Wie kann ein Mensch sein ganzes Leben seinem Chef/seiner Firma witmen?

15 Antworten

Nun ich denke mal da gibt es ganz verschiedene Situationen. Zum einen wirst du einige wenige Glückspilze haben, die an ihrer Arbeit wirklich Spaß haben.

Zum anderen gibt es sicherlich Leute, die sich auch gerne selbstständig machen würden, die aber fehlendes Geld und/oder Angst davon abhält. Das kann schon Angst sein es nicht zu schaffen, wenn Familie dranhängt usw. wird das natürlich noch sehr viel komplizierter. Aber auch so haben Leute Angst ihren Lebensstandard nicht halten zu können, ihre Miete nicht zahlen zu können, ihre Stromrechnung nicht zahlen zu können etc. pp.

Auch muss man ein gewisser Typ Mensch sein für die Selbstständigkeit. Wir werden eben auch durch unsere Eltern und unser Schulsystem zu Arbeitern erzogen. Und auch die meisten die schon Arbeitserfahrung haben werden in ihrem Unternehmen wenig mitbekommen, von dem, was der Geschäftsführer so zutun hat. In kleinen Unternehmen bzw. KMUs mag das anders aussehen. Auch brauch es natürlich eine gesunde Portion Selbstvertrauen und ein Paar Ellenbogen.

Gibt sicher auch Leute, die sich davon einfach erschlagen fühlen. So geht das mir z.B. Theoretisch finde ich die Idee der Selbstständigkeit durchaus interessant, habe das Gefühl, dass ich zumindest fachlich sehr zurückgehalten werde und ein wenig unterbezahlt bin. Aber schon die Steuer scheint mir mehr als umständlich, verschiedenste Freibeträge und Grenzen, wo sich das alles dann alles wieder ändert usw.

Auch das man sich in Zeiten des Internets mit jeden vergleichen kann macht es nicht einfacher. Klar es haben alle mal klein angefangen aber wenn man was machen möchte, dann schaut man sich eher die Positivbeispiele an. An meisten Informationen findet man dann auch zum hier und jetzt, nicht zur Anfangsphase des Ganzen. So erscheinen manche Sachen dann durchaus unerreichbar oder schüchtern einen ein.

Bei mir wird es wohl früher oder später in einer Selbstständigkeit münden aber wohl erst, wenn der Frust der aktuellen Situation die Angst und Zweifel der Selbstständigkeit überwiegt, also wenn mal wieder ein Projekt so richtig gegen die Wand fährt. Im Anschluss werde ich mir vermutlich in den Hintern treten, warum ich das nicht schon Jahre vorher gemacht habe.

Aber schon die Steuer scheint mir mehr als umständlich,

Deshalb gibt es Steuerberater. Kosten dafür müssen unbedingt eingeplant werden.

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@lesterb42

Ist klar aber gerade am Anfang, wenn man sowas z.B. nebenberuflich hochziehen will, verplant man erstmal kein Geld, was man nicht eingenommen hat oder tendiert wohl meist eher dazu alles selbst zu machen. Wenn das alles erstmal läuft ist das eine andere Sache.

Aber gerade das ist dann ein Problem. Am Anfang hat man nicht groß Geld um Aufgaben abzugeben, das ist Kombination damit, dass man dann eh schon am meisten zutun hat.

Will ja nicht womöglich noch mehr dafür zahlen die Steuer machen zu lassen, als ich eigentlich einnehme bzw. dafür bezahlen, dass ich arbeite.

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Es gibt solche und solche Menschen. Überlege einmal, was passieren würde, wenn sich jeder in der Selbstständigkeit versuchen würde.

Und beides hat Vor -und Nachteile. Die Selbstständigkeit ist lange nicht so locker, wie du dir das hier vorstellst - erst recht nicht mit 2 oder 3 Mitarbeitern.

Sicherlich kommt es aber auch auf das Berufsfeld an. Bei manchen Tätigkeiten ist der Einstieg natürlich schwieriger. Wirklich Urlaub hast du aber erst, wenn du gelernt hast, das Geld für dich arbeiten zu lassen.

