Wie kam Jesus eigentlich zu seinen Lehren?

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7 Antworten

Ja, und?

Ein Großteil von dessen Leben ist nicht überliefert. Wie jeder Reformer wird auch er sich Gedanken gemacht haben über das, was ist, und das, was sein kann, und hoffen, dass seine Lehren Aufmerksamkeit finden.

Wenn man der Bibel Glauben schenkt, traf Jesus einfach den Nerv der Zeit. Wie alle Geschichten, die erst deutlich nach den Ereignissen notiert wurden, ist vermutlich auch diese weitgehend idealisiert auf den Zeitraum zwischen Ereignis und Niederschrift.

Leider müssen wir uns auf die wenigen historischen Quellen verlassen und können nicht hinreisen und nachfragen.

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Jesus kam nicht aus dem Nichts. Auch er hat vielen Wanderpredigern zugehört, soll evtl. der Essener-Sekte eine Zeit lang angehört haben.

Dieser Mensch hat seinen eigenen Weg gefunden und sich erlaubt, selbst nachzudenken und zu beurteilen und zu verkünden, was er moralisch für richtig hielt.

Er muss eine gewisse Ausstrahlung gehabt haben, die die Menschen anzog, bis über seinen Tod hinaus.

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JESUS hat die Wahrheit zwischen den Zeilen des A.T. gesehen, von der sich GOTT der Vater auch bereits von den Israeliten des A.T. gewünscht hätte, dass sie sie sehen. JESUS hat zwischen den Zeilen gelesen, was GOTT der Vater eigentlich wollte mit Seinen Botschaften an die Menschen und mit der ganzen Gesetzgebung. GOTT wollte den Menschen symptomatisch zeigen, wie weit ihre Herzen abgewichen waren von IHM seit dem Sündenfall, so dass es eine schwere Pflicht für sie war das Gesetz zu erfüllen, und sie es ohnehin nie wirklich schafften.

Hinter dem Gesetz, stand aber eigentlich von Anfang an die Liebe. GOTT wollte immer, dass wir eine persönliche, tiefe Beziehung zu IHM hätten, aus der heraus wir dann heilig und vollkommen leben könnten. - Dies wurde auch vereinzelt von Patriarchen, Propheten und Königen des A.T. bereits erkannt. Es gibt Gestalten des A.T., die die Erlösung in GOTT fanden, obwohl sie schlimme Gesetzesübertreter waren. - Andere, die diese Beziehung zu GOTT nicht suchten und fanden, wurden für die gleichen oder ähnliche Taten gesteinigt.

GOTT möchte, dass wir IHN lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt, mit all unseren Kräften und mit unserem ganzen Verstand. So sagt es das A.T, und niemand hat dies jemals so gut erfüllt wie JESUS im N.T.

Aufgrund Seiner Liebe, die ALLES gibt und andere in diese Nachfolge mit hineinruft, konnte JESUS im N.T. die Paragraphen aufheben und durch Sich Selbst ersetzen. - So schafften einige den Sprung vom Judentum ins Christentum.

Es wird übrigens immer nur relativ wenige wahre Christen geben, denn der Preis des eigentlichen Christseins, ist noch viel höher als der der Gesetzeserfüllung. Die meisten Menschen werden, falls sie überhaupt gläubig sind, irgendwo zwischen Gesetz und Liebe hängenbleiben.

: )

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Diesbezüglich lohnt es sich, die 4 Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes) zu lesen und darauf zu achten, wenn Jesus sagt: "Es steht geschrieben" und "Es ist euch gesagt worden".

Die erste Formulierung bezieht sich auf das Gesetz des Mose, das Gott dem Volk Israel am Berg Sinai gab und das verbindlich für die Israeliten war. Insgesamt besteht dieses Gesetz aus 613 Gebote, die 10 Gebote sind ein Teil davon. Dieses Gesetz sollten die gläubigen Israeliten zur Zeit Jesu halten und auch Jesus hielt sich an dieses Gesetz und erklärte z. B. in der Bergpredigt und in anderen Reden den wahren Inhalt und die Bedeutung der Gebote.

