Wie kann ein Auto nach 30000 km Bremsprobleme haben?

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3 Antworten

erst mal gibt es viele möglichkeiten,warum so ein fehler auftritt.tippe auf die gängigkeit der bremszangen,wenn eine davon durch verschmutzung schwergängig ist kann sowas auftreten.wass noch möglich wäre bremsbelege mit unterschiedlichen reibwerten.fakt alles auseinander nehmen,scheiben reinigen und mit neuen belägen versehen dann müsste es wieder gehen.am besten orginalteile verwenden die halten am längsten

Das Phänomen hatte ich bei meinem Golf auch. Ich weiß nicht, wie das beim Twingo ist. Aber beim Golf sitzt an der Hinterachse ein Bremskraftregler, dieser ist mechanisch aufgebaut und regelt die Bremskraft nach Bedarf, je nach dem ob etwas im Kofferraum transportiert wird, und wie schwer er beladen ist. Sonst hättest du bei voll beladenem Kofferraum zu wenig Bremskraft auf den Hinterrädern und bräuchtest länger zum anhalten. Auch bei leerem Kofferraum regelt er die Bremskraft auf die 4 Räder. Lange Rede kurzer Sinn. Bei mir war der kaputt. Es kann sein, daß (wenn du so ein Teil hast) sich da etwas an der Einstellung verändert hat. Das kann passieren, wenn man eine holprige Strecke oder ähnliches entlangfährt. Die andere Möglichkeit ist, daß deine Bremsbeläge langsam verbraucht sind. Nach 30000 km, könnte das sehr gut möglich sein. Je nach Fahrstil können die auch schon nach 10000 km verschlissen sein. Da sie aber der TÜV nicht beanstandet hat, könnte auch evtl. ein Bremszylinder undicht sein. Auch der kann sich nach 30000 km schon mal verabschieden. Laß dich aber mit dem Bremskraftregler nicht verwirren. Es gibt nämlich unter der Motorhaube noch einen Bremsdruckregler. Der ist verantwortlich denn Druck den du ausübst, wenn du auf das Bremspedal trittst zu regulieren. Sprich die Werkstatt aus den lastabhängigen Bremskraftregler an.

Das Bremssystem besteht nicht nur aus Bremsscheiben, sondern aus einer ganzen Rehie von mechanischen und in mdernen aus auch aus elektronischen Teilen, die einzeln oder im Zusammenspiel defekt sein könnten und überprüft werden müssten. auch ich hatte mal bei einem Honda ein Ähnliches Problem, also Auto direkt nach der Inspektion zum TÜV gebracht und das fatale Ergebnis: einseitig weniger Leistung, aber keine augenscheinliche Ursache. Was war los? Irgendwie haben die einen mit einer fetten Flüssigkeit durchtränkten Lappen auf die Bremsscheibe abgelegt, "damit kein Dreck drauf kommt". Hab das Problem selbst durchs Anfassen entdeckt. In der Werkstatt wurden beide Scheiben gereinigt und das Problem war beseitigt. Da die Bremsscheiben bei den meisten autos offen liegen, muss nicht zwingend die werkstatt schuld dran sein, aber auch solche Banale Ursache zum Problem führen.

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