Nun, Selbstständigkeit ist doch kein Freifahrtschein für Spaß im Leben ohne Arbeit? Ich weiß, derzeit kursieren sehr viele Werbevideos von selbsternannten "Businesscoaches" in den sozialen Medien, die, wenn man brav ihre kostenpflichtigen Seminare besucht und ihre Bücher kauft, versprechen dass Selbstständigkeit eine halbe Stunde am Tag unter Palmen auf Sand mit Meerblick am Laptop tippen bedeutet und trotzdem mehrere Zentausend Euro im Monat zu verdienen bedeutet. Oft ist das Gegenteil aber der Fall: besonders in der Anfangsphase ist Selbstständigkeit sehr sehr viel Arbeit und sehr hohes Risiko, auch im Vergleich zum Angestelltenverhältnis. Auch finanziell ist die Selbstständigkeit eine große Herausforderung und es geht erstmal nur darum schwarze Zahlen zu schreiben, bevor man an Lebensspaß denken kann. Besonders Selbstständige stehen um 5 Uhr morgens auf, um pünktlich arbeiten zu können, dann nicht selten auch in die Nacht hinein, während Angestellte nicht selten das "Glück" haben, dass ihre Schicht erst um 11 Uhr beginnt.

Und bedenke: während der Angestellte sich bezahlten Urlaub nehmen kann, kann der Selbstständige das nicht. Während der Angestellte im Krankheitsfall abgesichert ist, ist der Selbstständige das nicht. Während der Arbeitnehmer sich nach Schichtende oder an Wochenenden voll und ganz auf seine Hobbys und seine Familie konzentrieren kann, kann der Selbstständige, wenn er mit seiner Arbeit nicht fertig geworden ist, das nicht immer.

Und ja, es gibt sehr viele Menschen die mit ihrem Job unzufrieden sind. Aber da muss die Selbstständigkeit keine Hilfe sein. Manchmal reicht einfach ein schlichter Wechsel des Arbeitgebers oder des Tätigkeitbereichs... und natürlich kann auch ein Angestelltenverhältnis ebenso erfüllend sein, wie eine Selbstständigkeit. Manche arbeiten besonders hart für ihren Arbeitnehmer, da sie voll und ganz hinter dem stehen, was ihr Unternehmen tut.

Zudem ist einfach nicht jeder geeignet für die Selbstständigkeit. Es gibt Leute, die sind als Angestellte besser aufgehoben. Und auch ein Angestelltenverhältnis kann Selbstverwirklichung sein. Zumal dein Job nicht alles im Leben ist.

  1. Es kann ja nicht jeder Selbständige werden.
  2. Selbständig arbeiten bedeutet selber und ständig arbeiten eben auch 30-50 Jahre immer das gleiche und wenn du Mitarbeiter brauchst dann musst du die auch jeden Tag sehen und dich um die auch noch kümmern und dafür bekommst du dann am Ende unter Umständen noch deutlich weniger als 2-3k im Monat raus.
  3. Die meisten die Arbeiten benötigen ihren Lohn für so Kleinigkeiten wie Miete, essen etc. Die können sich nicht ihren Lohn jeden Monat zur Seite legen und is Askese leben.

Wenn ich mir Deine unverständliche Überschrift und Dein fehlerhaftes Geschreibsel ansehe, glaube ich kaum, dass Du das Zeug hast, selbständig ein Unternehmen zu führen. Dazu gehört ein bisschen mehr Grips...

Wenn intelligentere Leute lebenslang Angestellte bleiben,

  • dann sind sie entweder zu bequem, sich zusätzliche Aufgaben aufzuhalsen,
  • oder sie scheuen das Risiko
  • oder ihnen fehlt Startkapital
  • oder sie haben nie darüber nachgedacht auszusteigen, weil sie in die gewohnte Mühle hinein gewachsen sind und sich nichts anderes vorstellen können.

Wenn Du Dir einbildest, als Selbständiger hättest Du mehr Spaß, bist Du schief gewickelt - vor allem hast Du dann viel Verantwortung!

Wenn Dir dein Job keinen Spaß macht, dann geh zur Berufsberatung beim Arbeitsamt und finde eine für Dich schönere Aufgabe.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich hab auch gesagt das der Anfang der Selbstständigkeit am schwierigsten ist. Aber du willst doch nicht in alle Welt erzählen wenn dein Laden 2-3 Jahre schon ordentlich läuft das man 16h Tag arbeiten und kein Spaß hat.? Das ist Quatsch

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@Yugi17

dee Vater meines Freundes ist selbstständig mit einer spielo (ich würde was anderes machen) er hat 3 Angestellte und is jeden Tag in der Sauna oder auf feiern

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@Yugi17

Na, für eine Spielothek braucht man erstmal eine Genehmigung und ne Menge Eigenkapital - Spielautomaten sind teuer. Im übrigen kommt es auf das Geschäft an und wie klug Du das führst - 80% aller Gründer gehen pleite!

Und mit so einer Motivation kommst Du nicht weit...

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