Wie kam es zur Französischen Revolution?

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2 Antworten

hm spontan fällt mir dazu ein, dass die Ständegesellschaft am Ende war. Das Volk wollte mehr Selbstbestimmung und mehr Freiheiten, die bisher nur der Adel und die Geistlichen genießen durften. Zudem war das Land durch eine Misswirtschaft des absolutistischen Herrschers finanziell und versorgungstechnisch geplagt.

Die Masse wurde aufgrund der zunehmenden Aufklärung ein Stückchen gebildeter und ließ sich von der Kirche nicht mehr jeden Blödsinn erzählen.

Immer weniger Bürger glaubten, das es eine Totsünde sei, gegen einen prassenden Herrscher, der nur an das Wohl des Adels denkt, zu rebellieren.

Das Pressewesen nahm immer mehr zu im Land und publizierte viel Negatives über die Aristokratie (Halsbandaffäre usw.)

Weiterhin waren die letzten 50 Jahre königliche Regentschaft alles andere als wohlstandbringend für die Bürger. Der Staat wurden in die Zahlungsunfähigkeit gewirtschaftet, der Verwaltungsapparat war veraltet und uneffektiv.

Für ausländische Interessen (USA) wurden enorme Gelder aufgewendet.

Letztlicher Auslöser waren mehrere Mißernten und dadurch Hungersnöte im Land. Dazu ein sehr überforderter unerfahrener König - er interessierte sich wenig fürs Regieren und konnte es auch gar nicht. Er ging auf die Jagd oder in seine Werkstatt anstelle an den Schreibtisch.

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