Die zweite Formulierung bezieht sich auf die vielen selbstgemachten Zusatzgebote zum Gesetz. Insgesamt hatten die Pharisäer Tausende von Zusatzgeboten aufgestellt, die wie eine Art Zaun um das Gesetz gelten sollten, damit man - falls man ein Zusatzgebot brechen sollte - nicht das Gesetz des Mose bricht. Mit der Zeit wurden diese mündlich überlieferten Gesetze (sie wurden erst lange nach Jesu Tod und Auferstehung aufgeschrieben) gleichwertig dem Gesetz des Mose gegenüber betrachtet. Diese Praxis kritisierte Jesus immer wieder und legte sich mit den Pharisäern und Schriftgelehrten an, indem er ihnen den Unterschied zwischen ihren eigenen Geboten und der wahren Bedeutung der Gebote Gottes erläuterte.

Die Pharisäer waren in der damaligen Gesellschaft sehr angesehen und hielten sich auch selbst für besonders gerecht. Aber Jesus zeigte ihnen ihre falsche Selbstgerechtigkeit und Heuchelei auf und sagte zu seinen Jüngern: "Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel eingehen!" (Matthäus 5,20). 

Vor 2000 Jahren waren Israel von den Römern besetzt. Die Menschen warteten auf den von den Propheten des Alten Testaments verheißenen Messias, der sein Reich des Friedens aufrichten würde. Jesus erklärte seinen Zuhörern, dass Er der verheißene Messias ist - und damit auch Gottes Sohn und Gott selbst. Um diesen Anspruch zu belegen, legte Er die vielen Stellen aus dem Alten Testament aus, die auf Ihn hinweisen und tat die Wunder, die nur der Messias tun konnte (bestimmte Heilungswunder, Totenauferstehung usw.). Doch die religiöse Führerschaft Israels lehnte Jesus ab und ließ ihn kreuzigen, auch wenn die Menschen Ihm eine Woche vorher am Palmsonntag zujubelten: "Hosianna dem Sohn Davids! Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!" (Matthäus 21,9). 

Die Pharisäer, Schriftgelehrten und Sadduzäer, die so viel Wert auf die Einhaltung des Gesetzes des Mose und ihrer vielen eigenen Regeln legten und versuchten, streng nach diesen Regeln zu leben und auch das Volk anzuleiten, dies zu tun, erkannten nicht, dass im Alten Testament vorhergesagt ist, dass der Messias zweimal kommen wird: Einmal, um zu leiden (z. B. in Jesaja 53) und dann als siegreicher König und Richter, der Sein Reich des Friedens (das Messianische Reich) aufrichtet.

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Natürlich ist das ein Bruch. Immerhin wurde Jesus nicht erfunden um das Judentum zu reformieren oder zu verändern, sondern um eine eigene Religion zu gründen und dafür brauchte es "neue", "verbesserte" Lehren.

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Schon mal was vom "Heiligen Geist" gehört, seinem eigentlichen Papi?

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Das hast du gut erkannt.

"Das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden." Johannes 1,14-17

Der Herr Jesus hat seine Lehre von zu Hause mitgebracht, als er vom Vater vom Himmel gesandt als wahrer Mensch in die Welt kam.

Alle seine Werke, Worte, Lehren und Zeugnisse, sein ganzes Wesen,  beweisen seine Herkunft als Gott geoffenbart im Fleisch.

Er war und ist der eine einzige wahre von Mose verheißene Prophet und Messias Gottes.

Mit ihm hat das mosaische Gesetz ein Ende gefunden. Anstelle des Gesetzes ist die Gnade getreten, anstelle von Tun jetzt Gaube und ewiges Leben.

So steht es in Gottes Wort, der Bibel. Lies die Bibel.

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