"Wie kann es bei all dem Unrecht auf der Welt einen Gott geben"?

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Gott hat jeden Menschen so geschaffen, dass er / sie etwas gegen das Unrecht dieser Welt tun kann. Der eine mehr und der andere weniger. Hier ein paar Persönlichkeiten, die viel dagegen getan tun:

Joni Eareckson Tada - Gründerin von joni and friends

 Joni war eine junge sportliche Studentin. Nach einem Badeunfall war sie Querschnittgelähmt. Hat oft kaum erträgliche Schmerzen. Brustkrebs. Covid-Erkrankung. Trotzdem hilft sie so viel wie möglich Menschen mit einer Behinderung.

https://www.joniandfriends.org/

 Klaus-Dieter und Martina John Gründerehepaar von „Diospi Suyana"

Sie bauten ein modernes Hospital für die Quechua-Indianer in den Anden Perus. Über 400.000 Patienten bis heute. Ihm taten die armen Menschen dort leid. Mancher stark zuvor an einer Verletzung oder einer Krankheit, weil kein Hospital in der Nähe war.

https://www.youtube.com/watch?v=56Mf5FKG3rc

 Michael Stahl Gründer von protactics

  Organisation, welche für Kinder und Jugendliche da ist, die Mobbing erfahren.

 https://www.protactics.de/

 Don & Deyon Stephens Gründerehepaar von Mercy Ships

Die Schiffe ihrer Organisation bringen die medizinische Hilfe in den ärmsten Staaten Afrikas.

https://www.youtube.com/watch?v=L_f81DYF5eY

Nick Vujicic - Topp-Motivator für unzählige Mitmenschen

 „Wenn ich alles tun kann, ohne Beine und Arme zu haben, dann kannst Du es auch!“

https://www.youtube.com/watch?v=1bGqTf_jHSE

Rosi Gollmann Gründerin von andheri hilfe

 Unter anderem ermöglichte ihre Organisation 1.000.000 Augenoperationen in Bangladesch.

https://www.youtube.com/watch?v=LsiQPZLrb0o

Matthäus 21, 33 Hört ein anderes Gleichnis: Es war ein gewisser Hausherr, der pflanzte einen Weinberg, zog einen Zaun darum, grub eine Kelter darin, baute einen Wachtturm, verpachtete ihn an Weingärtner und reiste außer Landes.

34 Als nun die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte in Empfang zu nehmen.

35 Aber die Weingärtner ergriffen seine Knechte und schlugen den einen, den anderen töteten sie, den dritten steinigten sie.

36 Da sandte er wieder andere Knechte, mehr als zuvor; und sie behandelten sie ebenso.

37 Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen!

38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe! Kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbgut in Besitz nehmen!

39 Und sie ergriffen ihn, stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.

40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er mit diesen Weingärtnern tun?

41 Sie sprachen zu ihm: Er wird die Übeltäter auf üble Weise umbringen und den Weinberg anderen Weingärtnern verpachten, welche ihm die Früchte zu ihrer Zeit abliefern werden.

Der Weinberg ist diese Welt. Wir sind noch nicht bei Vers 41 angekommen in dieser Weltzeit. Noch nicht ganz. Aber der Sohn war schon da.

Der "eine Gott" wurde diskriminiert (1.Sam.8,6-7).

Der 2. (Pseudogott - Offb.12,9) freut sich seines Erfolges ( Offb.17.1-4).

Aber nicht mehr lange (Offb.20,2).

Woher ich das weiß:Recherche

Hallo 373Spiegelei,

Gott lässt uns mit dieser Frage nicht allein! In seinem Wort, der Bibel, gibt er uns zufriedenstellende Antworten auf diese und weitere damit in Verbindung stehende Fragen, wie z.B.:

1. Bedeutet die Existenz des Bösen und des Leids, dass es keinen Gott gibt?

Wusstest Du, dass Gott wichtige Gründe hat, Böses und Leid vorübergehend zuzulassen? Dazu eine kleine Veranschaulichung: Stell Dir vor, du kommst an einem verlassenen, halb verfallenen Haus vorbei. Du nimmst das Haus näher in Augenschein und bemerkst, dass es in früherer Zeit wohl ziemlich schön gewesen sein muss.

