Wie ist es wenn man Krebs hat?

9 Antworten

Du denkst immer: es ist bald vorbei, warum ICH, gibt es noch eine Chance, ich schaffe das... du willst gewinnen, nie aufgeben, aber oft erhältst du Tiefschläge und willst aufgeben, deine Freunde - die Rücksicht nehmen bekommen mal einen euphorischen, mal einen am Boden zerstörten Menschen zu sehen... An guten Tagen willst du alles nachholen, was du denkst, verpasst zu haben - nicht leicht - für keinen...

JEDER geht anders mit der Diagnose um. Manche sind am Boden zerstört, andere lassen sich nicht unterkriegen und kämpfen, wieder andere verfallen in Depressionen und begehen sogar Selbstmord, weil sie Angst vor den Schmeren haben. Pauschal kann man dazu nichts sagen

Das kommt doch immer auf die Situation drauf an. Manche wenden sich ab, manche untesrstützen einem dafür um so mehr. Ich persönlich würde mich nie von jemandem abwenden, wenn ich eine Person wirklich gern habe.

Ich beschäftige mich ständig mit Krebs und kann an nichts anderes mehr denken!

Ich bin in meinem kurzen Leben schon einigen wenigen Menschen begegnet, die gegen ihre Krebserkrankung gekämpft haben und dann starben. Mir ging das immer sehr nah.

Seit einem halben Jahr fing ich dann an, mich mit Krebs zu beschäftigen. Ich las extrem viele Foreneinträge, Blogs und Bücher von und über Betroffene. Ich weiß jetzt ziemlich viel über Metastasen, Tumormarker, adjuvante Therapien, Zytostatika, ALL etc. Ich verfolge das Geschreibsel von wildfremden Krebskranken im Internet und bin tottraurig, wenn die Einträge abrupt enden, weil selbige Person stirbt. Meine Gedanken kreisen sehr oft um Krebs und ich weiß nicht warum. Manchmal träume ich sogar davon.

Natürlich habe ich (wie fast jeder Mensch) eine gewisse Angst auch daran zu erkranken, aber diese Angst kann ich beherrschen, da in meiner Familie niemand Krebs hatte und ich nicht zur Risikogruppe gehöre. Ich weiß, dass es zig andere Krankheiten gibt, an denen man sterben kann. Trotzdem lässt mich dieses Thema einfach nicht los und ich habe einfach das Bedürfnis dieser Krankheit kräftig in den Ar*** zu treten.

Ist das ein Zeichen dafür, dass ich Medizin studieren, Zellforschung betreiben und Onkologe werden sollte? (Die Voraussetzungen habe ich)

Oder wie kann ich aufhören so freakig zu sein? Das nimmt mich irgendwie ein. Langsam ist es nicht mehr normal.

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Hab ich eine Psychose? Oder was ist passiert? Also mein KH Aufenthalt ging ca 1 Jahr, wo ich sehe isoliert war. Hab ich mich entsozialisiert, wenn man das so sagen kann?

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