Wie ist eure Meinung und wie reagiert ihr, wenn eure gehörschädigte Kinder nur gebärden und schlechter sprechen kann?

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9 Antworten

Hey, es tut mir sehr leid, dass du seit deiner Geburt hörgeschädigt bist. Aber deswegen bist du doch kein minderwertiger Mensch. Deine Eltern haben es bestimmt nur gut gemeint, dass sie dich in dieses Internat gegeben haben. Sie brauchen sich keine Vorwürfe zu machen, denn das nützt ja jetzt auch niemandem. Ich denke, mit der Zeit lernst du bestimmt auch wieder besser sprechen. Es ist verständlich, dass viele Menschen nicht genau wissen, ob sie nur in Gebärden oder doch mehr mit dir reden sollen. Ich glaube, man wird, wenn man dich nicht kennt, beides machen. Aber Menschen, die immer mit dir umgehen, kannst du ja wissen lassen (schreiben), wie das kommunizieren  für dich am besten ist.

Ich verstehe auch das, was du geschrieben hast, sehr gut, wenn auch nicht alles richtig ist. Aber bestimmt wird die Rechtschreibung immer besser. Diese lernt man am Allerbesten auch durch lesen. Also nur Mut, du bist noch jung und ich bin überzeugt, dass du noch viel lernen kannst. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern braucht seine Zeit. Versuche, deinen Eltern die Schuld zu nehmen und mache ihnen keine Vorwürfe. Keinen trifft die Schuld und wie es kommt ist Schicksal. Da kann man nur das beste draus machen.

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Kommentar von Austria19
30.07.2016, 19:16

Danke. :)

Ich lese schon Bücher, die ich mich interssiere.
Deshalb gehe ich noch zu Logopädie. Ich will mit dem Leuten redn und da
macht s mehr Spaß. Ich bin 25 Jahre alt und gehe noch Logopädie.

Wir
machen bis her. Ich schreibe zu Hause 10 Sätzen und dann muss ich
versuchen alleine prüfen. Wenn ich zu Logopädie ist, sprechen wir durch.
Erst nehmen wir den Photofon aus, dass man aufnehmen kann. Ich lese
durch. Dann hören wir uns die Aufnahme an und ob das  richtig ist. Ich
merke nicht, ob ich richtig sprechen oder nicht. Bei Fehle schreibe ich
nochmal. Wenn durch ist, mache ich Stichpunkte. Dann mache ich Vorrat.
Am Anfang war es schwerr und viele Fehler, aber langsam wird es besser.
Beim mündlich wird es besser und wenige Fehler. Aber bei schriftlich
muss ich viel üben.
 Wir machen auch für den Vorstellungsgespräch,
wenn ich eingeladen wurden. Ich finde diese Logopädie besser als die
letzten Logopädie, wo ich war.

Bei dem anderen Logopädie
haben mit mir meisten nur schriftlich gemacht. Sie haben mit mir anderes
gemacht. In der Schule und Ausbildung bin ich zu Logopädie gegangen, wo
sie für Hörgeschädigt zuständig ist.

Seit 1 Jahr bin ich
schon in nomales Logopädie gegangen. Weil ich in eine anderen Stadt
umgezogen bist. Bei ihr bin ich die erste Hörschädigtung Patien. Sie
haben nie mit Hörgeschädigtung Leute gemacht.

Mein Kumpel findet das gut, dass ich zu Logopädie gehen. Er ist ja leicht Schwerhörig. Er hatte nie gebärden.

Aber
meisten Hörschädigung Leute, die ich in der Ausbildung  oder in der
Schule kennen, finde das kindisch und unnötig. Sie waren auch in der
Schulzeit zu Logopädie. In der Schule sol jeder Hörgeschädigte Kinder zu
Logopädie gehen. Aber viele haben abgebrochen, weil sie lieber gebärden
will und keine Lust zu reden. Sie können reden, aber keine richtige
Sätzen bilden. Sie sprechen Gebärdensprachen. Gebärdensprache ist die
Grammatik anders gebildet. Ich kenne welche, die über hörenden Leute
lustig machen. Weil sie keine Gebärden können.