Was würdest Du denken? Würdest Du aufgrund des heruntergekommenen Zustandes schließen, dass es keinen Erbauer hat? Wohl kaum! Irgendetwas Gravierendes muss geschehen sein, warum der Erbauer zugelassen hat, dass das Haus in diesen Zustand geraten ist!

Vielleicht denkst Du ja auch folgendes: Der Besitzer hat sein Interesse an dem Haus verloren und es fehlt ihm an Verantwortungsgefühl. Doch halt! Könnte es nicht auch andere Erklärungen geben? Da Du nicht alle Fakten und Umstände kennst, könntest Du da mit Deinen Überlegungen evtl. auch falsch liegen?

Übertragen auf die Frage, warum Gott nicht aktiv in das Weltgeschehen eingreift, müsste man auch hier in Betracht ziehen, dass viele die genauen Umstände nicht kennen. Daher kann man aus den schlimmen Zuständen auf der Erde durchaus die falschen Schlüsse über Gott ziehen!

Zurück zu dem Beispiel von dem Haus: Wenn man Klarheit möchte, wäre es dann nicht vernünftig, sich an den Besitzer des Hauses zu wenden, um von ihm zu erfahren, was inzwischen geschehen ist und warum das Haus in einen so schlechten Zustand geraten ist? Vielleicht ist ja alles ganz anders, als Du gedacht hast!

Tatsächlich erklärt uns die Bibel, warum Gott nicht schon längst etwas unternommen hat, um weiteren Schaden von der Erde und den Menschen darauf abzuwenden. Um das zu verstehen, muss man jedoch die Bibel näher in Augenschein nehmen.

2. Wie empfindet Gott gegenüber dem Leid des Menschen?

Das geht z.B. aus einer Aussage aus 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo es heißt:" „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."

Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist oder passt diese Aussage eher zu einem Gott, der Anteil an dem Leid der Menschen nimmt?

Hier ist noch ein anderes Beispiel. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

3. Wie ist Gott zu Bösen Handlungen eingestellt und wird er sie für immer dulden?

Es gibt viele Begebenheiten in der Bibel, die zeigen, dass Gott Menschen, die Böses tun, zur Rechenschaft zieht. Oftmals ließ Gott böse Menschen eine Zeit lang bestehen, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu ändern. Wenn sie jedoch unverbesserlich an ihrer schlechten Handlungsweise festhielten, sah Gott sich zum Handeln veranlasst und vollzog die Strafe.

Ein Grundsatz der Bibel lautet: "So wird denn jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen" (Römer 14:12). Auch wenn Gott schlechtes Handeln nicht sofort bestraft, muss sich dennoch jeder irgendwann für sein Tun vor Gott verantworten. Obgleich Gott gegenüber den Bösen sehr geduldig ist, wird er sie nicht für immer dulden. Die Bibel kündigt wie folgt ihr Ende an: "Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein." (Psalm 37:10)

4. Wie und wann nahm das Böse seinen Anfang?

Gott hat nichts Böses erschaffen, weder im Himmel, noch auf der Erde. Das Böse nahm erst seinen Anfang, als einer der Engel im Himmel gegen Gott rebellierte und sich dadurch selbst zum Satan (was Widerstandleistender bedeutet) machte. Wie tat er das?

Nun, nachdem Gott die beiden ersten Menschen erschaffen hatte, sah dieser Engel eine Möglichkeit, selbst angebetet zu werden. Listig machte er sich mittels einer Schlange (ähnlich, wie ein Puppenspieler, der seine Puppe sprechen lässt) an Eva heran und stellte ihr in Aussicht, dass sie besser daran wäre, wenn sie selbst entscheiden könnte, was Gut und Böse ist.

