelle komplett aus.

Ehemalige, die aufgrund eines Fehlverhaltens ausgeschlossen wurden, fühlen sich vielfach falsch verstanden und ungerecht behandelt. Da sie von hier auf jetzt ihres gesamten sozialen Umfelds beraubt und als Schwerverbrecher hingestellt wurden (egal was sie getan oder nicht getan haben), sind sie womöglich enttäuscht oder gar auf Rache aus. Sie pauschalisieren dann oft, indem sie ihre eigene Situation dramatisieren und als "normal" darstellen.

Also auch dort hast du keine gute Quelle.

Sektenbeauftragte, Theologen und sonstige Experten, die niemals selbst Mitglied in dieser Sekte waren, verstehen vieles leider falsch, weil sie sich nicht in die Lage versetzen können und auch viel Backgroundwissen nicht haben können.

Denn die WTG hat mehrere Ebenen, von denen selbst die meisten Mitglieder keine Kenntnisse haben. Sie werden absichtlich "dumm" gehalten.

Experten können daher nur die offenen Fakten nennen und/oder auf Aussagen Aktiver und Ehemaliger zurückgreifen.

Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen. Aber leider nicht die Ganze.

Es gibt nur wenige Ex-ZJ, die wirklich sachlich und multiperspektivisch aufklären. Das sind Personen, die aufgrund von WISSEN selbstständig ausgetreten sind und nicht aus sozialen Gründen, wie z.B. einen Ältesten oder entscheidungen die ihnen nicht gefielen.

Zu letzteren gehöre ich. Ich versuche über diese Sekte aufzuklären, da sehr viel Lügen und Halbwahrheiten über sie kursieren.

Gerne können wir privat miteinander sprechen, damit du dir ein Bild machen kannst.

Ich wünsche dir jedenfalls von ganzem Herzen, dass du dieser Sekte nicht erliegst. Du bist noch sehr jung und hast noch kein Wissen und keine Erfahrungen, die dir diese Entscheidung abnehmen könnten.

Glaube mir: Nach Außen hört sich alles logisch an was die ZJ dir erzählen, aber auch nur solange du dich innerhalb ihrer Argumente bewegst. Ziehst du andere Quellen hinzu, wirst du schnell erkennen, dass da was nicht stimmen kann.

Gerne zeige ich dir dazu mehrere offensichtliche Beispiele.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute!

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wildcarts2: geht's noch? Wer so viel schreibt wie du es jetzt getan hast, unter einem Beitrag der fast 2 Wochen alt ist, hat tatsächlich einen Sinn im Leben gefunden. Du sprichst tatsächlich von Manipulation ja? Was sind denn bitte deine ellenlangen Texte? Friede, Freude, Eierkuchen? Das ist widerlich. Aber im Endeffekt bleibt es dem Fragesteller überlassen. Da muss er auf sein Herz hören und uns ignorieren.

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Hallo anonym120312,

aber natürlich kannst Du in Deinem Alter selbst entscheiden, welcher Religion Du angehören möchtest! Doch statt mit Deinen Eltern zu streiten, solltest Du ihnen in Ruhe erklären, warum Du so und so denkst und warum es für Dich wichtig ist, Dich Gott zuzuwenden.

Ich stand auch vor vielen Jahren einmal vor der Frage, welches der richtige Glaube ist. Ich fand eine Glaubensgemeinschaft (Jehovas Zeugen), die all das lehrte und tat, was in Gottes Wort, der Bibel, geschrieben steht. Um welche grundlegenden Punkte es dabei z.B. geht, möchte ich Dir nachfolgend gern erläutern.

Jesus Christus verglich die Religionen einmal mit "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit "Früchten", indem er erkläre: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln?   Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor;   ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen.   Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.   Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und "faule Bäume".

Wie müsste denn so ein "guter Baum", also eine gute Religion aussehen? Jesus verwies ja darauf, dass man eine Religion "an ihren Früchten", das heißt an ihrer Handlungsweise messen müsste. Wie müsste diese denn aussehen? Nun, die Bibel gibt die Richtlinien vor und zeigt, wie eine Religion beschaffen sein muss, damit sie Gottes Anerkennung finden kann.