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Also ich habe keine Kinder. Ich kann sowohl dich als auch deine Eltern verstehen. Du möchtest Zeit mit Leuten verbringen, mit denen du problemlos reden kannst, ohne Anstrengung und Missverständnisse, ohne anders zu sein. Das ist in der Schule und im Internat der Fall.

Deine Eltern möchten, dass du jetzt erst mal mit ihnen, später aber auch mit anderen Hörenden so weit es geht problemlos reden kannst, weil die nun mal in der Überzahl sind und man sich immer wieder mit ihnen wird verständigen müssen (beim Einkaufen, auf Reisen, mit hörenden Kollegen etc.). 

Leider lernen wir ja nicht standardmäßig in der Schule die Gebärdensprache, sonst wäre das alles kein Problem und jeder könnte sich mit dir unterhalten!

Ich würde mich an deiner Stelle anstrengen, so zu reden, dass erst mal deine Eltern und nach und nach auch andere dich verstehen können! 

Ich hatte einen Bruder, der Downsyndrom hatte. Lange Zeit hat niemand seine Sprache korrigiert, vieles konnte er entweder nicht aussprechen - "Werkstatt" wurde zum Beispiel zu "Serksa", und wenn man nicht wusste, worüber er sprach, fragte man mehrfach nach und gab am Enden manchmal hilflos auf, was ihn frustrierte, da er dann niemandem von seinen Erlebnissen erzählen konnte.

 Irgendwann, als er allerdings schon über 18 war, machte meine Mutter mit ihm ein strenges Programm, bei dem er lernen musste, sich anzupassen (im Restaurant nicht mehr mit den Fingern zu essen), sich selbst anzuziehen (war vorher immer "schneller gewesen, wenn das kurz jemand macht"), deutlicher zu reden und mit anderen mehr zu sprechen. Letzteres wollte er selbst. 

Es kam dann z.B. dazu, dass seine eigene Großmutter ihn nachäffte, weil sie ihn lange nicht gesehen hatte und aufgrund seiner Sprache dachte, dass er sich über sie lustig machen würde! Er wollte sehr gern telefonieren, aber am Telefon verstand ihn niemand. Meine Mutter hat ihn dann öfter korrigiert, mit ihm hin und wieder die Aussprache von Wörtern geübt - er konnte sich nur kurz konzentrieren - und nach und nach hatte er viel mehr Kontakte. Er nahm alle Telefonate im Haus an und die Anrufer dachten oft, er wäre sein Vater. Er ging einkaufen, unterhielt sich mit Leuten - wurde viel positiver wahrgenommen, weil er gelernt hatte, höflich zu sein (im Gegensatz zu früher) und weil man ihn auch verstand und nicht hilflos wegging, weil man ihn gar nicht verstehen konnte. 

Seine Aussprache war nie ganz fehlerfrei, aber so deutlich, dass die meisten ihn verstehen konnten.

Das würde ich auch an deiner Stelle anstreben. Es muss nicht perfekt werden, aber du solltest in der Lage sein, mit den meisten Leuten zu reden (keine Ahnung, wie gut dein Lippenlesen ist, ggf. würde ich das parallel trainieren, wenn das nicht schon beim Logopäden gemacht wird).

 Es kann immer mal Situationen geben, in denen du mit Fremden reden musst, weil du selbst oder jemand anders Hilfe brauchst, weil du eine Information brauchst, weil gerade keiner da ist, der die Gebärden übersetzen kann.Trotzdem würde ich an deiner Stelle den Eltern auch ein paar Gebärde beibringen, wenn sie die nicht schon können, damit du auch mit ihnen reden kannst, wenn das Sprechen gerade zu anstrengend für dich ist!

