Wie ist es TESLA gelungen, das zu bauen, was als unerreichbare Kernkompetenz etablierter Autofirmen galt, nämlich sichere, konkurrenzfähige Stahl-Karosserien?

2 Antworten

tesla hatte hier den grossen vorteil, dass sie im gegensatz zum verbrenner, den antriebsstrang nie in die konstruktion hineinplanen mussten

die masse des verbrennungsmotors und der nebenaggregate fehlt bei einem e-auto nahezu völlig
die motoren haben die grösse von wassermelonen und lassen sich gut unterbringen, die wenigen, noch benötigten, nebenaggregate, kann man platzsparend einbauen
dadurch hat man viel mehr möglichkeiten eine knautschzone ohne gefahrenpotential in das fahrzeug zu bringen, was die gesamtsicherheit deutlich erhöht

da bin ich mal auf testwerte von id3, i-pace, sion und e-go gespannt
ob diese ähnliche werte erreichen, oder ob tesla da tatsächlich einen ganz besonderen job gemacht hat

ps. die karosserien bei tesla sind grossteils aus alu (auch beim model 3) - nur ganz wenige stark belastete bauteile, sind mit bor-stahl verstärkt

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das ist nicht so schwer wie es sich die Automobilindustrie gerne einredet. Sonst hätten es asiatische Unternehmen nicht so schnell geschafft Konkurrenz zu den alteingesessenen Firmen zu sein.

Auch zeigten in den Neunzigern normale Studenten wie man ein umweltfreundliches Auto baut. Damals basierend auf den Renault Twingo, den sie Greengo nannten.

Mit einer Weiterführung dieser Entwicklung wären die Probleme durch PKW nicht so groß wie heute

Die Konzerne machen uns weiß sie bauten Autis nach den Kundenwünschen. Richtig ist dass der Kunde kauft was er angeboten bekommt. Und was ihm die Werbung vorgaukelt.

Freiheit durch Allradgetriebene LKW im Stadtverkehr. ( total bescheuert, aber was läuft rum? Ein 2,5Tonner mit Allradantrieb)

Das stimmt so nicht. Viele PKW-Firmen die erstmals selbsttragende Karosserien bauten sind heute absolute Albträume für Oldtimerbesitzer, durch zig einander überlappender Blechlagen mit Rost-Garantie. Und die miserablen Crash-Ergebnisse einiger China-Krücken sprechen Bände

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@Glibberglibber

Rahmenkonstruktionen sind starr und kosteten vielen Menschen das Leben. Mensch kaputt, Maschine heil.

Da sollen lieber paar Bastler stöhnen

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Die Konzerne machen hier die Politik. Die Politiker sind meist was? Richtig, in irgendeinem Automobilkonzern im Vorstand. Also werden sie sich ja nicht selbst den Absatzmarkt ihrer Firma kaputt machen. Es wird so lange alles schön geredet bis es nicht mehr geht. Dann ziehen sie schnell den Kopf ein und treten zurück. War doch eigentlich schon immer so gewesen.

Ob es Sinn macht oder nicht wird doch eh nur am Rande mal gefragt und schnell abgefertigt. Daher bin ich der Meinung dass diese ganzen Firmen längst in der Entwicklung weiter sind als sie dem Kunden gegenüber zugeben. Es werden erst die Entwicklungskosten und reichlich Gewinne eingefahren die man aber nicht ganz ehrlich benennen mag, ehe man etwas anderes auf den Markt bringt

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@Jogie24

Mit der Elektromobilität hat man sich aber viel zu sehr auf eine Art festgelegt. Die ist beileibe nicht so umweltfreundlich wie schöngeredet.

Und es fehlt die flächendeckende Infrastruktur. Die Umweltschäden die dadurch entstehen werden kommen ja noch oben drauf.

Und Ökostrom soll nicht mehr gefördert werden.

Umweltschutz nein Danke heißt das jetzige politische Vorgehen

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