Wie kann eine Pflanze allein durch den Samen,Sonnenlicht,Luft(Sauerstoff/Stickstoff) und Wasser(Wasserstoff/Sauerstoff)entstehen?

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4 Antworten

Im Samen ist sogenanntes Nährgewebe (enthält Stärke, Eiweiß oder Öle)  enthalten. Wenn Wasser hinzukommt, quillt ein Samen auf und die Nährstoffe werden mobilisiert. Dazu ist eine gewisse Wärme und Sauerstoff notwendig, denn erst durch die Zellatmung wird Energie für die Lebensvorgänge (in Form von ATP) bereitgestellt.

Neben dem Nährgewebe enthält ein Samen auch den sogenannten Embryo. Hier sind die Anlagen für die Wurzel, die Keimblätter u.a. schon angelegt. Zuerst wird die Wurzel gebildet, damit sich die Pflanze verankern kann und vor allem Wasser aufnehmen kann.

Wenn die Pflanze grüne Blätter hat, kann sie Photosynthese betreiben, dafür nimmt sie CO2 auf und baut es mit Hilfe des Sonnenlichtes in ihre organische Substanz ein.

Wenn die Vorräte des Samens aufgebraucht sind, benötigt die Pflanze Mineralstoffe (N,P,K,Mg ...) aus dem Boden.

Luftstickstoff kann die Pflanze nicht aufnehmen aber einige Bakterien können das, einige leben mit Pflanzen in Symbiose (bei Leguminosen), nur dann profitiert die Pflanze von dem Luftstickstoff.

Wasser braucht die Pflanze als Baustein usw., bei der Photosynthese wird Wasser durch die Photolyse "zerlegt" , H+ wird weiterverwendet, Sauerstoff wird als Abfallprodukt ausgeschieden.

Es ist schon klasse, was sich aus einem kleinen Samen entwickeln kann.

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Kommentar von sinari
09.01.2016, 11:55

Man könnte also sagen,daß die entstandene Masse(Pflanze) die Masse der hierfür benötigten Mittel(Mineralien etc) bei weitem übersteigt.Und das ist für mich das Verwunderliche.

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Jetzt bekommst du mal eine richtige Antwort: 

Die Luft enthält auch noch CO2, woraus sich die Pflanze den Kohlenstoff (C) holt. Das gilt es nicht zu unterschätzen. Den rest hat Sie ja aus Wasser und der Luft. Dazu kommen noch Verunreinigungen in Wasser und Luft, welche die Pflanze teilweise verarbeiten kann Und zu guter Letzt braucht es auch noch einige Stoffe, die in der Erde enthalten sind.

Das Ganze kann man bei der Kresse prima beobachten. Wenn man die nur auf einem Taschentuch aussät (Hier kann die Pflanze erstmal nichts brauchbares herausholen), wächst die Pflanze nur zwei Wochen und hört dann auf. Der Samen ist nämlich dann ``aufgebraucht´´. Wenn man Kresse jedoch in die Erde sät, so wächst diese weiter und wird viel größer underhält auch mehr Blattmasse als die auf dem Tempo.

Wenn man aber einen Baum Pflanzt und voher die Erde wiegt, in die er eingepflanzt wurde, und nach ein paar Jahren fällt, den Baum und die Erde wieder trocknet und beides wiegt, so hat der Baum sein Gewicht vervielfacht, die Erde hat aber nur minimal (im einstelligen Prozentbereich) an Gewicht abgenommen.

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Kommentar von sinari
09.01.2016, 11:59

Und das ist für mich das Unerklärliche:Es entsteht mehr Masse als verbraucht wird.

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du brauchst noch Erde, weil wenn du den Samen einfach an der Luft und im Sonnenlicht liegen lässt und ihn gießt passiert nichts

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Kommentar von sinari
07.01.2016, 14:32

Würde der Samen nicht trotzdem Wurzeln bilden/keimen?Ich glaube ja.

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Was heißt denn hier allein? Das ist doch schon eine ganze Menge.

Was willste denn noch? Gottes Segen?

Guck mal in Dein Biologiebuch, was sich molekularbiologisch alles so tut...


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