 Dies gilt auch für andere Verwandte oder Geschwister etc.Nimm den Druck raus, gehe die Sache langsam an. Sage dem Logopäden, wenn es dir zu viel wird, wenn es zu viele Stunden in der Woche sind oder die Aufgaben zu schwierig sind. Bitte ihn, langsamer vorzugehen. 

Bzgl. Grammatik:

 Mir ist klar, dass man nicht alles versteht und daher bestimmte Fehler macht. 

Aber lernt man nicht gängige Formulierungen auch durch viel Lesen? Das würde ich regelmäßig (mit Lieblingsbüchern) üben.

Mein Ansatz wäre: 

Es muss nicht alles perfekt sein, aber eine problemlose Kommunikation auf beiden Seiten sollte möglich sein, Kommunikation sollte nicht für einen immer anstregend sein und man sollte nach und nach versuchen, mit dem hörenden Umfeld verständlich reden zu können, aber mit der engeren Verwandtschaft auch mal gebärden zu können, wenn einem das Reden zu anstrengend ist.Man sollte auch mal einfach quatschen können, ohne (von den Eltern oder anderen) korrigiert zu werden!

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Kommentar von Austria19
30.07.2016, 19:15

Danke. :)

Ich lese schon Bücher, die ich mich interssiere.
Deshalb gehe ich noch zu Logopädie. Ich will mit dem Leuten redn und da
macht s mehr Spaß. Ich bin 25 Jahre alt und gehe noch Logopädie.

Wir
machen bis her. Ich schreibe zu Hause 10 Sätzen und dann muss ich
versuchen alleine prüfen. Wenn ich zu Logopädie ist, sprechen wir durch.
Erst nehmen wir den Photofon aus, dass man aufnehmen kann. Ich lese
durch. Dann hören wir uns die Aufnahme an und ob das  richtig ist. Ich
merke nicht, ob ich richtig sprechen oder nicht. Bei Fehle schreibe ich
nochmal. Wenn durch ist, mache ich Stichpunkte. Dann mache ich Vorrat.
Am Anfang war es schwerr und viele Fehler, aber langsam wird es besser.
Beim mündlich wird es besser und wenige Fehler. Aber bei schriftlich
muss ich viel üben.
 Wir machen auch für den Vorstellungsgespräch,
wenn ich eingeladen wurden. Ich finde diese Logopädie besser als die
letzten Logopädie, wo ich war.

Bei dem anderen Logopädie
haben mit mir meisten nur schriftlich gemacht. Sie haben mit mir anderes
gemacht. In der Schule und Ausbildung bin ich zu Logopädie gegangen, wo
sie für Hörgeschädigt zuständig ist.

Seit 1 Jahr bin ich
schon in nomales Logopädie gegangen. Weil ich in eine anderen Stadt
umgezogen bist. Bei ihr bin ich die erste Hörschädigtung Patien. Sie
haben nie mit Hörgeschädigtung Leute gemacht.

Mein Kumpel findet das gut, dass ich zu Logopädie gehen. Er ist ja leicht Schwerhörig. Er hatte nie gebärden.

Aber
meisten Hörschädigung Leute, die ich in der Ausbildung  oder in der
Schule kennen, finde das kindisch und unnötig. Sie waren auch in der
Schulzeit zu Logopädie. In der Schule sol jeder Hörgeschädigte Kinder zu
Logopädie gehen. Aber viele haben abgebrochen, weil sie lieber gebärden
will und keine Lust zu reden. Sie können reden, aber keine richtige
Sätzen bilden. Sie sprechen Gebärdensprachen. Gebärdensprache ist die
Grammatik anders gebildet. Ich kenne welche, die über hörenden Leute
lustig machen. Weil sie keine Gebärden können.

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Also:

Wenn ich ein Kind auf ein spezialisiertes Internat schicke, dann schaue ich es mir vorher sehr gut an. 

ABER

Tatsächlich ist die Auswahl in Deinem Fall nun mal nicht gerade groß in unserem Land. Daran können Deine Eltern wenig ändern. Zumindest nicht alleine. Das bekommen wir nur als Gesellschaft gemeinsam hin. 

