Wie kann ein sehr frommer und gottesfürchtiger Mensch ein Gewalttäter oder gar Terrorist sein - ist das überhaupt möglich?

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12 Antworten

Leider gab es schon viele fromme Menschen die Grausames taten..

Beispiele: Im Mittelalter wurden im Namen Gottes Menschen als Hexen angeklagt und gefoltert und verbrannt. Die Folter wurde eingesetzt um ein Schuldgeständnis zu bekommen.

Man beruhte sich auf die Bibel-darin steht "Die Zaubererinnen sollst Du nicht leben lassen"..

Andere Menschen auch in unserer Zeit schlugen schon die eigenen Kinder tot weil sie dachten diese seien der Teufel..

Und viele der muslimischen Terroristen glauben die handeln in Gottes Namen wenn sie andere Menschen töten

Sie glauben sogar sie werden noch für ihre Verbrechen im Paradies belohnt.

Schuld ist ein grausames Gottesbild in allen diesem Menschen

Und Verblendung und Wahn.

Ich finde die Antwort in der Genesis:

Eva weigert sich, das einzige Verbot zu beachten, welches es zu dieser Zeit gibt. Sie ist so gierig, dass es als Sucht bezeichnet werden kann. 

Adam ist faul und verantwortungslos. 

Die Folge kennen wir: Vertreibung aus dem Paradies.

Die nächste Folge kennen wir auch: Brudermord aus Neid. Steckt von Faulheit getragene Gier hinter.

Der Urenkel Evas erfindet den Krieg, indem er die Fakten ins Gegenteil verkehrt. 

Alles menschliche Entscheidungen, Alles beruhend auf menschliche existentielle Mängel. 

Viele Menschen bilden sich ein, in der Natur herrsche das Recht des Stärkeren vor und bilden sich weiter ein, diese Stärke beziehe sich ausschließlich auf das Dingliche. 

Die Fakten sehen nachweislich anders aus: 

In der Natur herrscht das Gesetz des Mitfühlens und Wissens. 

Es gibt einen Film als Doku über Wölfe. Wurde mal auf Arte ausgestrahlt. Ist jetzt auf youtube zu finden. Da erinnere ich eine Szene, die sehr gut hier reinpasst:

In Indien gibt es noch "Nachfahren Abels". Sie führen vor allen Dingen Ziegen mit sich. 

Ein erfahrener Wolf kommt hinzu. Zunächst nähert er sich auf Abstand, achtet darauf, dass er wahrgenommen wird. Und dann geschieht etwas Erstaunliches: 

Die Ziegenherde öffnet sich und lässt ein Tier direkt auf den Wolf zugehen. Die Menschen schauen ruhig zu. Der Wolf nimmt das Tier und verschwindet damit. 

Befragt antworten die Menschen: Die Ziege war krank. Es war gut, dass der Wolf sie aus der Herde entfernt hat. 

Sehr viele Menschen leiden an mindestens einer Sucht. Von denen gibt es 400 verschiedene. So jedenfalls nach einer Auflistung aller Süchte, die von Fachärzten, Religionswissenschaftlern aller Religionen, Soziologen und so fort mal in USA aufgestellt wurde. 

Für mich ist zwingend zu unterscheiden zwischen jenen Menschen, die Mitglied eines Vereins, einer Institution sind und gläubigen Menschen. 

Ein gläubiger Mensch braucht keinen Vorplapperer und schon gar nicht einen Menschen, der die Überlieferung für einen auslegt. Ein gläubiger Mensch braucht den Austausch mit anderen gläubigen Menschen, um nicht selbst vom Weg abzukommen. 

Der Bischoff von Regensburg zeigt sich öffentlich als nichtgläubig, denn er predigt, nur jenen Asylsuchenden, die Christen sind, soll geholfen werden. Und jenen Menschen, die zum Christentum übertreten wollen. Das ist schlicht im Widerspruch zur Überlieferung. Und blendet aus, dass dieses Subjekt auch von Steuergeldern bezahlt wird, die von Nicht-Katholiken stammen. 

Gewalt fängt nicht dinglich an. 

Belese Dich mal zu Deprivation. Da fängt sie wohl an. Womit wir wieder bei Adam und Eva sind. 

Natürlich kann er das. Die schlimmsten "Gewalttaten" in der Vergangenheit und auch in der heutigen Zeit (Hexenverbrennungen, Kriege, Terrorismus) geschahen und geschehen im sog. Namen Gottes (alle Weltreligionen eingeschlossen). 

Ich würde sogar so weit gehen, dass die von dir so bezeichneten frommen, gottesfürchtigen Menschen die größten "Gewalttäter und Terroristen" der Weltgeschichte sind.

