Wie ist eure Meinung zu Religion?


02.05.2020, 19:04

Es wird keine bestimmte Religion gemeint.

Meine Meinung: Ich denke, Religion ist okay, wenn man einfach zwischendurch zu Gott betet. Ich bin ein agnostiker Atheist, das bedeutet, ich bin skeptisch, ob es Gott überhaupt gibt. Mit der Kirche will ich wenig/gar nichts zu tun haben.

Das Ergebnis basiert auf 54 Abstimmungen

Ich finde Religion schrecklich 43%
Ich unterstütze Religion und werde es mein Leben lang auch tun 30%
Ich finde Religion nicht wirklich gut 13%
Ich finde sie gut, jedoch nicht mehr bei Kriegen/Konflikten 9%
Ich halte mich aus diesem Thema eher raus 6%

23 Antworten

Hallo Megaggamer001,

ich selber bin überzeugter Christ.

Was ist Religion?

Wikipedia:

Religion (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken, achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften“)[1] ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte ist,[2] sowie häufig auch an heilige Objekte.[A 1]

Was lehrt die Bibel über Religionen?

2. Könige 17:34 Bis zu diesem Tag tun sie gemäß ihren früheren Religionen. . . .

Ist eigentlich immer noch aktuell und klingt nicht gerade positiv.

Was sagt die Bibel prophetisch über Religionen voraus?

Was folgt betrifft im Übrigen auch alle Religionskriege, die dann beseitigt sein werden:

Jesaja 11:9 Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg; denn die Erde wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis JHWHs/Jehovas/Jahwes, wie die Wasser das ganze Meer bedecken.

Das ist das Ergebnis von dem was Jesus lehrt:

Johannes 17:3 3 Das bedeutet ewiges Leben: dich, den allein wahren Gott, kennenzulernen und auch den, den du gesandt hast, Jesus Christus.

Die gesamte Menschheit geeint, in Frieden und in der Anbetung vereint auf einer Erde, die dem Garten Eden nahe kommt.

Was soll ich also über Religionen sagen. Die Vielzahl der Glaubensgemeinschaften - ob innerhalb der Christenheit oder des Islam oder sonstwie wird auf Dauer nicht bestehen.

Und wie die Geschichte zeigt wird es die Liebe sein, welche einigt. Und diese Liebe wird dann vom Allmächtigen gestärkt und geschützt.

Wenn die Anbetung geeint ist - dann gibt es keine Religionen mehr. Oder - wenn Du willst - nur noch eine.

Hättest Du statt nach "Religion" nach "Religionen" gefragt hätte ich abstimmen können.

Aber auch die vom Allmächtigen gewünschte liebevolle geeinte Anbetung ist dann die einzige "Religion". Und die finde ich gut - aber Religionen in Kriegen, Konflikten und Widersprüche verwickelt sind nicht zielführend.

Beste Grüße

Jens

Ich finde Religion schrecklich

Die ersten Götter wurden höchstwahrscheinlich in der Steinzeit erfunden, weil die Menschen sich bestimmte Sachverhalte (Feuer, Sonne, Mond, Gewitter, Blitze etc.) damals nicht erklären konnten. Heute ist Religion m. M. n. eine Ablehnung der Wissenschaft, eine Art Glaubensgemeinschaft auf Basis von nichts, die oft argumentiert, dass man ja auch nicht beweisen könnte, dass es keinen Gott gäbe, wobei die Beweislast bei dem liegt, der etwas behauptet. Ich kann auch nicht einfach behaupten, Angela Merkel sei ein Eidechsenmensch und diese absurde Behauptung dann damit rechtfertigen, dass man das Gegenteil nicht beweisen kann. Die Nichtexistenz von etwas lässt sich niemals beweisen. Oder woher wollt ihr wissen, dass es keine Regenbogen kotzenden rosafarbenen Einhörner gibt? Es gibt jedoch keinen einzigen Grund, warum man annehmen sollte, dass es sie gibt. Ich stelle Menschen, die an Gott glauben, auf eine Stufe mit Menschen, die an eine flache Erde und an Eidechsenmenschen glauben und halte Gott für nicht seriöser als den Weihnachtsmann. Letztendlich werden, auch wenn womöglich das Gegenteil dadurch erreicht werden sollte, durch Religion viele Kriege verursacht, weshalb ich für mich sie einfach nur ablehne.

