Wie kann der langweilige Schulunterricht interessant gemacht werden?

15 Antworten

Social Media benutzen 

Und was ist mit Schülern, die z.B.  kein Facebook haben? Und es ist auch nicht gut, wenn die Lehrer sich zu sehr auf Augenhöhe mit den Schülern begeben; das zerstört die Autorität des Lehrers.

Und zum Thema "Videos einsetzen": Das wird bereits getan.

Duzen statt Siezen 

Darüber kann man verhandeln. Ich sehe aber nicht, was das bringen sollte.

Sitzordnung anpassen 

Auch hier stellt sich die Frage, was genau das bringen soll. Wenn es Gruppenarbeit oder Diskussion gibt, dann kann man das machen. Es wird meistens auch gemacht. Aber einen Nutzen für den normalen Unterricht sehe ich nicht.

Harte Stühle vermeiden 

Solange die Stühle nicht zu weich sind, ist das sicher eine gute Idee.

Klassenraum gestalten 

Kann man ebenfalls machen. Aber auch nicht zu auffällig, sonst besteht die Gefahr, dass die Schüler abgelenkt werden.

Essen & Trinken im Unterricht erlauben 

Trinken ist bereits erlaubt oder wird zumindest toleriert. Essen sollte aber weiter verboten bleiben- es lenkt einfach zu sehr ab. Außerdem ist es unhöflich, zu essen, während jemand anderes etwas erklärt. Und Schüler sollen in der Schule auf gutes Benehmen lernen.

Auf Toilette gehen erlauben 

Ist bereits erlaubt.

Nicht pingelig sein 

Und wie willst du die späteren Chefs der Schüler dazu bringen, ebenfalls nicht pingelig zu sein?

Hausaufgaben freiwillig machen 

Führt bei viele dann dazu, dass Hausaufgaben nicht mehr gemacht werden.

Mehr Zeit für Klausuren gewähren 

Darüber kann man reden.

Sinn des Themas betonen 

Das wird bei vielen Themen schwierig.

Interessanter & einfacher kommunizieren 

Sollten die Schüler nicht lernen, auch dann aufzupassen, wenn sie ein Thema nicht auf Anhieb begeistert?

Keine langen Texte auf der Tafel 

Dem stimme ich tendenziell zu. Aber was, wenn sich etwas nicht in einem kurzen Text ausdrücken lässt?

Arbeitsblätter kreativ gestalten 

Auch hier gilt: Es besteht die Gefahr der Ablenkung, und Schüler sollten lernen, sich auch dann mit einem Thema zu befassen, wenn es sie nicht auf Anhieb begeistert.

Beispiele & Vergleiche benutzen 

Wird getan.

Mehr Sinne einbeziehen 

Ich sehe nichts, was dagegenspricht.

Noten umgestalten 

In einigen Fächern wäre das durchaus eine Überlegung wert. Z.B. könnte man in Sport zukünftig nicht die Leistung beurteilen, sondern beispielsweise wie gut jemand mitmacht, wie häufig er/sie da ist etc.

Mottotage veranstalten 

Lenkt ab, schafft übermäßig viel Aufwand und Bürokratie. Außerdem: Was ist, wenn einem Schüler das Motto des Tages nicht gefällt?

Eltern als Zuschauer einbeziehen 

Dadurch entsteht ein enormer Druck auf die Schüler, deren Eltern gerade als Zuschauer anwesend sind.

Vorbilder auswählen lassen 

Keine schlechte Idee, solange die Vorbilder reflektiert werden.

Unterrrichtsmethode optimieren 

Definitiv wichtig. Aber das letzte Wort muss beim Lehrer liegen.

Hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen. Wenn du willst, können wir z.B. bei PN weiter über das Thema diskutieren.

Viele junge Lehrer starten tatsächlich mit genau solchen idealistischen Vorstellungen & Wünschen ins Berufsleben, werden jedoch sehr schnell enttäuscht, resignieren & stellen auf die "klassischen Ideale" um ---------> und zwar weil sie merken, dass sie in der Regel NICHTS davon in die Tat umsetzen können!