Zum Beispiel beteiligen sich echte Christen weder an Kriegen noch an sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Sie verweigern jegliche Form des Krieges und Wehrdienstes. Gottes Wort sagt darüber: "Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen." (Jesaja 2:4). Ein Christ meidet jedoch nicht nur Krieg und gewaltsame Konflikte, sondern fördert aktiv den Frieden, indem er sich in jedem Bereich seines Lebens als ein Friedensstifter erweist.

Wahres Christentum ist so organisiert, wie die Christen im ersten Jahrhundert, die nach Jesu ursprünglichen Lehren lebten. Bei ihnen gab es keine hierarchischen Strukturen, also keine Geistlichenklasse. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e  i  n  e  r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e  i  n  e  r ist euer Vater, der himmlische.   Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e  i  n  e  r ist euer Führer, der Christus.   Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein" ( Matthäus 23:8-11). Es gibt also bei echten Christen keine Unterscheidung in "Geistliche" und "Laien". Diejenigen unter ihnen, die als Hirten und Lehrer fungieren, haben keine Machtstellung inne, auch wenn sie nach biblischem Muster die geistige Führung übernehmen. Sie sind Mitarbeiter ihrer Glaubensbrüder und bemühen sich darum, ein gutes Vorbild zu sein.

Dann sollten sich echte Christen in allen Lebensbereichen durch absolute Ehrlichkeit auszeichnen. Das geht aus folgender biblischer Aussage deutlich hervor: "Betet weiterhin für uns, denn wir hegen das Vertrauen, ein ehrliches Gewissen zu haben, da wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen." ( Hebräer 13:18). Für einen Christen gibt daher es weder Notlügen noch Halbwahrheiten. Sein Reden und sein Handeln zeichnet sich durch absolute Ehrlichkeit, auch in den vielen kleinen Dingen, des Lebens aus.

Ein weiteres Merkmal der wahren Religion ist auch, dass sich ihre Lehren und Handlungsweisen auf die Bibel stützen. Für Jesus Christus war das ganz selbstverständlich, denn er sagte über Gottes Wort: "Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit" ( Johannes 17:17).Echter christlicher Glaube hält sich in jedem Bereich des Lebens eng an die Bibel. Für ihn haben die moralischen Standards der Bibel absolute Gültigkeit, auch wenn der Trend der Zeit oft in eine ganz andere Richtung weist.

Wahrer Glaube zeigt auch große Achtung vor Ehe und Familie. Auch wenn heutzutage Ehebruch und Ehescheidung an der Tagesordnung sind, sollte ein Christ den moralischen Standard der Bibel auch in diesem Bereich hochhalten. Sie billigt nämlich weder Ehebruch noch Ehescheidung. Das hob Jesus hervor, als er bzgl. Ehe folgendes sagte: "‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e  i  n Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern e  i  n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ (Matthäus 19:5,6). Daher sehen wahre Christen in der Ehe eine lebenslange Bindung, die nur durch den Tod oder die eheliche Untreue des Partners zerstört werden kann.

Wer von Gott anerkannt werden möchte, der nimmt die Nachfolge Jesu Christi sehr ernst und lässt sein ganzes Leben davon bestimmen. Es ist so, wie der Apostel Petrus einmal schrieb: "In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21). Jemand, der diesen Rat befolgt, zeigt dies u.a. dadurch, dass für ihn materielle Werte nur eine untergeordnete Bedeutung haben und Dienst für Gott und für andere im Vordergrund steht. Er versucht in jedem Bereich seines Lebens das Beispiel und das Wesen Jesu Christi nachzuahmen und ihm widerstrebt jegliche Form von Heuchelei.

Ein echter Jünger Jesu Christi wird auch daran erkannt, dass er Gottes Wort anderen verkündigt . Außerdem bieten er anderen seine Hilfe an, ebenfalls Christi Nachfolger zu werden. Jesus gab diesbezüglich folgenden Missionsauftrag an seine Jünger weiter: " Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge" ( Matthäus 28:19,20). Im Mittelpunkt des Lebens Jesu stand sein Predigen und Lehren. Überall, wo er auf Menschen traf, erzählte er ihnen etwas von Gott und seinem künftigen Königreich. Der gleiche Eifer sollte auch einen Nachfolger Jesu kennzeichnen.

