Wie kann er so viel essen ohne dick zu werden?

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7 Antworten

Viele machen den Denkfehler, den menschlichen Körper als eine Art Verbrennungsmaschine zu sehen, nach dem Motto: "Wenn ich so und so viel Kalorien reinschiebe, dann nehme ich ab, nehme ich zu oder halte mein Gewicht". Aber so funktioniert das in der Realität nunmal nicht.

Die körpereigene Gewichtsregulation ist in allererster Linie von der genetischen Veranlagung abhängig.
Es gibt einfach Menschen, die einen sehr verschwenderischen Stoffwechsel haben. Was an Energie über die Nahrung reinkommt, geht zum großen Teil wieder als Wärmeenergie über die Haut verloren oder in Form von unbewussten Bewegungen (etwa unruhig auf dem Stuhl herumwippen). Diese Personen *müssen* praktisch den ganzen Tag hochkalorische und leicht verdauliche Kost wie etwa Süßigkeiten zu sich nehmen, um den Tag über fit zu bleiben und nicht zu schwächeln oder gar zu frieren.
Andere Menschen hingegen neigen von der Veranlagung her eben zu schneller Gewichtszunahme. Gerade früher waren das genau die Leute, die am ehesten Hunger- und Notzeiten überlebt haben, weil sie auf ihre Reserven zugreifen konnten, während die Naturschlanken an Hunger und Infektionen gestorben sind. Heute in Zeiten des Überflusses mag das nicht mehr so von Bedeutung sein, aber wer weiß, ob sich das in Zukunft nicht auch wieder ändern wird durch Klimaänderungen, Naturkatastrophen, Kriege und so weiter. Dann sind vielleicht die "Dicken" wieder die Starken und Begehrten.
Es hat also alles seinen Sinn. Die Natur setzt auf Vielfalt und sichert so das dauerhafte Bestehen einer Gattung von Lebewesen.

Weiterhin sind natürlich auch Faktoren wie Klima, Jahreszeiten, Stress, Hormone (Pubertät), sportliche und geistige Aktivität und Schlafqualität an der Gewichtsregulation beteiligt, wobei auch hier die Veranlagung entscheided, wie der Körper beispielsweise auf anhaltenden Stress reagiert (ob mit Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme, Muskelabbau, etc.).
Ich nehme an, dass dein Freund zwar immer ein guter Esser sein wird, er im Laufe des Heranreifens langsam zu "normaleren" Portionen zurückkehren wird. In der Jugend/Pubertät spielen eben die Hormone verrückt und man neigt dann gerne mal zu extremen Verhaltens- und Ernährungsweisen, was ganz normal ist. Das war bei mir damals auch nicht anders. Ich habe mir als 15-Jähriger auch 100 g Mayonnaise auf die Pommes gekippt und das Tollste für mich war es, pures Salz zu schlecken. Eine 500-Gramm-Dose Dänische Butterkekse war innerhalb von maximal zwei Tagen aufgegessen. Und die Chipstüte nach dem Abendessen durfte auch nicht fehlen. Und ich wurde von meinen Mitmenschen auch oft als untergewichtig bezeichnet. Heute brauche ich das nicht mehr und mein Magen würde das auch gar nicht mehr mitmachen.

In jedem Fall verhält sich dein Freund nicht falsch, im Gegenteil: Er hört auf sein Körpergefühl, also Hunger und Appetit. Er gibt seinem Körper das, was er braucht. Gerade Menschen mit Gewichtsproblemen machen oft den Fehler, viel zu sehr nach dem Verstand zu handeln und Essen mit schlechtem Gewissen zu verknüpfen. Sie sagen sich dann "Nein, Pizza darf ich nicht essen, auch wenn ich so sehr Lust darauf habe - ein Salat oder ein Vollkornmüsli ist doch viel gesünder". Genau sowas löst Stress aus, wodurch die Betroffenen dann oft sogar eher noch mehr Fett ansetzen.
Ernährung ist etwas hochgradig Individuelles und es gibt keine ideale Verhaltensweise, die für alle Menschen gilt. Vielmehr ist es wichtig, seinen eigenen Körper mit seinen Stärken und Schwächen kennenzulernen und herauszufinden, was ihm gut tut und was nicht.

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das ist bei meiner besten Freundin genau so. sie isst nur süßes weil sie zunehmen will aber sie schafft es nicht. sie hat keine Schilddrüsen überfunktion und die Ärzte sagen das dass nach der Pubertät besser wird bzw wenn sie das erste mal schwanger war und ihr Kind bekommen hat. war bei ihrer Mama auch so. wie es da mit Jungs ist weiß ich dann aber auch nicht😁 kann nur das sagen was ich bei den meisten jetzt weiß

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Das ist genetisch bedingt. Manche Menschen können sehr viel Essen und nehmen nicht zu während andere hingegen nur durch das anschauen einer Pizza zunehmen. Ich esse täglich auch Unmengen an Essen und nehme kaum zu. Du könntest aber am Tag sehr viel Sport machen, denn somit würdest du es dir erlauben können mehr zu essen- falls du ein Junge bist dann kannst du wenn du relativ leicht zunimmst auch sehr leicht Muskeln aufbauen falls du es in paar Jahren vor hast. Dein Freund würde sich schwer tun it em Muskelaufbau......

Lg

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das Gewicht hat nicht einfach mit dem Essen zu tun, sondern z.B. mit genetischen Faktoren oder der Art der Bakterienkulturen im Darm. In der Pubertät benötigt der Körper zudem sehr viel Energie und deswegen hat man auch viel Hunger aus Fast Food und Süßes - weil beides ideal den Bedarf ergänzt.

Hör auch du mehr auf deinen Körper. Dein Freund macht es richtig

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Menschen haben unterschiedliche Stoffwechsel ;-)

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Sicher das er das isst ? An mengen? Und bis zum schluss fertig ? Weil wenn er keine schilddrüsen überfunktion hat, kanns net sein. Da er viel mehr isst als er je benötigt mit sowenig sport und den körperdaten

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Es gibt unterschiedliche genetische Dispositionen, was die Verwertung von zugeführter Nahrung angeht. Keine Ahnung ob das die Erklärung in dem Fall ist, aber manche Leute setzen einfach weniger an. Andere leider mehr. Was früher ein Vorteil gewesen wäre, ist heutzutage im Nahrungsüberfluß ins Gegenteil verkehrt. 

In der Steinzeit wäre er verhungert.

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