Wie kam von der LEyen vom Amt der Familienministerin zum Verteidigungsministerium?

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7 Antworten

Wenn eine neue Regierung gewählt ist, müssen sich die an der Regierung beteiligten Parteien im Koalitionsvertrag auch auf die Besetzung der Ministerposten einigen. Selbst wenn die alten Parteien wiedergewählt werden, ändern sich ja meist die Stimmanteile. Bestimmte Ministerien werden z. B. auch von einem der Partner für die eigene Partei gefordert.

Im letzten Koalitionsvertrag hat man vereinbart, dass das Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an die SPD fällt (Ministerin Schwesig). Damit musste für Frau von der Leyen ein anderes Amt gefunden werden. Das Bundessministerium der Verteidigung war frei. Militärische Kenntnisse sind zwar hilfreich, aber nicht Bedingung zur Ausübung des Amtes (im Kriegsfall würde nicht die Verteidigungsministerin den Oberbefehl haben, sondern die Kanzlerin - und die hat auch nicht mehr militärische Erfahrung).

Wichtig ist vor allem politische Erfahrung und die kann Frau von der Leyen niemand absprechen.

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Weil der Koalitionspartner wechselte und die Ministerien neu verteilt wurden.

Nachdem die Koalitionäre die Ressorts aufgeteilt haben, bestimmt der jeweilige Koalitionspartner mit wem er das Ministerium besetzt.

Sicherlich hätte ich mir Frau Dr. med. Ursula von der Leyen besser als Gesundheitsministerin vorstellen können, da ihr medizinisches Wissen bestimmt mehr nutzt, wenn sie mit der Pharmaindustrie über die Zulassung von Medikamenten redet.

Allerdings ist es halt immer wichtig, dass ein/e Minister/in die Kompetenz besitzt, die richtigen Strukturen zu legen oder eine entsprechende Organisation zu schaffen. Wenn eine Frau Dr. med. von der Leyen es mit Hilfe von richtigen Beratern und durch Besetzung der Posten mit kompetenten Mitarbeitern/Offizieren es schafft, eine schlagfertige Bundeswehr auf die Beine zu stellen, dann soll mir das recht sein.

Aber was man so über das Verteitigungsminsterium hört, haben die Strukturen dort viel Ähnnlichkeiten mit dem Vatikan. Den alt eingesässenen Kardinälen ist es auch egal, wer UNTER ihnen Papst wird. Genau so ähnlich muss es wohl im BMV (Bundesministerium für Verteidigung) auch sein. Da ist es den Beamten und Offizieren egal, wer UNTER ihnen Verteidigungsminister ist.

Da muss ein/e Minister/in wohl Nerven aus Stahl haben, um die Stukturen zu durchbrechen und zu verändern. Theoretisch muss man bei Amtsantritt erst einmal das "Modell Erdogan" vollziehen und mindestens 200 Leute ihres Postens entheben und mit eigenen Leuten des Vertrauens besetzen, um die alt eingefahrenen "Machenschaften"/Strukturen zu zerstören.

Ähnlich schwierig stelle ich mir das Innenministerium mit den ganzen Geheimdiensten vor, die doch auch gewissermaßen machen "was sie wollen".

Könnte mir vorstellen, dass man in beiden Ministerien mit Bitten und hoffen auf Loyalität nicht weit kommt. Da muss man wohl eher mit der Faust auf den Tisch hauen und sagen: "Hören Sie, meinen Vorgängern konnten sie meinetwegen auf der Nase herumtanzen. Hier wird allerdings ab heute gemacht, was ich sage. Wer sich an die Spielregeln in meinem "Sandkasten" nicht hält, muss sich einen neuen "Sandkasten mit Förmchen" zum Spielen suchen! Möchte sich jemand der Damen und Herren einen neuen "Sandkasten" zum Spielen suchen? - - - Ich höre keinen Widerspruch, dann nehme ich das als Zustimmung und erwarte Ihre Loyalität und die Umsetzung der neuen Richtlinien und Ziele! Ich behalte mir eine Umbesetzung der Posten jederzeit vor! Ich danke Ihnen!"