Ich finde sie gut, jedoch nicht mehr bei Kriegen/Konflikten

Ich finde Religion gut, so lange sie auf persönlicher Ebene unter den Menschen ausgelebt wird - in der Familie, im Freundeskreis, in der Gemeinde/dem Gotteshaus usw. Dabei empfinde ich es als wichtig, dass Kinder so lange von Religionen ferngehalten bzw. neutral und objektiv an das Thema herangeführt werden, bis sie intellektuell in der Lage sind, sich eigenständig für oder gegen eine Religion zu entscheiden.

Was ich ebenfalls energisch ablehne, ist die noch heute vorhandene enge Verflechtung zwischen Staat und Religion. Es sollte z.B. keinen Religionsunterricht in den Schulen geben, sondern ausschließlich ein Ethik-Fach, in dem neben Kenntnissen aller großen Religionen auch philosophische Aspekte vermittelt werden. Der Staat sollte auch keine Steuern für die Kirche eintreiben oder Personal für sie ausbilden. Kirchen, Moscheen und Synagogen sollten vollkommen unabhängige Institutionen sein - genau wie der örtliche Kegelclub oder der Verein der Kleingärtner in der Nachbarschaft.

Von Krieg brauchen wir garnicht erst anfangen. Wenn Religion zur Legitimation von Gewalt dient, ist das eine absolute Perversion.

Ich bin für frei ausgelebte Spiritualität unter den Menschen. Organisierte Religion hat sehr viel Schaden angerichtet, und insbesondere Christen sollten sich fragen, inwieweit der aktuelle Status der Kirche wirklich den Vorstellungen des historischen Jesus entspricht, wie sie die Evangelien überliefern. Stichwort: Tempelreinigung.

Ich finde sie gut, jedoch nicht mehr bei Kriegen/Konflikten

Kommt immer darauf an, was man aus seiner Religion macht und was die jeweiligen Glaubensbücher lehren/befehlen (und ob man sich daran hält).

Für mich sticht das Christentum sehr positiv hervor, weil ich Jesus sympathisch finde. Jesus Christus hat die Welt positiv beeinflusst und hat vielen Menschen Kraft und Mut gegeben. Außerdem finde ich die Botschaft von Jesus gut. Er ist sehr freundlich und liebevoll und strebt immerzu nach dem Frieden.

,,Meine Weisung an euch lautet: 'Liebt einander so, wie ich euch geliebt habe!' " (Joh. 15,12)

,,Ich befehle euch, einander zu lieben!" (Joh. 15,17)

,,Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen." (Mat. 5,44)

,,Liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen!" (Lukas 6,27)

,,Seid barmherzig" (Lukas 6,36)

,,Richtet nicht, verurteilt nicht, vergebt!" (Lukas 6,37)

,,Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge!" (Lukas 6,42) (bedeutet: Schau zuerst auf deine eigenen Fehler und Macken!)

,,Behandelt alle Menschen so, wie ihr von ihnen behandelt werden wollt!" (Lukas 6,31

Ich finde Religion schrecklich

Mit Religion wird die millardenfache schwere Körperverletzung von kleinen Kindern gerechtfertigt. Nichts anderes ist die Beschneidung von Jungen.

Ja, Katastrophe.

Man kann doch jemandem nicht einfach seinen empfindlichsten Körperteil abschneiden, ohne zu fragen. Bei den Mädchen ist es seit Jahren geächtet und verboten. Im Zuge der Gleichberechtigung sollen auch Jungs selbstverständlich ein Recht auch körperliche Unversehrtheit haben.

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