Auch unter religiösen Menschen ist Nächsten- oder gar Feindesliebe nicht selbstverständlich. Das hängt immer davon ab, welcher Religion man angehört und wie man sie auslegt.

"Wer in dieser Versammlung spricht für die Vierbeiner? Wo ist der Sitz der Adler? Wir denken nicht an sie, und wir halten uns für höherstehend. Doch wir sind letzten Endes nur Teil der Schöpfung...Unser Platz ist irgendwo zwischen dem Berg und der Ameise. Irgendwo und nur dort als Teil und Stück der Schöpfung." (OREN LYONS, ONONDAGA)

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@Wahchintonka

niemand braucht seinen feind zu lieben - das wäre auch töricht. ist es auch töricht, ihn zu respektieren?

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Die Antwort auf Deine Frage ist gar nicht so einfach. Zunächst einmal möchte ich behaupten, dass längst nicht alle frommen Menschen - schon gar nicht diejenigen, welche total fanatisch religiös sind - pazifistisch drauf sind oder friedliebend. Damit schließe ich uns Christen mit ein! Übrigens bin ich Christ, glaube an Jesus und habe eine lebendige Beziehung zu ihm. Da sind wir am wunden Punkt. Religiosität, so wie ich sie definiere und übrigens auch die Bibel, ist eine "Suche nach Gott" in mehr oder weniger radikaler Form. Somit kann man hier alle Gewalttäter und auch Terroristen einordnen. Handelt es sich hingegen um eine tiefe Beziehung zu Gott, wo man nahe an Seinem Herzen ist, hat das nichts mehr mit einer "Suche nach Gott" (=Religion) zu tun, sondern es ist eine völlig neue Lebensform - und genau die macht es unmöglich, zu einem Terroristen zu werden. Meine Antwort lautet also: Es ist nicht möglich, dass ein tiefgläubiger, Jesus-verliebter Mensch, der eine echte Beziehung zu Ihm hat, gleichzeitig Terrorist sein kann.

Jesus-Verliebtheit kann also niemals in Fanatismus o. ä. ausarten, meinst du?

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@Wahchintonka

es gibt eine Geschichte oder sogar ein Tatsachenbericht von  einem Franzosen oder Engländer,  der vor einem kleinen Indianerstamm die Geschichte von Jesus erzählte. Jedenfalls lauschten die Indianer höchst interessiert zu.  Jesus konnte für sie danach nur ein großer Magier und Heiler gewesen sein....Na ja, vielleicht wäre es Jesus bei den Indianern viel besser ergangen als in Jericho, in Jerusalem und vor allem dort wo man ihn angeblich gekreuzigt hat....Andere behaupten allerdings er sei am kreuze gar nicht gestorben, er wäre nach Indien ausgewandert, hätte dort geheiratet und 2 Kinder gezeugt....Klingt gar nicht mal so übel.

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@Wahchintonka

Genau. Bei den Kreuzzügen z.B. (weil die immer herbeigezogen werden in solchen Fällen) war es so, dass das nie von den "echten" Gläubigen initiiert wurde, sondern von Machthabern. Das hat soviel mit dem Glauben an Jesus zu tun gehabt wie ein Kopftuch mit dem Propheten Mohammed. Nämlich nichts.
Wer an Jesus glaubt - also wirklich glaubt - der käme noch nicht mal auf die Idee, terroristisch zu denken, weil es in der Natur Jesu lag, Gewalt niemals mit Gegengewalt zu beantworten. "Liebt eure Feinde, betet für die, welche euch hassen..." etc. hat Jesus gesagt.

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Religionen waren schon immer die Wurzel allen Übels, alle Gläubigen habe schon  sogenannte Ungläubige bekämpft,  ohne Glaube und Religion wäre die Welt friedlicher.

alle Gläubigen nicht - in keiner Religion. Hat dich schon mal ein ein Buddhist bekämpft? Meine Nachbarn, Christen oder Moslems, bekämpfen mich auch nicht. Und eine Nachbarin (Muslemin) nennt mich sogar ihren Bruder

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Nein, der Mensch ist die Wurzel allen Übels..

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@KaeteK

dem menschen alles in die schuhe schieben, da machst du es dir zu leicht. denn ihn abschaffen hieße alles übel abschaffen. dann fange halt bei dir an, wenn du das meinst.

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Da Gott selber ein Massenmörder ist (Siehe Sinnflut etc.) ist das nur natürlich. Zumindest für Gläubige.

So siehst du das. Manche frommen und gottesfürchtigen (und mitunter Gestörten) sehen aber Gott durchaus als jemand der bestraft bzw. die Bestrafung durch Gläubige sehen will.