Als letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass sich die wahre Religion auch dadurch auszeichnet, dass sie den Namen Gottes gebraucht und ihn bekannt macht. Auch Jesus verwendet den göttlichen Namen, denn er sagte einmal in einem Gebet zu Gott: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen" ( Johannes 17:26). Ein echter Christ macht aus dem Namen Gottes (im deutschen Sprachraum gebräuchlich in der Form "Jehova") also keinen Hehl und gebraucht ihn ebenso freimütig, wie das Jesu und seine ersten Jünger taten.

Bei Jehovas Zeugen fand ich all diese und viele weitere Erfordernisse für echtes Christentum erfüllt und so schloss ich mich diesen an. Das habe ich bis auf den heutigen Tag niemals bereut!

LG Philipp

Wenn die Zeugen Jehovas sich nicht an Kriegen beteiligen und keine Waffe in die Hand nehmen, dann tun sie das Gegenteil von dem was ihr Jehova gefordert und vorgelebt hat. Die hebräischen Schriften bestehen zu mindestens 50% aus Krieg, Gewalt, Mord und Vergewaltigung.

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@Rudigems

Hallo Rudigems,

es stimmt, in den hebräischen Schriftenist vielfach von Krieg, Gewalt usw. die Rede. Das heißt aber nichtautomatisch, dass Gott dies gutheißt! Gott verabscheut grundsätzlich Gewalt; zum Beispiel heißt es in den Psalmen, dass Gott jeden hasst, "der Gewalttat liebt" (Psalm 11:5). Warum aber hat dann Gott selbst Kriege angeordnet? Lässt sich daraus schließen, dass er ein kriegslüsterner Gott ist?

Es stimmt zwar, dass im AT von Kriegen die Rede ist, die von Gott angeordnet wurden. Es gibt jedoch keinen Grund, ihn deswegen als rachsüchtigen Gott anzusehen. Zum Beispiel wird gerade bei den Kanaanitern deutlich, wie langmütig und geduldig Gott mitihnen war. Er duldete Jahrhunderte lang ihre sittliche Entartung (z. B. Inszest, Kinderopfer oder Sodomie u. a.), bevor er schließlich gegen sie vorging.

Auch sein eigenes Volk, die Israeliten, behandelte Gott äußerst geduldig. Sie verfielen im Laufe Ihrer Geschichte immer und immer wieder in Götzendienst und übertraten seine Gesetze auch in anderer Hinsicht, obwohl sie sich freiwillig bereit erklärt hatten, seine Gesetze zu befolgen. Daher schrieb König David zu recht: "Er hat uns selbst nicht nach unseren Sünden getan; noch hat er nach unseren Vergehungen das auf uns gebracht, was wir verdienen. So fern der Sonnenaufgang ist vom Sonnenuntergang, So weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt. (Psalm 103:10, 12).

Auch die Sintflut ist keine Beweis für Gottes Unbarmherzigkeit oder Härte. Auch wenn Gott durch sie zweifellos Menschen vernichtete, sollte man eines nicht vergessen: Zum einen war, wie die Bibel beschreibt, "die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß" und "die Neigung der Gedanken seines Herzens allezeit nur schlecht" (1. Mose 6:5). Zum anderen ließ Gott die damalige Menschheit durch Noah mehrere Jahrhunderte lang vor dem bevorstehenden Ereignis warnen und sie hätten ihr Leben retten können, wenn sie wie Noah und seine Familie in die Arche gegangen wären.

Zu beachten ist auch die folgende Aussage, aus der Gottes Einstellung zu den Menschen sehr schön hervorgeht: "Habe ich denn wirklich Gefallen am Tod eines Bösen‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚[und] nicht daran, daß er sich von seinen Wegen abwendet und tatsächlich am Leben bleibt?" (Hesekiel 18:23). Wenn Gott also gegen Menschen vorgeht, dann tut er das nicht, weil ihm das Freunde macht, sondern um das Leid derer zu beenden, die ihn lieben. Gott sah zum Beispiel, wie oft unschuldige Menschen unter der Hand der Bösen litten. Deshalb konnte er aufgrund seiner Liebe und Gerechtigkeit nicht auf Dauer tatenlos zusehen, sondern musste irgendwann gegen die Bösen einschreiten.

