wie ist es nach einer abtreibung?

12 Antworten

Manche empfinden es immer als die richtige Entscheidung (was ich nicht ganz verstehen kann, ich denke eher sie unterdrücken diese negativen Gefühle danach) und manche kommen nicht damit klar. Wie ich zum Beispiel. Ich habe sowieso schon eine psychische Erkrankung und das hat es noch verschlimmert. Am Anfang dachte ich es sei die beste Entscheidung gewesen, doch nach und nach entwickelt sich eine starke Trauer. Ich kann weder Babys sehen noch hören... Ich kann mich für werdende Mütter nicht freuen, kann selbst meinen kleinen Cousin (der jetzt 2 Wochen alt ist) nicht sehen. Es ist sehr schwer damit klarzukommen und man sollte sich danach wirklich einen Psychiater holen auch wenn es einem angeblich gut geht. So ein Ereignis MUSS man verarbeiten. Ich schreibe meinem Baby öfters Briefe, die ich dann in eine selbstgebastelte Schachtel lege. Jeder geht mit dem Schmerz anders um, doch ich muss wirklich davon abraten. 

Du lässt deine Gefühle der Trauer zu und das finde ich sehr gut ,denn das  ist der erste schritt zur Heilung unserer Wunden .

.Wenn du bereit bist  kannst noch weitere Schritte tun .Ich kann dir diese  kleine Büchlein hier sehr empfehlen ,das hat mir sehr geholfen :



Mehr Licht: Die Heilung der Abtreibungswunden Taschenbuch – August 2006von Manfred M Müller (Autor)

Fünf Schritte: Die Heilung der Abtreibungswunden Taschenbuch – Oktober 2006von Manfred M Müller (Autor)


Oft ist es auch Gut hier Hilfe in Anspruch zu nehmen ,vor allem wenn du vorher Psychisch schon eher etwas Schwierigkeiten gehabt hast .


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@WALDFROSCH1



Auch Empfehlenswerte Bücher zum Thema:

  • Werde ich morgen weinen? Von Susan M. Stanford

Marburg/Lahn:  1989/2001 ISBN 3-86122-500-X

  • Tochter des Schicksals Von Heather Gemmen 
  • Eine Frau entscheidet sich für das Kind ihres Vergewaltigers. Heather Gemmen ist schwanger von ihrem Vergewaltiger. Sie gewährt in diesem Buch Einblick in den tiefsten Abschnitt ihres Lebens. Erleben Sie die schweren Stunden mit, in denen Heather die traumatischen Erlebnisse verarbeitet. Und nehmen Sie Anteil an dem Sieg, den sie über diese Situation erringt. 14,95 Euro, ISBN: 389 43 79 642, Gerth Medien 2005


http://www.tiqua.org/?cat=6

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Also!!!Das ist mir alles echt ganz schön einseitig!sicher ist es eine schwere Entscheidung und eine Situation, in die man eigentlich nie geraten will,also zu entscheiden ob ja oder nein.Aber manchmal passierts dann doch.Hoffentlich nie mehr als einmal!!! Ich steckte vor 5 Jahren auch in der Situation und habe mich für eine Abtreibung entschieden...und es nicht bereut!!!Die Umstände und Situation waren echt mies,ich kannte den Typen kaum und überhaupt...es war mehr oder weniger so ne Überrumplungsaktion,ich war auch sehr betrunken und kann mich eigentlich an den "Akt" gar nicht erinnern - und auf Nachfrage am nächsten Tag hat er mich beruhigt (auf meine panische Frage wg. Verhütung bzw Nichtverhütung) Naja,dann 3 Wochen später war klar... Nach der Abtreibung (durch Tabletten) war ich erstmal 2,3 Jahre Anti- Kinder und gegen Kinder kriegen,weil ich dachte ich wäre egoistisch und daher ne schlechte Mutter,aber mittlerweile...ich komme super mit Kindern hin und habe einen guten Draht,ich liebe Kinder und sie mich...also wenn der Richtige mal da ist gern Ich denke in der damaligen Situation war es das richtige,ich wollte dieses "Leben" (ich habe in der knapp 4 Woche abgetrieben)nicht,nicht diesen Typen als Vater,nicht in meiner damaligen Lebenssituation. Es war traurig generelll in solch doofe Situation geraten zu sein ungewusst und ungewollt schwanger zu werden und entscheiden zu müssen...aber ich finde ganz ehrlich es gibt einfach Umstände,die einen zu einem nein bewegen. Ich finde diese ganze Mord usw.- debatte nervig bzw überzogen.Ich bin froh,dass ich die Entscheidung für mich treffen konnte. Es wird ja niemand gezwungen. Frau kann allein entscheiden.

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