Wie kam der Kaufvertrag zu stande?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Das Angebot des Herstellers ist eine bindende Willenserklärung. Dies kann aber im Angebot ausgeschlossen sein.

Der Bestellvorgang ist die bindende Willenserklärung der Frau X, wenn die Bestellung mit dem Angebot übereinstimmt.

In diesem Fall gibt es zwei Vertragspartner mit konkludenten Willenserklärungen.

Ergebnis: Kaufvertrag kommt zu Stande. Der Zeitpunkt ist das eingehen der Bestellung beim Hersteller.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Antrag : Angebot vom Papierhersteller

Annahme: Zusage der Frau X (bzw. Bestellung) über das Koppierpapier von 5000 Euro.

Die Zusage (Annahme) kann verschieden erfolgen, z.B. durch die Äusserung "Ich kaufe es" aber auch konkludent z.B. Kopfnicken oder eben durch die Bestellung z.B. über ein Formular oder über Telefon.

Somit ist ein Vertrag entstanden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Damit das Angebot an Frau X aber auch juristisch als Willenserklärung verstanden werden kann, muss dieses Angebot an Frau X direkt gerichtet sein.

Ein Angebot als Wurfsendung stellt kein Angebot dar. In diesem Falle wäre die erste Willenserklärung die Bestellung der Frau X, die zweite Willenserklärung die Lieferung des Fabrikanten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Durch 2  Willenserklärungen :

1) das Angebot vom Händler an Kundin

2) Kundin nimmt Angebot des Händlers an.

Dadurch ist der Vertrag zustande gekommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Durch zwei Willenserklärungen.

Verkäufer war gewillt der Frau X das Papier für Soundso viel zu verkaufen. Frau X war gewillt, es für diesen Preis anzukaufen. Also haben beide eine Willenserklärung abgegeben.

Oder wie war die Frage sonst gemeint?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Marcel89GE
08.06.2016, 13:04

Konkludente Willenserklärungen um genau zu sein. Sie müssen übereinstimmen.

0

Was möchtest Du wissen?