Wie ist eure Meinung über die jenige , die selber Migranten sind aber gegen Flüchtlinge hetzen?

11 Antworten

Ich habe einen türkischstämmigen Mitmenschen als Freund.

Und dieser ist der Meinung, dass nicht heder per se willkommen sein dürfte.

Nur,w er sich mit den Sitten und Gepflogenheiten hier identifiziert, den hiesigen Werten folgt, für sich selbst sorgt oder das zumindest wirklich möchte und sich hier anständig benimmt, sollte willkommen sein.

Wer jedoch meint, hier eine Extrawurst bekommen zu wollen, nichts zu tun, sich mit den hiesigen Werten und der Lebensweise nicht identifizieren kann oder vor allen Dingen sich nicht benimmt, den sollte man rauswerfen, ohne viel Federlesens.

Diese Menschen seien es, welche ihn, der sich hier eingelebt hat, seine Kinder ohne Kopftuch zur Schule schickt, keine Extranahrung im Kindergarten wollte, sich hier anständig benimmt, für sich und seine Familie durch Arbeit sorgt und sich nichts zu schulden kommen lässt und ließ, in Verruf bringen.

Zudem ist er der meinung, dass man Wahlkampfauftritte ausländischer politischer Gestalten in Deuitschland komplett unterbinden sollte und wer immer noch die Fahnen eines anderen landes schwenkt als die hiesige, sollte doch dort hin gehen. Auch diese Leute bringen ihn in Verruf.

Und das ist keine Hetze, das ist seine Meinung und auch er hat das Recht, diese zu haben, zu vertreten und zu äußern. Die Meinungsfreiheit gilt nicht nur für Dich, die gilt auch für alle anderen.

Aber das wirst Du bestimmt nicht einsehen (können?), weil Du ja schon negativ formuliertst und jede andere Äußerung als Deine von vorne herein als Hetze bezeichnest - was an sich bereits Hetze darstellt.

Meine Nachbarin ist Palästinenserin und Libanesin. Sie kam mit 4 Jahren nach Deutschland, (Anfang der Siebzigern, nach dem Jom Kippurkrieg) Als sie 16 war wurde sie in den Libanon zurückgeschickt, zwangsverheiratet und bekam 4 Kinder. Ihr Mann wollte "in Deutschland reich werden" und zog mitsamt der Familie nach Berlin, vor 26 Jahren. Bis heute spricht er so gut wie kein Deutsch. Meine Nachbarin hat ihm ein Gewerbe angemeldet, machte seine Buchhaltung und Steuern, erzog ihre Kinder beispielhaft und bekam die deutsche Staatsangehörigkeit.

Sobald sie ihren deutschen Pass hatte, hat sie durchgestartet und ihr eigenes Leben angefangen. Sie hat ihren Ehemann herausgeworfen, Aus-und Fortbildungen gemacht, Abends als Putzfrau gearbeitet. Sie hat sich ein Auto vom Munde abgespart und tut alles erdenkliche damit ihre Kinder erfolgreich und glücklich werden.

Jetzt arbeitet sie bei einem Sozialträger und hat mit den ankommenden Flüchtlingen zu tun. Ihre Kommentare sind vernichtend, gnadenlos: "Es kommen Mörder, Soldaten, Vollidioten und wollen alle Geld haben. Die guten gehen nach Kanada, der Dreck bleibt hier. Die Deutschen sind sowas von naiv". Das sagte meine Nachbarin gestern in genau diesem Wortlaut.

Ist sie nun Fremdenfeindlich, rassistisch und arrogant? Oder ist sie realistisch aber nicht so auf "political correkt getrimmt" wie die Deutschen?

Sie ist jedenfalls wütend auf die Regierung und wird bei jeder Gelegenheit die AfD wählen.

Auch meine iranische Freunde sind schon längst von FDP auf AfD umgeschwenkt.

Das ist ein Beispiel dass die Rassismus unter jeden Hautfarbe gibt !

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@Iikke

Wieso "Rassismus". Sie sagt das ja über Migranten, und dabei sind die meisten aus dem Arabischen Kulturkreis wo sie selber herkommt. Sie unterscheidet nicht nach Rasse sondern nach Verhalten und Auftreten. Sie kritisiert die Anspruchshaltung und die Vorgeschichte dieser Menschen. Rassismus ist ganz anders definiert. Mache dich bitte erst sachkundig, bevor du mit Parolen schmeißt.