Deswegen überzeugt mich viel  mehr der GROSSE GEIST namens WAKANTANKA. Indianer diskutieren und streiten sich auch nicht über ihn, geschweige denn, dass sie jemals Kriege deswegen geführt haben.

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das ist das Problem der radikalen Moslems. da setzt der Verstand einfach aus

Wie die Geschichte zeigt, nicht nur bei den Moslems.

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@TreudoofeTomate

Ja, und es waren die Christen, die den Indianern alles weggenommen haben. Wen interessiert das schon? Dem Papst auch nicht mehr. Interessiert es dich?

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Das Problem ist dass Gott überhaupt noch nie irgendwas gesagt hat, das ist alles menschliches Gedankengut.

Gott hat erstens schon viel gesagt und sagt auch heute noch viel. Die Menschen hören nur nicht zu. Das ist das Problem.

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@tommy4gsus

Ach schau, Gott sagt etwas? Kann ich das auf Youtube nachverfolgen, vielleicht würde ich dann ja auch zuhören.

Hirngespinste, nichts weiter!

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@Wahchintonka

Die wichtigste Botschaft von Gott, die für alle Gläubigen gilt ist die, das Gott uns Menschen liebt. So sehr, dass er Jesus am Kreuz sterben ließ. Das passierte deshalb, damit alle, die an ihn glauben, ewiges Leben haben können.

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Gott ist ein Wahn - der Gotteswahn (siehe Dawkins usw.)

Daher ist Gott für jegliche Rechtfertigungen unbrauchbar.

Die Behauptung, daß wir von einem Gott "geliebt" würden, ist genauso irre.

Wenn sich Leute wegen unterschiedlichen Wahngöttern bekämpfen, dann sind das alles Irre, die weggesperrt gehören.

Und du hast was genau um dies für den Einzelfall qualifiziert beurteilen zu können? Ach, Nichts. Ok.

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@Almalexian

Häßliche Polemik von Almalexian. Ich kann nicht jedem, bei dem alle Grundbegriffe fehlen, kostenlos per Internet-Forum das Universum erklären. Wer ernsthaft dazulernen will, lese die einschlägigen Bücher oder frage anständig anstatt herumzuholzen.

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justnature: sehe nicht nur das negative im glauben. fairerweise müssen wir auch das positive erwähnen - fällt mir auch nicht immer leicht

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@Wahchintonka

Jeder Wahn ist schlecht. Solcher Selbstbetrug sollte heute, da wir es viel besser wissen, unter unserer Würde sein. Bei Alkohol und Drogen sagt doch auch jeder "schlecht". Warum also die Glaubensbesoffenheit unterstützen?

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@JustNature

jemand ist todkrank und kein Arzt kann ihm mehr helfen. Dieser jemand betet, meditiert, geht zu einem erfahrenen  Schamanen oder reist nach Lourdes. Nach einer gewissen Zeit geht es ihm besser und besser, bis er dann von seinem Arzt die phantastische Nachricht erhält, dass der Krebs in seinem Körper nicht mehr nachzuweisen ist. Spontanheilung oder auch nicht. Niemand kann das mit Gewissheit sagen. Wissenschaftlich wurde aber bestätigt, dass Betende schneller heilen oder wenn jemand für einen Kranken betet, dass der schneller gesundet. Wahnsinn hin, Wahnsinn her. Was hilft, hat recht. Was heilt, hat recht

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@Wahchintonka

Ich weise den Schrieb von Wahchintonka pauschal zurück. Dieses Gerede führt auch viel zu weit vom Thema weg. Das Thread-Thema ist nicht "Selbstsuggestionswirkungen" sondern "wie paßt Religiosität zu "Mordgeselle"?

Es ist doch so blödsinnig, viele tausend Seiten Bibel, viele tausend Seiten Koran zu er-fantasieren, nur damit Leute sich irgendwie "suggerieren" können.

Wenn einer meint, durch Gefühlsstärkung gesünder werden zu können, dem kann man raten "autogenes Training" /Vorsatzbildung zu betreiden. Dann erspart man einfältigen Menschen, daß sie mit tausenden Seiten abstruser Religionslehre eingeseift und betrogen werden. Und solche Einseiferei ist nicht mehr würdig für das Jahr 2016, wo man die Wahrheit viel besser kennt.

Der Spruch "was heilt, hat recht" ist auch Unsinn. Denn eine Vielzahl von Beschwerden verschwindet von allein - egal ob man ein Zauberkraut aufgelegt hat oder zum Antonius gebetet hat oder nicht.

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Gegenfrage: hat "Gott" auch nur schon einmal verhindert, dass sich "seine Lieben" gegenseitig in Kriegen umbringen ?

da gibt es praktisch nur 2 antworten darauf: es schert ihn nicht oder es gibt ihn nicht

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