Wie kam es zum Staatsbrankrott von Griechenland und welche Folgen gibt/gab es?

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5 Antworten

Mit der Einführung des Euros sind die Zinsen für griechische Staatsanleihen massiv gesunken. Das hat die Regierungen veranlasst, jede Menge Schulden an den Finanzmärken zu machen. Leider hat Griechenland das Geld nie sinnvoll ins Land investiert, sondern sinnlos verpulvert. Zudem fehlen dem Land die Einnahmen. Es gibt keine nennenswerte Industrie, die Leute haben Steuerhinterziehung zur Wissenschaft erhoben, u d es gibt eine funktionierende Verwaltung, die das unterbindet.

Die Griechen haben also jede Menge Geld ausgegeben, das sie nicht haben und bekommen ken Geld wieder herein, um die Schulden zu tilgen.

Griechenland hat eigentlich nur wenige Optionen.

  1. Die Ausgaben reduzieren. Das wird versucht, aber dann fehlt das Geld an allen Ecken und Enden. Renten wurden reduziert, Krankenhäuser und Schulen verfallen usw.
  2. Die Einnahmen erhöhen. Dazu müssten Steuern erhöht werden, rückständige Steuern eingetrieben werden und Staatseigentum verkauft werden.
  3. Griechenland kann sich weigern, die fälligen Schilden zu zahlen. Dann bekommen sie aber auch zukünftig nichts mehr. Das Land würde vollkommen in Armut verfallen.
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Die Griechen haben den Staat als eine riesige Kuh betrachtet, die man unbegrenzt melken kann. Wer einen Job im Staatsdienst ergattert hatte, der legte sich mächtig ins Zeug. Nicht um seinen Aufgaben nach zukommen, sondern um seinen Verwandten ebenfalls einen Job im Staatsdienst zu besorgen. 

Das geht seit Jahrzehnten so und es hat sich bis heute nichts an dieser Mentalität geändert. Nach dem die Kreditgeber die Griechische Regierung gezwungen haben wenigstens ein paar Beamte zu entlassen, stellte Herr Tzipras sie wieder ein. Diese Beamten saßen Tag für Tag an ihren Schreibtischen und machten ... NICHTS. Auch daran hat sich bis heute nichts geändert. 

So hat Griechenland bis heute kein effizientes Steuersystem. Es wird noch immer mit Akten aus Papier gearbeitet und wenn man seinen zuständigen Steuerbeamten gut kennt, ihn pfleglich behandelt, seinen Geburtstag, den Geburtstag seiner Frau und seiner Kinder nicht vergisst, dann verschwindet die Steuerakte auch schon mal aus dem Aktenschrank und hinterlässt eine schmerzliche Lücke im Staatshaushalt. 

Weil dieses Verhalten schon seit Jahrzehnten so praktiziert wurde, haben sich die Griechen daran gewöhnt und möchten das natürlich so bei behalten. Sie sind ein wenig sauer auf uns weil wir unser Geld zurück haben wollen. Aber so richtig sauer sind sie auf uns, weil neues Geld an Bedingungen geknüpft ist. 

Früher oder später wird Griechenland offiziell pleite gehen. Denn inoffiziell ist es schon lange pleite. Dieser Staat wird nur noch künstlich am Leben gehalten. 

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Griechenland hat nie die Anforderungen für einen Euro Beitritt erfüllt. Außerdem waren sie nie reformbereit.

Folgen: massive jugenarbeitslosigkeit, deutscher Steuerzahler verschenkt Geld..

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Griechenland hat die größte Panzerarmee aller europäischen Natostaaten, geliefert von der BRD, kurz nach dem Bankencrash. Das war da Todesurteil für die griechische Volkswirtschaft...

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Kommentar von archibaldesel
02.03.2017, 18:32

Das Todesurteil war, dass die Griechen Schulden ohne Ende gemacht haben, ohne dass sie sie zurückzahlen konnten.

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