Wie kann ein Pony abnehmen?

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3 Antworten

Vorteile der Fressbremse sind:

Die Pferde können mindestens meist ganztägig hne Probleme auf die Weide. Durch die eingeschränkte Fressmöglichkeit können sie nur relativ wenig Gras aufnehmen in dieser Zeit. Die Gefahr einer gesundheitlichen Beeinträchtigung durch zu viel Gras ist nicht sehr groß.
Pferde, die weniger Gras fressen dürfen, können problemlos auch mit Herdenkollegen auf die Weide gehen, die mehr fressen dürfen. Der Herdenverband bleibt stabil und für den Stallbetreiber oder für Sie als Selbstversorger der Aufwand der Weidehaltung überschaubar.
Nachteile der Fressbremse sind:

Die meisten Selbsttränken können nicht mit Maulkorb bedient werden. Sie müssen daher immer dafür sorgen, dass beispielsweise über mit Wasser gefüllte Wannen Trinkwasser zur Verfügung steht.
Viele Pferde scheuern sich die empfindliche Nüsternpartie auf wenn sie täglich über mehrere Stunden eine Fressbremse tragen.
Es gibt immer Kandidaten, die wahre Entfesslungskünstler zu sein scheinen. Sie streifen sich einfach den Maulkorb ab, egal wie gut Sie glauben, ihn am Kopf befestigt zu haben. Das Problem dabei: Wenn Sie nicht ständig jemanden vor Ort haben, der kontrolliert, ob das Pferd noch die Fressbremse trägt, kann Ihr Pferd plötzlich unkontrolliert sehr viel Gras aufnehmen und krank werden.
Wenn das Gras auf der Weide zu kurz ist kann das Pferd kaum noch wirklich fressen, da es durch die begrenzten Öffnungen das kurze Gras nicht mehr richtig abrupfen kann.
Nachteile der begrenzten Weidezeit sind:

Wenn nicht alle Pferde einer Gruppe die gleiche Weidezeit bekommen sollen müssen Sie viel Aufwand treiben, um allen gerecht zu werden. Dürfen die einen noch draußen bleiben, müssen die anderen aufs Sandpaddock oder in den Stall. Zudem kann je nach Pferdegruppe dadurch unnötige Unruhe entstehen.
Gerade wenn die Pferde begrenzte Weidezeit kennen neigen sie oft dazu, in der kurzen Zeit, die sie auf der Weide haben, alles aufholen zu wollen. Da wird ohne Unterbrechung mit vollen Backen gekaut als ob es kein Morgen gäbe. Im Vergleich zu Pferden mit unbegrenzter Weidezeit nehmen sie dadurch oft in kürzerer Zeit sogar mehr Gras auf als die mit längerem Weideaufenthalt und es drohen Magenüberladung oder Kolik durch Überfressen.
Sie sehen, es gibt für alle Varianten Vor- und Nachteile. Ein klares Pro oder Contra für eine Möglichkeit gibt es eigentlich nicht. Letzlich müssen Sie als Pferdehalter oder Stallbetreiber entscheiden, was die praktikabelste Variante für alle ist – für Mensch und Pferd.
Das hängt ganz individuell von den Pferdegruppen, aber auch von den zeitlichen Möglichkeiten, die Sie für möglichen höheren Aufwand haben, ab. Am idealsten ist es immer, wenn Pferde, die ähnliche Bedürfnisse haben, zusammen auf die Weide gehen können. So können
zu Übergewicht neigende Ponygruppen,
Gruppen mit stoffwechselempfindlichen Pferden und
Pferde, die unbeschränkt grasen können
am besten in einer Gruppe zusammengefasst werden im Gegensatz zur „bunten Mischung“. Vielleicht ist das auch für Sie eine gute Möglichkeit, die Weidezeit für Ihr Pferd optimal zu gestalten – und vielleicht sogar ohne eine Fressbremse?

Quelle: pferdundfutter.de

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Du solltest die Weidezeit verringern, entweder durch eine Fressbremse oder durch zeitweisen Paddock mit Heu.

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Wenn sie den ganzen Tag auf der Wiese steht, könnt ihr ihr ja ab und zu eine fressbremse anziehen.

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