Wie ist es zum Brexit gekommen?

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5 Antworten

Die Idee eines britischen EU-Austritts stammt ursprünglich von der UKip(United Kingdom independence Party/Partei für die Unabhängigkeit Großbrittaniens). 

Auslöser dieser Volksabstimmung war aber der zurückgetretene Premierminister Cameron. Dieser hat, für den Fall seiner Wiederwahl, versprochen das Volk über einen Verbleib in der EU abstimmen zu lassen.

Dann hat man es sträflich vernachlässigt, den Wähler über die positiven aber auch eben über die negativen Folgen eines Austritts aufzuklären.

Dazu kommt noch, das etliche Wähler wahrscheinlich gar nicht wirklich einen Austritt GBs wollten, sondern vielmehr Cameron einen Denkzettel geben wollten.

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Durch eine Volksabstimmung, aber es gibt noch keinen Brexit, der Antrag muss erst bei der EU gemacht werden

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Kommentar von Prixet
13.11.2016, 16:39

Ich wollte gerne die Gründe wissen und wer das angezettelt hat.

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Die briten sind schon sehr spät der EWG beigetreten und gründeten ursprünglich die EFTA als konkurrenz zur EWG.

Traditionell haben Briten ein distanziertes Verhältis zu Kontinentaleuropa.

Auch der Beitritt erfolgte 1973 nur unter Sonderkonditionen (neudeutsch: Rosinenpickerei) und eher gegen den Willen der Linken.

Der wirtschaftliche Wandel von einer industrie- zuu einer Dienstleistunggsgesellschaft mit einem starken bedeutunggsverlust für bergbau, Stahl- und Werftenbranche, der Ausverkauf der nationalen Automobilindustrie an die konkurrenz etc. pp. wurde von teilen der politik der EU angelastet.

Insofern hat EU-Skepsis eine tradition auf der Insel. Die wurde dann gekonnt von rechtspopulistischen Strömungen bedient und mündete nun eben im Brexit ein.

Viele Briten erhoffen sich davon den Startschuss für eine Renaissance von "Great Britain" und werden wohl alsbald erleben müssen, wie dies nach der wahrscheinlicher werdenden Abspaltung Schottlands final den Bach runtergeht.


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die Gründe: in GB gibt es eine echte Demokratie, deshalb dürfen die Bürger abstimmen.

2) Die Briten wollten sich nicht vorschreiben lassen, wie viele Flüchtlinge sie aufnehmen sollen.

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Kommentar von boppa
14.11.2016, 14:13

"Echte" Demokratie? Wenn Politiker und Medien mit nachgewiesenen Lügen eine Abstimmung manipulieren können? Und wenn eine Entscheidung am gewählten Parlament vorbei gefällt werden kann? Zum Glück wurde das Parlament durch Gerichtsurteil wieder eingeschaltet, aber dass ein solches Urteil überhaupt nötig war, zeigt, wie weit es mit der Demokratie in GB (die für uns früher mal ein Vorbild war) gekommen ist. Dieses Beispiel und viele andere sogenannte "Volksabstimmungen" zeigen anschaulich, welch ein Segen unsere repräsentative Demokratie ist.

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So wie in den USA:

Rechtspopulisten haben das Blaue vom Himmel gelogen, Ressentements gegen Ausländer und Minderheiten geschürt und die Leute haben es geglaubt oder die Wahl als Protestwahl gesehen.

Die junge Generation ist in beiden Fällen die angeschmierte.

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Kommentar von Apfelkind86
13.11.2016, 17:35

Man könnte ja vielleicht was für die nächsten Wahlen bzgl. der AfD lernen aber da ich den politischen Bildungsstand vieler Deutscher kenne.... -.-

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