Nun bist Du also wieder ganz bei Deinen Eltern. So wie Du beschreibst, versuchen Deine Eltern nun, Dich aus der anerzogenen Schwerstbehinderten-Ecke heraus zu holen. Das ist gut. 

Deine Eltern sind sauer, weil die sogenannten Fachmenschen Dich auf diesem Internat noch mehr in eine Außenseiterrolle gedrängt haben. Dabei sollten sie dafür sorgen, dass Du möglichst unauffällig am normalen Leben teilnehmen kannst. 

In unserer Gesellschaft ist es nun mal absolut nicht üblich, dass wir sogenannten Normalen Gebärdensprache beherrschen. Und genau zuhören, während des Zuhörens auch noch mitdenken - 

da fühlen sich sehr viele sogenannte Normale massiv überfordert, nehmen diese ihre Überforderung als Angriff auf ihre Person wahr und reagieren dann eben aggressiv. 

Davor wollen Dich Deine Eltern als erwachsene Person bewahren. Das ist gut und richtig so. 

Für Dich mag es jetzt anstrengender sein, denn Du wirst Viel nachzuholen haben. Dafür hast Du es später im Leben dann leichter. 

Nein. Ich glaube nicht, dass Deine Eltern auf Dich sauer sind. 

Du solltest sie um den Ausweis der örtlichen Bibliothek bitten. Und dann lese bitte so viele Bücher als irgend möglich. Denn auf diese Weise kommst Du schnell in Grammatik hinein. Lasse Dich ruhig von den dort arbeitenden Fachkräften beraten wegen der für Dich und Deine Interessen besten Bücher. 

Nein. Es ist absolut nicht nötig, dass Du dort Grammatikbücher ausleihst. Grammatik wird in jedem Buch beachtet. 

Nein, es ist absolut nicht nötig, dass Du da erwartest, ,sie beherrschen die Gebärdensprache. Schreibe doch einfach auf einen Zettel, dass Du auf einem Internat warst, welches Dir Sprache zu nutzen nicht vermittelte und bitte deswegen um Geduld und Verständnis. 

UND DANN SPRECHE, bitte langsam, ruhig und so deutlich als möglich. 

Ich bin ja schon alt. Und kennen diese Problematik mit solchen speziellen - und sehr teuren - Internaten. 

Ein lieber Freund von mir kam fast blind auf die Welt. Er war auch auf einem speziellen Internat von schlechter Qualität aber sehr gutem Ruf. In der Pubertät litt er an den Fehlern der Fachleute so sehr, dass er in psychiatrische Behandlung musste. Davor möchten Dich Deine Eltern bewahren. Was heute viel leichter ist. 

Hier ist das bundesweite Verzeichnis aller Selbsthilfegruppen http://www.nakos.de/informationen/basiswissen/gruppe-finden/ Nutzt es ausgiebig. 

Deine Eltern mögen bitte das Archiv des dradio nutzen. Einfach in die Suchmaske dort grammatisch richtig Deine Erkrankung eingeben und die Beiträge gerne als Podcast runter laden. 

Bei youtube finde ich auch einige gute Beiträge zu Schwerhörigkeit und Taubheit. Auch hier lasse bitte Deine Eltern suchen, denn da werden auch manche Videos angeboten, die Du wirklich nicht sehen solltest. 

Sehr wichtig ist jetzt tatsächlich, dass Du ständig übst, mit uns normalen Menschen für uns verständlich umzugehen. Das ist sowohl für Deine Eltern als auch für Dich anstrengend. Aber es wird sich lohnen. Das glaube mir mal denn ich habe im Freundeskreis Menschen mit dieser und anderen Behinderungen, die heute von den Früchten ihrer Mühen sehr gut profitieren. 

Mich macht die Situation bezogen auf sogenannte Fachkräfte auch sauer. Wir als Gesellschaft könnten uns da sehr viel Mehr wert sein. 

