Wie kann der Vater bei der Geburt helfen?

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9 Antworten

Neben dem, was Arwen schon so toll und treffend geschrieben hat:

VORHER bei den Geburtsvorbereitungskursen dabei sein. Da lernt Ihr die Atemtechnikgen während der Wehen. Da kannst du im Kreißsaal wunderbar mithelfen.

Wach zuhören, wenn die Hebamme Tipps und Tricks verrät.

Zur Geburt mitnehmen:

Musik-CDs und CD-Player

Massageklotz - damit kann man SACHTE das Kreuzbein STREICHELN, gerade so wie Frauchen es mag.

Bevor es zur heißen Phase im Kreißsaal kommt: Alle Schränke mal aufmachen und sich vergegenwärtigen, wo was liegt. Ganz wichtig zu wissen, wo die Nierenschalen liegen. Dann hat man die schwuppdiwupps zur Hand, wenn Frauchen blass wird. 

Die Papis sind in solchen Situationen meist aufgeregter als die Mamis. Hier kannst du bei Frauchen und Personal punkten, wenn du einmal in deinem Leben die coole Socke bist, die diese Situation braucht.

Du bist keine Hilfe, wenn du hyperventilierend auf dem Hocker sitzt oder der Länge nach umkippst. Die Schwestern schmeißen dich dann raus oder lassen dich sogar liegen. Mama und Baby stehen jetzt im Mittelpunkt. Sei ein Mann und kotz' hinterher!

Und ich betone nochmal Arwens ersten Ratschlag: Einfach nur da sein. Das ist schon eine gigantische Hilfe.

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Einfach für die werdende Mutter da sein, ihr kleine Wünsche erfüllen, das Gesicht mit einem kühlen Tuch abwischen, ihre Hand halten, den Rücken streicheln, ihr aufmunternde Worte geben.

Eine Frau zerreißt bei der Geburt förmlich ihren Körper, sie erreicht ein unvorstellbares Schmerzlevel und da möchte man dann manchmal aufgeben, weil die Kraft nicht mehr reicht. Da kommt dann der werdende Vater und kann ihr Mut zu sprechen und sie loben, wie toll sie das alles macht.

Und er sollte die Ruhe bewahren, egal was die Frau sagt oder passiert, sie weiterhin ermuntern und ihr Liebe zeigen.

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Mojoi 19.09.2016, 12:05

Perfekt. Deckt sich zu 99% mit dem, was ich geschrieben hätte.

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Er kann helfen, indem er der Mutter zur Seite steht, ihr gut zuredet, mit ihr atmet, ihr bringt, wonach sie verlangt, sie massiert usw. Je nachdem, was sie gerade braucht. 

Eventuell hilft er ihr sogar mehr, wenn er sich zurück hält und nur dafür sorgt, dass Essen/Trinken stets bereit stehen, der Raum angenehm temperiert ist, eventuelle Geschwisterkinder nicht stören oder oder oder.

Am Besten spricht man vor der Geburt über die Vorstellungen und Wünsche der Mutter, damit man ihr das Drumherum der Geburt so komfortabel wie möglich machen kann. So kann sich die werdende Mutter am Besten auf die Geburt konzentrieren.

LG

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Viel mehr als Händchenhalten, Kopf kraulen und "du schaffst das" sagen, kann er nicht machen.

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Dabeisein, den Arm hinhalten, wenn die Mutter unter bösartigen Schmerzen ihre Fingernägel irgendwo reingraben muss ... ;)

Für die Frau ist es glaube ein gewaltiger Unterschied, ob sie sich nur irgendwelchen Ärzten ausgeliefert sieht oder jemand vertrauten an ihrer Seite hat.
Als Mann steht man eh nur deppert nebenan und will helfen, kann aber nicht wirklich. Trotzdem finde ich es fair, die Frau bei der Geburt nicht alleine zu lassen. Auch wenn die Fingernägel ganz schön wehtun können.Die Frau hat glaube gewaltigere Schmerzen.

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händchenhalten und nicht in Panik ausbrechen.

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Deine hand halten und dir seelischen beistand geben.

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Am besten draußen bleiben.

Viele Männer halten das gar nicht aus und kippen um. Da stören sie mehr als das sie helfen.

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Arwen45 19.09.2016, 12:10

Das ist doch Unsinn, im Gegenteil, gerade im Krankenhaus Gebärende empfinden es als sehr wohltuend, wenn ein enger Angehöriger anwesend ist und wer kann da besser sein als der werdende Vater.

Mein Mann ist nur vor Schmerz fast ohnmächtig geworden, weil ich seine Hand so extrem gedrückt habe und er später sagte, er wusste nicht, dass eine Frau so stark sein kann.  Viele Männer essen und trinken dann auch in den Stunden zu wenig, aber die wenigsten kippen um.

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Kleckerfrau 19.09.2016, 12:11
@Arwen45

Warum Unsinn ? Nicht jede frau möchte den Mann dabei haben. Das ist doch individuell.

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dabei sein, das hilft der frau sehr viel

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