Das alles zeigt, wie Gott in Wirklichkeit zu Krieg und Gewalt eingestellt ist. Wenn er Gewalt anwendet, dann geschieht dies nie unkontrolliert und hasserfüllt, wie das oft bei menschlichen Kriegen der Fall ist. In naher Zukunft wird er sogar dafür sorgen, dass es nie mehr Kriege geben wird, weder von ihm noch von Menschen, denn in den Psalmen heißt es: "Kommt, seht die Taten Jehovas,Wie er erstaunliche Ereignisse auf der Erde hat einsetzen lassen. Kriege läßt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde" (Psalm 46:8,9).

LG Philipp

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mein Gott wer textet uns da zu ...beim Lesen müde....kein Lust ZJ

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Es freut mich sehr, dass du zum Glauben an Gott gefunden hast. Dazu kann ich dich nur beglückwünschen.

Ein paar Tipps, wie du deinen Glauben an Gott weiter stärken kannst:

  • In der Bibel lesen. Besonders der Epheser-Brief könnte sehr interessant sein, da er die wunderbare Stellung beschreibt, die wir Christen in unserem Herrn Jesus haben dürfen. Für viele ist dieser Brief deshalb ein sehr aufmunterndes Buch.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei http://www.sermon-online.de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • In eine christliche Gemeinde gehen, in der eine auf die Bibel ausgerichtete Lehre stattfindet.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, sein Wort (die Bibel) noch besser zu verstehen und deinen Glauben zu stärken. 

Bei allem Respekt zu jeder individuellen Entscheidung zur Lösung, aber kritisches Hinterfragen sollte das einzige sein, was nicht kritisch zu hinterfragen ist. Daher:

Ein paar Tipps, wie du deinen Glauben an Gott weiter hinterfragen kannst:

  • Suche nach (am besten formalisiert) logischen Argumenten für und gegen einen Gott und hinterfrage sie selbst.
  • Argumentationsstrukturen aufschreiben, die dir nicht einleuchten.
  • Antichristliche/antireligiöse oder atheistische Literatur lesen oder Reden hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei http://www.pandorama.de
  • Mit Atheisten oder Vertretern anderer Religionen über den Glauben sprechen.
  • In eine atheistische Gemeinde (IBKA) oder eine Gemeinde einer anderen Religion gehen
  • Deinem Freund oder Vater deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Gott sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, die Bibel noch besser infragezustellen und deinen Glauben zu stärken.

Nichts für ungut, aber man sollte Für und Wider im gleichen Maße betrachten. :) Und vielleicht interessiert dich auch noch die pascalsche Wette.

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@KnorxyThieus

Blaire Pascal war gläubiger Christ...

Die "pascalsche Wette" würde mir aber nicht ausreichen, um an Gott zu glauben.

Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist. Dafür gibt es für mich viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, die Belege für Jesu Auferstehung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

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@chrisbyrd

Okay, ich wollte diesen Aspekt nur als weiteres Argument anführen, aber egal.

Dein Glauben ist deine Ansicht, aber für mich persönlich wäre nur eine streng apriorische Argumentation ein Glaubensgrund. Glauben heißt schließlich nicht wissen.

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@KnorxyThieus

KnorxyThieus,

hast du schon mal was von "Spiritualität " gehört?

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@juste55

Klar, aber ich wüsste nicht, wieso ihr Wesen als auch ihre Inhalte von einem kritischen Hinterfragen ausgeschlossen bleiben sollten. Genauso gut könnte fast auch ich angesichts deiner obigen "Tipps-Sammlung" fragen: Hast du schon mal was von Dogmatismus (vs. Skeptizismus) gehört? :)

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@KnorxyThieus

KnorxyThieus,

ich habe nicht gesagt, daß du das nicht hinterfragen kannst :-))

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@juste55

Aber du kannst es nicht? Oder weshalb warfest du mir den Begriff Spiritualität entgegen? :)

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@KnorxyThieus

In eine atheistische Gemeinde (IBKA)  gehen

Davon würde ich abraten, weil diese Leute auch nur die Fakten verdrehen. Wer Atheismus als eine Überzeugung/Ideologie etc. beschreibt, der weiß nicht wovon er redet.

