Wie ist so das Studentenleben? :)

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4 Antworten

Im Studium bist Du viel freier als am Gymi, d.h. Du kannst länger studieren und dafür mehr jobben oder das Leben genießen, oder auch zügig und knackig Dich reinknien. Dabei Deinen Weg zu finden und nicht den Verlockungen der Freiheit zu erliegen ist Teil der großen Prüfung Studium!

Duales Studium ist eine tolle Sache. An der richtigen Hochschule (das beste Original ist die DHBW) mit einem guten Arbeitgeber lernst Du viel praxisorientierter als an FH und Uni. Die Absolventen sind begehrt - schleßlich steckt ein Unternehmen so ca. 50.000 Euro in einen Absolvent!

Was Du machen sollst? Investiere ein paar Tage und schau Dir die Studiensyteme vor Ort an, sprich mit Studenten und Profs und erkundige Dich so in der Studienpraxis nach allen Vor- und Nachteilen. Davon wirst Du schlauer! Investiere bitte dies paar Tage, schließlich hast Du 12 Jahre Schule für die Zugangsberechtigung investiert und hast vor an der Hochschule ein paar Jahre zu verbringen. Da sind 3, 6, 8 oder 10 Tage für eine Entscheidung kein Thema. (Übrigens ist das keine richtig oder falsch-Entscheidung, sondern was am besten zu Dir passt! Also jeder der hier vollmundig unbedingt zu einem Studiensystem rät, müsste meiner Meinung nach solch eine Einschränkung machen)

Viel Erfolg bei der Auswahl und im Studium!

Es ist Arbeit, es ist Stress, es ist wenig Geld - und es ist eine der besten Zeiten im Leben :). Ich würde zu einem normalen Studium raten. Fühlt sich einfach mehr nach Studieren an.

Die fachlichen Anforderungen im Studium sind weitaus höher als im Gymnasium. Vor allem aber verzehnfacht sich die Stoffmenge, die zu bewältigen ist. Damit, daß Du automatisch gute Noten schreibst wegen "Lieblingsfächern" kannst du keineswegs rechnen. Du kriegst den Stoff meist nicht wie in der Schule langatmig schön erklärt sondern kurz hingeschmissen. Es ist hoher Notendruck und Zeitdruck. Und wenn Du zulange brauchst mit dem Studium, nehmen das Arbeitgeber sehr übel.

Also, Studiumszeit ist keineswegs zum Rumlumpen und "Leben genießen" zu empfehlen. Wenn man nach dem Studium gut dastehen will, ist es eine Zeit voller Schweiß.

Plane mal 60h pro Woche fürs Studium ein, vor den Klausuren deutlich mehr. Ob deine Noten gut sind, kann man schlecht vorhersagen, gute Noten im Abi garantieren keine guten Noten im Studium. Auch im Studium gibt es Fächer, die einem nicht so liegen.

Neue Leute findet man sehr einfach, eine Wohnung finden ist je nach Stadt zwischen einfach und unmöglich. Falls du mit Bafög auskommen musst, dann halt schwieriger. Ein Job wird mit großer Sicherheit deine Studienzeit verlängern, plane das mal mit ein.

Ich habe normal studiert (Bachelor+Master) und fand meine Schulzeit deutlich schwerer als mein Studium. Willkür, Noten nach Sympathie/Geschlecht gibt es in der Uni deutlich weniger. Der Bachelor ist eher schwerer als ein Master, da man dort noch mehr Fächer hat, die einem nicht so liegen. So sollte es jedenfalls sein.

Duales Studium oder FH würde ich niemals machen, entweder ganz oder gar nicht. ^^

Der Aufwand lohnt aber, alle die mit mir ihren Abschluss gemacht haben, hatten vor Ende des Studiums einen Job in der Tasche.

Was spricht denn in deinen Augen gegen eine FH? :D

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@k0b3r

FH und Uni ist in etwa so wie Gesamtschule und Gymnasium, vor dem Zentralabitur. Es ist irgendwie fast das gleiche, Uni ist aber deutlich schwerer und das wissen die Arbeitgeber auch, daher verdienen Uniabsolventen mehr als FH-Absolventen.