Bisher sind nämlich immer die Minister gegangen worden, wenn etwas schief lief und die Verursacher machten fröhlich weiter und rieben sich die Hände, dass sie den nächsten Minister los sind.

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Guttenberg war Verteidigungsminister und ist ja aus bekannten Gründen zurückgetreten.

Von der Leyen hatte etwas gepokert, sie hatte höhere Ambitionen und hätte Merkel evtl. gerne beerbt. Daher wollte sie einen Ministerposten mit entsprechender Relevanz und hatte die Stelle als Gesundheitsministerin abgelehnt.

Außerdem ist es auch immer wieder ein kleines Machtgerangel zwischen der CDU und der SPD inneralb der GroKo, wer welche Ministerposten besetzen kann.

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Seit Manfred Wörter gibt es unter den Parteien einen Wettbewerb, auf diesen Posten eine möglichst unfähigere Person als die vorherige zu setzen.

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Kommentar von valvaris
30.11.2016, 13:24

Naja Flintenuschi war bei der Familie nicht so gut aufgehoben, aber nun hat sie ihre Passion und entwaffnet das deutsche Militär gekonnt durch Fehlkäufe beim meistbietensten.

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Ihr Vater war 14 Jahre lang Ministerpräsident von Niedersachsen. Das ist Grund genug. Damit kommt jede Frage, die auf die Kompetenz der Bundesverteidigungsministerin anspielt, Defätismus gleich und sollte als Hassposting umgehend gemeldet und gelöscht werden.

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Kommentar von Oflinitrium2
30.11.2016, 15:05

seems legit xD

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Kommentar von DinoSauriA1984
30.11.2016, 17:45

Was müsste man denn - um sachlich zu bleiben - Deiner Meinung nach als Qualifikation für das Bundesministerium der Verteidigung mitbringen?

Einfach zu behaupten, Frau von der Leyen, hätte ihre Karriere ohne jegliche Qualifikation gemacht, ohne auch nur ansatzweise einen Beleg dafür zu liefern (Tochter ihres Vaters zu sein disqualifiziert sie nun noch nicht wirklich) - ist schlicht populistisch.

Frau Dr. von der Leyen ist promovierte Ärztin - hat sie Deiner Meinung ihren Doktortitel auch geschenkt bekommen?

Die Frage nach Kompetenz ist durchaus legitim - aber Kompetenz grundsätzlich infrage zu stellen, ohne das zu begründen - hat allenfalls Stammtischqualität. Unterirdisches Niveau! Sorry!

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Hallo,

wenn du Begründungen suchst wirst du schnell enttäuscht werden.

Ich erinnere mich noch gut an das hier:

So dürfte wohl jede Begründung der Bundesregierung ausfallen.

Oder die allseits beliebte Weisheit: "Warum ist Cannabiskonsum illegal? Weil es verboten ist". xD 

Die haben echt die besten Gagschreiber des Landes dort ... 

Mfg 

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Kommentar von valvaris
30.11.2016, 13:26

Dem ist nichts hinzuzufügen...

Und die 100.000 kann man schon mal vergessen. Wer hat die nicht schonmal irgendwo an der Aldi-Kasse verloren, ohne dass es ihm auffällt.

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Kommentar von Oflinitrium2
05.12.2016, 23:08

Merkel war, ist und wird wohl immer eine miese machtgeile ...Frau... sein -_- (für Frau bitte alles erdenkliche einfügen, hauptsache kein positiv belegtes wort >.<)

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Sie wurde ernannt, weil die Stelle grade frei war.

Die Ministerien werden scheinbar immer irgendwie, von der regierenden Partei dirigiert, durchrotiert. Wer nen Job gut macht, bleibt im Amt. Wenn nicht, wird er evtl für ein neues Amt besetzt.

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Kommentar von Oflinitrium2
30.11.2016, 13:13

auf deutsch jeder macht mal für 4 jahre en Praktikum innem ministerium und switcht dann über zum nächsten

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