Spielen wirst Du auch noch mit 80 können. Das läuft nicht weg. Sprechen zu lernen wird aber immer schwerer, je älter Du wirst. Deshalb nutze jetzt die besonderen Fähigkeiten Deines Alters bestmöglich. Sei Dir selbst diese Anstrengung wert. Denn glaube mir: 

Es lohnt sich sehr. 

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Kommentar von Austria19
30.07.2016, 19:15

Danke. :)

Ich lese schon Bücher, die ich mich interssiere. Deshalb gehe ich noch zu Logopädie. Ich will mit dem Leuten redn und da macht s mehr Spaß. Ich bin 25 Jahre alt und gehe noch Logopädie.

Wir machen bis her. Ich schreibe zu Hause 10 Sätzen und dann muss ich versuchen alleine prüfen. Wenn ich zu Logopädie ist, sprechen wir durch. Erst nehmen wir den Photofon aus, dass man aufnehmen kann. Ich lese durch. Dann hören wir uns die Aufnahme an und ob das  richtig ist. Ich merke nicht, ob ich richtig sprechen oder nicht. Bei Fehle schreibe ich nochmal. Wenn durch ist, mache ich Stichpunkte. Dann mache ich Vorrat. Am Anfang war es schwerr und viele Fehler, aber langsam wird es besser. Beim mündlich wird es besser und wenige Fehler. Aber bei schriftlich muss ich viel üben.
 Wir machen auch für den Vorstellungsgespräch, wenn ich eingeladen wurden. Ich finde diese Logopädie besser als die letzten Logopädie, wo ich war.

Bei dem anderen Logopädie haben mit mir meisten nur schriftlich gemacht. Sie haben mit mir anderes gemacht. In der Schule und Ausbildung bin ich zu Logopädie gegangen, wo sie für Hörgeschädigt zuständig ist.

Seit 1 Jahr bin ich schon in nomales Logopädie gegangen. Weil ich in eine anderen Stadt umgezogen bist. Bei ihr bin ich die erste Hörschädigtung Patien. Sie haben nie mit Hörgeschädigtung Leute gemacht.

Mein Kumpel findet das gut, dass ich zu Logopädie gehen. Er ist ja leicht Schwerhörig. Er hatte nie gebärden.

Aber meisten Hörschädigung Leute, die ich in der Ausbildung  oder in der Schule kennen, finde das kindisch und unnötig. Sie waren auch in der Schulzeit zu Logopädie. In der Schule sol jeder Hörgeschädigte Kinder zu Logopädie gehen. Aber viele haben abgebrochen, weil sie lieber gebärden will und keine Lust zu reden. Sie können reden, aber keine richtige Sätzen bilden. Sie sprechen Gebärdensprachen. Gebärdensprache ist die Grammatik anders gebildet. Ich kenne welche, die über hörenden Leute lustig machen. Weil sie keine Gebärden können.

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Hallo Austria19,

so, wie du schreibst und deine Lage schilderst, ist bei dir noch alles drin. Schwerhörigkeit ist schließlich keine Schande, sondern einfach eine andere Lebensart. Da kannst du dazu stehen und versuchen, alles rauszuholen, was möglich ist.

Wie alt bist du?

Du brauchst einige Dinge, von denen keines überflüssig ist:

- Antrag auf Bescheinigung der Behinderung stellen (Schwerbehindertenausweis). Das bringt Vorteile von Steuerermäßigung über Finanzierung von Hilfsmitteln, Berücksichtigung bei der Arbeitsplatzsuche bis hin zur späteren Anerkennung bei Frührente.

- da noch Hörfähigkeit vorhanden ist, ein gutes Hörgerät.

- Logopädie

- Schulung in der Gebärdensprache bis zur Perfektion

- besondere schulische  Förderung im Fach Sprache (Grammatik, Rechtschreiben, Stil), möglichst an einer Schule in der Normalform mit Inklusionsklassen. Eine gute Schule leistet das.

