Wie kam es vom oströmischen reich zum byzanz?

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2 Antworten

Zwischen dem oströmischen Reich und Byzanz gibt es keinen Unterschied. Byzantinisches Reich ist die Bezeichnung für denselben Staat, die erst in der späteren Geschichtsforschung von der Hauptstadt Byzanz (heute Istanbul) abgeleitet wurde.

Gleiches gilt für Oströmisches Reich. Auch diesen Begriff verwendeten die Zeitgenossen nicht, da sie sich in der Nachfolge Roms sahen und nicht "nur" als eine Abspaltung davon.

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Der Name "Byzanz" wurde deswegen von den modernen Historikern eingeführt, weil sie in ihren Büchern den Unterschied zwischen Rom am Tiber und Rom am Bosporus deutlicher betonen wollten - "Ostrom" war ihnen noch nicht deutlich genug, wurde aber auch verwendet.

Die Einwohner beider Städte haben sich selbst einfach Römer genannt (also lateinisch "romani" oder griechisch "romanoi") und ihre jeweilige Stadt Rom ("roma" bzw. "rome", oder "rum" auf arabisch).

Das reicht übrigens sogar über "Byzanz" noch hinaus:  Nach der Eroberung von Konstantinopel durch Mehmed II bezeichnet sich dieser selbst nun als „Kaiser der Römer“ (قیصر روم / Ḳayṣer-i Rūm) und stellte sich damit ganz bewusst in die Kontinuität des Reiches der Rum-Seldschuken und des Oströmischen Reiches.  ( Zitiert aus https://de.wikipedia.org/wiki/Mehmed_II. )

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