Wie kam es zu Jean Paul Sartres Unglaube?

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4 Antworten

Um das mal ganz kurz und unphilosophisch zu sagen (eine echt philosophische Antwort würde den hier gegebenen Rahmen wohl sprengen) :

Sartre hat sich nie davon erholt, dass er eine "gut"bürgerliche Kinderstube "genossen" hat. Sein ganzes Leben hat er dagegen gekämpft. Das gilt natürlich für die Religion, erklärt aber auch seine politischen Stellungnahmen bis hin zur Unterstützung der Baader-Meinhof-Gruppe.

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Wenn Du Dir mal den Lebenslauf von Sartre durchliest, wundert Dich überhaupt nichts mehr. Dieser Mann hatte alles andere als eine behütete Kindheit, hatte starke Depressionen und war drogenabhängig. Ich glaube nicht, dass ein "normal denkender" Mensch nachvollziehen kann, was in diesem Kopf so abging.

https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Paul_Sartre

lg Lilo

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Kommentar von Accountowner08
21.12.2015, 09:39

Er hatte schon eine behütete, gutbürgerliche Kindheit. Er hatte einfach keinen Vater und wurde vor allem von den Grosseltern erzogen, seine Mutter kam ihm vor wie eine ältere Schwester...

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sartre wurde nicht besonders religiös erzogen. In Frankreich gibt es seit langem die Trennung zwischen Kirche und Staat, sein Grossvater, der ihn erzogen hat, war Deutsch-Lehrer, ich glaube nicht, dass der religiös war... seine Mutter auch nicht...

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Vernunft, Überlegung, Erfahrung.

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