Atheismus hat keinerlei Inhalte, sondern beschreibt lediglich den passiven Zustand des "Nichtvorhandensein von (Gott)glauben". Nicht mehr und nicht weniger.

Solche "Gemeinden" sind als "radikale Antitheisten" zu bezeichnen.

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@chrisbyrd

Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist. Dafür gibt es für mich viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, dieBelege für Jesu Auferstehung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Nur weil du von etwas überzeugt bist, ist es noch lange nicht wahr.

Die Bibel ist eindeutig als Märchenbuch belegt. Nichts was darin steht hat sich so zugetragen. Es ist nur ein politisches Machtinstrument mit verdrehter Geschichtsbeschreibung.

Es gibt darin keinerlei "Belege" für die "auferstehung Jesu". Dazu müsste zunächst die Existenz dieser Person belegt sein. Statt dessen ist aber ausreichend belegt, dass die Evangelien konstruierte Texte sind, die eine fiktive Figur beinhalten.

Und "erfüllte Prophezeiungen" gibt es in der Bibel nicht. Bis heute bist du es mir schuldig eine solche zu nennen, die du für erfüllt hälst..

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@KnorxyThieus

hast du schon mal was von "Spiritualität " gehört?

Ja, das ist auch nur ein Kunstwort, mit dem Gläubige ihre Aussagen noch schwammiger getalten wollten.

Spiritualität ist einfach nur ein anderes Wort für glauben.

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@wildcarts2

Wer Atheismus als eine Überzeugung/Ideologie etc. beschreibt, der weiß nicht wovon er redet.

Magst du das womöglich etwas genauer ausführen? :)

Ich meine, die Grundfrage ist doch recht simpel zu formulieren: Glauben oder nicht glauben. Wobei man bereits diese Frage nicht wissend, sondern nur glaubend beantworten kann - Angehörige einer Religion haben sich dafür entschieden, sich mit dem Glauben unter Verzicht auf die Verifikationskomponente ("Wissen ist verifizierter Glaube") zufriedenzugeben, Atheisten unterdes begnügen sich mit dem unzweifelhaft Wissbaren (höheren Skeptizismus erst einmal außer Acht gelassen). Insofern denke ich durchaus, wenn es Leute gibt, die von der Existenz einer übersinnlichen und nicht nachweisbaren Göttlichkeit überzeugt sind, darf man als Atheist auch vom Gegenteil - ihrer Nichtexistenz - überzeugt sein.

Solche "Gemeinden" sind als "radikale Antitheisten" zu bezeichnen.

Das mag in der Tat so sein, damit habe ich mich nicht genauer auseinandergesetzt, es ging mir bloß darum, ein halbwegs brauchbares Pendant zu religiösen Gemeinden zu nennen.

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In der Bibel lesen.

Ein guter Rat, wenn man Jude werden möchte. Denn die Bibel beinhaltet nur den jüdischen Glauben.

 Besonders der Epheser-Brief könnte sehr interessant
sein, da er die wunderbare Stellung beschreibt, die wir Christen in
unserem Herrn Jesus haben dürfen.

Auch der Epheser-Brief beinhaltet nichts was an Christen gerichtet ist, denn Christen gab es erst ca. 200 Jahre nach der Entstehung dieser Schrift.

Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.

Wenn man nur einseitige Infos haben möchte, ok, aber damit wird man nur in ein vorgefertigtes Muster gedrängt.

In eine christliche Gemeinde gehen, in der eine auf die Bibel ausgerichtete Lehre stattfindet.

Derartiges gibt es nicht und kann es auch nicht geben, da sämtliche christlichen Lehren unbiblisch sind.

Die christliche Lehre gibt/gab lediglich die Römische Kirche vor. alle anderen sind Plagiate.

Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll,

Bringt nichts, denn das sind nur Selbstgespräche

sein Wort (die Bibel) noch besser zu verstehen und
deinen Glauben zu stärken

Damit diskriminierst du jegliche andere Religion. Die Bibel ist de facto nicht "Gottes Wort", sondern lediglich ein politisches Machtinstrument mit rein fiktivem Inhalt.

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