Wie ist eure Meinung zu LGBTQ+?

13 Antworten

Queere Menschen sind genau so vielfältig wie nicht-queere Menschen - weshalb sollte man diese also pauschal irgendwie be-/verurteilen?

Geht es um "die LGBT+Community", nur so viel: Es gibt keine eine Community, sondern viele Bubbles, in denen sich immer die bewegen, die sich irgendwie kennen/ein gemeinsames Ziel oder Interesse verfolgen/lokal nah beieinander sind/etc. Daher macht es hier ebenso keinen Sinn, "die Community" pauschal irgendwie beurteilen zu wollen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Mitglied des Cologne Center for Gender Studies

Die Frage ist erstmal - über welches LGBT reden wir? Reden wir:
1. über alle Menschen,die homosexuell, bisexuell, transsexuell, asexuell etc sind
2. oder über die LGBT-Community? Denn es gibt auch viele Leute die LGBT sind, aber zu der Szene nicht gehören wollen.

Gegen erstere gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Jeder Mensch hat das Recht seine Sexualität wie auch immer er möchte auszuleben, solange es einvernehmlich geschieht bzw ohne Schädigung der betroffenen Personen. Jeder Mensch hat auch das Recht, sind mit welchem Geschlecht er möchte zu identifizieren und in dieser Geschlechterrolle zu leben. Das sind Dinge, die niemanden außer der Person selbst etwas angehen. Niemand hat das Recht, jemanden dafür zu diskriminieren, dass er LGBT+ ist.

Ich verstehe überhaupt nicht, was das Problem von homo- oder transphoben Menschen ist. Warum muss man sich in das Leben anderer Menschen einmischen? Was kümmert es Homophobe, mit wem ein anderer Mensch eine Beziehung führt? Wie schadet es einer transphoben Person, wenn eine transsexuelle Person in ihrer Geschlechtsidentität leben kann? Können Menschen, die das abstoßend finden, das nicht einfach für sich behalten, ein Mindestmaß an Respekt zeigen oder sich zur Not einfach von LGBTs fernhalten?

LGBTs nehmen den Cis-heteros doch nichts weg. Wir wollen einfach nur unser Leben leben können, ohne diskriminiert zu werden. Für euer Leben ist das egal. Für unser Leben ein unfassbarer Unterschied.

Eltern von LGBT-Kindern

Generell sollten Eltern ihre Kinder bedingungslos lieben, dafür sind Eltern da. Mein Vater sagte mal, dass er mich immer lieben wird, selbst wenn ich wegen Mordes ins Gefängnis gehen würde -er würde es nicht gutheißen aber er wäre noch immer für mich da. So sollte es sein. Und da kann es eigentlich kein Problem sein, wenn das Kind LGBT ist.

Kinder sind nicht das Eigentum ihrer Eltern. In ihrer Kindheit brauchen sie wegen mangelnder Lebenserfahrung und Fähigkeiten einen Vormund. Aber ab einem gewissen Alter nicht mehr. Kein Elternteil hat das Recht, Forderungen an sein Kind zu stellen wie es zu sein hat (außer ein guter Mensch zu sein). Jeder Mensch soll ein selbstbestimmter, freier Mensch sein, der sein Leben gestalten kann wie er möchte.

"Schwules" Verhalten Wenn einen überzogenes, tuntiges Verhalten oder heischen nach Aufmerksamkeit nervt, dann kann ich das nachvollziehen. Aber: 1. nur die wenigsten LGBTs sind so 2. es genügt, das Verhalten selbst abzulehnen. Mit der Sexualität oder Identität einer Person hat das nichts zutun. Es gibt genug LGBTs, denen man gar nicht anmerkt dass sie Homosexuell, Trans oder sonstwas sind, weil sie sich ganz "normal" bzw unauffällig verhalten.

Zu der LGBT-Community kann ich nicht viel sagen. Idioten und schwarze Schafe gibt es in JEDER Gruppierung. Also auch unter LGBTs. Man sollte nicht von den auffälligsten Personen auf alle schließen. Manche LGBTs sind zu empfindlich und lassen keinerlei Kritik zu. Aber es muss sich auch nicht jeder öffentlich kritisieren lassen. Es gibt genug LGBTs, die kritikfähig sind.

