Wie kann es nach Kaufmännischer Ausbildung weiter gehen?

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6 Antworten

Du kannst dich - wie ich es auch tu' - in eine Fachwirtsrichtung weiterbilden lassen. Meistens ist das berufsbegleitend und dauert so 1,5 - 2 Jahre. Danach bist du ein Fachwirt, was etwa auf dem Level ist wie ein Industriemeister aus dem technischen Bereich, nur eben für Kaufleute. Da gibt es eine ganze Menge an Varianten. Wirtschaftsfachwirte sind so die Allrounder der Fachwirte, gibt aber noch Industriefachwirte, Handelsfachwirte, Versicherungsfachwirte, Energiefachwirte und sogar Schifffahrtsfachwirte usw. Auch Bilanzbuchhalter könnte man dazu zählen, aber das dürfte etwas trockener sein als die "normalen" Fachwirte.

Du kannst auch ein staatlich anerkannter Betriebswirt werden. Funktioniert ähnlich, dauert nur länger und dürfte wesentlich anspruchsvoller sein. Steht dementsprechend auch organisatorisch über dem Fachwirt, ist allerdings nicht gleichbedeutend mit einem akademischen Betriebswirt, also jemanden, der das studiert hat.

Fachabi kannst du auch nach der Ausbildung noch ergattern und danach studieren.

Das ist alles was mir spontan einfällt. Als Fachwirt bist du auch Meister-Bafög-Berechtigt. Wo man um die 30% rausschlagen kann.

Die Noten...weiß ich ehrlich gesagt nicht was für eine Rolle die spielen. Kommt sicher auf den Betrieb an ob er da Wert drauf legt. Jedenfalls werden ja selten "Bürokaufleute" gesucht, sondern eher Sachbearbeiter in bestimmten Abteilungen, wo letztendlich egal ist ob er mal Bürokaufmann, Industriekaufmann oder Groß- und Außenhandelskaufmann gelernt hat. Ich denke aber mit einer höheren Qualifikation wie eine oben von sinkt die Chance auf einen vernünftigen Job zumindest nicht :)

Die Schulnoten sind zwar wichtig, aber eigentlich ist es wichtiger, was Du im Betrieb lernst. Aber Du mußt Dich sowieso in jedem neuen Betrieb neu einarbeiten, von daher ist das kein Weltuntergang. Du kannst in vielen Bereichen im Büro unterkommen, es ist auch ein Quereinstieg in eine andere Branche möglich.

Weiterbildungsmaßnahmen gibt es auch. Guck mal hier: http://www.bildungspraemie.info/

Also mach Dir mal keine Sorgen, da ist noch einiges drin! :-)

Du kannst überall arbeiten, wo du einen Job findest und keine besonderen Vorschriften gelten.

Was dir liegt und wo es dazu Jobs geben könnte, das kann man hier so nicht raten. Schau selbst mal auf deine Hobbiey und Neigungen, da steckt oft sehr viel Potential für berufliche Entwicklung. Nur als Beispiel: Falls du ne Modelleisenbahn hast, wäre der gesamte Modellbreich für dich interessant, vom Verkauf bis zum Aufbau von Riesenanlagen.

Du kannst bei der VHS den Handelsfachwirt oder den Bilanzbuchhalter machen (berufsbegleitend). Ich sehe es bei uns in der Firma dass sich dieses finanziell lohnt und auch das Aufgabengebiet erweitert sich normal wesentlich.

Wenn du eine Duale Ausbildung in einem Betrieb machst, dann besteht durchaus die Möglichkeit, dass du übernommen wirst. Man würde dich sicherlich dort einsetzen, wo man dich nicht überfordert glaubt.

Sollte man dich nicht übernehmen, dann wäre es tatsächlich besser, gute Noten zu haben. Da man sich stets mit den jüngsten Zeugnissen bewirbt , sind die Noten ein wichtiges Auswahlkriterium.

Aber ich denke, nicht, dass du dich dann nur auf Stellenausschreibungen mit der Überschrift "Bürokaufmann" einschränken musst. In aller Regel werden die vakanten stellen mehr oder weniger ausführlich beschrieben, insbesondere was die Stellenbeschreibung und zwingende Anforderungen angeht. In den Unterlagen (insbes. Anschreiben und CV) solltest du darauf eingehen und nachweisen, dass dass die diese erfüllst. Und... vielleicht kriegst du tatsächlich dein Traumjob!

Schlussendlich man hat mit dem Abschcluss der Lehre noch lange nicht ausgelernt. Heutzutage muss man sich fortbilden, um den Anforderungen des Arbeitslebens Stand zu halten.

Klar - bei der IHK. Da könntest du dich mal informieren, die bietet viele Weiterbildungsmöglichkeiten an.

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