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@Viking85

Kann man pauschal nicht sagen. Es kommt ganz auf die Ausbildungsrichtung an. Z.B. im Maschinenbau sind FH-Absolventen deutlich mehr gefragt, da sie jünger sind, billiger sind und viel praxisnäher ausgebildet.

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@fragator

Wieso sollten sie jünger sein? Das Studium dauert doch genau so lange, FH ist halt nur einfacher. Dafür verbaut man sich die Möglichkeit in die Forschung zu gehen und ich kenne nur Leute, die nach ihrem Abschluss als PhD-Students/wissenschaftliche Mitarbeiter an einer Uni geblieben sind.

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@Viking85

Naja also so krass ist der Niveauunterschied jetzt auch nicht, da tust du vielen FHs Unrecht sie mit einer Gesamtschule in deiner Gegenüberstellung zu vergleichen. Klar ist es an einer Uni deutlich theoretischer, was sich dann eben auf die Stoffmenge auswirkt. Allerdings ist sehr viel dieser Theorie für die Praxis wenig wenn nicht sogar gar nicht relevant. Das kommt natürlich auch wieder auf die Fachrichtung an. Ich kann da nur aus dem Bereich der Informatik sprechen und es ist in der Tat so, dass grade in diesem Bereich den Uni-Studenten viele unnötige Mühen auferlegt werden. Das wäre ja noch vertretbar wenn damit ein schneller und einfacherer Praxiseinstieg nach dem Studium einher ginge. Allerdings ist gerade das Gegenteil der Fall. Es ist oft so dass Uni-Absolventen es viel schwerer fällt in der Praxis Fuß zu fassen als denen einer FH. Was eben daran liegt, dass ein Studium an einer FH deutlich praxisorientierter und praktischer ist.

Wie gesagt das sind meine persönlichen Erfahrungen und die beschränken sich auch nur auf den Bereich der Informatik, weshalb ich diese Aussage auch nicht verallgemeinern möchte ;)

LG

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@Viking85

man verbaut sich nicht die Möglichkeit zu promovieren. Mit dem Master einer FH ist man auch promotionsberechtigt. Zwar verlangen viele Unis dann noch das vorher einige Kurse besucht werden aber es ist prinzipiell kein Problem.

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@k0b3r

Also im erweiterten Bekanntenkreis ist jemand der das gleiche studiert auf der FH wie ich an der Uni studiert habe. Was bei uns an einem Nachmittag +Vorbereitung zu Hause durchgenommen worden ist, füllt bei denen einen 2-stündigen Kurs über das ganze Semester.

Mit einem Abschluss von der Uni ist man jedem FH-Studenten deutlich überlegen, man hat einfach ein viel breiteres und tieferes Wissen, die möglichen Jobs sind so vielseitig, da ist ein FH-Student mit Praxiserfahrung in einem klitzekleinen Bereich einfach aufgeschmissen, weil er diese Erfahrung oft gar nicht anwenden kann und ihm auch die theoretischen Grundlagen fehlen.

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@k0b3r

Auf die meisten PhD-Stellen kommen dutzende bis hunderte Bewerber, die Chancen eines FH-Absolventen sind gleich null. Als Frau könnte man es noch schaffen, wenn sich sonst nur Männer bewerben, weil bei "ähnlicher" Qualifikation immer die Frau genommen wird bei Unistellen, aber sonst .....

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@Viking85

also sollte man in den Ferien wenns geht Praktias machen oder(also wenn man an der Uni studiert)?

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@xyron

Wenn du dafür Zeit hast ....

Ferien hast du nur um Weihnachten und Pfingsten, vorlesungsfreie Zeit sind keine Ferien, aber das wirst du noch früh genug merken.

Wir mussten mindestens 6 Wochen ein Praktikum machen während des Bachelors.

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