Wie kann ein Arbeitgeber wissen, was jemand hatte?

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10 Antworten

Klingt nach guter Menschenkenntnis oder Kombinationsgabe. Der Arbeitgeber bekommt bei ärztlich bestätigter Arbeitsunfähigkeit den gelben Schein, in dem allerdings keine Diagnose enthalten ist (die steht nur in der Version für die Krankenkasse).

Insofern kann der Arbeitgeber (wenn man sich nicht selber verplappert) eigentlich nur aus dem Auftreten des Arbeitnehmers, der Dauer der Fehlzeit und aus dem Namen der Arztpraxis versuchen, Rückschlüsse über die Krankheit zu ziehen. Letzteres kann Anhaltspunkte geben, muss aber nicht. Wenn das Attest vom Orthopäden ausgestellt ist, war man sicher nicht wegen eines Schnupfens dort. Das Attest vom Allgemeinarzt/Hausarzt kann aber sowohl wegen Depression erteilt werden, als auch wegen eines gebrochenen Beines.

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Na so allgemein trifft so ein Spruch ja immer zu.

Seltsam wäre es, wenn er die Krankheit wüsste. Die erfährt der Ag nämlich nicht, wenn man ihm es nicht selber erzählt.

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Der Arbeitgeber kann gut raten oder sieht dem Mitarbeiter am Gesicht oder seinem Verhalten, z.B. beim Mittagessen an, was er gehabt haben könnte.

Was sind denn die hauptsächlichen Erkrankungen außer Erkältung, grippalen Infekten oder Bauchweh? Eins von den dreien paßt fast immer.

Vom Arzt erfährt der Cheffe das nicht = ärztliche Schweigepflicht.

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Vielleicht kennt er ja deinen Arzt privat ?

Außerdem gibt es Arbeitgeber die kennen ihre Pappenheimer schon ....

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Das, was du hier nennst, sind doch nur allgemeine Formulierungen des Chefs. Die passen immer. Genauso funktionieren auf Horoskope.

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er weiß dass nicht das sind einfach Phrasen die auf jede Krankheit passen...

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Häää???

Na alles ausgeheilt oder na wieder herholt?

Diese gestellten Fragen sind so allgemein, dass der Chef mit Sicherheit nicht wusste was der betroffene hatte.

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Die meisten Arbeitnehmer die ich kenne Rufen bei der Arbeit an und sagen zumindest kurz "ich kann heute nicht kommen ich hab mirn arm gebrochen". Sowas sagen dann z.b. die Empfangsmenschen dem Chef in etwa so weiter.

Theoretisch müsste auch auf der Krankmeldung stehen was man hat .. Zwar nicht in Textform aber Krankenkassen können das übersetzen ^^

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Kommentar von marcussummer
14.07.2016, 11:51

Die Krankenkassen dürfen diese Information aber nicht an den Arbeitgeber weitergeben...

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Jeder AG zeigt zunächst "Mitgefühl" und denkt sich seinen Teil....viel ändern kann er nicht!

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insofern es der der krank war nicht angegeben hat wie z.b. "er ruft an, meldet sich krank und sagt er hat die grippe" kann es der chef nicht wissen. er hat keinerlei einsicht in die krankheitsakten und auch der arzt hat verschwiegenheitspflicht.

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