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@Schwervelke

Stelle dich nicht so dumm ! willst du behaupten dass sie alle Flüchtlinge kennt und sie gut ist und die andere böse?

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@Iikke

Ich empfehle dir , geh selber zu Flüchtlingen und nehme mi ihnen Kontakt auf , dann beurteile es selber!

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@Iikke

Das ist kein Rassismus. Rassismus setzt eine unterschiedliche Abstammung vorraus, aus welcher man dann eine Wertung ableitet.

Und die Dame, um die es hier geht, KANN GAR NICHT rassistisch sein gegen andere, die ihrer eigenen Etnhnie abstammen, das geht per Definition gar nicht.

Über seine eigene Abstammung kann man sagen was man will, ohne jemals rassitisch sein zu können. Diese Behauptung Deinerseits ist demnach leider faktisch falsch.

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@Iikke

Sie sprach nicht von "allen" sondern von denen die sie täglich trifft.

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@Schwervelke

""Ihre Kommentare sind vernichtend, gnadenlos: "Es kommen Mörder, Soldaten, Vollidioten und wollen alle Geld haben.""

dieese Aussage sind reine Pauschale Verurteilung und Hetze gegen die Flüchtlinge!

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@Iikke

Nein, das bezog sich sich auf jene, mit denen sie in den letzten Wochen zu tun hatte. Nicht pauschal auf alle Araber, oder alle Migranten, sondern auf die Fälle die sie geprüft hat. Rassismus ist ganz anders definiert.

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@UltimateJojo

Deine persönliche Meinung ist nicht sonderlich interessant, wenn du sie nicht begründen kannst.

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@Schwervelke

ich kann sie begründen muss ich aber nicht, besonders nicht, wenn sich jemand dadurch eh nicht bessert

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@UltimateJojo

Das kannst du gerne so machen. In dem Fall hake ich deinen Kommentar unter "Polemik" ab.

Damit bestätigst du dann den Eindruck den wir von diejenigen aus dem Grün-Linken Lager haben, die bei uns immer als "wohlmeinende ungebildete instrumentialisierte Mitläufer" gelten, ohne Argumente, ohne Diskurserfahrung und ohne eine vernünftige Konfliktbewältigungsstrategie.

Mache ruhig so weiter, es hilft uns Konservativen.

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@Schwervelke

Keiner von uns Linksgrünen ist Mitläufer und ungebildet sind wir erst recht nicht. Instrumentalisiert werden die Konservativen von der CDU/CSU und den anderen konservativen Parteien bzw. vom Kapitalismus und Lobbyismus, der diese Parteien im Griff hat.

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@UltimateJojo

Um glauben zu können, man könnte "das Klima retten" muss man zumindest in den Naturwissenschaften gewaltige Wissenslücken haben, unermessliche "schwarze Löcher". Dies nur mal als Beispiel, eines von vielen. Oder ist mir was entgangen, und steht die "Klimarettung" nicht mehr auf die Agenda?

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Da brauchst du dir nur die Vertriebenenverbände ansehen.

Die hätten ja aus eigener Erfahrung wissen müssen, was Flucht bedeutet und wie es ist, die Heimat zu verlassen. Aber hat die eigene Erfahrung sie klüger gemacht? Im Gegenteil. Das waren und sind diejenigen, die damals am lautesten und heftigsten gegen Gastarbeiter geschimpft haben und heute gemeinsam mit den Rechtsextremen gegen die Migranten hetzen (siehe Erika Steinbach).

Ich denke, dass es überall auf der Welt Menschen gibt, die dazu fähig sind, aus dem eigenen Schicksal nichts zu lernen. Da unterscheiden sich die paar von dir zitierten Flüchtlinge nicht von den Rechtsextremen oder den Vertriebenenverbänden.

Ganz normal wenn man sich über den Anteil illegaler Migranten unter den Flüchtlingen beschwert besonders wenn man selbst legal unter harten Bedingungen emigriert ist. Was die Asylberechtigten darunter betrifft ist das ein NOGO aber dieser Anteil ist ziemlich gering.

Absolut nachvollziehbar, wobei das Wort "hetzen" hier fehl am Platz ist.

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