Wie kann es sein, das die Menschen früher wie z.B. die Ägypter, so fortgeschritten waren, und solchen Meisterwerken wie die Pyramiden bauen konnten?

10 Antworten

1. Die Pyramiden sind, wenn du mal davor stehst, recht klein.

2. Ist mittlerweile relativ sicher wie die Pyramiden gebaut worden. In erster Linie mit SEHR vielen Arbeitern

3. Das hat alles ganz schön lang gedauert.

4. Es gibt generell relativ wenige "Aufzeichnungen" von vor 4500 Jahren. Warum nur?!

5. Die Pyramiden sind nichts anderes als Gräber.

6. Viel spannender finde ich die Frage wie es die Chinesen schaffen einen Turm zu bauen, der einen Kilometer hoch werden soll.

Lange hat das nicht wirkicih gedauert. 20 Jahren sind relativ wenig, wenn man bedenkt wie gross die Glötze sind. Und ganz ehrlich, ich bin mir nicht wirklich sicher ob es die "Beweise" auch richtig sind, im Bezug auf den Bau der Pyramiden. Wir Menschen vermuten vieles, aber beweisen können wir nur sehr wenig davon.

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Es haben nicht die Ägypter die Pyramiden gebaut, wie es in den heutigen Geschichtsbüchern behauptet wird.

Die moderne Wissenschaft ist auch nur eine Teilwissenschaft, die viele Wissenszweige dogmatisch verneint. Die Menschen früher besassen tatsächlich Wissen das heute verloren oder teilweise verloren ist eben weil die moderne Wissenschaft bestimmte Zweige einfach verneint ohne nachzuforschen. Sehr menschlich, die Intoleranz dem Andersartigen und dem Unverständlichen gegenüber.

Im Grunde stossen heutige Wissenschaftler oft in Bereiche vor wo sie oft erkennen müssen, dass ihre "Entdeckungen" mit Aufzeichnungen von vor Tausenden von Jahren übereinstimmen.

Die Pyramiden sind erstmal keine Gräber, sind astronomisch und geomantisch augerichtet. Nähere Informationen solltest Du woanders suchen. Die Gemeinde hier ist für sowas nicht reif. Sie teilt sich in sture "Naturwissenschaftler", die die Schulbücher rezitieren ohne nachzuprüfen woher die "Infos" in die Schulbücher kamen oder faszinierte "Verschwörungstheoretiker", die das andere Extrem darstellen und allen phatastischen Mist über Pyramiden auf einen Haufen werfen und danach nicht mehr Wahrheit und Märchen unterscheiden können.

Vergessen von Fähigkeiten - ja, klar. Was aber meinst du mit "Die Wissenschaft verneint ohne Nachforschen"?!

Bei der Bautechnik geht es ja doch ganz offensichtlich naturwissenschaftlich-operational zu, und die Frage des Topicstarters ging meines Erachtens klar in die technische Richtung, möchte ich meinen. Es geht nicht um das Warum, sondern das Wie der ägyptischen Baukunst.

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@Zachariah

Du solltest dir definitiv mal die "Radologie" anschauen bevor du zu viel in die Pyramiden oder antike Ziviliasationen hineininterpretierst.

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@Mark1616

wasn radologie? Und weshalb soll ich mir was anschauen? Sag doch gleich, was du meinst. Und wer interpretiert hier wo was rein?

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@derkiesi

Bist du sicher? Nicht eher sowas wie Mich-Nikolaust-der-Affe oder Osterhasen-Insel?

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Denkst du auch das die Geschichte umgeschrieben wurde.

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Mich wundert das nicht. Vergiss nicht, dass die ägyptisch-antike eine ausgesprochene Hochkultur war. Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende stetig aufbauender Entwicklung im damaligen Zentrum der Menschheitsgeschichte. Andersrum findet man doch überall solche "unmöglichen" Bauten, quer über die Kontinente und Epochen der Menschheitsgeschichte verteilt. Man denke an die Hochkulturen der Azteken und Maya, z.B. auch an die Skulpturen der Osterinseln (viel isolierter als die meisten Kulturen!). In China wurde das berühmte (mit die größte Grabanlage der Welt!) Mausoleum des Königs Qín Shǐhuángdì mit der aus Tausenden von lebensgroßen Ton-Figuren bestehenden Terracotta-Armee aus dem 3. Jh. vor Christus gefunden. Alle Figuren haben einzigartige Gesichter.

Menschen sind Schöpfer. Sie erfinden, entwickeln weiter und vertiefen, bauen auf und aus. Das zeichnet den homo sapiens sapiens aus. Gestern wie heute. Dümmer ist er garantiert nicht geworden. Nur die technischen Möglichkeiten haben sich etwas verändert. Geh mal 200 Jahre zurück - und du hast eine ganz andere Welt, die mit ganz anderer Ehrfurcht auf die antiken Kulturen zurückgeblickt haben. Aus der Sicht Europas vor der Industriellen Revolution bereits sind die Bauten der Antike praktisch schon unübertreffbare Leistungen. Wenn sie sie denn kannten, was durchaus nicht selbstverständlich der Fall gewesen sein muss. Mit dem Untergang von Hochkulturen ging meist auch ein Rückfall in die "Steinzeit" einher. Beispielsweise wurde beim Bau der Pyramiden Ägyptens gebrannter Kalk für Kunststein und Mörtel verwendet. Die Römer entwickelten dann den Opus Caementitium, den sogenannten Römischen Beton. Die Römer waren zudem bereits in der Lage, mit unter Wasser abbindenden Beton Hafenanlagen zu gießen (Bsp: Kuppel des Pantheon, Estrichflächen in Kyrene, Aquädukte). Nach niedergang des Römischen Reichs folgten Jahrhunderte des Vergessens dieser Bautechniken. Erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts begannen die "Erfindungen" des Betons (Hydraulischer Kalk) erneut - um dann 100 Jahre später - nach zwischenzeitlicher Erfindung des Portlandzementes - mit Erfindung des Monier-Eisens die (pseudo-)moderne Epoche des bewehrten Betons endgültig loszutreten.