- und schließlich ein gesundes Selbstbewusstsein. Das schaffst du dir entweder selbst, oder du nimmst professionelle psychotherapeutische Hilfe in Anspruch.

Ich habe ein wenig den Eindruck, dass deine Eltern nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, weil sie sie vielleicht nicht kannten. Sie müssten sich einmal erkundigen, was alles möglich ist und vor allem, wer die Kosten trägt.

Rumfragen, telefonieren, Anträge stellen, Leidensgenossen fragen.......

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Kommentar von Austria19
30.07.2016, 19:16

Danke. :)

Ich lese schon Bücher, die ich mich interssiere.
Deshalb gehe ich noch zu Logopädie. Ich will mit dem Leuten redn und da
macht s mehr Spaß. Ich bin 25 Jahre alt und gehe noch Logopädie.

Wir
machen bis her. Ich schreibe zu Hause 10 Sätzen und dann muss ich
versuchen alleine prüfen. Wenn ich zu Logopädie ist, sprechen wir durch.
Erst nehmen wir den Photofon aus, dass man aufnehmen kann. Ich lese
durch. Dann hören wir uns die Aufnahme an und ob das  richtig ist. Ich
merke nicht, ob ich richtig sprechen oder nicht. Bei Fehle schreibe ich
nochmal. Wenn durch ist, mache ich Stichpunkte. Dann mache ich Vorrat.
Am Anfang war es schwerr und viele Fehler, aber langsam wird es besser.
Beim mündlich wird es besser und wenige Fehler. Aber bei schriftlich
muss ich viel üben.
 Wir machen auch für den Vorstellungsgespräch,
wenn ich eingeladen wurden. Ich finde diese Logopädie besser als die
letzten Logopädie, wo ich war.

Bei dem anderen Logopädie
haben mit mir meisten nur schriftlich gemacht. Sie haben mit mir anderes
gemacht. In der Schule und Ausbildung bin ich zu Logopädie gegangen, wo
sie für Hörgeschädigt zuständig ist.

Seit 1 Jahr bin ich
schon in nomales Logopädie gegangen. Weil ich in eine anderen Stadt
umgezogen bist. Bei ihr bin ich die erste Hörschädigtung Patien. Sie
haben nie mit Hörgeschädigtung Leute gemacht.

Mein Kumpel findet das gut, dass ich zu Logopädie gehen. Er ist ja leicht Schwerhörig. Er hatte nie gebärden.

Aber
meisten Hörschädigung Leute, die ich in der Ausbildung  oder in der
Schule kennen, finde das kindisch und unnötig. Sie waren auch in der
Schulzeit zu Logopädie. In der Schule sol jeder Hörgeschädigte Kinder zu
Logopädie gehen. Aber viele haben abgebrochen, weil sie lieber gebärden
will und keine Lust zu reden. Sie können reden, aber keine richtige
Sätzen bilden. Sie sprechen Gebärdensprachen. Gebärdensprache ist die
Grammatik anders gebildet. Ich kenne welche, die über hörenden Leute
lustig machen. Weil sie keine Gebärden können.

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Deine Eltern haben schon alles richtig gemacht: Die Gebärdensprache ist deine wichtigste Sprache. Daran ist nichts schlecht, wenn jemand gehörlos oder schwerhörig ist. Und deine Eltern sollten sich keine Vorwürfe machen!

Ich sehe das gerne, wenn jemand sich in der Bahn mal in Gebärdensprache unterhält. 

Natürlich solltest du dich auch bemühen, die Lautsprache so gut wie möglich zu lernen. Das ist sozusagen deine erste Fremdsprache - also gib dir Mühe :-)

Meine erste Fremdprache ist Englisch, und ich bin hier mittlerweile so weit, dass ich zahlreiche Fehler von Muttersprachlern bemerke. Man kann also mehrere Sprachen gut sprechen.