Teil der LGBT-Community zu sein hat einige Vorteile. Man findet, wohin auch immer man geht, in einer LGBT-Community immer Menschen, die viele gemeinsame Erfahrungen haben. Die meisten LGBTs wissen wie es ist, seine Andersartigkeit herauszufinden, sich zu outen, mit Diskriminierung zu kämpfen zu haben, falsch verstanden zu werden usw. So kann man immer sehr schnell Kontakte knüpfen.

Innerhalb der Community findet man auch Menschen, die auf die gleiche Art sehr ungewöhnlich sind wie man selbst. Ich beispielsweise liebe einen fiktiven Charakter und interessiere mich sexuell und romantisch kaum für reale Menschen. Viele Jahre dachte ich, dass ich einfach einen Knall habe. Bis ich herausgefunden habe, dass es in der LGBT-Szene noch mehr Menschen wie mich gibt. Ich konnte mich damit auseinandersetzen und ein gesundes, friedliches Verhältnis zu mir selbst entwickeln.

Ich selbst bin ftm transsexuell, schwul, asexuell und wie eben angedeutet auch fiktosexuell/-romantisch.

Es geht niemandem etwas an, wie andere Menschen ihr sexual Leben verbringen. Niemand hat das Recht über andere zu (ver)urteilen, in wem er sich verliebt und mit wem er sein Leben verbringen möchte oder im Bett machen möchte. Aber jeder Mensch hat das Recht glücklich zu sein, nach seinen Vorstellungen und seinen Vorlieben. Kein heterosexueller Mensch würde sich dafür rechtfertigen müssen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Jeder so wie man mag. Voraussetzung ist allerdings, dass alles im legalen Rahmen bleibt und auf Freiwilligkeit beruht.

Was an Lesbisch, Bi, Gay, Trans oder queer ist Illegal und unfreiwillig?

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@joangf

Jeder wie er mag kann auch als "vergewaltigt wenn ihr es mögt oder erpresst andere zu gewissen Dingen" gedeutet werden. Ansonsten könnte der Antwortgeber auch von ausgeübten Pedophilie ausgehen und diese somit ausschließen.

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@Senbu

Das könnte natürlich sein. Aber das sind Aspekte, die umso mehr auch bei heteronormativen Menschen zu finden sind. Vielleicht hat der AG einfach eine etwas schiefe Vorstellung davon, was LGBTQ ist und beinhaltet.

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@joangf

Also den Spruch des Antwortgebers habe ich schon öfters gehört / gelesen, eventuell ist dieser in einigen Gegenden sehr beliebt um eben zu sagen, das jeder machen soll was er will solange er im rechtlichen Rahmen bleibt.

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 LGBT+Community ist im legalen Rahmen und in der Regel freiwillig

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@HeikeElchlep1

An sich sind die im legalen Rahmen, jeder von denen kann aber eine Straftat begehen. Wenn einer auf Vergewaltigung steht /es mag, dann ist es nicht mehr unbedingt im rechtlichen Rahmen, kann aber lgbtq...z sein, wenn es von einem Mann an einem Mann ausgeübt wird.

Der Antwortgeber meinte es eher im Sinne von "Fahrt Auto wenn ihr wollt, haltet euch aber an die Regeln, die dazu gehören.".

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@Senbu

Mmh, also bisher ist mir das nicht bekannt, wenn dann Vergewaltigungen unter Knastlern, aber das hat nix mit der Szene zu tun und ich kenne viele aus der Szene, aber das heterosexuelle Männer dann Frauen vergewaltigen ist mir schon eher bekannt und leider auch am eigenen Leib erfahren.

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@HeikeElchlep1

Ihnen nicht, dem Antwortgeber eventuell schon. Es ist wie schon gesagt ein "macht was ihr wollt, macht aber keinen Mist".

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Hey,

meine Meinung dazu ist das man alle Sexualitäten akzeptieren sollte, aber unterstützen tu ich es nicht.

LG

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