wie kann ein arzt bei sterbefällen 'cool' bleiben? besonders auf der (kinder)onkologie?

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17 Antworten

zum einen entscheiden sich die diese personen bewusst darüf, das sie kranken leuten helfen wollen, zum anderen haben sie täglich situationen, wo sie sich fragen, warum sie arzt sind, wenn sie doch nicht helfen können oder nicht wissen ob der mensch überlebt.

sie wissen ganz genau, das egal wie gut apparate und medikamente sind, jede rmenshc unterschiedlich darauf reagiert.

je nachdem haben sie kollegn, freunde, familie , die sie auffangen und helfen schicksale zu verarbeiten, andere trinken alkohol, um dann abends einschlafen zu können.

grundsätzlich tuen sie das was sie tun können und sagen auch, wenn sie nichts mehr ausrichten können, damit de rpatient die zeit, die er noch hat nutezn kann.

ob es eine reise ist, zeit mit der familie oder ähnliches.

es ist nun mal so, das wir nicht wissen,w ieviel zeit wir ahben, wenn wir das akzeptierne udn eifnahc die zeit nutzen, die wir haben, dann ist de rarzt auch glücklich.

man muss nicht mit 90 sterben, wenn amn 30 schönen jahre hatte ist auch gut

Sie stecken das nicht 'cool' weg, ihnen geht das innerlich genauso nahe wie den meisten anderen, nur zeigen sie das nicht weil sie den Patienten und den Angehörigen so noch mehr Angst machen und das ja nicht der Sinn ist und ihnen auch nicht weiterhilft. Manche leiden da auch so drunter das sie in eine Therapie müssen, aber die meisten würden sicher keine Ärzte werden wenn sie wissen das sie mit dem 'Spiel' mit dem Tod nicht umgehen können. Ich denke auch das es bei den ersten Patienten am schlimmsten ist, bei den weiteren ist man es schon gewohnt das nicht alle überleben, heißt aber nicht das sie das besser wegstecken.

Hallo schamen, schwere Frage. Kein Arzt steckt den Tod eines Pat. einfach so weg, schon garnicht bei Kindern. Aber er lernt im Laufe seines Berufslebens damit umzugehen. Er darf nicht jedes Schicksal emotional an sich heran lassen, sonst ist er handlungsunfähig. So könnte er niemanden helfen/heilen. Ich arbeite im Rettungsdienst und habe offt mit Leid und Tod zu tun. das ist nicht immer einfach aber es ist mein Beruf und er macht immer noch Spaß. Natürlich helfe ich lieber einem Kind auf die Welt ( Geburt im Rtw) als das ich einen Jugentlichen tod aus seinem Auto ziehe! MfG

ich denke, die frage hat auch damit zu tun, das heute so ist, das der tod nicht mehr zum alltag dazugehört.

früher trauerte man als gemeinschaft und lenrte mit dem tod umzugehen, heute distanziert man sich lieber davon, man vertraut, das es immer das richtige medikament gibt.

mein onekl erkrankte an lungenkrebs, so das wir schon im nachhinein glücklich waren, das er die operation überlebte und anschliessend bewusster zeit mit einander verbrachten.

nur hat man heute nicht dazu die zeit, bzw. stösst man auf unverständnis, wenn man geld, arbeitspaltz udn ähnliches nicht mehr die priorität gibt.

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@larry2010

Hallo larry2010, da gebe ich dir vollkommen Recht, jedoch ist da in riesen Unterschied ob ein alter Mensch geht/ stirbt oder ob man ein Kind verliert!! Das ist immer noch grausam für die Eltern.

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hi, kein arzt kann wissen, ob eine behandlung anschlägt oder nicht, aber selbst die besten ärzte sind in manchen fällen machtlos. das heißt aber nicht, dass die ärzte das so einfach wegstecken sondern sie verfügen über ein wahrnsinnige gute körperbeherschung. elisabeth65

Ich denke, dass kein Arzt das einfach so "cool wegsteckt". Die meisten haben wohl gelernt damit umzugehen und dass man nicht jeden Patienten retten/heilen kann. Die Ärzte geben ihr bestes und wissen, dass auch nach einem verstorbenen Patienten ein weiterer wartet, der genauso viel Aufmerksamkeit benötigt. Erfolg und Misserfolg liegen nunmal recht dicht beieinander.

Bringt es etwas, wenn er vor den Kindern in Tränen ausbricht? Er versucht den Kindern keine Angst einzujagen. Es gibt aber trotzdem Ärzte, die es eben nicht so gut wegstecken können. Es kommt immer auf den Arzt an.

Ein ehemaliger Nachbar von uns ist Herzchirurg, er nimmt das ganz und gar nicht cool, wenn ein Kind stirbt und ist nach einer schweren Operation eigentlich ständig im Spital, auch wenn er frei hätte.

Das ist nur scheinbar cool. Aber sie dürfen es nicht zu nahe an sich ranlassen, sonst würden sie zugrunde gehen.

Als meine Tochter im Sterben lag, sagte der Arzt mir auch völlig emotionslos, dass sie nich wieder zu sich kommen wird. Ich war schockiert, dass er es mir so knallhart ins Gesicht sagte. Aber wie hätte er es mir schonender beibringen sollen? An der Diagnose hätte es nichts geändert. Das war ein Fakt, den er möglichst objektiv vermitteln musste. Wenn er mit mir geheult hätte, hätte es diese Tatsache auch nicht besser gemacht.

Deshalb denke ich dennoch nicht, dass die Ärzte abgestumpft sind. Da hätten sie ihren Beruf verfehlt.

wieder mal super auf den Punkt gebracht ! DH für dich.