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Kommentar von Austria19
30.07.2016, 19:16

Danke. :)

Ich lese schon Bücher, die ich mich interssiere.
Deshalb gehe ich noch zu Logopädie. Ich will mit dem Leuten redn und da
macht s mehr Spaß. Ich bin 25 Jahre alt und gehe noch Logopädie.

Wir
machen bis her. Ich schreibe zu Hause 10 Sätzen und dann muss ich
versuchen alleine prüfen. Wenn ich zu Logopädie ist, sprechen wir durch.
Erst nehmen wir den Photofon aus, dass man aufnehmen kann. Ich lese
durch. Dann hören wir uns die Aufnahme an und ob das  richtig ist. Ich
merke nicht, ob ich richtig sprechen oder nicht. Bei Fehle schreibe ich
nochmal. Wenn durch ist, mache ich Stichpunkte. Dann mache ich Vorrat.
Am Anfang war es schwerr und viele Fehler, aber langsam wird es besser.
Beim mündlich wird es besser und wenige Fehler. Aber bei schriftlich
muss ich viel üben.
 Wir machen auch für den Vorstellungsgespräch,
wenn ich eingeladen wurden. Ich finde diese Logopädie besser als die
letzten Logopädie, wo ich war.

Bei dem anderen Logopädie
haben mit mir meisten nur schriftlich gemacht. Sie haben mit mir anderes
gemacht. In der Schule und Ausbildung bin ich zu Logopädie gegangen, wo
sie für Hörgeschädigt zuständig ist.

Seit 1 Jahr bin ich
schon in nomales Logopädie gegangen. Weil ich in eine anderen Stadt
umgezogen bist. Bei ihr bin ich die erste Hörschädigtung Patien. Sie
haben nie mit Hörgeschädigtung Leute gemacht.

Mein Kumpel findet das gut, dass ich zu Logopädie gehen. Er ist ja leicht Schwerhörig. Er hatte nie gebärden.

Aber
meisten Hörschädigung Leute, die ich in der Ausbildung  oder in der
Schule kennen, finde das kindisch und unnötig. Sie waren auch in der
Schulzeit zu Logopädie. In der Schule sol jeder Hörgeschädigte Kinder zu
Logopädie gehen. Aber viele haben abgebrochen, weil sie lieber gebärden
will und keine Lust zu reden. Sie können reden, aber keine richtige
Sätzen bilden. Sie sprechen Gebärdensprachen. Gebärdensprache ist die
Grammatik anders gebildet. Ich kenne welche, die über hörenden Leute
lustig machen. Weil sie keine Gebärden können.

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Ich habe vor vielen Jahren in einem Internat und in einer Schule für Hörgeschädigte Kinder und Jugendliche gearbeitet.

Dort haben die Lehrer und die Erzieher nicht mit Gebärdensprache gearbeitet, sondern nur verbal, damit die Kinder und Jugendlichen das Ablesen von den Lippen lernen und auch sprechen lernen. Deswegen kann ich auch nur ein paar Gebärden.

Das hat sehr gut funktioniert. Aber die Kinder und die Jugendlichen haben unter sich, sich alle lautlos mit Gebärden unterhalten. Das geht für sie schneller und ist weniger anstrengend, es hat den Nachteil, dass Hörende sie nicht verstehen können.

Mir ist klar, dass dann das Sprechen zu kurz kommt und verkümmert. Deshalb bin ich der Meinung, dass hörgeschädigte Kinder beides lernen sollten, sich aber unter Hörenden mit Sprechen und Lippenablesen mitteilen sollten.

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Ich kann deine Eltern verstehen, dass sie verärgert sind, dass du nicht mehr so gut reden kannst. 

Es ist nicht normal, dass man in einer Gehörlosenschule nicht lernt zu sprechen. 

Schade, dass du das jetzt wieder lernen musst. Es ist einfach wichtig, dass du das kannst.

