Wie ist es wenn ich Vollzeit arbeite und ich seit Jahren in einen Sportverein bin, muss der Arbeitgeber drauf rücksicht nehmen ?

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15 Antworten

Der Arbeitgeber muss sich genau wie Du auch an den Arbeitsvertrag halten.

Wenn im Arbeitsvertrag keine bestimmten Arbeitszeiten (z.B. Mo - Fr. 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr) vereinbart sind und Du nur eine bestimmte Wochenarbeitszeit im Schichtdienst an fünf Werktagen (Werktag Mo - Sa) vereinbart hast, kann der AG Dich nach Bedarf einteilen.

Hier hätte nur noch der Betriebsrat (wenn es ihn gibt) ein Mitspracherecht. Dieser würde aber auch nicht auf jeden einzelnen Arbeitnehmer und seine persönlichen Belange eingehen können wenn es einen nachvollziehbaren Schichtplan gibt.

Du solltest Dein Problem mal etwas genauer schildern. Hat der AG schon einige Jahre "Rücksicht" genommen oder bist Du neu im Betrieb und kannst Dich mit den Arbeitszeiten nicht "anfreunden"?

Wenn Dein Privatleben absolut nicht mit den Arbeitszeiten kompatibel ist, solltest Du einen anderen AG suchen, bei dem zu "besseren" Zeiten gearbeitet wird.

Was verstehst du denn unter Rücksichtnahme?

Dass er dir während der Arbeitszeit entsprechend Zeit einräumt, um dich um die Belange des Vereins zu kümmern?

Oder ob du früher frei machen darfst, damit du am Sport teilnehmen kannst?

Es liegt umgekehrt eher an dir, deinen Arbeitsvertrag zu erfüllen. Was du in deiner Freizeit machst, bleibt dir überlassen und da kann der Arbeitgeber ja auch nicht eingreifen.

Es wäre nützlich, wenn du deine Frage präzisieren würdest und erklären würdest, ob es zum Beispiel um angeordnete Überstunden geht.

Wie kommst Du denn auf dieses schmale Brett?

Deine Hobbys und Freizeitaktivitäten interessieren Deinen Arbeitgeber nicht die Bohne, und irgendwelche Rücksichten darauf muß er natürlich nicht nehmen.

Die Firma muss auf den Verein nicht Rücksicht nehmen, anders wäre es, wenn Du z.B. bei der Freiwilligen Feuerwehr wärst... 

Sportverein = Freizeit, die Frage sollte man sich selbst beantworten können.

nein  , das ist deine  Privatsache wie du das geregelt bekommst ....

Du solltest Dich vor dem AG inacht nehmen....dass Du beim Sport im Verein keine Verletzungen bekommst

Nein - das kann dem Arbeitgeber völlig egal sein ...

Inwiefern? Dass Du z.B. jeden Montag fehlst, weil Du  sportlich angeschlagen bist? Nee, muss er gewiss nicht!

Nein das muß er nicht.

Na klar. Er muss dir immer freigeben, wenn du möchtest, um z.B. den Hof vor dem Vereinheim zu kehren oder eine Party vorzubereiten. Natürlich bei voller Bezahlung. Denn dafür ist dein Arbeitgeber ja schließlich da.

...das ist wohl der Witz des Jahrhunderts...?

Du musst deine Freizeit nach deinem Beruf orientieren und nicht umgekehrt.

Was hat die Arbeit mit Sport zu tun? Dann stell Deine Sporttermine um. Wer hat Dir so einen Schwachsinn erzählt.

Nein, natürlich nicht!

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