Wie kam das Kobaltblau nach Meißen (Sachsen)?

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3 Antworten

Das Kobaltblau wird mithilfe von Kobaltoxid in Unterglasurtechnik hergestellt, eine sehr alte Glasuranwendung. In Meißen hat man asiatische Dekore kopiert, die Granatäpfel darstellten; da man diese nicht kannte und Zwiebeln ähneln entstand die Bezeichnung Zwiebelmuster, welches dann von vielen anderen Firmen nachgemacht wurde.

Kobaldblau/Thenardsblau ist ein Kupferpigment, das schon die Chinesen kannten. Anfangs wurde chinesisches Porzellan für viel Geld durch die europäischen Fürstenhäuser importiert. Danach entwickelte man selbst das Porzellan in Meißen unter August dem Starken. Die Verwendung des Kobaldblaus war dabei nur eine Frage des "Abkupferns" bereits bekannter Methoden.

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