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Kommentar von Austria19
30.07.2016, 19:17

Danke. :)

Ich lese schon Bücher, die ich mich interssiere.
Deshalb gehe ich noch zu Logopädie. Ich will mit dem Leuten redn und da
macht s mehr Spaß. Ich bin 25 Jahre alt und gehe noch Logopädie.

Wir
machen bis her. Ich schreibe zu Hause 10 Sätzen und dann muss ich
versuchen alleine prüfen. Wenn ich zu Logopädie ist, sprechen wir durch.
Erst nehmen wir den Photofon aus, dass man aufnehmen kann. Ich lese
durch. Dann hören wir uns die Aufnahme an und ob das  richtig ist. Ich
merke nicht, ob ich richtig sprechen oder nicht. Bei Fehle schreibe ich
nochmal. Wenn durch ist, mache ich Stichpunkte. Dann mache ich Vorrat.
Am Anfang war es schwerr und viele Fehler, aber langsam wird es besser.
Beim mündlich wird es besser und wenige Fehler. Aber bei schriftlich
muss ich viel üben.
 Wir machen auch für den Vorstellungsgespräch,
wenn ich eingeladen wurden. Ich finde diese Logopädie besser als die
letzten Logopädie, wo ich war.

Bei dem anderen Logopädie
haben mit mir meisten nur schriftlich gemacht. Sie haben mit mir anderes
gemacht. In der Schule und Ausbildung bin ich zu Logopädie gegangen, wo
sie für Hörgeschädigt zuständig ist.

Seit 1 Jahr bin ich
schon in nomales Logopädie gegangen. Weil ich in eine anderen Stadt
umgezogen bist. Bei ihr bin ich die erste Hörschädigtung Patien. Sie
haben nie mit Hörgeschädigtung Leute gemacht.

Mein Kumpel findet das gut, dass ich zu Logopädie gehen. Er ist ja leicht Schwerhörig. Er hatte nie gebärden.

Aber
meisten Hörschädigung Leute, die ich in der Ausbildung  oder in der
Schule kennen, finde das kindisch und unnötig. Sie waren auch in der
Schulzeit zu Logopädie. In der Schule sol jeder Hörgeschädigte Kinder zu
Logopädie gehen. Aber viele haben abgebrochen, weil sie lieber gebärden
will und keine Lust zu reden. Sie können reden, aber keine richtige
Sätzen bilden. Sie sprechen Gebärdensprachen. Gebärdensprache ist die
Grammatik anders gebildet. Ich kenne welche, die über hörenden Leute
lustig machen. Weil sie keine Gebärden können.

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Guten Morgen,

ich finde Deine Frage recht interessant muss aber gestehen, dass ich ihr nicht wirklich folgen kann. Das liegt jedoch daran, dass ich scheinbar eine gänzlich andere Auffassung habe als geschildert.

Man muss dazu wissen, dass ich so ziemlich alle Facetten dieser Fragestellung ziemlich gut kenne, da ich sowohl hörgeschädigt bin als auch mit der Leitung eines Internates betraut bin.

Ich versuche den Menschen immer zu sagen, dass jeder sich selbst finden muss, das bedeutet, du musst Deinen Weg finden, wie du gern mit deiner Umwelt kommunizieren möchtest. Deine Umgebung sollte dich dann darin bestärken und dir die Kommunikationsformen ermöglichen die du für dich erwählst.

Wenn du also gern sprechen können möchtest, dann hlate ich es für richtig sich damit zu befassen und die entsprechenden Trainings zu bekommen (auch im Internat - Hier liegt meines Erachtens durchaus ein Versäumnis vor).

Entscheidend dabei sollte aber sein, was du möchtest. Es gibt so viele Hörgeschädigte die mit der Lautsprache geradezu gequält werden dass ich für mich immer erst den "Wunsch des Patienten" einhole bevor ich überlege, welche Angebote jemandem zu machen sind.

LG

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Von gehörschädigte Kinder warte ich schöne Sprache nicht, aber ich weiß, dass Gebärdensprache viel helfen kann.

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