Lebhaften Technologietransfer zwischen den Kulturen gab es andererseits auch schon vor 5 Jahrtausenden. Intellektuelle und Schriftgelehrte forschen seit jeher in den Schriften anderer und vergangener Kulturen oder bereisten gar die großen Kulturstätten, die durchaus weithin bekannt waren (Antikes Beispiel ist z.B. der hellenische Reisegeschichtsschreiber Diodor). Außerdem war die mündliche Erinnerungskultivierung eines der großen Mittel des damaligen "Generationenvertrags". Technologietransfer über höchst exaktes Rezitieren/Weitergeben von Elterngeneration an die Kinder, das völlig ohne Schrift auskommt, ist heute ja nicht mehr bekannt.

Wenn man sich antike Reiche ansieht, z.B. auch die Hochkulturen Mesopotamiens, so finden sich immer wieder bemerkenswert ausgeklügelte Systeme, die diesen kulturellen und besonders dem technischen Transfer bewusst unterstützten. Die Perser haben z.B. die Eliten der Feinde nach dem Sieg über sie systematisch mit in die Heimat genommen. Einerseits war das der Todesstoß für jeden Widerstand in besiegten Staaten, weil kaum mehr Humankapital vorhanden und er somit sehr leicht zu kontrollieren war, andererseits profitierte man im eigenen Reich von den außerordentlichen Fähigkeiten dieser Menschen (Bsp. die Entführung der Eliten des unterworfenen Israels nach Babylon). Die wurden nämlich dann eben nicht als Sklaven zur Fronarbeit gezwungen, sondern durften sich als relativ freie Menschen mit durchaus eigenem Leben bewegen - wenngleich verschleppt und natürlich bürokratisch minutiös überwacht. Eine gewisse Integration war schon damals Ziel. Keine neue Idee. ;) Nabuchadnasser II, der auch das Ischtar-Tor (Pergamonmuseum Berlin) erbauen ließ, war auch derjenige, der Israel nach Babel verschleppte, wo diese fast 60 Jahre blieben.

Fazit

Ist es verwunderlich, wenn sich eine Hochkultur anderen Hochkulturen zuwendet, um technologische Vorteile zu erwerben? Nein, meine ich. Ist es verwunderlich, dass der Mensch vor 5000 Jahren unglaubliche Bauleistungen vollbringen konnte? Nö.

Verwunderlich ist, dass der Mensch sich permanent selbst im Weg steht. Irgendein Teil der Menschheit hackt so lange auf dem anderen rum, bis alles in sich zusammenbricht und man bei Null anfangen darf. Irgendwann, nach 2000 Jahren, buddelt dann ein angeblich gescheiter Mensch die erstaunlichen Überbleibsel wieder aus und schwadroniert: Uuunglaublich, was die damals schon konnten.

FRAGE: Was wäre, wenn man sich nicht die Köppe eingeschlagen hätte? Was, wenn der Mensch kontinuierlich vor 4000 Jahren nahtlos weitergemacht hätte, ohne Tod, Völkermord und Zerstörung? Wo wären wir dann heute wohl? Alpha Centauri ?

Heute ist der Vernichtungskrieg global: Die Parteien: Arm & Reich. Konzerne, Oligarchen hier, Menschheit da. Was dabei wohl rauskommt?

So kurz war die Bauzeit der Pyramiden nun auch wieder nicht. Man kann schon davon ausgehen, dass an jeder Pyramide mehrere Jahrzehnte lang gebaut wurde (und das ohne Verzögerungen durch Baugenehmigungen, Brandschutzvorschriften und Gewerkschaften). Beeindruckend bleibt allerdings die enorme Präzision, mit der die Arbeiten mit einfachsten Stein- und Kupferwerkzeugen ausgeführt wurden.

Angesichts des BER Flughafens finde ich 20 Jahre bei der Cheops-Pyramide, also der ältesten der ägyptischen nicht sehr viel.  (aufgeschrieben etwa um die Zeitenwende durch einen griechischen Autoren). Der Bau des Kölner Doms hat rund 100 Jahre gedauert. Liegt das daran, dass man nicht schneller konnte? Nö. Weil irgendwelche externen Kräfte den Bau verhindert haben. So ein Mammutprojekt ist gestern wie heute ein politisches, finanzielles und auch sonst extrem ressourcenlastiges Unterfangen. Man könnte sogar von Unwägbarkeiten sprechen...

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Die pyramiden wurden 10500 vor christus gebaut ! Woher sie das wissen haben ist mir ein rätsel ... aber wie sie die pyramiden gebaut haben ist simpel ohne muskelkraft ,das ist sicher .

Hab vor ein jahr ein experiment gestartet und das mit erfolg ich kann beweisen wie man 10tonnen bewegen kann !

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