Wie kam es dazu, dass Deutschland in den Völkerbund aufgenommen wurde?

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8 Antworten

Durch die extrem gute Arbeit des Außenministeriums seitens von Außenminister Gustav Stresemann wurden vor allem die Franzosen gewonnen, die Weimarer Republik wieder zu integrieren in den Staatenverbund. Den Deutschen wurde nicht zugetraut dass sie so fix wieder mit dem Krieg anfangen. Vielleicht hat auch die Stimmung in der Bevölkerung Stresemann&Co ein bisschen in die Richtung getrieben, sich aus der isolierung zu befreien, um wenigstens gefühlt ein wenig von den Ketten des Versailler Vertrags zu befreien. PS. Seit vor 3 Tagen ist übrigens reparationstechnisch der 1. Wk zu Ende für uns :D

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Kommentar von bellamim
04.10.2010, 10:10

PS: Gestern war der Tag der deutschen Einheit, zum 20.Mal!!! ;) Und es heißt das dann: "Vor 3 Tagen" und nicht "seit vor" :D

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Warum sollten sie denn nicht aufgenommen werden? Durch den Vertrag von Locarno erklärte Deutschland (auch England und Belgien) doch sozusagen, dass sie die Westgrenze anerkennen und auf Kriege zu verzichten. Damit war es doch okay, dass sie auch aufgenommen wurden. Denn hätte man das nicht gemacht, wäre Dtl. vielleicht sauer, oder enttäuscht gewesen und der "Friede" wäre wieder zerstört. Durch Stresemanns gute Außenpolitik stabiblisierte sich auch die Wirtschaft. Und er wusste, wie er es machte! Der Völkerbund war eine Chance, weil Dtl. auch gezeigt hatte, dass sie es wollen ( ein friedlicheres miteinander)!!!

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Kommentar von NatRon02
04.10.2010, 18:43

Danke !

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Der Voelkerbund ( vorlaufer der UN ) nahm die Weimarer Repiblik auf , weil diese ein neutraler und friedlicher Staat mit nur einer Armee von 100 000 Berufsoldaten hatte. Ach trug die gute diplomatie der damaligne Republik dazu bei.

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Kommentar von NatRon02
04.10.2010, 18:43

ok danke:)

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Deutschland im Völkerbund

Im September 1926 war Deutschland in den Völkerbund aufgenommen worden. Vorausgegangen war eine Entspannungspolitik des deutschen Außenministers und Friedensnobelpreisträgers Gustav Stresemann vor allem mit Frankreich, die 1925 zum Abschluss der Locarno-Verträge mit Frankreich, Großbritannien, Italien und Belgien führte. Das deutsche Reich verzichtete darin auf Elsass-Lothringen. Als Gegenleistung wurden die Sanktionsbestimmungen der Versailler Verträge gelockert, Frankreich und Deutschland akzeptierten die nach dem Ersten Weltkrieg festgelegten Grenzen.

In den Jahren 1926 bis 1929, bis zum Tod Stresemanns, erwarb sich Deutschland das Vertrauen in der Welt zurück, das mit dem Erstarken der Nationalsozialisten und ihren Erfolgen bei der Reichstagswahl im September 1930 wieder jäh zerstört wurde. Besonders in Frankreich wuchs die Furcht vor dem erneuten Aufleben eines deutschen Militarismus. Die französische Öffentlichkeit ließ immer weniger Konzessionen in der Abrüstungsfrage zu.

Im Gegenzug beharrte Berlin angeblich auf die Gleichberechtigung und darauf, dass die Rüstungsbegrenzungen, die Deutschland im Versailler Vertrag auferlegt worden waren, eine allgemeine Abrüstung aller Nationen zum Sinn haben sollte. Der Umkehrschluss, den die Nationalsozialisten zogen: Wenn nicht alle abrüsten müssen, dann sollten auch alle aufrüsten dürfen.

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Kommentar von NatRon02
04.10.2010, 18:39

Dankeschön ! Die seite hab ich garnicht gefunden:)DH

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Durch die Verständigungspolitik des langjährigen Außenministers Gustav Stresemann, die auf den Ausgleich mit Frankreich gerichtet war und in der Unterzeichnung der Locarno-Verträge mündeten.

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Kommentar von NatRon02
04.10.2010, 18:43

dankeschön.

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Weil sich die anderen Beteiligten geirrt haben!

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Kommentar von NatRon02
04.10.2010, 08:24

Was heißt geirrt? Waren die deutschen nicht daran schuld?

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