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Auch wenn es hart klingt, aber sie dürfen es auf keinen Fall an sich heranlassen, sonst geht man sowieso in diesem Berufsfeld unter. Ein Arzt muss sich sowieso, wenn er in diese spezielle Richtung geht, im Klaren sein, dass er nicht jeden Patienten bzw. Kind retten kann...

Jeder Arzt (wie überhaupt jeder Mensch, der beruflich anderen Menschen in ihren schwersten Lebensitutationen hilft oder zumindest beisteht ... ) muss versuchen einigermaßen "cool" zu bleiben ...

Denn nur derjenige kann wirklich helfen, der nicht vor Mitleid mit dem Betroffenen selbst zusammenbricht.

Natürlich spreche ich hier nicht von "Coolness" im üblichen Sinne. Es kann durchaus sein, dass der Tod eines seiner Patienten einem Arzt (oder einem Pfleger) derart nahe geht, dass er nicht schlafen und kaum essen kann, und selbst in Gefahr gerät u erkranken ... aber ... er muss damit umgehen können ... im Bedarfsfall Unterstützung der Kollegen in Anspruch nehmen ... einen Psychiater zu Rate ziehen, wenn er weiter seinen Beruf ausüben möchte und helfen will.

Und dieses Problem haben nicht nur Ärzte und das medizinische Pflegepersonal in den Spitälern.

Dieses Problem und diese enorme Belastung müssen auch Feuerwehrleute, Sanitäter und viele Verkehrspolizisten bewältigen, wenn sie zu zum Beispiel zu Unfällen mit Personenschaden gerufen werden, und sie bei ihren Einsätzen nicht mehr wirklich helfen, sondern nur die Unfallopfer bergen können ... und das oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens.

Zu jedem Leben gehört der Tod. Diese Station ist meist die letzte. Dort zu praktizieren, ist freiwillig.

Es scheint oder wirkt so! Ansonsten kann man den Beruf ,nicht mehr ausführen. Außerdem gehört der Tod zum Leben!

zum leben gehört sicher nicht chemo mit nebenwirkungen und auch hochgradigen behinderungen ...

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@schamen

Warum nicht? Chemo hat Nebenwirkungen,aber eine Chance länger oder besser zu leben als mit den Symptomen der Krebserkrankung! Ich spreche aus eigener Erfahrung!

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@flametree

es sollte aber jeder für sich selbst entscheiden, ob man einen chemotherapie durchmacht, oder diese zeit anders nutzt.

mein onkel hatte glück, der krebs konnte entfernt werden und kam nicht wieder. hätte es eine chemo gebraucht, wäre die anschliessende zeit nicht so schön verlaufen.

und es hätte zeit gekostet, die wir zum glück anders verbringen konnten. nicht zu vergessen, die ungewissheit, wie lang er dadurch hat.

wenn die schlechte zeit überwiegt, sollte man die behandlung einstellen.

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@larry2010

Richtig, ich habe für mich selber entschieden. Chemos haben Nebenwirkungen,die auftreten können. Aber nicht müssen! Während meiner Behandlung habe ich Menschen kennengelernt,die überhaupt keine Nebenwirkungen hatten oder andere,die ich nicht hatte. Bei Chemo denken viele als erstes an Haarausfall und Erbrechen. Es kommt grundsätzlich auf die Art der Chemo an.

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@flametree

ich sage nicht, das chemos schlecht sind, allerdings nimmt für mich manchmal das expermentieren überhand.

speziell jetzt bei dem vorfall mit den frühchen in berlin, es wird doch seinen grund ahben, das ein kind zu früh auf die welt kommt.

warum versucht man mit allen mitteln, es am leben zu erhalten, wie man sieht, kann man alles tun, das keine keime an es heran kommen und doch passiert es.

für mich ist es so ein bisschen wie gott spielen, die natur überlisten, ohne das man über die folgen anchdenkt

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Kein Arzt bleibt von diesen Siuationen "cool"/unberührt. Genausowenig wie bei z.B. tödlichen Unfällen, zu denen sie gerufen werden. Das sieht für uns Laien nur so aus. Oftmals benötigen auch sie Hilfe von Kollegen, um diese Dinge zu verarbeiten.

es ist teil der arbeit eines arztes. vergiss eines nicht, während der ausbildung müssen sie bei obduktionen dabei sein und selber an leichen üben...

Frage doch mal die Ärzte persönlich. Sie werden in ihrem Beruf begleitet und geschult. Ich als Krankenschwester werde das auch.

die stecken den Tot nicht mal so eben " cool" weg. Denen geht das auch nahe, sie zeigen es nur nicht so sehr, da es ihr beruf ist.

Die haben einen Schalt am Rücken: Gefühle On / Off

Von 7 - 18 h steht der oder während der Dienstzeit auf Off.

Anders könnten die den Beruf gar nicht ausführen.

nein im ernst jetzt... es sterben immer wieder kinder oder erwachsene und das wissen sie, sie wissen auch bei der chemo nie ob es wirklich etwas bringt, denn man muss immer wieder biopsien abwarte... !

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@schamen

Ja so ist das nun mal. Aber dafür ist doch nicht der Arzt verantwortlich. Wenn man bei jedem Patienten die Gefühle zulassen würde, könnte man diesen Beruf nicht ausübern. Da hat nicht mir Ethik oder Moral zu tun. Es ist einfach eine Notwendigkeit,

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Wer hat diesen "Schalter"? Medizinisches Personal hat auch Gefühle! Nur möchte bestimmt kein Patient ,einem "Heulenden" gegenüber sitzen.Das ist. was er am wenigsten gebrauchen kann! ZUhören ist wichtig! Zwischen den Zeilen "lesen" und da sein für den Menschen.

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