Eva schluckte den Köder und schloss sich der Rebellion des Teufels an. Sie verweigerte Gott den Gehorsam, indem sie sich entschloss, von der verbotenen Frucht zu essen (was lediglich eine einfache Gehorsamsprüfung war). Ihr Mann Adam tat das Gleiche und so schlugen sie einen Weg ein, der sie mehr und mehr von Gott entfremdete. Dadurch war im Grunde der Keim des Bösen gelegt und breitete sich durch die nachfolgenden Generationen mehr und mehr aus.

5. Warum beseitigte Gott das Böse nicht gleich zu Anfang?

Es wäre für Gott ein Leichtes gewesen, die Rebellen sofort zu vernichten und neue Menschen zu erschaffen. Doch Gott entschloss sich aus gutem Grund, das Böse für eine bestimmte Zeit zuzulassen. Durch die Vorgehensweise des Teufels war nämlich eine wichtige Streitfrage aufgeworfen worden, zu deren Klärung Zeit benötigt wurde.

Wie bereits gesagt, hatte Satan behauptet, die Menschen wären ohne Gott besser dran. Hätte Gott nun die Rebellen sofort vernichtet, dann wären ganz sicher in der großen Schar treuer Engel Zweifel darüber aufgestiegen, ob Gott tatsächlich im Recht sei. Dadurch jedoch, dass Gott Zeit einräumte, gab er Satan die Gelegenheit, seine Behauptungen unter Beweis zu stellen.

6. Bringt die Zulassung des Bösen einen langfristigen Nutzen?

Die vorübergehende Zulassung des Bösen gleicht in gewisser Weise einer Operation, die zwar kurzfristig Schmerzen verursacht, aber auf lange Sicht gesehen großen Nutzen bringt.

Wenn nach einer von Gott festgelegten Zeit die weiter oben beschriebenen Streitfragen, in die die gesamte Menschheit verwickelt ist, geklärt worden sind, ist dadurch ein Präzedenzfall geschaffen worden, der niemals mehr wiederholt werden muss! Das bedeutet, dass Gott künftig kleinerlei schlechte Handlungen mehr dulden muss.

7. Wann wird das Böse enden?

Die Bibel nennt zwar kein genaues Datum an dem Gott das Böse beseitigen wird, doch spricht sie von einem besonderen Zeitabschnitt kurz vor dem Eingreifen Gottes. Um diesen kenntlich zu machen, werden in der Bibel "Zeichen" genannt: weltweite Kriege, Hungersnöte, Seuchen, Umweltverschmutzung etc. (siehe dazu Matthäus 24, Markus 13, Lukas 21) All das ist in der heutigen Zeit zu beobachten!

Da dieser besondere Zeitabschnitt, wie die Bibel vohersagt, nur von sehr begrenzter Dauer ist, muss man davon ausgehen, dass wir kurz vor dem Eingreifen Gottes stehen! Was kann man tun, um das "Ende" zu überleben? Kurz gesagt: Gott kennenlernen und ein enges, persönliches Verhältnis zu ihm entwickeln! Dann hat man die Chance, in einer Welt zu leben, die frei von allem Leid und Bösem sein wird!

LG Philipp

Weil die Leute ihren Willen dazu nutzen, gegen ihr Gewissen zu handeln und Böses zu tun oder Gutes zu unterlassen.

Aber die Gerechtigkeit wird alle diese Leute einholen, spätestens an ihrem letzten Tag hier auf dieser Welt, auch die, die sich hier selbst belügen.

Die größe Versuchung Unrecht zu tun ist die Meinung, man könne sich seiner Verantwortung entziehen.

Warum lässt Gott Böses zu?

Für die Bestrafung steht die ganze Ewigkeit zur Verfügung.

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