Wie ist Kanths Einstellung zur Abtreibung?

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2 Antworten

Meinst du Immanuel Kant? Das war der wohl bedeutendste Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Damals gab es noch keine Abtreibung, also erübrigt sich die Frage. Allerdings wäre er wahrscheinlich gegen Abtreibung gewesen, aufgrund des kategorischen Imperativs.

Ja, Sorry für die Rechtschreibfehler ... Bin gerade etwas in Eile ;) ... Also hatte Kant kein klare Antwort auf die Frage ?

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@junkiee

Nein, es gab ja damals überhaupt noch keine Abtreibung in der heutigen Form. Es gab zwar irgendwelche Möglichkeiten, ungeborene Kinder zu töten, aber da ist man meistens bei gestorben. Aber ich persönlich bin mir sicher, er wäre gegen Abtreibung.

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"aufgrund des kategorischen Imperativs." Man würde seine eigene Abtreibung gar nicht mitbekommen, man würde einfach dahin gehen, wo man vor seiner Geburt war, in einem endlosen Nichts.

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@Kenfmisttoll

aber Kant wendet doch den kategorischen Imperativ nur bei Menschen an -->siehe Kants Einstellung zum Vegetarismus... Folglich ist der kategorische Imperativ ja nicht komplett anwendbar auf den Abtreibungsfall...

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@Kenfmisttoll

Ich weiß nicht, ob man den Bauch einer Frau als endloses Nichts bezeichnen kann.

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@Anthropos

Ich meinte ja auch nicht den Bauch einer Frau. Wo warst du denn vor deiner Geburt?

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@junkiee

Ich bezeichne ein im Bauch einer Mutter wachsendes Kind als Menschen. Da kommt die Frage auf, ab wann man Mensch ist.

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@Kenfmisttoll

Ich habe damals nicht existiert, von dem her kann man weder sagen, dass es schlimm war, noch, dass es nicht schlimm war. Es war einfach nichts. Ich bin allerdings froh, dass meine Eltern mich nicht abgetrieben haben und alle Eltern sollten ihren Kindern ein Leben ermöglichen. Und ich hoffe, dass du auch dein Menschenrecht auf ein Leben mit Freuden nutzt und deinen Eltern über ihre Entscheidung dankbar bist. Gute Nacht.

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@Anthropos

Du schreibst: "Ich habe damals nicht existiert, von dem her kann man weder sagen, dass es schlimm war, noch, dass es nicht schlimm war"

Außerdem schreibst du "Ich bin allerdings froh, dass meine Eltern mich nicht abgetrieben haben"

Wärst du abgetrieben worden, könntest duj eben nicht froh sein, dass du nicht abgetrieben wordest bist.

Nur, weil du jetzt lebst, kannst du glücklich sein, dass du überhaupt lebst. Würdest du nicht leben , könntest du auch nicht traurig sein, dass du nicht lebst.

Außerdem nehme ich an, dass deine Eltern dich zu keinen Zeitpunkt abtreiben wollten. Würdest du genauso denken, wenn du Kind einer alleinerziehenden Mutter wärst, die am liebsten abgetrieben hätte und jetzt die Schuld ihres Elends dir gibt und dich das ausreichend spüren lässt?

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@Kenfmisttoll

Leben ist Leben und dieses Leben besitzt Würde. Und diese würde ist unantastbar. Keiner darf mir das Recht auf Leben verweigern. Auch nicht meine Eltern.

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Immanuel Kant hatte es nicht so mit den Frauen. Warum sollte er sich Gedanken über Abtreibung machen?

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