Die Schüler werden das alles mit der Zeit ausnutzen bzw. solche Freiheiten als Methode dafür sehen, alles machen zu dürfen was sie wollen! Spätestens im Berufsleben gehen sie dann ein, weil man da eben nicht mehr alles frei entscheiden darf, erst recht in der Ausbildung. Genau aus dem Grund stehe ich den "Lernhäusern" auch sehr skeptisch gegenüber.

Ich hatte 10 Jahre lang einen "altmodischen" Unterricht.. es war natürlich nicht immer das Optimum, aber im Nachhinein würde ich behaupten, dass es weder mir noch meinen damaligen Mitschülern geschadet hat! Wir hatten tlw. sehr kleinliche und genaue Lehrer, aber gerade das hat uns am Ende geholfen wirklich handfeste Leistungen auszuarbeiten, die den Anforderungen der betr. Lehrer gerecht wurden --------> was man im Leben macht, muss Hand und Fuß haben, so halbherzige "Na-ja-Lösungen" akzeptiert keiner! Genau so was muss die Schule auch beibringen können --------> das man differenzieren kann, was wichtig ist!

Thementage, trinken während dem Unterricht, über mehrere Stunden hinweg geschriebene Arbeiten (vorausgesetzt, wenn es entsprechend anspruchsvolle Arbeiten waren, die man nicht in 45 Minuten lösen konnte), eine gewisse Ausgestaltung des Klassenraums und Toilettengänge während der Stunde gab es übrigens auch auf unseren "konservativen" Schulen bei einem eher ältlichen Lehrerkollegium IMMER ohne großes Umschweifen. Ich wüsste nicht, was daran "interessant" oder revolutionär wäre. Das ist doch praktisch in jeder Schule Usus.

1) Social Media benutzen - werden doch benutzt

2) Duzen statt Siezen - damit respektlose Blagen, nicht mal das lernen

3) Sitzordnung anpassen ​- woran anpassen?

4) Harte Stühle vermeiden - wären Massage-Sessel besser?

5) Klassenraum gestalten - macht man doch

6) Essen & Trinken im Unterricht erlauben - wie geht das mit der mündliche Mitarbeit dann, oder wenn die ersten Hefte und Blätter unter gehen. Es ist normal Regeln zu befolgen und es gibt genug Zeit zum Essen und Trinken in der Schule, auf der Arbeit kannst du auch nicht Pause machen wann du willst.

 7) Auf Toilette gehen erlauben - MUSS erlaubt werden

8 ) Nicht pingelig sein - wenn die Schüler sich anstrengen, müsste man das auch nicht

9) Hausaufgaben freiwillig machen - dann werden sie nicht gemacht und dann geht es ganz runter mit der Leistung

10) Mehr Zeit für Klausuren gewähren - ich fand 2 Stunden immer schon viel zu viel

 11) Sinn des Themas betonen - Welchen Sinn hat Vektorrechnung denn zB? Ganz einfach es ist grundlegende Bildung.

12) Interessanter & einfacher kommunizieren - wie meinst du das?

13) Keine langen Texte auf der Tafel - es gibt noch Tafeln?

14) Arbeitsblätter kreativ gestalten - bei englischer Grammatik braucht man keine Kreativität

15) Beispiele & Vergleiche benutzen - wird doch gemacht

16) Mehr Sinne einbeziehen - welche Sinne denn, die meisten schaffen ja nicht mal ihr Hirn auf "ein" zu schalten.

17) Noten umgestalten - es gibt doch ganz unterschiedliche Modelle

18) Mottotage veranstalten - Projektwochen gibt es

19) Eltern als Zuschauer einbeziehen - die meisten Eltern interessieren sich nicht mal für Hausaufgaben

20) Vorbilder auswählen lassen - Vorbilder für was? Also gerade in Physik und Co wird viel über Physiker gesprochen.

21) Unterrrichtsmethode optimieren ​ - Eltern können Schulen mit Konzepten wählen, die ihnen gefallen

Danke. Ich habe ja nichts gegen guten Unterricht, aber der Vorschlag des Fragestellers ist sicher kein guter Unterricht. Ich habe es mir auch schon überlegt, die Ideen zu zerlegen, aber das haben ja Sie übernommen.

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